Evaluation von eCampus Saar – Bildungsinnovation durch Bildungstechnologien an den Hochschulen des Saarlandes

Gegenstand des Projekts „eCampus Saar – Bildungsinnovation durch Bildungstechnologien an den Hochschulen des Saarlandes -“ war einerseits der Ausbau des an der Universität des Saarlandes vorgehaltenen Learning Management Systems CLIX Campus zur Nutzung an der Hochschule für Musik Saar (HfM), der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBK) sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) sowie andererseits die Integration von bestehendem und die Entwicklung von neuen eLearning-Inhalten auch unter Nutzung neuer Web 2.0-Anwendungen und deren Einbindung in das Learning Management System CLIX Campus.

Im Rahmen dieses Projekts führte das CEval eine Sachstands- und Bedarfsanalyse durch. Diese zielte darauf ab, intersubjektiv überprüfbares Wissen über die Ausgangssituationen der Hochschulen im Hinblick auf den vorliegenden eLearning-Content, möglicherweise bereits genutzte Web 2.0-Dienste sowie im Einsatz befindliche Verwaltungs- und Learning Management Systeme zu erstellen. Methodisch wurde hierzu auf eine standardisierte Befragung aller ProfessorInnen der beteiligten Hochschulen sowie auf leitfadengestützte Interviews mit den strategisch und operativ Verantwortlichen der Hochschulen zurückgegriffen.

Arbeitsmarktpolitische Instrumente zur Beschäftigungssicherung älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im Saarland

Das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bildete das Dach für bundesweit 62 regionale Beschäftigungspakte zur beruflichen Wiedereingliederung älterer Langzeitarbeitsloser. Das Programm basierte auf einem regionalen Ansatz, der es den Beschäftigungspakten erlaubte, bei der Wahl der Integrationsstrategie gezielt auf die regionalen Besonderheiten einzugehen. Unterschiedliche Wege wurden beschritten, um älteren Langzeitarbeitslosen eine faire Chance am Arbeitsmarkt zu bieten.

Das Forschungsprojekt hatte zum Ziel, auf Basis von sekundäranalytischen Analysen regionale Beschäftigungspakte zu identifizieren, deren Maßnahmen und Konzepte im Hinblick auf die Situation am saarländischen Arbeitsmarkt als “best practice“ gelten können.

In Bezug auf diese Maßnahmen wurden leitfadengestützte Interviews mit relevanten Arbeitsmarktakteuren im Saarland und aus den identifizierten Pakten geführt, um Empfehlungen für die Übernahme und ggf. Anpassung erfolgsversprechender Maßnahmen und Konzepte ableiten zu können.

Begleitende Evaluation der Medienhilfe für Zentralasien 2009

Bei dem Projekt „Medienhilfe für Zentralasien 2009“ handelte es sich um ein Bündel von insgesamt 5 übergreifenden Trainings und 13 Inhouse-Trainings für zentralasiatische Radiosender, die in den beteiligten Ländern der Region sowie in Deutschland durch die Deutsche Welle-AKADEMIE realisiert wurden. Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit der Radiostationen mit der Deutsche Welle-AKADEMIE waren Zielvereinbarungen. Diese Zielvereinbarungen nahmen für die Evaluation eine wichtige Rolle ein, da die Überprüfung der Zielerreichung als Aufgabe der Evaluation auf Basis der Zielvereinbarungen erfolgte. Hierzu wurden begleitende standardisierte Befragungen der Trainingsteilnehmer durchgeführt, deren Ergebnisse zeitnah an die Deutsche Welle-AKADEMIE übermittelt wurden. Ca. 4 bis 5 Monate nach Abschluss der Einzelmaßnahmen erfolgte eine summative Abschlussbefragung der beteiligten Sender, in der die Überprüfung des Erreichens der vereinbarten Ziele im Zentrum des Interesses stand.

Evaluation der Konferenz „Sprache und Integration“

Das Goethe-Institut als zentraler Sprach- und Kulturmittler der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik initiierte von 2008 bis 2009 mit verschiedenen Partnern in einem zweijährigen Programmschwerpunkt das internationale Projekt „Sprachen ohne Grenzen“. Ziel war es, die besondere Bedeutung und den besonderen Nutzen von Mehrsprachigkeit für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft von Gesellschaften sowie für die Gesellschaft als Ganzes und für die Entwicklung der einzelnen Individuen zu verdeutlichen. Hierdurch sollte ein Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Sprachenvielfalt v.a. in der EU geleistet und damit auch die Integration innerhalb der EU gefördert werden.

„Sprachen ohne Grenzen“ setzte sich aus verschiedenen Säulen zusammen. Im Rahmen der zentralen Abschlussveranstaltung zum Programm deckte die Konferenz „Sprache und Integration“ die Programmsäule Mehrsprachigkeit und Politik ab. Im Rahmen der zweitägigen Konferenz wurden an je einem Tag die Themen „Prüfungen“ und „Herkunftssprachen“ behandelt; die Konferenz endete mit einer Podiumsdiskussion. Im Rahmen der Konferenz hatten etwa 20 ReferentInnen aktiv zur Programmgestaltung beigetragen und es wurden ca. 200 BesucherInnen erwartet, die sich aus PraktikerInnen, beratenden Fachleuten und BildungspolitikerInnen zusammensetzten.

Aufgabe der Evaluation war zum einen eine Bewertung der Zielerreichung, indem zu untersuchen war, ob ein nachhaltiger Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen Sprachexperten und Entscheidungsträgern der Mitgliedstaaten der EU zum Thema „Sprache und Integration“ initiiert und gefördert worden war. Zum anderen sollte eine Erhebung der Zufriedenheit der Konferenzteilnehmer u.a. Aufschluss über die Relevanz der gewählten Themen geben. Hierzu wurden alle BesucherInnen und ReferentInnen mittels eines standardisierten Fragebogens befragt.

Verbleibsstudie zum Programm „MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik“

Das „MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik“ ist ein seit 1998 bestehender,
hochschulübergreifender Verbund aller hessischen Universitäten und Fachhochschulen und stellt mit inzwischen 1100
Mitgliedern das größte Mentoring-Projekt in der europäischen Hochschullandschaft dar. Das Netzwerk richtet sich an
Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften, die sich in der Qualifizierungsphase Studium oder Promotion befinden und zielt
darauf ab, die Absolventinnenzahlen in naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen und bei Promotionen zu erhöhen
sowie die Karrierechancen von Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen zu verbessern und damit den Frauenanteil
in attraktiven Positionen in Wissenschaft und Wirtschaft zu erhöhen.
Zu diesem Programm führte das Centrum für Evaluation eine Absolventenverbleibsstudie durch, die die in den bisherigen
internen und externen Evaluationen ausgeblendeten, langfristigen Entwicklungen ins Blickfeld nahm.
Hierbei wurde (u.a.) eruiert, wie sich die Teilnahme am MentorinnenNetzwerk für die Absolventinnen in beruflicher
Hinsicht auswirkte.
Zur Datenerhebung wurden zum einen leitfadengestützte Intensivinterviews mit Mentees und Mentorinnen sowie mit den
Verantwortlichen seitens der beteiligten Hochschulen und Unternehmen geführt. Zum anderen wurden mit Online-Befragungen
Daten zu den karrierespezifischen Wirkungen, zur Zufriedenheit der Teilnehmerinnen mit dem MentorinnenNetzwerk sowie zur
Qualität der tutoralen Beziehungen erhoben.

Evaluation des Projekts „eCeL“

Gegenstand des Projektes eCeL (E-Chalk und E-Learning) war die infrastrukturelle Integration eines interaktiven und multimedialen eChalk-Systems in ausgewählten Lehrveranstaltungsräumen der Fakultäten Mathematik und Medizin der Universität des Saarlandes. Es verfolgte also den Aufbau einer „elektronischen Tafel“ und deren Verknüpfung mit dem e-Learning-System activeMath sowie dem Learning-Management-System der Universität des Saarlandes, CLIX Campus. Das Projekt zielte somit auf eine überdauernde, substantielle Verbesserung der Wissensvermittlung, Betreuung und Prüfungsvorbereitung der Studierenden.

Aufgrund des Modellcharakters von eCeL an der Universität des Saarlandes wurde im Rahmen der Evaluation eruiert, inwiefern die angestrebten Verbesserungen der Lehr-Lern-Situationen erreicht werden. Methodisch wurde hierzu auf teilnehmende Beobachtungen, leitfadengestützte Befragungen der Veranstaltungsleiter und standardisierte Befragungen der Studierenden zurückgegriffen.

Schlussevaluation der Projekte der World University Services im Kosovo und in Serbien zur Reform des Hochschulsektors

Gegenstand der Schlussevaluation waren die beiden von WUS umgesetzten Projekte „Building Quality, Knowledge and Skills for Social and Economic Development & Support to Reforms of Higher Education in Kosovo 2008-2011“ und „Serbia 2007-2010: Improving Quality, Knowledge & Skills for Economic Development & Support to Reforms of Higher Education in Serbia“. Ziel dieser Projekte war die Unterstützung der Reformierung der jeweiligen Hochschulsektoren in den beiden Ländern im Hinblick auf eine bessere, bedarfsorientiertere Ausbildung. Damit sollte die Beschäftigungsfähigkeit und entsprechend die Beschäftigtenquote bei den Hochschulabsolventen gesteigert werden.
Weitere Informationen zu den Projekten erhalten Sie unter:
http://www.wus-austria.org/allprojects/38/15.html
Aufgabe der vom CEval durchgeführten Evaluation war es, gemäß der DAC-Kriterien, die Relevanz, Umsetzungseffizienz, Effektivität, Wirksamkeit sowie die Nachhaltigkeit der Projektmaßnahmen in beiden Ländern zu untersuchen und im Hinblick auf die Zielerreichung bewerten. Die Untersuchung war als Desk-Study angelegt, bei der neben Programmdokumenten weitere Hintergrundrecherchen zum bisherigen Entwicklungsverlauf der Sektoren vorgenommen wurden.

Evaluation des Moduls ‚“Famulaturen und PJ-Abschnitte‘“ des DAAD-Ärzteprogramms/ PAGEL

Gegenstand der Evaluation war das Modul ‚Famulaturen und PJ-Abschnitte‘ des DAAD-Ärzteprogramms/ PAGEL. Im Rahmen dieses Moduls wurden Medizinstudierenden deutscher Hochschulen aus Entwicklungsländern ein- bis zweimonatige Famulaturen bzw. viermonatige PJ-Tertiale in ihren Heimatländern oder anderen Entwicklungsländern ermöglicht. Durch diesen Aufenthalt hatten die Studierenden die Möglichkeit, sich mit der beruflichen Realität und den benötigten medizinischen Kompetenzen im Heimatland vertraut zu machen. Dies sollte letztendlich nach Abschluss des Studiums deren Rückkehr fördern, deren Reintegration erleichtern und somit dem ‚brain drain‘ entgegenwirken.
Im Rahmen der Evaluationsstudie wurde die Zielerreichung und Wirkung des Moduls ‚Famulaturen und PJ-Abschnitte‘ untersucht. Ziel der Evaluation war es, Optimierungspotentiale für die laufende Programmentwicklung herauszuarbeiten. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die am Ärzteprogramm beteiligten Universitäten und deren Interesse an diesem Modul gelegt.
Aus den Erkenntnissen der Evaluation wurden konkrete Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Programmausschreibung des Ärzteprogramms/ PAGEL im Frühjahr 2011 abgeleitet.

Evaluation des Programms „Kommunaler Austausch für Fortbildung und Kooperation junger Akademiker“

Gegenstand der Evaluation war das Austauschprogramm kafka, bei dem – im Rahmen von Städtepartnerschaften – Studierende aus sieben Städten in Deutschland, Polen, Tschechien und Ungarn ein Praktikum in einer Behörde, einem kommunalen Unternehmen, einer Sozial- oder Kultureinrichtung der Partnerstadt absolvieren. Ergänzt wurde das Praktikum um ein fachliches Begleitprogramm, durch das die Teilnehmer:innen einen breiten Überblick über die öffentlichen Aufgaben der
Gaststadt erhalten sollten. Die Evaluation hatte zum Ziel, den längerfristigen Programmerfolg im Hinblick auf die ehemaligen Praktikant:innen und auch ihre Arbeitgeberorganisationen zu untersuchen sowie anhand einer Marktrecherche zu Alleinstellungsmerkmalen von kafka Entwicklungspotenziale des Programms aufzuzeigen. Hierzu wurden Akten- und Dokumentenanalysen, Internetrecherchen, Interviews mit Mitarbeitern der Stiftung sowie Online-Befragungen von ehemaligen Praktikant:innen und ihren Betreuer:innen in den Betrieben durchgeführt.

Evaluation des Mediendialogs mit der Ukraine

Seit 1997 organisiert das Institut für Auslandsbeziehungen ifa e.V. als Partner des Auswärtigen Amts
im Kontext der politischen Öffentlichkeitsarbeit Mediendialoge, die darauf abzielen, einen fachlichen
Erfahrungsaustausch über ausgewogene, professionelle und objektive Berichterstattung vor allem in den Themenfeldern
Demokratievermittlung und Stärkung der Menschenrechte zu initiieren. Durch die Begegnungen von Journalisten aus
verschiedenen Ländern und Kulturkreisen sollen neben dem professionellen Erfahrungsaustausch grenzübergreifende
Netzwerke zwischen Journalisten, Medien, Medieninstituten und Universitäten geschaffen werden, die sowohl auf
individueller als auch organisationaler Ebene angesiedelt sein können.

Aufgabe der Evaluation war es, den Anfang September 2008 in der Ukraine realisierten Mediendialog
hinsichtlich der Zielerreichung und ausgelösten Wirkungen zu analysieren. Zur Datengewinnung wurden Dokumentenanalysen,
persönliche Kurz-Interviews während der Veranstaltung sowie eine standardisierte Befragung der Teilnehmer des
Mediendialogs realisiert.