Kooperationsländer

Programmevaluation
Projektstart: Oktober 2025
Projektende: September 2026
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Programmevaluierung von APPEAR III

Die CEval GmbH führte im Auftrag der Österreichischen Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD) die Programmevaluation der dritten Phase des Programms „Austrian Partnership Programme in [Mehr anzeigen]Die CEval GmbH führte im Auftrag der Österreichischen Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD) die Programmevaluation der dritten Phase des Programms „Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development“ (APPEAR III) durch. APPEAR ist ein Programm der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, das von der Austrian Development Agency (ADA) konzipiert, geleitet und finanziert wurde, um die Strategie der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit zur Unterstützung der Hochschulbildung und Forschung für Entwicklung auf akademischer institutioneller Ebene in den Prioritätsregionen der ADA umzusetzen. Das von OeAD umgesetzte Programm befand sich im 15. Umsetzungsjahr, in dem mehr als 107 Projekte (Komponente 1) und 183 Stipendien (Komponente 2) durch verschiedene Förderinstrumente finanziert wurden. In der evaluierten Programmphase waren die teilnehmenden Institutionen in folgenden Ländern (ADA's „Prioritätsländer“) angesiedelt: Albanien, Armenien, Österreich, Bhutan, Burkina Faso, Äthiopien, Georgien, Kosovo, Moldawien, Mosambik, Palästinensische Gebiete, Uganda und weitere („nicht prioritäre“) Länder. Nach Auffassung des Auftraggebers der Evaluation ist APPEAR im Vergleich zu früheren Programmphasen in Bezug auf die Finanzierungsvorgaben immer komplexer geworden. Als Reaktion auf diese Komplexität wendete das Evaluationsteam einen theoriebasierten und partizipativen Ansatz an, bei dem sowohl qualitative als auch quantitative Evaluationsmethoden eingesetzt wurden. Während 42 Interviews und Fokusgruppendiskussionen die qualitative Datenbasis der Bewertung bildeten und ein tiefgehendes Verständnis kausaler Mechanismen und persönlicher Perspektiven auf das Programm ermöglichten, generierten zwei Online-Umfragen, die sich an 179 Programmbegünstigte richteten, quantitative Daten, die Muster und Zusammenhänge erkennen ließen, die aus den qualitativen Daten nicht hervorgingen. Darüber hinaus lieferte eine Vor-Ort-Datenerhebung in Armenien – als Teil von sechs Fallstudien – genaue Einblicke in die Programmumsetzung in einem der jüngsten Partnerländer von APPEAR. Die Programmevaluation erfolgte nach den OECD-DAC-Evaluationskriterien Relevanz, Wirksamkeit und Effizienz und entsprach den Evaluationsprinzipien der ADA. Ihr Hauptzweck war es, eine Entscheidungsgrundlage für eine potenzielle vierte Phase des APPEAR-Programms zu schaffen.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Juliane Löw
Zwischenevaluation
Projektstart: Juni 2025
Projektende: Februar 2026
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Zwischenevaluierung der Global Impact Investment Facility (GIIF)

Im Jahr 2019 richtete das BMZ gemeinsam mit KfW und DEG die Global Impact Investment Facility (GIIF) ein. Die GIIF ist ein Co-Finanzierungsinstrument im Bereich [Mehr anzeigen]Im Jahr 2019 richtete das BMZ gemeinsam mit KfW und DEG die Global Impact Investment Facility (GIIF) ein. Die GIIF ist ein Co-Finanzierungsinstrument im Bereich Blended Finance, das darauf abzielt, die Aktivitäten der DEG zu unterstützen, indem es geeignete Finanzdienstleistungen in Hochrisikoländern und -kontexten bereitstellt und damit entwicklungswirksame Finanzierungen ermöglicht. Das Hauptziel der GIIF besteht darin, zur Schaffung und Sicherung von menschenwürdigen Arbeitsplätzen beizutragen – auch in Krisenzeiten – in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie erneuerbare Energien und transformative Investitionen zu fördern. Die GIIF richtet sich an Projekte und Unternehmen mit entwicklungspolitischer Wirkung in Hochrisikomärkten. Um vielfältige Finanzierungsmöglichkeiten bereitzustellen, ist die Fazilität in drei spezielle Finanzierungsfenster gegliedert: 1) Risikoinvestitionen und Krisenfinanzierung in Afrika (und im Nahen Osten), 2) AfricaGoGreen und 3) globale Risikoinvestitionen und Krisenfinanzierung. Als Co-Finanzierungsinstrument mit einem Risikoteilungsmechanismus und anfänglichen öffentlichen Mitteln des BMZ in Höhe von 190 Millionen Euro strebt die GIIF hohe Hebelwirkungen an und soll zusätzliches privates und öffentliches Kapital mobilisieren. DEG Impact beauftragte die CEval GmbH mit der Durchführung einer Zwischenevaluierung der GIIF mit Fokus auf ihre Umsetzung zwischen 2019 und 2024. Ziel der Zwischenevaluierung war es, auf Grundlage der OECD-DAC-Kriterien – Relevanz, Kohärenz, Effektivität, Effizienz und Wirkung der GIIF – eine Bewertung vorzunehmen, auf Basis der Ergebnisse Schlussfolgerungen und Empfehlungen für DEG, DEG Impact und CREDION zu erarbeiten sowie die weitere Umsetzung der Fazilität zu unterstützen. Soweit möglich untersuchte die Evaluierung auch das Ausmaß und die Arten der Additionalität der Fazilität. Die Evaluierung basierte auf einem theoriebasierten Ansatz mit umfassender Beteiligung von Stakeholdern und nutzte ein Mixed-Methods-Design. Während der Inception-Phase entwickelte das Evaluierungsteam ein Wirkungsmodell der Fazilität, das von DEG Impact validiert wurde. Darüber hinaus wurde die Evaluierung durch eine detaillierte Evaluierungsmatrix geleitet, die entlang der OECD-DAC-Kriterien strukturiert war und spezifische Datenquellen, Datenerhebungsinstrumente und Analysemethoden den Evaluierungsfragen zuordnete. Für die Bewertung analysierte das Evaluierungsteam von seitens der DEG Impact zur Verfügung gestellte Projektdokumente durch. Ergänzend zur Dokumentenanalyse wurden 31 virtuelle Interviews mit Schlüsselinformanten durchgeführt. Die aus dem Dokumentenreview und den Interviews gewonnenen Daten wurden qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet. Zusätzlich wurden Finanzierungsdaten einer deskriptiven statistischen Analyse unterzogen.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Dzoara Santoyo Castillo
Capacity Development, Programmevaluation
Projektstart: März 2025
Projektende: Januar 2026
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Pilot-Programmevaluation des Programms „Technical and vocational education and training and employment promotion in South Africa“

Das Programm der deutschen bilateralen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) „Technische und berufliche Bildung und Ausbildung sowie Beschäftigungsförderung in Südafrika“ umfasst vier Projekte zur technischen Zusammenarbeit und vier [Mehr anzeigen]Das Programm der deutschen bilateralen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) „Technische und berufliche Bildung und Ausbildung sowie Beschäftigungsförderung in Südafrika“ umfasst vier Projekte zur technischen Zusammenarbeit und vier Module zur finanziellen Zusammenarbeit. Die Projekte zielen darauf ab, die Beschäftigungschancen für junge Menschen in Südafrika zu verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zu einer sozial gerechten und grünen Transformation der Wirtschaft zu leisten. Hierfür sollen u.a. die Kapazitäten des südafrikanischen Berufsbildungssystems und seiner zentralen Akteure gestärkt, digitale und grüne Kompetenzen entwickelt, Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen unterstützt sowie die politischen Rahmenbedingungen verbessert werden. Zu den primären Zielgruppen des Programms zählen insbesondere sozial benachteiligte Gruppen wie Mädchen und junge Frauen sowie arme Jugendliche aus benachteiligten Regionen und Townships, die oft keinen Zugang zum formalen Bildungssystem haben und die nach besseren Beschäftigungsaussichten suchen. Die Evaluation basierte auf einem partizipativen, theoriegeleiteten und multimethodischen Ansatz, bei dem die „Theory of Change“ des Programms rekonstruiert und eine Sekundäranalyse (Auswertung von Programm- und Modulunterlagen) sowie Einzel- und Gruppeninterviews und Fokusgruppendiskussionen durchgeführt wurden. Die Feldphase und die Erhebung der empirischen Daten fanden von Juni bis Juli 2025 in Südafrika statt und wurden durch weitere Ferninterviews ergänzt. Die Evaluationsergebnisse sollen für die zukünftige Ausrichtung der laufenden Projekte sowie die Planung neuer Projekte genutzt werden. Als Pilot-Evaluation liefert die Studie zudem Erkenntnisse zur Verbesserung der politisch-strategischen Steuerung durch das BMZ sowie das Programmmanagement von GIZ und KfW.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Nicolle Comafay-Heinrich
Begleitende Evaluation
Projektstart: Dezember 2024
Projektende: Dezember 2025
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Durchführung einer Befragung im Rahmen einer Wirkungsanalyse der hessischen Digitalisierungsförderung “Distr@l”

Mittelgeber: Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation (HMD) Seit Anfang 2020 unterstützt das Land Hessen mit dem Förderprogramm „Distr@l“ digitale Innovationsvorhaben, um die digitale Transformation [Mehr anzeigen]Mittelgeber: Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation (HMD) Seit Anfang 2020 unterstützt das Land Hessen mit dem Förderprogramm „Distr@l“ digitale Innovationsvorhaben, um die digitale Transformation in der hessischen Wirtschaft voranzutreiben. Das Programm richtet sich mit vier Förderlinien an kleine und mittelständische Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen und fördert anwendungsnahe Projekte, die den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die Fachkräfteausbildung und -sicherung sowie die Weiterentwicklung digitaler Technologien unterstützen. Die CEval GmbH führt eine begleitende Wirkungsanalyse des Förderprogramms durch, um die mittelfristigen Wirkungen der Innovationsvorhaben zu erfassen. Diese basiert auf einer schriftlichen, teilstandardisierten Online-Befragung der Fördermittelempfänger 12 bis 24 Monate nach Abschluss ihres Projekts. Ziel der künftig jährlich durchzuführenden Befragung ist es, empirisch messbare Kennzahlen zu liefern, die Erkenntnisse über die Projektentwicklung sowie Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Förderprogramms und zur Unterstützung von KMU bei der digitalen Transformation geben. Die Ergebnisse richten sich sowohl an Projektnehmer und verantwortliche politische Akteure als auch an Pressevertreter und die interessierte Öffentlichkeit.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Hilde Folger
Ex-Post Evaluation, Mid-term Evaluation
Projektstart: November 2024
Projektende: Juli 2025
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Evaluierung des Projekts EndOCSEA@Europe

Mittelgeber: Safe Online Als Reaktion auf den alarmierenden Anstieg von Online-Kindesmissbrauch und sexueller Ausbeutung (OCSEA) hat der Europarat das Projekt EndOCSEA@Europe in zwei Phasen ins [Mehr anzeigen]Mittelgeber: Safe Online Als Reaktion auf den alarmierenden Anstieg von Online-Kindesmissbrauch und sexueller Ausbeutung (OCSEA) hat der Europarat das Projekt EndOCSEA@Europe in zwei Phasen ins Leben gerufen, um OCSEA in den Mitgliedstaaten zu bekämpfen. Phase I (2018-2021) konzentrierte sich auf die Ausgangsbewertung von Gesetzen, Politiken und Praktiken zu OCSEA, die Stärkung der Gesetzgebung, die Verbesserung der Kapazitäten der Strafverfolgungsbehörden und die Sensibilisierung in Ländern wie Albanien, Armenien und der Ukraine. Phase II (2023-2025) legt den Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Maßnahmen, insbesondere in Georgien, der Republik Moldau und Montenegro. Das Projekt fördert die Zusammenarbeit verschiedener Akteure, gesetzgeberische Reformen, Kapazitätsaufbau und Sensibilisierungskampagnen und baut auf den Empfehlungen aus Phase I auf, wobei Synergien mit anderen Initiativen des Europarats angestrebt werden. Es wird von der Abteilung für Kinderrechte des Europarats geleitet und bezieht wichtige Interessengruppen wie staatliche Behörden, Strafverfolgungsbehörden, NGOs und Fachleute, die mit Kindern arbeiten, ein. Die Evaluierung des Projekts EndOCSEA@Europe zielt darauf ab, Effizienz, Nachhaltigkeit sowie die mittelfristige und langfristige Wirksamkeit der Maßnahmen beider Phasen zu bewerten, wobei der Schwerpunkt auf legislativen Verbesserungen, grenzüberschreitender Zusammenarbeit, Kapazitätsaufbau und Herausforderungen bei der Umsetzung liegt. Die Evaluierung folgt dabei einem nicht-experimentellen, theoriebasierten, Mixed-Methods Ansatz mit umfassender Beteiligung der Interessengruppen und untersucht dessen Auswirkungen und Skalierbarkeit auf politischer, institutioneller, gemeinschaftlicher und individueller Ebene. Die Daten werden durch Interviews, Fallstudien und Umfragen gesammelt und unter Verwendung von Triangulation zur Validierung analysiert, wobei die OECD-DAC-Kriterien und alters- sowie geschlechtersensible Methoden berücksichtigt werden.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Hilde Folger
Programmevaluation
Projektstart: September 2024
Projektende: März 2025
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Evaluation des Europe Urban Greening (EUG) Programms

Das European Urban Greening Program (EUG) stellt eine Finanzierungsinitiative von The Nature Conservancy (TNC) Europe dar, die darauf abzielt, Projekte zu finanzieren, die naturbasierte Lösungen [Mehr anzeigen]Das European Urban Greening Program (EUG) stellt eine Finanzierungsinitiative von The Nature Conservancy (TNC) Europe dar, die darauf abzielt, Projekte zu finanzieren, die naturbasierte Lösungen (NBS) in Stadtplanungsprozesse in den Städten Berlin und Stuttgart integrieren. Ziel dieser Initiativen ist es, die städtische Hitze zu reduzieren, das Risiko von Überschwemmungen zu verringern und die Biodiversität im städtischen Raum zu erhöhen. Zu den Projekten gehören z.B. die Entwicklung von städtischen Grünplänen, die Bewertung des Potenzials von Gründächern, die Pflanzung bestäuberfreundlicher Bepflanzungen oder die Einführung städtischer Beweidung. Es wird erwartet, dass erfolgreiche Projekte die gewonnenen Erkenntnisse festigen und einen "Leitfaden" erstellen, der die Übertragung von Ansätzen auf andere Städte unterstützt. Die Realisierung des EUG erfolgte mit Unterstützung des „Right Now Climate Funds“ von Amazon und ist auf eine Laufzeit von fünf Jahren angesetzt. Die CEval GmbH wurde beauftragt, die Effektivität und Effizienz des Programm-managements und des Finanzierungsmechanismus auf Programmebene sowie die Effektivität und Wirkung der einzelnen Projekte auf Projektebene zu evaluieren. Der gewählte Evaluationsansatz ist partizipativ und die Datenerhebung erfolgt mittels eines qualitativen methodischen Ansatzes. Die Evaluierung umfasst die Erhebung von Primärdaten durch leitfadengestützte Interviews mit den beteiligten Akteuren auf Programm- und Projektebene. Zusätzlich werden Sekundärdaten erhoben (Desk Study) und mit der Aggregation und Analyse quantitativer Überwachungsdaten aus einzelnen Projekten kombiniert. Die Datenauswertung und Synthese erfolgt auf Basis eines inhaltsanalytischen Ansatzes wobei sowohl die Zielerreichung als auch eine Prozessbewertung vorgenommen werden. Um die Validität und Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu erhöhen, werden einzelne Evaluierungsfragen mit Daten beantwortet, die durch verschiedene Datenerhebungsmethoden (Methodentriangulation) und aus verschiedenen Datenquellen (Datentriangulation) gewonnen wurden.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Susanne Johanna Väth, Matthias Klapproth
PPP, Programmevaluation
Projektstart: März 2024
Projektende: Februar 2025
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Evaluation der “Knauf Training Initiative Phase I und II”

Mit dem Programm develoPPP Classic unterstützt DEG Impulse Maßnahmen etablierter Unternehmen, die sich langfristig in Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren und damit ihr wirtschaftliches Engagement nachhaltig [Mehr anzeigen]Mit dem Programm develoPPP Classic unterstützt DEG Impulse Maßnahmen etablierter Unternehmen, die sich langfristig in Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren und damit ihr wirtschaftliches Engagement nachhaltig gestalten wollen. Eines der Projekte im Rahmen von develoPPP Classic ist die „Knauf Training Initiative“ (KTI) in ihrer Phase I (2018-2023) und Phase II (2021-2026). Knauf ist einer der führenden Hersteller von Baustoffen auf Gipsbasis in Europa und darüber hinaus auf die Produktion von Dämmstoffen und Zementprodukten spezialisiert. Hauptziel der KTI ist die Einrichtung von Schulungszentren zur Verbesserung der technischen Qualifikation und der Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen, Studenten und Facharbeitern im Bereich des Trockenbaus und verwandter Produkte. In den Zentren werden sowohl praktische als auch theoretische Module angeboten, die Installateuren, Architekten/Bauingenieuren, akademischem Personal und Arbeitslosen umfassende Kenntnisse über die Anwendung von Trockenbauverfahren vermitteln. Die Initiative soll den Menschen die Möglichkeit geben, eine Weiterbildung zu absolvieren, die langfristig zu nachhaltigen beruflichen Perspektiven führen soll. Die CEval GmbH wurde von DEG Impulse beauftragt, die KTI zu evaluieren. Die Evaluation bewertete die Relevanz, Kohärenz, Effektivität, Effizienz, Wirkung und Nachhaltigkeit der KTI, identifizierte methodische Lessons Leanrt und Schlussfolgerungen, die sich aus den Ergebnissen ergeben und liefert evidenzbasierte, umsetzbare Empfehlungen für DEG Impulse und Knauf. Darüber hinaus integrierte die Evaluation eine Gender-Perspektive, um die Auswirkungen der Initiative auf Gender Mainstreaming und die Stärkung der Rolle von Frauen zu untersuchen. Schließlich untersuchte die Evaluation die Additionalität der Initiative, d.h. inwieweit durch die finanzielle Unterstützung von DEG Impulse weitere und/oder zusätzliche Wirkungen erzielt wurden. Die Evaluation folgte einem Mixed-Methods-Fallstudiendesign, bei dem Primärdaten mittels Einzel- und Gruppeninterviews in Deutschland und drei Zielländern (Ägypten, Algerien und Mexiko) sowie im Rahmen einer halbstandardisierten Online-Befragung von Mitarbeiter*innen von Trainingszentren in nicht besuchten Ländern erhoben wurden. Sekundärdaten, darunter Monitoring-Berichte, Schulungsmaterialien und TZ-Umfragedaten, wurden im Rahmen einer Desk-Studie ausgewertet. Das Evaluationsteam führte Interviews mit den Mitarbeiter*innen, Interessenvertretern und Begünstigten durch, um eine angemessene Vertretung der verschiedenen Stakeholder sicherzustellen. Die Auswertungen umfassten eine qualitative Inhaltsanalyse von Textdokumenten mittels MaxQDA sowie eine soweit möglich nach Geschlecht und Land aufgeschlüsselte deskriptive statistische Analyse der quantitativen Daten aus den Erhebungen. Im Anschluss an die Evaluation wurde das CEval von Knauf mit der Entwicklung und Betreuung eines weltweit eingesetzten Online-Monitoringsystems zur kontinuierlichen Wirkungserfassung an den Schulungszentren beauftragt
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Dzoara Santoyo Castillo
Begleitende Evaluation, Ex-Post Evaluation, Programmevaluation
Projektstart: Dezember 2023
Projektende: November 2027
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RePack-Netzwerk. Reduce, Reuse, Recycle – Lebensmittel nachhaltig verpacken: Vernetzungs- und Transfermaßnahme Kunststoffreduktion

Lebensmittel sind häufig in Kunststoffen verpackt, die nur kurz genutzt und selten wiederverwendet oder recycelt werden. Neben dem erheblichen Ressourcenverbrauch wird die Umwelt zudem durch [Mehr anzeigen]Lebensmittel sind häufig in Kunststoffen verpackt, die nur kurz genutzt und selten wiederverwendet oder recycelt werden. Neben dem erheblichen Ressourcenverbrauch wird die Umwelt zudem durch Makro- oder Mikroplastik belastet. Daher fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Innovationen, die dazu beitragen, Lebensmittel nachhaltiger zu verpacken und Kunststoffe entlang der Wertschöpfungskette zu reduzieren. Im RePack-Netzwerk begleiten, unterstützen und evaluieren fünf Forschungsinstitutionen unter Führung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zwölf Innovationsprojekte dieser Fördermaßnahme. In den Vorhaben entwickeln Universitäten und Forschungseinrichtungen gemeinsam mit Unternehmen neue Fertigungsprozesse, innovative Materialien, Verpackungen mit erhöhtem Recyclinganteil oder Mehrwegverpackungen. Im Rahmen der „Vernetzungs- und Transfermaßnahme Kunststoffreduktion“ wird untersucht, wie bereits bestehende nachhaltige Verpackungskonzepte ausgebaut werden können. Ziel ist es, die Ergebnisse für verschiedene Zielgruppen zu bündeln und die Projekte in einen Austausch zu bringen: Dafür werden Cluster- und Themenworkshops sowie Konferenzen konzipiert und organisiert, bei denen sich die Projekte untereinander und mit der interessierten Fachöffentlichkeit vernetzen. Ein Website- und Social-Media-Auftritt sowie ein regelmäßiger Newsletter informieren über den Fortschritt der Projekte und geben Einblicke in die Innovationen. Aus den Ergebnissen der geförderten Projekte werden übergreifende Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verbraucher*innen abgeleitet. Die Aufgabe der CEval GmbH innerhalb der „Vernetzungs- und Transfermaßnahme Kunststoffreduktion“ ist die Konzeption und Umsetzung der begleitenden und der abschließenden Evaluation der Fördermaßnahme des BMEL zur Entwicklung von Verpackungsinnovationen für die Lebensmittelindustrie. Dazu werden ein Wirkungsmodell für die Fördermaßnahme erstellt, das empirisch validiert und verfeinert wird, und Indikatorensets für die Projektebene sowie die Ebenen der Fördermaßnahme und das übergeordnete Innovationsprogramm des BMEL entwickelt. Darauf aufbauend werden im Rahmen der jährlichen begleitenden Evaluationen sowie der abschließenden summativen Evaluation die Konzeption und Durchführung der Fördermaßnahme, ihre Ergebnisse sowie deren Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit auf andere Anwendungsfelder untersucht und weitere Handlungsfelder und Forschungsbedarfe identifiziert. Methodisch folgt die theoriebasierte Evaluation einem Mix aus Dokumentenanalysen, Einzel- und Gruppeninterviews sowie ergänzenden Onlinebefragungen.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Hansjörg Gaus, Matthias Klapproth, Hilde Folger, Juliane Löw | Kooperationspartner: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, IÖW, Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung, GVM, Institut für sozial-ökologische Forschung, ISOE, Sustainable Packaging Institute (SPI) der Hochschule Albstadt-Sigmaringen
Mid-term Evaluation
Projektstart: Dezember 2023
Projektende: Dezember 2024
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Evaluation des Förderprogramms „Quartiersimpulse“

Die Evaluation befasste sich mit dem Förderprogramm „Quartiersimpulse“ der Allianz für Beteiligung e.V. und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg. Das Programm ist [Mehr anzeigen]Die Evaluation befasste sich mit dem Förderprogramm „Quartiersimpulse“ der Allianz für Beteiligung e.V. und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg. Das Programm ist seit 2018 Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten“ und richtet sich an Kommunen in Baden-Württemberg. Im Programm werden Projekte mit dem Schwerpunkt alters- und generationengerechte Entwicklung in Quartieren durch Bürger- bzw. Bürgerinnenbeteiligung gefördert, die durch eine externe Beratung begleitet werden. Voraussetzung für eine Förderung ist die Zusammenarbeit sowohl mit zivilgesellschaftlichen Partnern als auch mit der kommunalen politischen Ebene. Ziel der Mid-term-Evaluation war es, eine Zwischenbilanz zu ziehen und Optimierungspotenziale zur Weiterentwicklung des Programms zu identifizieren. Vor diesem Hintergrund war es Aufgabe der Evaluation, die Qualität der Programmumsetzung zu bewerten sowie die bislang erreichten Ziele und Wirkungen und die Vernetzung des Programms und daraus resultierende Synergieeffekte im Kontext der Landesstrategie zu erfassen. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Programms abgeleitet. Die Evaluation basierte auf einem Multi-Methoden-Ansatz, der eine Dokumentenanalyse und eine quantitative Onlinebefragung mit qualitativen Erhebungen im Rahmen von Vor-Ort-Besuchen und virtuellen Interviews kombinierte.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Wolfgang Meyer, Kathrin Buchheit, Anne Küttel
Entwicklung M&E-System, Organisationsberatung
Projektstart: November 2023
Projektende: Juni 2024
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Studie zur Doppelzählung von GIZ- Standardindikatoren auf Länderebene

Mittelgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) In der deutschen Entwicklungszusammenarbeit arbeiten meist mehrere Vorhaben auf ein gemeinsames Ziel in einem Land, einer Region [Mehr anzeigen]Mittelgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) In der deutschen Entwicklungszusammenarbeit arbeiten meist mehrere Vorhaben auf ein gemeinsames Ziel in einem Land, einer Region und/oder einem Sektor hin, berichten ihre Ergebnisse aber individuell und oft ohne Abgleich untereinander. 2022 hat das BMZ das Reformkonzept „BMZ 2030“ eingeführt und damit entschieden, dass die Vorhaben in der GIZ auf 44 sogenannte Standardindikatoren entlang definierter Kernthemen berichten. Damit wurde die Grundlage für eine projektübergreifende Ergebnisberichterstattung gelegt, die auch für die politische Kommunikation genutzt werden kann. Durch die mehrfache Erfassung der Daten besteht jedoch die Gefahr, dass bei der Aggregation dieser Indikatoren auf Länderebene Ergebnisse und erzielte Wirkungen überschätzt werden. Ziel der Studie war es, eine Methode zur Identifikation der Häufigkeit und Größenordnung dieser Überschneidungen zu entwickeln, diese anzuwenden und auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse Empfehlungen auszuarbeiten, wie Doppelzählungen künftig vermieden werden können. Zu diesem Zweck wurde auf Grundlage einer von der GIZ durchgeführten Online Erhebung eine quantitative „Hot-Spot“ Analyse durchgeführt, um das potenzielle Risiko von Überschneidungen zu identifizieren. Für die anschließende Validierung des tatsächlichen Vorkommens von Überschneidungen wurden empirische Daten aus Interviews mit Portfoliomanager*innen und Clusterkoordinator*innen erhoben. Auf Basis dieser Daten wurden die Größenordnung von Überschneidungen abgeschätzt und ein methodisch belastbarer Lösungsansatzes ausgearbeitet.
Management: Stefan Silvestrini | Mitarbeit: Hilde Folger