Evaluation der Arbeit der Deutschen UNESCO-Kommission

Die UNESCO fordert von ihren Mitgliedsstaaten die Einrichtung nationaler Kommissionen, die zu einer effektiveren Ausgestaltung der Mitgliedschaft beitragen sollen. Dementsprechend hat die Bundesrepublik Deutschland die Deutsche UNESCO-Kommission e.V. (DUK) eingerichtet. Neben Beratungsaufgaben von Regierung und Parlament bearbeitet die DUK gemäß ihrer Satzung weitere Aufgaben wie bspw. die Mitwirkung an der Ausgestaltung der Mitgliedschaft Deutschlands in der UNESCO, die Förderung internationaler Verständigung, die Leistung eines Beitrags zur friedenssichernden Arbeit der UNESCO oder das Unterrichten der Öffentlichkeit über die Zwecke und die Arbeit der DUK.

Das Centrum für Evaluation (CEval) wurde mit der Evaluation der Arbeit der DUK beauftragt und bearbeitete dabei unterschiedliche Aufgabenstellungen. So wurde eine Bewertung der von der DUK erbrachten Beratungsleistungen für die Bundesregierung und das Parlament vorgenommen. Zudem wurden die Ziel- und Steuerungssysteme der DUK analysiert sowie die Arbeitsabläufe innerhalb der DUK einer Prozessanalyse unterzogen. Schließlich wurden unterschiedliche Programmbereiche wie die „Kontaktstelle kulturelle Vielfalt“, das Kooperationsprojekt mit afrikanischen Nationalkommissionen und die Aktivitäten der DUK im Zusammenhang mit den „UNESCO-Biosphärenreservaten“ evaluiert.

Die Ziele der Evaluation leiteten sich aus ihren Aufgabenstellungen ab und bestanden unter anderem in der Entwicklung erkenntnisbasierter Empfehlungen zur Optimierung des Beitrags der DUK im Hinblick auf das Ziel der Bundesregierung, die Rolle Deutschlands in der UNESCO zu stärken und zur Optimierung der Zielerreichung der DUK. Zudem sollte die Evaluation zur Optimierung der Arbeitsabläufe hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Prozess- und Produktqualität, Wirksamkeit und Relevanz sowie zur Optimierung der Instrumente zur Erfolgsmessung, u.a. im Hinblick auf die Notwendigkeit der Rechenschaftslegung gegenüber dem Auswärtigen Amt, beitragen.

Die Herangehensweise des CEval ist grundsätzlich theoriegeleitet. Mit Blick auf die Validität der Forschungsergebnisse waren für die Evaluationskonzeption sowohl theoretische Modelle als auch methodische Grundannahmen bedeutsam. Auf der theoretischen Ebene war im Hinblick auf den Evaluationsgegenstand vor allem das organisationstheoretische Wirkungsmodell von besonderem Interesse. Aus methodischer Sicht kamen ein Multimethodenansatz sowie der partizipative Evaluationsansatz des CEval zur Anwendung.

MRE Netzwerk Hessen-Saarland: Schnittstellen in der Versorgung und ihre Überwindung durch Analyse, Wirkungsevaluation, und Einsatz neuer Lehr/Lerntechniken

Der Prävention vermeidbarer Infektionen im Gesundheitssystem kommt mit zunehmender Erkenntnis über die Bedingungen ihrer Entstehung und Ausbreitung ein legitimer und wachsender öffentlicher Anspruch zu. Mit dem Projekt wurde das Ziel verfolgt, durch ein über verschiedene Strukturen und Institutionen des Gesundheitssystems ausgerolltes Maßnahmen-Spektrum, unter Anwendung unterschiedlicher Methoden aus Infektionsmedizin, Lehr/Lerntheorie, differentieller Psychologie und Sozialwissenschaften, ein umfassendes Modell der integrativen, Sektor übergreifenden Intervention zur Prävention bakterieller Resistenzen und nosokomialer Infektionen in etablierten Regionalnetzwerken zu entwickeln. Diese für Deutschland neue, integrative Form der Versorgungsforschung sollte durch innovative Ansätze zur Infektions- und Resistenzprävention neue Erkenntnisse für deren Umsetzung im Rahmen allgemein anwendbarer Empfehlungen und Richtlinien liefern.

Das übergreifende Ziel des Projekts bestand darin, etablierte Verfahren und Maßnahmen zur Antibiotikakontrolle sowie zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen in den bestehenden Netzwerken MRSAar/netz und MRE Rhein-Hessen weiterzuentwickeln und schwerpunktmäßig im nicht-akutstationären Bereich auszurollen.

Im interdisziplinären Forschungsprojekt unterstützte das CEval die Evaluation unterschiedlicher Informations- und Aufklärungsinterventionen durch sozialempirische Erhebungen und Analysen. Neben qualitativen Verfahren der Datenerhebung und -auswertung wurde für die Wirkungsanalyse auf quasi-experimentelle Untersuchungsanordnungen und entsprechende statistische Auswertungstechniken zurückgegriffen. Auf Grundlage der Synthese der infektionsepidemiologischen, biometrischen, sozialempirischen und differentialpsychologischen Befunde sollten Erkenntnisse mit Bedeutung für die praktische Umsetzung (z.B. in Richtlinien oder Empfehlungen zur Infektionsprävention und Antibiotikaversorgung) gewonnen werden.

Evaluation „Moderne Anwendungen in der Biotechnologie & Postdoktoranden-Austausch mit ausgewählten Ländern in Mittel- und Osteuropa“ und „Studieren und Forschen für Nachhaltigkeit“

Gegenstand der Evaluation waren zwei aus Mitteln des BMBF-geförderte Fachprogramme des DAAD, die beide 2005 begonnen wurden und Ende 2012 ausliefen. Ziel des Programms „Moderne Anwendungen der Biotechnologie & Postdoktoranden-Austausch mit ausgewählten Ländern in Mittel- und Osteuropa“ war es, besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern mit Stipendien die Möglichkeit zu geben, für bis zu 12 Monate mit eigenen wissenschaftlichen Vorhaben an der Forschung selbst gewählter Institute an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im In- bzw. Ausland mitzuarbeiten. Damit sollten ihre Vernetzung in wichtigen Feldern der modernen Biotechnologie gefördert und ggf. Kooperationen angestoßen werden.

Das Programm „Studieren und Forschen für Nachhaltigkeit“ verfolgte das Ziel, die internationale Fachkommunikation und die Vernetzung zwischen Instituten, Studierenden und Wissenschaftlern in Deutschland und im Ausland zu entwickeln. Dazu wurden an besonders qualifizierte Studierende, Doktoranden und Postdoktoranden aus Deutschland, den BRICS-Staaten sowie der Mongolei Langzeitstipendien für Studium bzw. Forschung in ausgewählten Feldern der Nachhaltigkeitsforschung vergeben und die Durchführung von Sommerschulen gefördert. In einer dritten Programmlinie wurden zusätzliche Forschungsstipendien für Doktoranden und Postdoktoranden aus China und Deutschland vergeben.

Im Rahmen der Evaluation der beiden Programme sollten Aussagen über die wissenschaftliche Qualität der Stipendiatinnen und Stipendiaten und ihre persönlichen Motivationen für die Bewerbungen sowie die Nachhaltigkeit der Förderung und Vernetzung gewonnen werden. Weiterhin sollte die Erreichung der Ziele der Programme untersucht werden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollten Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Gestaltung vergleichbarer Fachprogramme abgeleitet werden.

Zur Datengewinnung folgte das CEval einem „mixed-methods“ Ansatz. Dabei wurde eine vertiefende Analyse bereits vorhandener Dokumente vorgenommen und es wurden eigene Erhebungen (qualitative Leitfadeninterviews und standardisierte Onlinebefragungen) durchgeführt.

Externe Auditierung im Rahmen der Vergabe des Qualitätssiegels „Fanprojekt nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit“

In Deutschland existiert in Form von Fanprojekten ein dichtes bundesweites Netzwerk von Einrichtungen der Sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans, die nach den Rahmenbedingungen und Vorgaben des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit arbeiten (NKSS). Zu Zwecken der Qualitätssicherung und der kontinuierlichen Verbesserung der Arbeit der Fanprojekte wurde 2010 das Qualitätssiegel ‘Fanprojekt nach dem NKSS‘ eingeführt. Dieses soll zu einer verbesserten Wahrnehmung der Fanprojekte beitragen und den Fanprojekten Handlungssicherheit bieten. Das Qualitätssiegel ist 2012 in das überarbeitete NKSS aufgenommen worden und damit auf hoher politischer Ebene anerkannt. Vergeben wird das Qualitätssiegel von der Arbeitsgruppe Qualitätssicherung, in welcher Akteure aus dem Fußball, der obersten Landes- und Familienbehörden, der Wissenschaft sowie der Fanprojekte vertreten sind.

Das Vergabeverfahren des Qualitätssiegels sollte sowohl aus inhaltlicher als auch aus prozeduraler Perspektive überarbeitet werden, um ein Siegel zu schaffen, das ein valides Zeichen für die Güte und Qualität eines Projektes ist. Das Vergabeverfahren soll möglichst objektiv gestaltet sein und Transparenz über die Gründe für eine Vergabe oder auch Nicht-Vergabe des Siegels sichern. Im Rahmen der Überarbeitung des Siegels war es daher Aufgabe des Centrums für Evaluation (CEval), einen Kriterienkatalog sowie einen standardisierten Erhebungsbogen zu entwickeln. Darüber hinaus erarbeitete das CEval in Absprache mit den Partnern ein Konzept für die Umsetzung einer Pilotphase, in der das überarbeitete Qualitätssiegel und dessen Vergabeprozess auf ihre Praxistauglichkeit geprüft wurden. Die Pilotphase wurde mit fünf ausgewählten Fanprojekten umgesetzt. Auf Basis der Erkenntnisse und Erfahrungen der Pilotphase wurden das Konzept und die Instrumente finalisiert.

DAAD-Stipendienprogramm „Deutsche Auslandsschulen“ (2012-2014)

Das DAAD-Stipendienprogramm „Deutsche Auslandsschulen“ besteht seit 2001; seit 2008 ist das Programm in die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Auswärtigen Amts eingebettet. Ziel des Programms ist es, den leistungsstärksten Absolventinnen und Absolventen deutscher Auslands- und Sprachdiplomschulen (seit 2004) sowie im Einzelfall auch sog. Fit-Schulen (seit 2010) im direkten Anschluss an die schulische Ausbildung eine stipendienfinanzierte akademische Ausbildungsperspektive in Deutschland zu bieten und sie so an den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu binden. Auf diese Weise sollen Multiplikatoren für deutsche und bilaterale Anliegen in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur gewonnen werden.

Aufgabe der seitens des DAAD beauftragten Evaluation war neben der Bewertung der Zielerreichung die Beurteilung wesentlicher Parameter der Programmförderung sowie der Programmdurchführung. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch die Frage, wie sich das Stipendienprogramm in die PASCH-Initiative integrierte. Ausgehend von den Ergebnissen der Evaluation wurden Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Programms und seine Vernetzung mit anderen DAAD- und PASCH-Maßnahmen entwickelt.

Zur Datengewinnung folgte die CEval GmbH einem „mixed-methods“ Ansatz. Neben der vertiefenden Analyse vorhandener Programmdokumente beinhaltete dieser die Durchführung einer Reihe von Leitfadeninterviews mit verschiedenen Stakeholdern sowie die Umsetzung mehrerer standardisierter Online-Befragungen und eine teilnehmende Beobachtung.

Entwicklung und Implementierung eines M&E-Systems für das „MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik“

Das „MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik“ ist ein seit 1998 bestehender, hochschulübergreifender Verbund aller hessischen Universitäten und Fachhochschulen und stellt mit rund 1.500 Mitgliedern das größte Mentoring-Projekt in der europäischen Hochschullandschaft dar. Das Netzwerk richtet sich an Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften, die sich in der Qualifizierungsphase Studium oder Promotion befinden und zielt darauf ab, die Absolventinnenzahlen in naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen und bei Promotionen zu erhöhen sowie die Karrierechancen von Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen zu verbessern und damit den Frauenanteil in attraktiven Positionen in Wissenschaft und Wirtschaft zu erhöhen.

Nachdem das Centrum für Evaluation (CEval) 2008 bereits eine Absolventenverbleibsstudie sowie eine Kontextanalyse für das MentorinnenNetzwerk durchgeführt hatte, wurde es 2011 mit der Entwicklung und Implementierung eines Monitoring- und Evaluationssystems (M&E-System) für das Mentoring-Programm des MentorinnenNetzwerks beauftragt. Dieses sollte die Mitarbeiterinnen des Hessischen Koordinierungsbüros des MentorinnenNetzwerks dazu befähigen, künftig selbst regelmäßige M&E-Aktivitäten durchzuführen, die dabei erhobenen Daten zu analysieren und zu verwerten. Die Mitarbeiterinnen wurden vonseiten des CEval entsprechend geschult und bei den ersten Erhebungen begleitet.

Wirkungsevaluation der internen Weiterbildungsmaßnahmen der Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke

Ein zentrales Anliegen der Dillinger Hütte ist es, ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dazu zu befähigen, mit dem fortwährenden technischen und wirtschaftlichen Wandel in der Gesellschaft Schritt zu halten. Gemäß dem Grundsatz „Weiterbildung ist ein unverzichtbares Element für die eigene und die Zukunft des Unternehmens“ bietet die Dillinger Hütte für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein umfassendes Weiterbildungsprogramm an. Dieses zielt darauf ab sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen zu stärken.
Die Dillinger Hütte ist bestrebt qualitative hochwertige Weiterbildungen anzubieten und sich in diesem Zusammenhang kontinuierliche weiterzuentwickeln. Aufgrund dessen führte das Centrum für Evaluation ein umfassendes Evaluationsprojekt durch. Dieses besteht aus zwei Teilprojekten:

1. Einer Wirkungsevaluation der internen Weiterbildungsmaßnahmen
2. Die Entwicklung und Implementierung eines M&E-Systems

Ziel des ersten Teilprojekts war es, strategisch relevante, interne Weiterbildungen bezüglich ihrer Wirkung und Nachhaltigkeit zu beurteilen, um dadurch den Lernprozess und die kontinuierliche Verbesserung des Programms voranzutreiben.
Methodisch umfasste diese Evaluation eine Dokumenten-und Sekundäranalyse sowie explorative Interviews zur Entwicklung von Wirkungsindikatoren. Anhand leitfadengestützter Interviews mit Vorgesetzten der Teilnehmenden sowie einer Online-Erhebung wurden Wirkung und Nachhaltigkeit der Weiterbildungen erfasst.

Entwicklung und Implementierung eines M&E-Systems für die Weiterbildungsaktivitäten der Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke

Ein zentrales Anliegen der Dillinger Hütte ist es, ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dazu zu befähigen, mit dem fortwährenden technischen und wirtschaftlichen Wandel in der Gesellschaft Schritt zu halten. Gemäß dem Grundsatz „Weiterbildung ist ein unverzichtbares Element für die eigene und die Zukunft des Unternehmens“ bietet die Dillinger Hütte für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein umfassendes Weiterbildungsprogramm an. Dieses zielt darauf ab sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen zu stärken.
Die Dillinger Hütte ist bestrebt qualitative hochwertige Weiterbildungen anzubieten und sich in diesem Zusammenhang kontinuierliche weiterzuentwickeln. Aufgrund dessen führte das Centrum für Evaluation ein umfassendes Evaluationsprojekt durch. Dieses besteht aus zwei Teilprojekten:

1. Einer Wirkungsevaluation der internen Weiterbildungsmaßnahmen
2. Die Entwicklung und Implementierung eines M&E-Systems

Ziel des zweiten Teilprojekts war es, ein kontinuierliches Monitoring- und Evaluationssystem (M&E) für interne und externe Weiterbildungen zu entwickeln und zu implementieren, welches die Dillinger Hütte dazu in die Lage versetzt, selbst regelmäßige M+E-Aktivitäten durchzuführen, die erhobenen Daten zu analysieren und zu verwerten.
In diesem Zusammenhang wurden gemeinsam mit der Dillinger Hütte geeignete Erhebungsinstrumente entwickelt und ein Instrument zur technischen Umsetzung von Befragungen eingeführt. Darüber hinaus wurden Schulungen sowohl zur Handhabung des Instruments als auch zur Datenauswertung und -interpretation durchgeführt.

Datenauswertung und Evaluation der Aktivitäten der DW-AKADEMIE in Ruanda

Für die Deutsche Welle evaluierte das Centrum für Evaluation das von der Deutsche Welle-AKADEMIE in Ruanda durchgeführte Training „Reporting for Democracy“. Das von Deutsche Welle-AKADEMIE und der School of Journalism and Communication an der National University of Rwanda gemeinsam organisierte Training umfasste im Zeitraum von Juni 2010 bis April 2011 zehn verschiedene Module zum Thema „Wahlberichterstattung“. Journalisten aus allen Bereichen (Print, Online, Radio, TV) waren Zielgruppe der Veranstaltungen.

Im Rahmen der Datenauswertung und Evaluation wurden die quantitativen und qualitativen Daten der Seminarbeurteilungen der Module ausgewertet. Weiterhin wurden telefonische Kurzinterviews mit sechs bis acht Trainern geführt. Mit Unterstützung der Deutschen Welle-AKADEMIE wurden schließlich alle Teilnehmer in einer Abschlusssitzung einige Monate nach dem letzten Trainingsmodul mittels eines standardisierten Fragebogens um eine Bewertung des langfristigen Nutzens des Trainings gebeten. Ziel der Evaluation war über die deskriptive, summative Auswertung der Rückmeldungen hinaus die Ableitung von Empfehlungen zur Durchführung derartiger Trainings.

Unterstützung der Evaluationsaktivitäten des Doktorandenkollegs DES

Die Doctoral School in Educational Sciences (DES) bietet qualifiziertem wissenschaftlichem Nachwuchs die Möglichkeit, innerhalb von maximal vier Jahren ein Studium mit einem PhD in Psychologie, Geschichts-, Sozial-, Erziehungs- oder Sprachwissenschaften abzuschließen. Um von den Studierenden Rückmeldungen über diverse Aspekte des Studiums (allgemeine Zufriedenheit, Nutzen und Qualität der Lehrveranstaltungen etc.) zu erhalten, wurden seitens des Centrums für Evaluation zwei Instrumente im Auftrag des Doktorandenkollegs entwickelt.

Dabei handelte es sich zum einen um einen lehrangebotsbezogenen Seminarbeurteilungsbogen, der in den Kursen des Kollegs eingesetzt wurde und Erkenntnisse über die Qualität der Veranstaltungen generieren sollte. Zum anderen wurde ein DES-übergreifendes Evaluationsinstrument entwickelt. Dabei handelte es sich um einen Online-Fragebogen, mit dessen Hilfe allgemeine Aspekte des Doktorandenkollegs eruiert wurden, etwa bezüglich der Erwartungen der Studierenden an das Graduiertenkolleg und ihre Erfahrungen mit dem Kolleg.

Während das CEval bei dem Seminarbeurteilungsbogen lediglich für die Instrumentenentwicklung zuständig war, zeichnete das CEval sich im Rahmen der DES-übergreifenden Befragung für den gesamten Befragungsprozess (von der Instrumentenentwicklung über die Durchführung bis hin zur Auswertung der Befragung) verantwortlich.