Gegenstand der Schlussevaluation war das von Plan International Deutschland e.V. umgesetzte Programm „Child Legal Support & Protection Network Initiative“ in China, das auf eine umfassende Betreuung von Kindern abzielt, die misshandelt wurden oder selbst in Konflikt mit dem Gesetz gekommen sind.
Schwerpunkte der Schlussevaluation lagen auf der Identifikation und Bewertung der bislang erzielten Wirkungen und ihrer Nachhaltigkeit sowie der Rolle und der Zusammenarbeit der beteiligten Akteure. Darüber hinaus sollten auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse Empfehlungen für die vorgesehene zweite Phase ab 2011 entwickelt werden. Gemäß dem Multimethodenansatz des CEval kamen bei der Datenerhebung neben leitfadengestützten Intensivinterviews mit den Programmverantwortlichen und Vertretern der Partnerorganisationen, standardisierte Befragungen weiterer Programmbeteiligter (z.B. freiwillige Unterstützer) sowie eine Dokumentenanalyse zum Einsatz.
Seit 2003 arbeitet die DW-Akademie im Kontext der deutschen Medienentwicklungszusammenarbeit und zielt mit ihren Aktivitäten darauf ab, weltweit die Meinungsfreiheit zu fördern. Durch die Realisierung internationaler Projekte zu
Capacity Building will sie zu mehr Offenheit, Transparenz und Partizipation in den elektronischen Medien von Entwicklungs- und Transformationsländern beitragen. Gegenstand der Evaluation waren die Qualifizierungsmaßnahmen, die von der DW-Akademie in den Jahren 2004 bis 2007 durchgeführt worden waren. Im Rahmen einer bilanzierenden ex-post Evaluation sollten die Qualität der Planung und Durchführung dieser Maßnahmen sowie die entwicklungspolitischen Effekte und deren Nachhaltigkeit analysiert und bewertet werden.
Methodisch basierte die Evaluierung auf Sekundär- und Dokumentenanalysen, standardisierten Befragungen der Dozent:innen, Absolvent:innen und Vertreter:innen von Partnerorganisationen der DW-Akademie. Darüber hinaus wurden 2009 drei Länderfallstudien in Vietnam, Tansania und Kolumbien realisiert.
Das 2003 gegründete Netzwerk Northern Dimension Partnership in Public Health and Social Well-Being (NDPHS) zielt auf eine Verbesserung der gesundheitlichen und sozialen Bedingungen in den Ländern des Northern Dimension Area ab und legt hierbei seinen Schwerpunkt auf die nordöstlichen Länder Europas.
Aufgabe der unabhängigen Evaluation des Netzwerks war es, die NDPHS-Aktivitäten der ersten fünf Jahre seit Bestehen des Netzwerks zu analysieren und Empfehlungen zu dessen Weiterentwicklung zu erarbeiten. Hierbei standen die Struktur und Organisation des Netzwerks, dessen politische Bedeutung sowie Wahrnehmung und die Identifikation wichtiger politischer, technischer und administrativer Handlungsfelder im Zentrum des Interesses.
Zur Datenerhebung wurden Sekundäranalysen, Intensivinterviews mit ausgewählten Netzwerkpartnern sowie eine standardisierte Befragung mit Vertretern aller beteiligten Länder eingesetzt.
Aufgrund der Veränderungen der internationalen und nationalen Rahmenbedingungen und des weiter gewachsenen Drucks zu verbesserter Effektivität, Effizienz und Rechenschaftslegung entschloss sich das BMZ, die Qualität des deutschen EZ-Evaluationssystems erneut überprüfen zu lassen.
Mit der Planung und Durchführung der Untersuchung wurde das Hamburgische Weltwirtschafts-Institut (HWWI) betraut, das die Evaluierung in enger Kooperation mit dem Centrum für Evaluation (CEVAL) durchführte. Zudem waren die Leiter der Evaluierungsabteilungen der belgischen und schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit an der Durchführung beteiligt.
Ziel der Evaluation war es, die Evaluationssysteme des BMZ und der staatlichen und nicht-staatlichen EZ-Institutionen im Hinblick auf ihre Organisation, Konzeption, Methoden und Verfahren sowie Umfang und Struktur zu bewerten und Ansatzpunkte zur Fortentwicklung des Gesamtsystems zu entwickeln.
Untersuchungsgegenstand der Systemprüfung waren insbesondere das BMZ, die staatlichen Durchführungsorganisationen (KfW, GTZ, InWEnt, DED, PTB, BGR), die DEG, die Politischen Stiftungen, die Kirchlichen Zentralstellen, die Deutsche Welthungerhilfe, das Institut für internationale Zusammenarbeit & Deutscher Volkshochschulverband, der Deutsche Caritasverband/Caritas International sowie die Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerks.
Methodisch basierte die Evaluation auf einem standardisierten Self-Assessment der EZ-Organisationen, leitfadengestützten Intensivinterviews mit Vertretern der Organisationen, einer Dokumentenanalyse und einer standardisierten Befragung aller nicht in der Auswahl vorhandenen NROs der deutschen EZ.
Im Rahmen des Trainings wurden Module zu Qualitätsmanagement, Monitoring, Evaluation, Datenerhebungsmethoden, Datenauswertung, sowie Reporting, mit dem Schwerpunkt auf Berufsbildung angeboten.
inkl. eines Social Impact Monitoring (SIM) im Rahmen des Weltbank-Projektes Road Rehabilitation Project & Kyr-gyz Republic