Evaluation der Mitarbeitergespräche 2013 der Saarstahl AG

Im Jahr 2013 führte die Saarstahl AG auf Wunsch der Führungskräfte systematische Mitarbeitergespräche (MAG) als Instrument der Mitarbeiterführung ein. Dieses partnerschaftliche, anlassunabhängige Vieraugengespräch wird nun jährlich zwischen Mitarbeiter:innen mit Führungsverantwortung und deren Vorgesetzten durchgeführt, um eine verbesserte Ausrichtung auf die Ziele des Unternehmens und die Unternehmenskultur zu erreichen und eine Förderung der Mitarbeiter:innen und Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens zu realisieren.

Die Aufgabe der Evaluation des MAG 2013 war es zu prüfen, ob die Einführung des MAG erfolgreich verlaufen ist. Besonderer Fokus lag dabei auf der Vorbereitung der Mitarbeiter:innen auf das Gespräch (Schulungen, Materialien) sowie auf der Handhabbarkeit des Instruments hinsichtlich Inhalt und Struktur. Darüber hinaus galt es zu bewerten, inwieweit das MAG als sinnvolles Instrument der Mitarbeiterführung angesehen wird und ob dadurch eine Verbesserung der Führungskultur im Unternehmen Saarstahl erreicht werden konnte. Ziel war es, das MAG in seiner gegenwärtigen Form zu bewerten und ggf. Optimierungspotenziale zu identifizieren.

Hierzu wurde von der CEval GmbH in Abstimmung mit der Saarstahl AG eine standardisierte Online-Befragung der Mitarbeiter:innen des Unternehmens über verschiedene Hierarchieebenen hinweg konzipiert und durchgeführt. Im Vorfeld dazu wurden leitfadengestützte Interviews unter anderem mit für die Implementierung verantwortlichen Personen sowie mit ausgewählten Mitarbeiter:innenn unterschiedlicher Hierarchieebenen des Unternehmens geführt.

Unterstützung der Qualitätssicherungsprozesse des SIAP

Das Saarländische Institut zur Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie (SIAP) wurde 1995 gegründet und gehört zur Saarland Heilstätten GmbH (SHG). Das Institut ist eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte unter anderem für Psychologische Psychotherapeut:innen und Kinder- und Jugendpsychotherapeut:innen.

Aufgabe der seitens des SIAP beauftragten Beratung, die auch eine Evaluation einschloss, war es für die beiden Ausbildungen a) Verbesserungspotentiale innerhalb der Ausgestaltung der Ausbildung aufzudecken und b) zur Qualitätssicherung der Kurse einen Fragebogen zu entwickeln.

Dafür wurden neben einer vertiefenden Analyse vorhandener Akten, Programmdokumente und der einschlägigen Literatur vor allem Leitfaden- und Gruppeninterviews mit den Ausbildungsteilnehmern (aus unterschiedlichen Ausbildungsstufen), den Praxisanleitern, den Dozenten und Supervisoren & und damit mit allen an der Ausbildung beteiligten Akteuren & durchgeführt.

Besonders im Fokus stand dabei die Frage, inwieweit die Ausbildungsabsolventen durch Optimierungen der Ausbildungsprozesse entlastet und gleichzeitig zielgerichteter auf eine Tätigkeit in der therapeutischen Praxis vorbereitet werden können. Alle Daten wurden einer synergetischen Datenauswertung unterzogen und mündeten in einem kurzen Evaluationsbericht inklusive Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Ausbildung.

Daran anschließend wurde ein Fragebogen zur fortlaufenden Qualitätssicherung der Ausbildungskurse entwickelt, in den neben den Ergebnissen aus der Literaturanalyse die Erkenntnisse aus den qualitativen Interviews einflossen. Damit die Datenerhebungen sowie deren Auswertung von den Mitarbeitern des Instituts auch nach Beendung des Evaluationsprojekts in Eigenregie erfolgen können, wurde im Rahmen des Vorhabens zusätzlich ein Leitfaden entwickelt.

Evaluation der Umsetzung des internetstrategischen Konzepts „Länderportale als interkulturelle Begegnungsplattform“

Gegenstand der Evaluation war die Umsetzung des
internetstrategischen Konzepts des Goethe Instituts (GI) „Länderportale als interkulturelle Begegnungsplattform“. Dieses Konzept ist seit 2011 für das GI handlungsleitend und folgt dem Leitgedanken, dass

– Interkulturalität und Dialog als Wirkprinzipien des Goethe-Instituts zu sehen sind,

– das Erlebnis der Begegnung durch Multimedia und Online-Interaktion bedeutsam ist,

– das Online-Angebot im Sinne einer Plattform durch (eine gewisse) Reichhaltigkeit und Dauerhaftigkeit gekennzeichnet ist und

– die Nutzer sich beteiligen und Inhalte beitragen können.

Die interkulturellen Begegnungsplattformen zielen somit sowohl auf Informationsvermittlung als auch auf interkulturelle Sensibilisierung und interkulturellen Austausch.

Im Rahmen der Evaluationsstudie sollte untersucht werden, ob die mit den Länderportalen angestrebten Ziele und die vorgesehen Zielgruppen erreicht werden. Zudem sollte die Effektivität der Länderportale hinsichtlich der Informationsvermittlung und des interkulturellen Austauschs analysiert werden. Aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen war des Weiteren die Ableitung von konkreten Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Konzepts bzw. der Länderportale vorgesehen.

Zur Datengewinnung folgte das CEval einem „mixed-methods“-Ansatz. Dabei wurde eine vertiefende Analyse bereits vorhandener Dokumente und Daten aus einer Online-Befragung des GI vorgenommen. Zudem wurden eigene Erhebungen (qualitative Leitfadeninterviews) durchgeführt.

Begleitende Evaluation des Karriereförderprogramms „Talente sichern & Zukunft gestalten“ (2013-2014)

Das Programm „Talente sichern & Zukunft gestalten“ des Cusanuswerks & Bischöfliche Studienförderung hat eine Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses zum Ziel. Hierzu setzt das Programm auf Mentoringelemente & also eine tutorielle Betreuung von Stipendiatinnen deutscher Begabtenförderungswerke durch berufserfahrene Akademikerinnen und Akademiker & auf berufsspezifisch ausgerichtete Trainings- und Fördermaßnahmen sowie den Aufbau eines Peer-Networks.

Seit Beginn des Karriereförderprogramms im Jahr 2007 führt das Centrum für Evaluation (CEval) zur Qualitätssicherung prozessbegleitende, externe Evaluationen durch. Auch im vierten Programmdurchlauf 2013-2014 fand eine begleitende Evaluation statt. Zentrale Aufgabe dieser Evaluation war es, den durchführungsverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Cusanuswerks zeitnah steuerungsrelevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Von besonderem Interesse waren entsprechend der Zielsetzungen des Programms hierbei Fragen zur Zufriedenheit mit den angebotenen Veranstaltungen, zur Qualität der tutoriellen Beziehungen sowie zum beruflichen und persönlichen Nutzen der Beziehung für beide Seiten.

Das bestehende und bewährte Evaluationskonzept wurde im Rahmen der Evaluation inhaltlich durch eine Anwendung des CIPP-Modells geschärft, wobei jedoch eine Vergleichbarkeit von Evaluationsergebnissen seit Beginn des Karriereförderprogramms sichergestellt wurde. Methodisch umfasste die Evaluation standardisierte Online-Befragungen der Mentees und Mentorinnen und Mentoren zu drei Zeitpunkten. Dieses Vorgehen ermöglichte eine frühzeitige Identifikation eventueller Probleme und eine zeitnahe Entwicklung geeigneter Maßnahmen, um diesen entgegenzuwirken.

Durchführung einer Mitgliederbefragung von IMMOEBS e.V.

IMMOEBS e.V. ist der Verein der Ehemaligen und Förderer der Post-Graduate- und Masterstudiengänge zur Immobilienökonomie an der European Business School und der Universität Regensburg. IMMOEBS wurde 1991 gegründet und hat derzeit ca. 2.600 Mitglieder; es ist damit das größte Alumni-Netzwerk der Immobilienwirtschaft in Deutschland.

IMMOEBS hatte das CEval mit einer Mitgliederbefragung beauftragt. Übergeordnetes Ziel der als Online-Erhebung angelegten Befragung war es, die Bewertung von IMMOEBS und seinen Aktivitäten durch die Mitglieder zu erfassen und Entwicklungspotenziale und eventuelle Anpassungsbedarfe zu identifizieren.

MRE Netzwerk Hessen-Saarland: Schnittstellen in der Versorgung und ihre Überwindung durch Analyse, Wirkungsevaluation, und Einsatz neuer Lehr/Lerntechniken

Der Prävention vermeidbarer Infektionen im Gesundheitssystem kommt mit zunehmender Erkenntnis über die Bedingungen ihrer Entstehung und Ausbreitung ein legitimer und wachsender öffentlicher Anspruch zu. Mit dem Projekt wurde das Ziel verfolgt, durch ein über verschiedene Strukturen und Institutionen des Gesundheitssystems ausgerolltes Maßnahmen-Spektrum, unter Anwendung unterschiedlicher Methoden aus Infektionsmedizin, Lehr/Lerntheorie, differentieller Psychologie und Sozialwissenschaften, ein umfassendes Modell der integrativen, Sektor übergreifenden Intervention zur Prävention bakterieller Resistenzen und nosokomialer Infektionen in etablierten Regionalnetzwerken zu entwickeln. Diese für Deutschland neue, integrative Form der Versorgungsforschung sollte durch innovative Ansätze zur Infektions- und Resistenzprävention neue Erkenntnisse für deren Umsetzung im Rahmen allgemein anwendbarer Empfehlungen und Richtlinien liefern.

Das übergreifende Ziel des Projekts bestand darin, etablierte Verfahren und Maßnahmen zur Antibiotikakontrolle sowie zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen in den bestehenden Netzwerken MRSAar/netz und MRE Rhein-Hessen weiterzuentwickeln und schwerpunktmäßig im nicht-akutstationären Bereich auszurollen.

Im interdisziplinären Forschungsprojekt unterstützte das CEval die Evaluation unterschiedlicher Informations- und Aufklärungsinterventionen durch sozialempirische Erhebungen und Analysen. Neben qualitativen Verfahren der Datenerhebung und -auswertung wurde für die Wirkungsanalyse auf quasi-experimentelle Untersuchungsanordnungen und entsprechende statistische Auswertungstechniken zurückgegriffen. Auf Grundlage der Synthese der infektionsepidemiologischen, biometrischen, sozialempirischen und differentialpsychologischen Befunde sollten Erkenntnisse mit Bedeutung für die praktische Umsetzung (z.B. in Richtlinien oder Empfehlungen zur Infektionsprävention und Antibiotikaversorgung) gewonnen werden.

Evaluation „Moderne Anwendungen in der Biotechnologie & Postdoktoranden-Austausch mit ausgewählten Ländern in Mittel- und Osteuropa“ und „Studieren und Forschen für Nachhaltigkeit“

Gegenstand der Evaluation waren zwei aus Mitteln des BMBF-geförderte Fachprogramme des DAAD, die beide 2005 begonnen wurden und Ende 2012 ausliefen. Ziel des Programms „Moderne Anwendungen der Biotechnologie & Postdoktoranden-Austausch mit ausgewählten Ländern in Mittel- und Osteuropa“ war es, besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern mit Stipendien die Möglichkeit zu geben, für bis zu 12 Monate mit eigenen wissenschaftlichen Vorhaben an der Forschung selbst gewählter Institute an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im In- bzw. Ausland mitzuarbeiten. Damit sollten ihre Vernetzung in wichtigen Feldern der modernen Biotechnologie gefördert und ggf. Kooperationen angestoßen werden.

Das Programm „Studieren und Forschen für Nachhaltigkeit“ verfolgte das Ziel, die internationale Fachkommunikation und die Vernetzung zwischen Instituten, Studierenden und Wissenschaftlern in Deutschland und im Ausland zu entwickeln. Dazu wurden an besonders qualifizierte Studierende, Doktoranden und Postdoktoranden aus Deutschland, den BRICS-Staaten sowie der Mongolei Langzeitstipendien für Studium bzw. Forschung in ausgewählten Feldern der Nachhaltigkeitsforschung vergeben und die Durchführung von Sommerschulen gefördert. In einer dritten Programmlinie wurden zusätzliche Forschungsstipendien für Doktoranden und Postdoktoranden aus China und Deutschland vergeben.

Im Rahmen der Evaluation der beiden Programme sollten Aussagen über die wissenschaftliche Qualität der Stipendiatinnen und Stipendiaten und ihre persönlichen Motivationen für die Bewerbungen sowie die Nachhaltigkeit der Förderung und Vernetzung gewonnen werden. Weiterhin sollte die Erreichung der Ziele der Programme untersucht werden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollten Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Gestaltung vergleichbarer Fachprogramme abgeleitet werden.

Zur Datengewinnung folgte das CEval einem „mixed-methods“ Ansatz. Dabei wurde eine vertiefende Analyse bereits vorhandener Dokumente vorgenommen und es wurden eigene Erhebungen (qualitative Leitfadeninterviews und standardisierte Onlinebefragungen) durchgeführt.

Externe Auditierung im Rahmen der Vergabe des Qualitätssiegels „Fanprojekt nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit“

In Deutschland existiert in Form von Fanprojekten ein dichtes bundesweites Netzwerk von Einrichtungen der Sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans, die nach den Rahmenbedingungen und Vorgaben des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit arbeiten (NKSS). Zu Zwecken der Qualitätssicherung und der kontinuierlichen Verbesserung der Arbeit der Fanprojekte wurde 2010 das Qualitätssiegel ‘Fanprojekt nach dem NKSS‘ eingeführt. Dieses soll zu einer verbesserten Wahrnehmung der Fanprojekte beitragen und den Fanprojekten Handlungssicherheit bieten. Das Qualitätssiegel ist 2012 in das überarbeitete NKSS aufgenommen worden und damit auf hoher politischer Ebene anerkannt. Vergeben wird das Qualitätssiegel von der Arbeitsgruppe Qualitätssicherung, in welcher Akteure aus dem Fußball, der obersten Landes- und Familienbehörden, der Wissenschaft sowie der Fanprojekte vertreten sind.

Das Vergabeverfahren des Qualitätssiegels sollte sowohl aus inhaltlicher als auch aus prozeduraler Perspektive überarbeitet werden, um ein Siegel zu schaffen, das ein valides Zeichen für die Güte und Qualität eines Projektes ist. Das Vergabeverfahren soll möglichst objektiv gestaltet sein und Transparenz über die Gründe für eine Vergabe oder auch Nicht-Vergabe des Siegels sichern. Im Rahmen der Überarbeitung des Siegels war es daher Aufgabe des Centrums für Evaluation (CEval), einen Kriterienkatalog sowie einen standardisierten Erhebungsbogen zu entwickeln. Darüber hinaus erarbeitete das CEval in Absprache mit den Partnern ein Konzept für die Umsetzung einer Pilotphase, in der das überarbeitete Qualitätssiegel und dessen Vergabeprozess auf ihre Praxistauglichkeit geprüft wurden. Die Pilotphase wurde mit fünf ausgewählten Fanprojekten umgesetzt. Auf Basis der Erkenntnisse und Erfahrungen der Pilotphase wurden das Konzept und die Instrumente finalisiert.

DAAD-Stipendienprogramm „Deutsche Auslandsschulen“ (2012-2014)

Das DAAD-Stipendienprogramm „Deutsche Auslandsschulen“ besteht seit 2001; seit 2008 ist das Programm in die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Auswärtigen Amts eingebettet. Ziel des Programms ist es, den leistungsstärksten Absolventinnen und Absolventen deutscher Auslands- und Sprachdiplomschulen (seit 2004) sowie im Einzelfall auch sog. Fit-Schulen (seit 2010) im direkten Anschluss an die schulische Ausbildung eine stipendienfinanzierte akademische Ausbildungsperspektive in Deutschland zu bieten und sie so an den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu binden. Auf diese Weise sollen Multiplikatoren für deutsche und bilaterale Anliegen in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur gewonnen werden.

Aufgabe der seitens des DAAD beauftragten Evaluation war neben der Bewertung der Zielerreichung die Beurteilung wesentlicher Parameter der Programmförderung sowie der Programmdurchführung. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch die Frage, wie sich das Stipendienprogramm in die PASCH-Initiative integrierte. Ausgehend von den Ergebnissen der Evaluation wurden Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Programms und seine Vernetzung mit anderen DAAD- und PASCH-Maßnahmen entwickelt.

Zur Datengewinnung folgte die CEval GmbH einem „mixed-methods“ Ansatz. Neben der vertiefenden Analyse vorhandener Programmdokumente beinhaltete dieser die Durchführung einer Reihe von Leitfadeninterviews mit verschiedenen Stakeholdern sowie die Umsetzung mehrerer standardisierter Online-Befragungen und eine teilnehmende Beobachtung.

Entwicklung und Implementierung eines M&E-Systems für das „MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik“

Das „MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik“ ist ein seit 1998 bestehender, hochschulübergreifender Verbund aller hessischen Universitäten und Fachhochschulen und stellt mit rund 1.500 Mitgliedern das größte Mentoring-Projekt in der europäischen Hochschullandschaft dar. Das Netzwerk richtet sich an Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften, die sich in der Qualifizierungsphase Studium oder Promotion befinden und zielt darauf ab, die Absolventinnenzahlen in naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen und bei Promotionen zu erhöhen sowie die Karrierechancen von Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen zu verbessern und damit den Frauenanteil in attraktiven Positionen in Wissenschaft und Wirtschaft zu erhöhen.

Nachdem das Centrum für Evaluation (CEval) 2008 bereits eine Absolventenverbleibsstudie sowie eine Kontextanalyse für das MentorinnenNetzwerk durchgeführt hatte, wurde es 2011 mit der Entwicklung und Implementierung eines Monitoring- und Evaluationssystems (M&E-System) für das Mentoring-Programm des MentorinnenNetzwerks beauftragt. Dieses sollte die Mitarbeiterinnen des Hessischen Koordinierungsbüros des MentorinnenNetzwerks dazu befähigen, künftig selbst regelmäßige M&E-Aktivitäten durchzuführen, die dabei erhobenen Daten zu analysieren und zu verwerten. Die Mitarbeiterinnen wurden vonseiten des CEval entsprechend geschult und bei den ersten Erhebungen begleitet.