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Referenzprojekte

Kooperationsländer

Begleitende Evaluation, Ex-Post Evaluation, Programmevaluation
Projektstart: Dezember 2023
Projektende: November 2027
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RePack-Netzwerk. Reduce, Reuse, Recycle – Lebensmittel nachhaltig verpacken: Vernetzungs- und Transfermaßnahme Kunststoffreduktion

Lebensmittel sind häufig in Kunststoffen verpackt, die nur kurz genutzt und selten wiederverwendet oder recycelt werden. Neben dem erheblichen Ressourcenverbrauch wird die Umwelt zudem durch [Mehr anzeigen]Lebensmittel sind häufig in Kunststoffen verpackt, die nur kurz genutzt und selten wiederverwendet oder recycelt werden. Neben dem erheblichen Ressourcenverbrauch wird die Umwelt zudem durch Makro- oder Mikroplastik belastet. Daher fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Innovationen, die dazu beitragen, Lebensmittel nachhaltiger zu verpacken und Kunststoffe entlang der Wertschöpfungskette zu reduzieren. Im RePack-Netzwerk begleiten, unterstützen und evaluieren fünf Forschungsinstitutionen unter Führung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zwölf Innovationsprojekte dieser Fördermaßnahme. In den Vorhaben entwickeln Universitäten und Forschungseinrichtungen gemeinsam mit Unternehmen neue Fertigungsprozesse, innovative Materialien, Verpackungen mit erhöhtem Recyclinganteil oder Mehrwegverpackungen. Im Rahmen der „Vernetzungs- und Transfermaßnahme Kunststoffreduktion“ wird untersucht, wie bereits bestehende nachhaltige Verpackungskonzepte ausgebaut werden können. Ziel ist es, die Ergebnisse für verschiedene Zielgruppen zu bündeln und die Projekte in einen Austausch zu bringen: Dafür werden Cluster- und Themenworkshops sowie Konferenzen konzipiert und organisiert, bei denen sich die Projekte untereinander und mit der interessierten Fachöffentlichkeit vernetzen. Ein Website- und Social-Media-Auftritt sowie ein regelmäßiger Newsletter informieren über den Fortschritt der Projekte und geben Einblicke in die Innovationen. Aus den Ergebnissen der geförderten Projekte werden übergreifende Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verbraucher*innen abgeleitet. Die Aufgabe der CEval GmbH innerhalb der „Vernetzungs- und Transfermaßnahme Kunststoffreduktion“ ist die Konzeption und Umsetzung der begleitenden und der abschließenden Evaluation der Fördermaßnahme des BMEL zur Entwicklung von Verpackungsinnovationen für die Lebensmittelindustrie. Dazu werden ein Wirkungsmodell für die Fördermaßnahme erstellt, das empirisch validiert und verfeinert wird, und Indikatorensets für die Projektebene sowie die Ebenen der Fördermaßnahme und das übergeordnete Innovationsprogramm des BMEL entwickelt. Darauf aufbauend werden im Rahmen der jährlichen begleitenden Evaluationen sowie der abschließenden summativen Evaluation die Konzeption und Durchführung der Fördermaßnahme, ihre Ergebnisse sowie deren Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit auf andere Anwendungsfelder untersucht und weitere Handlungsfelder und Forschungsbedarfe identifiziert. Methodisch folgt die theoriebasierte Evaluation einem Mix aus Dokumentenanalysen, Einzel- und Gruppeninterviews sowie ergänzenden Onlinebefragungen.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Hansjörg Gaus, Matthias Klapproth, Hilde Folger | Kooperationspartner: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, IÖW, Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung, GVM, Institut für sozial-ökologische Forschung, ISOE, Sustainable Packaging Institute (SPI) der Hochschule Albstadt-Sigmaringen
Begleitende Evaluation, Programmevaluation
Projektstart: Oktober 2023
Projektende: September 2025
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Begleitevaluierung des DEval Förderprogramms Rigorous Impact Evaluation (RIE)

Im Rahmen des RIE-Förderprogramms wurde ein Matchmaking zwischen Akteuren aus Wissenschaft und EZ umgesetzt, aus dem die Förderung von neun rigorose Wirkungsevaluationen (RIE) hervorging, die [Mehr anzeigen]Im Rahmen des RIE-Förderprogramms wurde ein Matchmaking zwischen Akteuren aus Wissenschaft und EZ umgesetzt, aus dem die Förderung von neun rigorose Wirkungsevaluationen (RIE) hervorging, die zwischen März 2023 und September 2025 umgesetzt werden. Bewerben konnten sich wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland gemeinsam mit einem durch das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Entwicklungsprojekt. Das Programm hat zum Ziel Barrieren zur Umsetzung von RIE abzubauen und zu einer systematischen Verankerung von RIE in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit beizutragen. Die CEval GmbH wurde mit der Begleitevaluierung des RIE-Förderprogramms durch das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) beauftragt. Die Evaluation erfolgt entlang OECD-DAC Kriterien und baut auf einem umfassenden Analyseraster auf. Es kommt ein Methodenmix zum Einsatz: Die Projektanträge und Zwischenberichte der RIE werden durch einen systematischen Review ausgewertet, der durch ein Bewertungsraster strukturiert wird. Zu zwei Erhebungszeitpunkten werden leitfadengestützte Interviews mit allen relevanten Stakeholdergruppen des Programms geführt. Darüber hinaus wird eine standardisierte Online-Befragung eingesetzt, die die sich in einer Vollerhebung an alle Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen der Durchführungsorganisationen sowie lokale Wissenschaftler*innen richtet, die direkt in die Umsetzung der neun RIE involviert sind. Als innovative Methode, um den Blick in die Zukunft zurichten, wird darüber hinaus eine Delphi-Befragung umgesetzt. Für die erste Delphi-Runde werden internationale Expert*innen rekrutiert und in themenfokussierten Einzelinterviews deren Einschätzungen zur künftigen Nutzung von RIE in der deutschen EZ eruiert. Die Ergebnisse werden ausgewertet und in einer zweiten Befragungsrunde den Teilnehmer*innen des Panels in Form eines Online-Surveys zurückgespielt, um konvergierende und divergierende Einschätzungen und Sichtweisen von Expert*innen herauszuarbeiten, zu gewichten und zu priorisieren.
Management: Susanne Johanna Väth | Mitarbeit: Matthias Klapproth, Hansjörg Gaus, Janis Wicke
Wirkungsevaluation
Projektstart: Dezember 2022
Projektende: April 2025
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Unterstützung des BfN bei der Evaluierung durch den Wissenschaftsrat (WR) 2023/2024

Als Ressortforschungseinrichtung des Bundes wird das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in regelmäßigen Abständen durch externe Expert:innen evaluiert. Nach der ersten externen Evaluation durch den Wissenschaftsrat [Mehr anzeigen]Als Ressortforschungseinrichtung des Bundes wird das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in regelmäßigen Abständen durch externe Expert:innen evaluiert. Nach der ersten externen Evaluation durch den Wissenschaftsrat (WR) im Jahr 2007 und der zweiten Evaluation 2015 steht nun 2024 die dritte Evaluierung an. Ziel des Vorhabens ist die Unterstützung des BfN bei der konzeptionellen Vor- und Nachbereitung des anstehenden Evaluierungsprozesses durch externe, wissenschaftliche Expertise. Dabei werden folgende Kernaufgaben erfüllt: - Unterstützung bei der Sammlung, Auswertung und Aufbereitung von Daten und Informationen, die zur Beantwortung der Fragen an das BfN benötigt werden und der Erstellung des Berichtes; - Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Begehung durch den Wissenschaftsrat; - Unterstützung bei der Auswertung der Evaluierungsergebnisse sowie bei der Nachbereitung der Evaluierung; - Analyse der Wirksamkeit und Qualität der wissenschaftsbasierten Politikberatung und Wissenskommunikation des BfN einschließlich der Entwicklung von Empfehlungen zu deren systematischer Weiterentwicklung. Erarbeitung von Vorschlägen zur Integration dieser Empfehlungen in das Qualitätsmanagement des Wissenschaftlichen Arbeitens des BfN.
Management: Hansjörg Gaus | Mitarbeit: Susanne Johanna Väth, Katharina Hary, Laszlo Szentmarjay, Vanessa Krieger
Begleitende Evaluation, Wirkungsevaluation
Projektstart: Februar 2021
Projektende: März 2024
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Politikanalyse zur Evaluation der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) und die dazugehörigen Aktionspläne (APA I bis III) bilden den nationalen politischen Rahmen für die Anpassung an den [Mehr anzeigen]Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) und die dazugehörigen Aktionspläne (APA I bis III) bilden den nationalen politischen Rahmen für die Anpassung an den Klimawandel in Deutschland. Doch auch auf subnationaler Ebene tragen viele Beteiligte dazu bei, die Anpassungskapazität zu erhöhen und die Verwundbarkeit gegenüber Klimafolgen zu senken, zum Beispiel die Bundesländer, Kommunen und weitere nicht-staatliche Akteure.Im Rahmen der zweiten Evaluation der Deutschen Anpassungsstrategie sollen u.a. die Fragen beantwortet werden, wo Deutschland mit der Anpassung steht, ob bereits genug getan wird oder es in einigen Bereichen noch zielgerichtetere, effizientere Maßnahmen braucht, wie die verschiedenen Akteure zusammenarbeiten und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Es sollen Fortschritte zur Anpassung in Deutschland, auch auf subnationaler Ebene, aufgezeigt und Handlungsbedarfe identifiziert werden. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung des Anpassungsprozesses in Deutschland ein. Die CEval GmbH führt die vom Umweltbundesamt (UBA) beauftragte Evaluation gemeinsam mit adelphi (Berlin) und einem Kreis von nationalen Anpassungsexpert*innen durch. Schwerpunkte der CEval GmbH liegen dabei auf der Unterstützung der Weiterentwicklung der Evaluationskonzeption und -methodik, der Durchführung der eigentlichen Evaluation mittels eines Multi-Methoden-Designs und der Aktualisierung der im Zuge der ersten DAS-Evaluation entwickelten Handreichung zu geeigneten methodischen Vorgehensweisen für die Evaluation von Anpassungsstrategien.
Management: Hansjörg Gaus | Mitarbeit: Susanne Johanna Väth, Laszlo Szentmarjay, Janis Wicke
Begleitende Evaluation, Ex-Post Evaluation, Meta-Evaluation, Organisationsberatung, Wirkungsevaluation
Projektstart: Oktober 2021
Projektende: September 2022
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Programmevaluation des Bundesprogramms Biologische Vielfalt

Die Bundesregierung hat mit der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt die Verbesserung des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt in Deutschland angestrebt. Die [Mehr anzeigen]Die Bundesregierung hat mit der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt die Verbesserung des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt in Deutschland angestrebt. Die Strategie wurde 2007 von der Bundesregierung beschlossen und seit 2015 durch die Naturschutz-Offensive 2020 ergänzt. Das Bundesprogramm für biologische Vielfalt übernahm seit 2011 als finanzstärkstes deutsches Förderinstrument für Naturschutzprojekte eine entscheidende Rolle im Rahmen der Biodiversitätsstrategie. Es fördert Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Um den Erfolg abzuschätzen, hat das Bundesprogramm auf der Projektebene Evaluierungen einzelner geförderter Projekte festgelegt. Allerdings fehlte in seiner 10-jährigen Laufzeit eine systematische Querschnittsanalyse. Deswegen arbeitete das CEval gemeinsam mit adelphi und dem Planungsbüro für angewandten Naturschutz (PAN) eine strukturierte, passgenaue Analysemethodik heraus, mit der systematisch die Qualität des Programms bewertet wurde. Dazu wurden Dokumente von mehr als 60 abgeschlossenen beziehungsweise weit fortgeschrittenen Projekten systematisch ausgewertet und durch Experteninterviews flankiert. Zusätzlich wurden auf der Ebene der Programmsteuerung und Managementpraxis weitere Interviews geführt, um Optimierungspotenziale des operativen und strategischen Programmanagements herauszuarbeiten. Insgesamt wurden wesentliche Aspekte, Erfolge, Schwächen und Potenziale auf Programm- und Projektebene erfasst und für die Förderpraxis systematisch reflektiert.
Management: Hansjörg Gaus | Mitarbeit: Susanne Johanna Väth, Janis Wicke | Kooperationspartner: Adelphi Research, Planungsbüro für angewandten Naturschutz
Capacity Development, Meta-Evaluation, Systemevaluation
Projektstart: Juni 2021
Projektende: März 2022
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Meta-Evaluation von dezentralen Programm- und Projektevaluationen des Finnischen Außenministeriums 2017-2020

Das finnische Außenministerium beauftragte erneut das CEval, zusammen mit Particip und NIRAS, eine Meta-Evaluation seiner dezentralen Evaluationen von Programmen und Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit im [Mehr anzeigen]Das finnische Außenministerium beauftragte erneut das CEval, zusammen mit Particip und NIRAS, eine Meta-Evaluation seiner dezentralen Evaluationen von Programmen und Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit im Zeitraum 2017-2020 durchzuführen. Zielsetzung dieser Meta-Evaluation war es, in Fortführung und Ergänzung zu früheren Meta-Evaluationen mehr über die Nutzung und Nützlichkeit dezentralisierter Evaluationen zu lernen, zu untersuchen, welche Entwicklungen seit der letzten Meta-Evaluierung stattgefunden haben, sowie zu untersuchen, ob die Qualität der Evaluationen und Entwicklungsergebnisse weiter gestiegen ist. Diese Meta-Evaluation ist außerdem für zwei „Neuerungen“ in der Meta-Evaluationspraxis des finnischen Außenministeriums verantwortlich. Sie ist die erste, die die Methodik der vorherigen Meta-Evaluation repliziert und dadurch einen zulässigen Vergleich der Ergebnisse erlaubt. Außerdem ist sie die erste Meta-Evaluation, die die Perspektive der Hauptnutzer:innen von Evaluationen mit einbezieht, um die Anwendung und Nützlichkeit dezentraler Evaluationen zu bewerten. Um den Erkenntnissen der letzten Meta-Evaluation gerecht zu werden, wurden zudem zusätzliche Merkmale in den Analysen berücksichtigt und die Analysewerkzeuge entsprechend angepasst. Insgesamt verfolgte die Meta-Evaluierung einen Multimethodenansatz, der qualitative und quantitative Auswertungen von Sekundär- und Primärdaten vereint, um evidenzbasierte Erkenntnisse, Rückschlüsse und Empfehlungen für jede der folgenden drei Komponenten zu gewinnen: Komponente 1 – Meta-Evaluationen von 80 unabhängigen Evaluierungen zur Bewertung der Qualität der Methodik der Evaluierungsberichte und der entsprechenden ToRs. Die aktuelle Meta-Evaluation wurde auch mit der vorherigen Meta-Evaluation verglichen, um Unterschiede und Trends zu identifizieren sowie bestehende Herausforderungen hinsichtlich der Evaluation Capacity innerhalb des finnischen Außenministeriums auszumachen. Komponente 2 – Inhaltliche Bewertung von 72 Evaluierungsberichten, die minimalen Qualitätsstandards entsprachen, zur Beurteilung der Qualität der Interventionen insgesamt. Die Bewertung betrachtet die Qualität der Interventionen nach OECD-DAC-Kriterien, die Berücksichtigung von Querschnittszielen (CCOs), das heißt (1) Geschlechtergerechtigkeit, (2) Nicht-Diskriminierung mit Fokus auf Inklusion von Menschen mit Behinderungen und (3) Klimaresilienz, sowie des menschenrechtsbasierten Ansatzes (HRBA) und der finnischen Schwerpunktbereiche (PPAs). Außerdem wurde eine qualitative Synthese der Erkenntnisse und der Empfehlungen den Evaluator:innen zur Verbesserung der Qualität der finnischen Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt. Komponente 3 – Auf Basis von Primärdaten aus 26 Interviews mit und 119 Surveyantworten von Mitarbeiter:innen des finnischen Außenministeriums und Projektverantwortlichen, die die Maßnahmen umsetzten, wurde die Nutzung und Nützlichkeit der Evaluationen bewertet. Die Interview- und Surveydaten lieferten Erkenntnisse hinsichtlich hilfreicher und hinderlicher Faktoren zur Nützlichkeit von Evaluationen. Aus den Erfahrungsberichten der Interviewten ließen sich zudem Empfehlungen zur Verbesserung der Nützlichkeit ableiten.
Management: Susanne Johanna Väth | Mitarbeit: Stefan Silvestrini, Hansjörg Gaus, Maja Flaig, Janis Wicke | Kooperationspartner: NIRAS, Particip
Wirkungsevaluation
Projektstart: November 2020
Projektende: Januar 2022
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Evaluation der Forschungsstipendienprogramme für Wissenschaftlter:innen aus Deutschland (FLF, JSPS, MOST) der Alexander von Humboldt-Stiftung

Die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) ermöglicht hochqualifizierten Wissenschaftler:innen aus aller Welt längerfristige Forschungsaufenthalte in Deutschland und unterstützt die sich daraus ergebenden wissenschaftlichen und kulturellen Verbindungen [Mehr anzeigen]Die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) ermöglicht hochqualifizierten Wissenschaftler:innen aus aller Welt längerfristige Forschungsaufenthalte in Deutschland und unterstützt die sich daraus ergebenden wissenschaftlichen und kulturellen Verbindungen zwischen In- und Ausland. Das Netzwerk der Stiftung umfasst mittlerweile über 29.000 Wissenschaftler:innen aller Fachgebiete in mehr als 140 Ländern. Zur Stärkung des Humboldt-Netzwerkes beinhaltet das Programmportfolio der AvH auch drei Forschungsstipendienprogramme, die Wissenschaftler:innen aus Deutschland unterstützen, an Forschungseinrichtungen im Ausland zu arbeiten. Das BMBF-finanzierte Feodor Lynen-Forschungsstipendienprogramm (FLF) ermöglicht deutschen Wissenschaftler:innen einen längerfristigen Forschungsaufenthalt im Ausland. Auf diese Weise soll sowohl das bestehende ausländische Humboldt-Netzwerk gestärkt als auch das Potenzial der Humboldt-Alumni im Ausland in ihrer Funktion als wissenschaftliche Beratende und "Türöffner" für (Nachwuchs-)Wissenschaftler:innen aus Deutschland erschlossen werden. Für die Zielländer Japan und Taiwan kooperiert die Humboldt-Stiftung mit der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) und dem Ministry of Science and Technology, Taiwan (MOST) im Rahmen des JSPS-Programms und des MOST-Programms. Die AvH bietet aus den Fördermitteln des BMBF auch Angebote zur Förderung der Alumni aus allen drei Stipendienprogrammen an. Dazu zählen Wiedereingliederungshilfen, Rückkehrstipendien, erneute Forschungsaufenthalte, Institutspartnerschaften sowie Jahrestagungen und Netzwerkveranstaltungen. Die Evaluation sollte zwei Funktionen erfüllen: Sie sollte zum einen im Sinne einer formativen Evaluation eine evidenzbasierte Grundlage für die Weiterentwicklung der Programme liefern. Zum anderen sollte sie dazu herangezogen werden, gegenüber den Finanzmittelgebern und der Öffentlichkeit Rechenschaft über die Implementierung und Zielerreichung der Stipendienprogramme abzulegen. Im Zentrum der Evaluation standen die Fragen, inwiefern das Humboldt-Netzwerk von den drei Programmen hat profitieren können und ob im Hinblick auf die Programmziele geeignete Forschungsstipendiat:innen ausgewählt worden waren. Die Evaluation zeichnete sich durch einen partizipativen sowie Multimethoden-Ansatz aus. So wurden im Rahmen der Evaluation Dokumenten- und Sekundäranalysen kombiniert mit qualitativen (leitfadengestützte Intensivinterviews) sowie quantitativen Erhebungsverfahren (teilstandardisierte Online-Erhebungen).
Management: Hansjörg Gaus | Mitarbeit: Susanne Johanna Väth, Teresa Böttcher, Laszlo Szentmarjay
Begleitende Evaluation, Ex-Post Evaluation
Projektstart: Mai 2019
Projektende: Juli 2021
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Externe Evaluation zur klimafreundlichen Gemeinschaftsverpflegung im Rahmen des Projektes MehrWertKonsum der Verbraucherzentrale NRW e.V.

Das Projekt "MehrWertKonsum & Mehr Wertschätzung von Lebensmitteln und begrenzten Ressourcen" der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) möchte einen verantwortungsvollen, zukunftsfähigen und klimaschonenden Konsum befördern und [Mehr anzeigen]Das Projekt "MehrWertKonsum & Mehr Wertschätzung von Lebensmitteln und begrenzten Ressourcen" der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) möchte einen verantwortungsvollen, zukunftsfähigen und klimaschonenden Konsum befördern und CO2-Emissionen reduzieren. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, einen mittelbaren Beitrag zur Einsparung von Treibhausgasemissionen zu leisten. Der Weg zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen führt in der Gemeinschaftsverpflegung unter anderem über weniger Speisereste und mehr vegetarische Gerichte mit saisonalen Lebensmitteln aus der Region und aus biologischem Anbau. Für Kitas, Schulen, Jugendherbergen und ihre Verpflegungsanbieter werden Informationen und Bildungsmaterialien verbreitet, Abfallmessungen und Analysen der Teller- und Ausgabereste durchgeführt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Des Weiteren werden Menü- und Speisepläne geprüft und hinsichtlich der Attraktivität sowie des Klima- und Umweltschutzes optimiert. Schulen können zusätzlich für ihre Schüler(innen) partizipative Bildungsangebote und Aktionen erhalten. In den Jugendherbergen wird ein besonderes Augenmerk auf die Gästekommunikation gelegt, um die Akzeptanz der Maßnahmen zu erhöhen und ebenfalls zur Abfallvermeidung beizutragen. Das Projekt wird aus Mitteln des "Operationellen Programms Nordrhein-Westfalens für die Förderung von Investitionen in Wachstum und Beschäftigung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE OP NRW) und des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (Umweltministerium NRW) finanziert. Im Rahmen der Förderung des EFRE OP NRW muss bei ausgewählten Maßnahmen die Höhe der Treibhausgasreduzierung ermittelt werden (t CO2-Aquivalent/Jahr). Dies betrifft die zu evaluierenden Maßnahmen. Darüber hinaus sollten folgende Ziele des Handlungsfelds "Klimafreundliche Gemeinschaftsverpflegung" evaluiert werden: •> Reduzierung von Lebensmittel- und Speiseabfällen •> Etablierung von klimafreundlichen und gesunden Verpflegungsangeboten •> Entwicklung eines erhöhten Bewusstseins und erhöhter Wertschätzung für Lebensmittel, klimafreundliche Ernährung und Lebensmittelabfälle Im Rahmen der externen Evaluation des Projekts MehrWertKonsum sollte die Wirkung der Maßnahmen sowohl auf Outcome-Ebene (insbesondere verändertes Verhalten bei den Zielgruppen) als auch auf Impact-Ebene (Einsparung von Treibhausgasen) analysiert werden. Das Evaluationsteam aus CEval GmbH, schmidt Evaluation und EBP wendeten dazu einen komplexen Multimetmethodenansatz an, bei dem die Ergebnisse aus teilnehmender Beobachtung, telefonischen Leitfadeninterviews und schriftlichen (Online-)Befragungen in einer Weise mit den Inhalten des internen Monitoring des Projekts MehrWertKonsum verknüpft wurden, dass im Endeffekt die Berechnung der Einsparung von Treibhausgasen ermöglicht wurde.
Management: Hansjörg Gaus | Mitarbeit: Fabian Otto
Ex-Post Evaluation
Projektstart: Juli 2017
Projektende: März 2020
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Evaluation der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Die Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (DAS) und der dazugehörige Aktionsplan Anpassung sind die Hauptpfeiler der deutschen Anpassungspolitik. Langfristig verfolgt die Bundesregierung das [Mehr anzeigen]Die Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (DAS) und der dazugehörige Aktionsplan Anpassung sind die Hauptpfeiler der deutschen Anpassungspolitik. Langfristig verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Verwundbarkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gegenüber den Folgen des Klimawandels zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wurde in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl konkreter Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt. Für die Fortführung einer erfolgreichen Anpassung an den Klimawandel und für die Weiterentwicklung der Strategie ist es wichtig, den bisherigen Prozess kritisch zu reflektieren sowie erzielte Erfolge und mögliche Versäumnisse aufzuzeigen. Übergreifendes Ziel der vom Umweltbundesamt (UBA) beauftragten Evaluation war es, herauszufinden, ob die DAS einen erfolgreichen strategischen Ansatz darstellt, um die Anpassungsfähigkeit natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme an die Auswirkungen des Klimawandels zu steigern bzw. deren Vulnerabilität zu senken. Die Evaluation umfasste dabei drei zentrale Teile: In einer Prozessevaluation wurde der DAS-Prozess auf strategischer Ebene betrachtet, eine Umsetzungsevaluation analysierte den Umsetzungsstand der Anpassungsmaßnahmen auf Bundesebene und eine Wirkungsevaluation befasste sich kontributionsanalytisch mit der Wirkung der DAS auf die Vulnerabilität und Anpassungskapazität natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme. Gemeinsam mit adelphi führte das Centrum für Evaluation (CEval) die Evaluation im Auftrag des UBA durch. Dabei griff das Konsortium auf die in einem Vorgängervorhaben entwickelte und politisch bereits abgestimmte Methodik zurück. Entlang zentraler Evaluationsfragen und unter Berücksichtigung eines Wirkungsmodells wurden zunächst mit verschiedenen Methoden (Leitfadeninterviews, Dokumentenanalysen etc.) Daten erhoben. Anhand definierter Evaluationskriterien erfolgte anschließend eine umfassende Analyse und Auswertung der Daten. Die daraus resultierenden Ergebnisse und Empfehlungen wurden in einem onlinebasierten Delphi-Verfahren reflektiert und weiter verdichtet.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Hansjörg Gaus, Selina Röhrig, Sandra Bäthge
Ex-Ante Evaluation
Projektstart: August 2019
Projektende: März 2020
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Evaluation der „Strategischen Kommunikation zu Flucht und Migration im Ausland“ des Auswärtigen Amts

Im Jahr 2016 initiierte das Auswärtige Amt (AA) eine neue Kommunikationsstrategie zu Flucht und Migration im Ausland. Diese setzt sich einerseits aus direkten Kommunikationsmaßnahmen wie [Mehr anzeigen]Im Jahr 2016 initiierte das Auswärtige Amt (AA) eine neue Kommunikationsstrategie zu Flucht und Migration im Ausland. Diese setzt sich einerseits aus direkten Kommunikationsmaßnahmen wie einer eigenen Webseite und Informationen auf Social-Media-Kanälen zusammen und andererseits aus indirekter Kommunikationsarbeit durch Projektförderung von Partnerorganisationen. Ziel dieser Bemühungen ist es, zu einer besseren Informationsbasis zu Flucht und Migration im Ausland beizutragen und dabei humanitäre und völkerrechtliche Prinzipien zu stärken. Aufgabe der Evaluation war es, die Zielerreichung, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sowie die Impacts der geförderten Projekte und der direkten Kommunikationsangebote des AA zu bewerten und davon ausgehend Empfehlungen für zukünftige Förderungen und Strategieentwicklungen abzuleiten. Gleichzeitig sollten konzeptionelle Grundlagen zur künftigen Optimierung des wirkungsorientierten Monitorings aller Maßnahmen entwickelt werden. Die Evaluation enthielt summative und formative Elemente. Damit sollte die Evaluation einerseits das AA-interne Lernen im Bereich der Kommunikationsstrategie unterstützen und andererseits einer transparenten Rechenschaftslegung dienen. Die Evaluation folgte einem theoriegeleiteten, partizipativen Ansatz, bei dem eine Vielzahl qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung angewandt und miteinander trianguliert wurden. Die Datenerhebungen umfassten Dokumenten- und Sekundäranalyse auf Projekt- und Programmebene, leitfadengestützte Telefoninterviews mit Zuständigen des AA, Feldstudien in Afghanistan, Irak und Nigeria, Expertengutachten, teilstandardisierte und experimentell angelegte Onlineerhebungen mit Projektpartnern und Zielgruppen sowie teilnehmende Beobachtung eines Austauschtreffens mit Vertretern der afrikanischen Diaspora.
Management: Vera Hennefeld | Mitarbeit: Felix Stips, Niklas Zierke, Hansjörg Gaus