Studie „Gute Arbeit im Vollzug & eine Studie zu Arbeitsbedingungen und Gesundheit im saarländischen Justizvollzug“

Im Jahr 2011 war der Justizvollzug im Saarland einer Strukturreform unterzogen worden, die unter anderem mit einer Schließung von Teilanstalten einhergegangen war. Vor dem Hintergrund der seitherigen Veränderungen war es Aufgabe der Studie, die Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen, Arbeitsmotivation und Gesundheit der Beschäftigten des saarländischen Justizvollzugs zu analysieren. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse sollten Empfehlungen zur Optimierung der Veränderungsprozesse abgeleitet und geeignete Maßnahmen für ein nachhaltiges anstaltsspezifisches Arbeits- und Gesundheitsmanagement aufgezeigt werden.

Die Datengewinnung basierte auf einem „mixed-methods“-Ansatz, d.h. es erfolgte eine vertiefende Analyse bereits vorhandener Dokumente und Daten und es wurden Daten im Rahmen von qualitativen Befragungen (Leitfadeninterviews und Fokusgruppen) und einer quantitativen Befragung der Mitarbeiter:innen des saarländischen Justizvollzugs erhoben und ausgewertet.

Evaluation des Mitarbeitergesprächs 2014 der Saarstahl AG

Im Jahr 2013 führte die Saarstahl AG auf Wunsch der Führungskräfte systematische Mitarbeitergespräche (MAG) als Instrument der Mitarbeiterführung ein. Dieses partnerschaftliche, anlassunabhängige Vieraugengespräch wird nun jährlich zwischen Mitarbeitern mit Führungsverantwortung und deren Vorgesetzten durchgeführt, um eine verbesserte Ausrichtung auf die Ziele des Unternehmens und die Unternehmenskultur zu erreichen und eine Förderung der Mitarbeiter und Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens zu realisieren.

Die Aufgabe der Evaluation des MAG 2014 war es zu prüfen, ob das MAG auch im zweiten Jahr erfolgreich von MitarbeiterInnen wie Führungskräften aufgenommen wird und ob erste Trends in der Akzeptanz und Umsetzung des MAG identifiziert werden können.
Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Vorbereitung der Mitarbeiter auf das Gespräch (Schulungen, Materialien), die Umsetzung und Kommunikation von Zielvereinbarungen sowie Förder- und Entwicklungsmaßnahmen und der generellen Handhabbarkeit des Instruments hinsichtlich Inhalt und Struktur.

Darüber hinaus galt es zu bewerten, inwieweit das MAG als sinnvolles Instrument der Mitarbeiterführung angesehen wird und ob dadurch eine Verbesserung der Führungskultur im Unternehmen Saarstahl erreicht werden konnte. Ziel war es, das MAG in seiner gegenwärtigen Form zu bewerten und ggf. Optimierungspotenziale zu identifizieren.
Hierzu wurde von der CEval GmbH in Abstimmung mit der Saarstahl AG eine standardisierte Online-Befragung der MitarbeiterInnen des Unternehmens über verschiedene Hierarchieebenen hinweg konzipiert und durchgeführt. Die im Rahmen der Evaluation erhobenen quantitativen Daten wurden dann im Rahmen der Berichtslegung unter Einbezug der Daten der MAG-Evaluation 2013 in einer Längsschnittanalyse ausgewertet.

Begleitende Evaluation des Projektes „Media in Libya & Stability through Structure“

Das Projekt „Media in Libya – Stability through Structure“ hatte das übergeordnete Ziel, die Einführung einer modernen Mediengesetzgebung in Libyen zu unterstützen und die Medieninstitutionen des Landes zu stärken. Darüber hinaus sollte das Projekt zu einer Stärkung von unabhängigem und professionellem Journalismus in den Provinzen Libyens beitragen. Das Projekt hatte eine Gesamtlaufzeit von insgesamt 30 Monaten und wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des SPRING Programms gefördert. Gesteuert und umgesetzt wurde das Projekt von der Deutsche Welle-Akademie (Abteilung Medienentwicklung, Team Afrika) in Kooperation mit dem Institute for War and Peace Reporting (IWPR). Die Maßnahmen des Projekts waren in vier Aktivitätscluster untergliedert, von denen die DW-Akademie drei und das IWPR eines bearbeitete. Das CEval evaluierte in diesem Projekt die Cluster 1 bis 3, für deren Umsetzung die DW-Akademie verantwortlich war.

Die Evaluierung des Projekts unterteilte sich in eine Basis-, eine Zwischen- und eine Abschlussevaluation zum Ende der Implementierungsphase. Zur Datengewinnung folgte das CEval einem „mixed-methods“ Ansatz. Dabei wurde eine vertiefende Analyse bereits vorhandener Dokumente vorgenommen und es wurden eigene Erhebungen (standardisierte Onlinebefragungen der Teilnehmer der Trainings und qualitative Leitfadeninterviews mit externen Experten und Verantwortlichen der DW-Akademie) durchgeführt.

Verbleibstudie: Evaluation der Begabtenförderung der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

Zu den zentralen Aufgaben der Heinrich-Böll-Stiftung (hbs) gehört die Studien- und Promotionsförderung. Seit dem Beginn der Studien- und Promotionsförderung im Jahre 1990 wurden rund 3000 Studierende und Promovierende gefördert. Das Ziel der Nachwuchsförderung ist es, die ausgewählten Persönlichkeiten sowohl materiell wie ideell zu unterstützen und damit einen Beitrag zur Förderung der demokratischen Kultur sowie grüner Ideen und Werte zu leisten.
Das CEval führte zur Evaluation der Langzeitwirkung der Begabtenförderung eine Verbleibstudie aller ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten der hbs durch. Die Förderwirkungen der hbs in Studium und Promotion wurden dabei erstmals dokumentiert und fach-, zielgruppen- und diversityspezifisch analysiert. Aufgabe war es, die Langzeitwirkungen der Begabtenförderung zu analysieren und die Befunde mit den Ergebnissen anderer Absolventen- und Verbleibstudien zu vergleichen.
Zur Datengewinnung folgte das CEval einem mixed-methods Ansatz. Dabei wurde eine vertiefende Analyse bereits vorhandener Daten und Dokumente vorgenommen und es wurden eigene Erhebungen in Form einer standardisierten Onlinebefragung der Alumni und qualitativen Leitfadeninterviews mit Alumni und Zuständigen der hbs durchgeführt.

Begleitende Evaluation des Karriereförderprogramms „Talente sichern & Zukunft gestalten“ (2015-2016)

Das Programm „Talente sichern & Zukunft gestalten“ des Cusanuswerks & Bischöfliche Studienförderung zielt auf die Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses. Hierzu setzt das Programm auf Mentoringelemente, also eine tutorielle Betreuung von Stipendiat:innen deutscher Begabtenförderungswerke durch berufserfahrene Akademikerinnen und Akademiker, auf berufsspezifisch ausgerichtete Trainings- und Fördermaßnahmen sowie den Aufbau eines Peer-Networks.
Seit Beginn des Karriereförderprogramms im Jahr 2007 führt das Centrum für Evaluation (CEval) zur Qualitätssicherung prozessbegleitende, externe Evaluationen durch. Auch im fünften Programmdurchlauf 2015-2016 fand eine begleitende Evaluation statt. Zentrale Aufgabe dieser Evaluation war es, den durchführungsverantwortlichen Mitarbeiter:innen des Cusanuswerks zeitnah steuerungsrelevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Von besonderem Interesse waren entsprechend der Zielsetzungen des Programms Fragen zur Zufriedenheit mit den angebotenen Veranstaltungen, zur Qualität der tutoriellen Beziehungen sowie zum beruflichen und persönlichen Nutzen der Beziehung für beide Seiten.
Ergänzend dazu wurde eine Verbleibstudie der ersten vier Förderjahrgänge realisiert. Methodisch stützte sich die Evaluation auf standardisierte Online-Befragungen der Mentees und Mentor:innen zu drei Zeitpunkten; zur Datenerhebung im Rahmen der Verbleibsstudie wurden die bislang geförderten Mentees ebenfalls online befragt.

Evaluation des Programms Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende & BWS plus

Seit über zehn Jahren vergibt die Baden-Württemberg Stiftung das Baden-Württemberg-STIPENDIUM, durch das jährlich bis zu 1.400 Studierende aus dem In- und Ausland Stipendien für ein Auslandsstudium erhalten. Mit dem Programmteil BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung seit 2011 innovative Initiativen baden-württembergischer Hochschulen, die den Auf- und Ausbau von neuen Beziehungen zu ausländischen Hochschulen bzw. die nachhaltige Intensivierung bestehender Kontakte zum Ziel haben.
Aufgabe der Evaluation des Programmteils BWS plus war es, das Erreichen der gesetzten Ziele zu überprüfen. Hierbei wurde unterschieden zwischen programmbezogenen (z.B. Ausbau des internationalen Netzwerks, Förderung innovativer Ideen von Studierenden) und strukturellen Zielen (z.B. die Verbesserung der Wahrnehmung des Stipendienprogramms und der Baden-Württemberg Stiftung).
Zur Datengewinnung folgte das CEval einem mixed-methods Ansatz. Dabei wurde eine Sekundäranalyse bereits vorhandener Dokumente vorgenommen und es wurden eigene Erhebungen in Form einer standardisierten Onlinebefragung realisiert. Zudem wurden qualitative Leitfadeninterviews mit Projektbeteiligten durchgeführt.

Evaluation der Mitarbeitergespräche 2013 der Saarstahl AG

Im Jahr 2013 führte die Saarstahl AG auf Wunsch der Führungskräfte systematische Mitarbeitergespräche (MAG) als Instrument der Mitarbeiterführung ein. Dieses partnerschaftliche, anlassunabhängige Vieraugengespräch wird nun jährlich zwischen Mitarbeiter:innen mit Führungsverantwortung und deren Vorgesetzten durchgeführt, um eine verbesserte Ausrichtung auf die Ziele des Unternehmens und die Unternehmenskultur zu erreichen und eine Förderung der Mitarbeiter:innen und Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens zu realisieren.

Die Aufgabe der Evaluation des MAG 2013 war es zu prüfen, ob die Einführung des MAG erfolgreich verlaufen ist. Besonderer Fokus lag dabei auf der Vorbereitung der Mitarbeiter:innen auf das Gespräch (Schulungen, Materialien) sowie auf der Handhabbarkeit des Instruments hinsichtlich Inhalt und Struktur. Darüber hinaus galt es zu bewerten, inwieweit das MAG als sinnvolles Instrument der Mitarbeiterführung angesehen wird und ob dadurch eine Verbesserung der Führungskultur im Unternehmen Saarstahl erreicht werden konnte. Ziel war es, das MAG in seiner gegenwärtigen Form zu bewerten und ggf. Optimierungspotenziale zu identifizieren.

Hierzu wurde von der CEval GmbH in Abstimmung mit der Saarstahl AG eine standardisierte Online-Befragung der Mitarbeiter:innen des Unternehmens über verschiedene Hierarchieebenen hinweg konzipiert und durchgeführt. Im Vorfeld dazu wurden leitfadengestützte Interviews unter anderem mit für die Implementierung verantwortlichen Personen sowie mit ausgewählten Mitarbeiter:innenn unterschiedlicher Hierarchieebenen des Unternehmens geführt.

Unterstützung der Qualitätssicherungsprozesse des SIAP

Das Saarländische Institut zur Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie (SIAP) wurde 1995 gegründet und gehört zur Saarland Heilstätten GmbH (SHG). Das Institut ist eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte unter anderem für Psychologische Psychotherapeut:innen und Kinder- und Jugendpsychotherapeut:innen.

Aufgabe der seitens des SIAP beauftragten Beratung, die auch eine Evaluation einschloss, war es für die beiden Ausbildungen a) Verbesserungspotentiale innerhalb der Ausgestaltung der Ausbildung aufzudecken und b) zur Qualitätssicherung der Kurse einen Fragebogen zu entwickeln.

Dafür wurden neben einer vertiefenden Analyse vorhandener Akten, Programmdokumente und der einschlägigen Literatur vor allem Leitfaden- und Gruppeninterviews mit den Ausbildungsteilnehmern (aus unterschiedlichen Ausbildungsstufen), den Praxisanleitern, den Dozenten und Supervisoren & und damit mit allen an der Ausbildung beteiligten Akteuren & durchgeführt.

Besonders im Fokus stand dabei die Frage, inwieweit die Ausbildungsabsolventen durch Optimierungen der Ausbildungsprozesse entlastet und gleichzeitig zielgerichteter auf eine Tätigkeit in der therapeutischen Praxis vorbereitet werden können. Alle Daten wurden einer synergetischen Datenauswertung unterzogen und mündeten in einem kurzen Evaluationsbericht inklusive Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Ausbildung.

Daran anschließend wurde ein Fragebogen zur fortlaufenden Qualitätssicherung der Ausbildungskurse entwickelt, in den neben den Ergebnissen aus der Literaturanalyse die Erkenntnisse aus den qualitativen Interviews einflossen. Damit die Datenerhebungen sowie deren Auswertung von den Mitarbeitern des Instituts auch nach Beendung des Evaluationsprojekts in Eigenregie erfolgen können, wurde im Rahmen des Vorhabens zusätzlich ein Leitfaden entwickelt.

Evaluation der Umsetzung des internetstrategischen Konzepts „Länderportale als interkulturelle Begegnungsplattform“

Gegenstand der Evaluation war die Umsetzung des
internetstrategischen Konzepts des Goethe Instituts (GI) „Länderportale als interkulturelle Begegnungsplattform“. Dieses Konzept ist seit 2011 für das GI handlungsleitend und folgt dem Leitgedanken, dass

– Interkulturalität und Dialog als Wirkprinzipien des Goethe-Instituts zu sehen sind,

– das Erlebnis der Begegnung durch Multimedia und Online-Interaktion bedeutsam ist,

– das Online-Angebot im Sinne einer Plattform durch (eine gewisse) Reichhaltigkeit und Dauerhaftigkeit gekennzeichnet ist und

– die Nutzer sich beteiligen und Inhalte beitragen können.

Die interkulturellen Begegnungsplattformen zielen somit sowohl auf Informationsvermittlung als auch auf interkulturelle Sensibilisierung und interkulturellen Austausch.

Im Rahmen der Evaluationsstudie sollte untersucht werden, ob die mit den Länderportalen angestrebten Ziele und die vorgesehen Zielgruppen erreicht werden. Zudem sollte die Effektivität der Länderportale hinsichtlich der Informationsvermittlung und des interkulturellen Austauschs analysiert werden. Aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen war des Weiteren die Ableitung von konkreten Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Konzepts bzw. der Länderportale vorgesehen.

Zur Datengewinnung folgte das CEval einem „mixed-methods“-Ansatz. Dabei wurde eine vertiefende Analyse bereits vorhandener Dokumente und Daten aus einer Online-Befragung des GI vorgenommen. Zudem wurden eigene Erhebungen (qualitative Leitfadeninterviews) durchgeführt.

Begleitende Evaluation des Karriereförderprogramms „Talente sichern & Zukunft gestalten“ (2013-2014)

Das Programm „Talente sichern & Zukunft gestalten“ des Cusanuswerks & Bischöfliche Studienförderung hat eine Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses zum Ziel. Hierzu setzt das Programm auf Mentoringelemente & also eine tutorielle Betreuung von Stipendiatinnen deutscher Begabtenförderungswerke durch berufserfahrene Akademikerinnen und Akademiker & auf berufsspezifisch ausgerichtete Trainings- und Fördermaßnahmen sowie den Aufbau eines Peer-Networks.

Seit Beginn des Karriereförderprogramms im Jahr 2007 führt das Centrum für Evaluation (CEval) zur Qualitätssicherung prozessbegleitende, externe Evaluationen durch. Auch im vierten Programmdurchlauf 2013-2014 fand eine begleitende Evaluation statt. Zentrale Aufgabe dieser Evaluation war es, den durchführungsverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Cusanuswerks zeitnah steuerungsrelevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Von besonderem Interesse waren entsprechend der Zielsetzungen des Programms hierbei Fragen zur Zufriedenheit mit den angebotenen Veranstaltungen, zur Qualität der tutoriellen Beziehungen sowie zum beruflichen und persönlichen Nutzen der Beziehung für beide Seiten.

Das bestehende und bewährte Evaluationskonzept wurde im Rahmen der Evaluation inhaltlich durch eine Anwendung des CIPP-Modells geschärft, wobei jedoch eine Vergleichbarkeit von Evaluationsergebnissen seit Beginn des Karriereförderprogramms sichergestellt wurde. Methodisch umfasste die Evaluation standardisierte Online-Befragungen der Mentees und Mentorinnen und Mentoren zu drei Zeitpunkten. Dieses Vorgehen ermöglichte eine frühzeitige Identifikation eventueller Probleme und eine zeitnahe Entwicklung geeigneter Maßnahmen, um diesen entgegenzuwirken.