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Sandra Bäthge, M.A.

 

Wome

Senior Projektmanagerin

(CEval GmbH)

E-Mail: s.baethge(at)ceval.de
Telefon: +49 - (0)6 81 - 387539 - 62
Telefax: +49 (0)6 81 - 3 02 - 38 99
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Anschrift:
CEval GmbH
Dudweiler Landstraße 5
66123 Saarbrücken
Funktionsbereiche: Auftragsforschung
Akquise
Projektmanagement
stellv. Bereichskoordination Kultur und Bildung
Schwerpunkte: Entwicklungszusammenarbeit
Kultur und Bildung
Wirkungsorientiertes Monitoring
Meta-Evaluation
Qualitative und quantitative Methoden

Beruflicher Werdegang

Seit 10.2015  Projektmanagerin CEval GmbH
08.2014 - 10.2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie, Universität des Saarlandes
08.2011 Projektassistentin der adelphi consult GmbH, Bereich Klimaanpassung, Berlin
06.2011 - 07.2011 Studentische Hilfskraft der Ramboll Management Consulting GmbH, Bereich Bildung, Berlin
10.2010 - 03.2011 Studentische Hilfskraft des Instituts für Europäische Politik, Forschungsabteilung EU Energie- und Klimapolitik, Berlin
03.2010 - 08.2010 Praktikantin der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Vorhaben Anpassung an den Klimawandel und Gender, Cochabamba, Bolivien
09.2009 - 03.2010 Praktikantin der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Programm Gleichberechtigung und Frauenrechte fördern, Eschborn
05.2009 - 07.2009 Praktikantin des Auswärtigen Amtes, Abteilung Vereinte Nationen/Globale Fragen, Berlin
04.2008 - 07.2008 Praktikantin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Kommunikationsabteilung, Berlin

Ausbildung

10.2010 - 12.2013 Masterstudium Internationale Beziehungen an der Universität Potsdam, der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin
02.2012 - 12.2012 Auslandsstudium an der Universidad Nacional de Colombia in Bogotá
10.2005 - 07.2009 Bachelorstudium European Studies an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
09.2008 - 12.2008 Auslandsstudium an der Science PO (IEP) – Université Montesquieu, Bordeaux, Frankreich

 

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Aufsätze

JahrTitelAutor
2011Energiepolitik in Deutschland: Zwischen „ökologischer Industriepolitik“ und klimapolitischem Pragmatismus. Seoul: Friedrich-Ebert-Stiftung (erschienen auf Koreanisch)Fischer, Severin; Bäthge, Sandra
2010Klimawandel und Gender: Wirtschaftliche Stärkung von Frauen durch Klimaschutz und Klimaanpassung. Diskussionspapier. GTZ: Eschborn.Bäthge, Sandra
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Laufende Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Messung der Kundenzufriedenheit bei AIZ-Dienstleistungen für GIZ-Vorhaben, Folgeerhebung 202211/202212/2022Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ)

Leiter: M.A. Sandra Bäthge

Ansprech­partner: M.A. Sandra Bäthge

Mitarbeiter: Vanessa Krieger

Beschreibung

Um eine stetige Qualitätssicherung ihrer Dienstleistungen zu gewährleisten, hat die Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) die CEval GmbH beauftragt, die Erhebungswelle 2022 Ihrer Kundenzufriedenheitsbefragung durchzuführen. Ziel ist es, die Zufriedenheit der GIZ-internen Kund*innen mit den Dienstleistungen der AIZ im Bereich der beruflichen Bildung sowie ggf. Optimierungspotenziale zu ermitteln. Zu diesem Zweck werden GIZ-interne Kund*innen im Rahmen einer teilstandardisierten Telefonbefragung zu den Bereichen Kommunikation, Beratung und Dienstleistung, Arbeitsweise und Entwicklungsorientierung befragt. Basierend auf den Befunden werden sowohl Stärken als auch Schwächen der von der AIZ durchgeführten Maßnahmen sowie daraus resultierende Verbesserungspotenziale identifiziert.
Evaluation des „Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts/ Instituto Colombo-Alemán para la Paz (Instituto CAPAZ)“11/20226/2023Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: M.A. Sandra Bäthge

Ansprech­partner: M.A. Sandra Bäthge

Mitarbeiter: Dr. Vera Hennefeld

Beschreibung

Das Deutsch-Kolumbianische Friedensinstitut (CAPAZ) ist eines von fünf Exzellenzzentren für Forschung und Lehre im Ausland, welches seit Oktober 2016 aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert wird. Das Institut versteht sich als akademische Kooperationsplattform, die den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Institutionen aus Forschung und Lehre, Zivilgesellschaft und Staat im Bereich der Friedensforschung fördert und auf diese Weise zum Aufbau einer nachhaltigen Friedensordnung in Kolumbien beitragen will. Die Tätigkeitsfelder des Instituts umfassen die Bereiche Lehre, Forschung, Politikberatung und Wissenstransfer. Mit Blick auf das Ende der aktuell geförderten Institutionalisierungsphase des Instituts sowie auf eine angestrebte weitere Förderphase, hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die CEval GmbH mit einer Evaluation des Instituto CAPAZ beauftragt. Ziel der Evaluation ist es, eine Projektfortschritts- und Erfolgskontrolle des Projekts zu realisieren und auf dieser Basis Vorschläge zur Optimierung des Projekts sowie zur Weiterentwicklung der Förderung zu entwickeln. Hierbei orientiert sich die Evaluation an den Kriterien der Relevanz, Effektivität (Zielerreichung und Wirkung), Effizienz, Nachhaltigkeit sowie Koordination, Komplementarität und Kohärenz. Der gewählte Evaluationsansatz ist theoriebasiert und partizipativ und kombiniert in methodischer Hinsicht einen Mix aus verschiedenen vornehmlich qualitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden. Unter anderem werden eine Dokumenten- und Sekundärdatenanalyse, explorative Einzel- bzw. Gruppeninterviews sowie vertiefende, leitfadengestützte Einzelinterviews und Fokusgruppendiskussionen realisiert.
Evaluation Dozenturen9/20229/2023Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Kooperationspartner: uzbonn GmbH

Beschreibung

Der DAAD als weltweit größte Förderorganisation für den Austausch von Studierenden und Wissenschaftler*innen fördert mit den Programmen der Auslandsdozenturen den Lehraufenthalt von Wissenschaftler*innen an Hochschulen im Ausland. Mit den Dozenturen im Ausland verfolgt der DAAD außenkulturpolitische, entwicklungspolitische, hochschulpolitische und/oder programmpolitische Ziele. Je nach Gastland, gastgebender Institution und Zuschnitt der Dozentur weisen diese unterschiedliche Schwerpunkte in ihren Zielsetzungen auf. Gegenstand der Evaluation sind die Langzeit-, Kurzzeit- und Herder-Dozenturen im Betrachtungszeitraum 2012 bis 2022. Die Evaluation verfolgt drei zentrale Zielsetzungen: Überprüfung, ob die Programme in ihrer aktuellen Ausgestaltung zeitgemäß und bedarfsorientiert sind, Unterstützung der Rechenschaftslegung des DAAD gegenüber Auswärtigem Amt sowie Unterstützung der strategischen Positionierung der Programme durch Weiterentwicklung. In methodischer Hinsicht wird ein Mix aus qualitativen und quantitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden miteinander kombiniert. Unter anderem werden eine umfassende Dokumenten- und Sekundärdatenanalyse, virtuelle Standortbegehungen, Leitfadeninterviews, Gruppendiskussionen sowie Online-Befragungen realisiert.
Evaluation des digitalen Seniorenportals “digital.vital”9/202211/2023Amt Hüttener Berge

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Katharina Hary, M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Das Seniorenportal „digital.vital“ ist ein Modellprojekt des Amtes Hüttener Berge, des Landkreises Germersheim und der Stadt Püttlingen. Ziel des Portals ist es, einen Beitrag zur Begegnung der Herausforderungen zu leisten, die mit dem demografischen Wandel und der fortschreitenden Digitalisierung einhergehen: Durch bedarfsgerechte Angebote sollen Menschen in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Freizeitgestaltung/soziale Teilhabe (inkl. Wohnen, Mobilität, Unterstützung) darin unterstützt werden, im Alter eine hohe Lebensqualität zu erzielen und zu erhalten. Zugleich soll durch das Portal auch die digitale Teilhabe älterer Menschen gestärkt werden. Das Projekt startete im Juli 2020 und ab Herbst 2022 werden auf dem Portal verschiedene Service- und Informationsangebote zur Verfügung gestellt werden. Das Amt Hüttener Berge hat die CEval GmbH damit beauftragt, über eine Evaluation des Seniorenportals Erkenntnisse zur Qualität des Informations- und Serviceangebots zu erhalten und mögliche Optimierungspotenziale zur User Experience im Sinne der Portalfunktionalität sowie inhaltlicher Art (Content) zu identifizieren. Methodisch werden für die strukturierte Evaluierung der User Experience der Pilotnutzer*innen im Rahmen sog. Digitaler Werkstätten an verschiedenen Standorten insgesamt vier teilnehmende Beobachtungen durchgeführt. Ergänzt werden die teilnehmenden Beobachtungen um Nachbefragungen ausgewählter Teilnehmer*innen einige Tage nach dem Besuch der Digitalen Werkstätten, um Daten zum tatsächlichen Nutzen der Werkstätten und der Nutzung der Webseite durch die Teilnehmer*innen zu erfassen. Zudem wird eine teilstandardisierte Online-Befragung unter Trägern und Akteuren der Seniorenarbeit aus den Partnerkommunen zu deren Wahrnehmungen und fachlichen Einschätzungen zum Seniorenportal, zu seinen Angeboten sowie auch zu Weiterentwicklungspotenzialen durchgeführt.
Neue Herausforderungen und Entwicklungen - Fairer Handel und faire Beschaffung im Jahr 2022. Aktualisierte und erweiterte Fassung der Studie „Verändert der Faire Handel die Gesellschaft?“4/20223/2023Fairtrade Deutschland, Engagement Global Service für Entwicklungsinitiativen gGmbH mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Forum Fairer Handel, Weltladen-Dachverband

Leiter: M.A. Sandra Bäthge

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Stefan Silvestrini, Dr. Maja Flaig, M.A. Katharina Hary

Beschreibung

Im Jahr 2015 beauftragten tragende Akteure der Fair-Handels-Bewegung in Deutschland eine Studie zu den Wirkungen des Fairen Handels in Deutschland, welche von der CEval GmbH durchgeführt wurde. Dabei wurden die Wirkungen des Fairen Handels und der zivilgesellschaftlichen Fair-Handels-Bewegung in vier gesellschaftlichen Bereichen untersucht: Zivilgesellschaft, Konsument*innen, Handel und Hersteller sowie Politik und öffentlicher Sektor. Seit 2015 hat sich nicht nur der Faire Handel selbst weiterentwickelt, sondern auch die Rahmenbedingungen, in denen er agiert. Hierzu zählen insbesondere auch die Rahmenbedingungen für eine faire öffentliche Beschaffung. Vor diesem Hintergrund haben Fairtrade Deutschland und Engagement Global Service für Entwicklungsinitiativen gGmbH mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und in Kooperation mit dem Forum Fairer Handel und dem Weltladen-Dachverband die CEval GmbH mit der Durchführung einer aktualisierten und erweiterten Fassung der 2015er Studie beauftragt. Ziel ist es, die Wirkungen des Fairen Handels in Deutschland zwischen 2016 und 2022 unter den veränderten Rahmenbedingungen zu untersuchen und dabei auch die gewachsene Rolle der Kommunen für Fairen Handel und faire Beschaffung zu berücksichtigen. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Studie sollen Empfehlungen dafür abgeleitet werden, wie das Engagement im Fairen Handel und bezüglich der fairen öffentlichen Beschaffung noch wirksamer gestaltet werden kann. In methodischer Hinsicht knüpft die Studie an die Herangehensweise der Vorgängerstudie an und wählt einen qualitativen kontributionsanalytischen Ansatz. Ausgehend von einer sogenannten Theorie des Wandels findet eine hypothesengeleitete Untersuchung der vom Fairen Handel angestrebten Veränderungen in den jeweiligen Untersuchungsbereichen sowie eine Analyse des Beitrags der Fair-Handels-Bewegung zu diesen Veränderungen statt. Hierbei kommt ein Mix qualitativer und quantitativer Erhebungs- und Auswertungsmethoden zum Einsatz. Den Ausgangspunkt bildet eine umfassende Analyse bestehende Literatur und Sekundärdaten, welche durch die Erhebung empirischer Daten mittels leitfadengestützter Expert:inneninterviews, (Fokus-)Gruppendiskussionen und teilstandardisierten Erhebungen ergänzt wird.
Evaluation des Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums (DAHZ-CUAA)3/20223/2023Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: M.A. Sandra Bäthge

Ansprech­partner: M.A. Sandra Bäthge

Mitarbeiter: Dr. Vera Hennefeld

Kooperationspartner: smep consult e.U.

Beschreibung

Das Deutsch-Argentinische Hochschulzentrum (DAHZ-CUAA) ist ein binationales Hochschulzentrum und zielt darauf ab, die institutionelle, akademische und wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Argentinien und Deutschland zu stärken und zu fördern. Das Hauptziel ist, innovative Studienprogramme in Gestalt von binationalen Studiengängen mit Doppelabschluss zu generieren. Um diese Zielsetzung zu erreichen, werden Hochschulen beider Länder in drei Programmlinien gefördert: dem deutsch-argentinischen Programm zur Förderung binationaler Studiengänge mit Doppelabschluss“ (Hauptförderprogramm), dem I.DEAR-Programm (Ingenieure Deutschland-Argentina) und dem Programm zur Förderung begleitender Forschungsmaßnahmen. Um Erkenntnisse über die bisherigen Fortschritte, Erfolge und Optimierungspotenziale der Programme zu erlangen und auf dieser Basis die zukünftigen Programme des DAHZ-CUAA weiterzuentwickeln und noch wirksamer gestalten zu können, hat die deutsche Geschäftsstelle des DAHZ im DAAD die CEval GmbH in Kooperation mit smep consult e.U. mit einer Evaluation des DAHZ-CUAA beauftragt. Aufgabe der Evaluation ist es, die Relevanz, Effektivität (Zielerreichung und Wirkung), Effizienz/Wirtschaftlichkeit sowie Nachhaltigkeit des DAHZ und seiner Programme zu beurteilen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung und ggf. Verbesserung der Programme und zukünftigen Programmgestaltung abzuleiten. In methodischer Hinsicht wird bei der Evaluation des DAHZ ein Mix aus qualitativen und quantitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden miteinander kombiniert. Unter anderem werden eine Dokumenten- und Sekundärdatenanalyse, Standortbegehungen in Deutschland und Argentinien, Leitfadeninterviews, Gruppendiskussionen sowie Online-Befragungen realisiert.
Rahmenvertrag zur Weiterentwicklung und Implementierung von Ansätzen der systematischen Wirkungserfassung mittels Monitoring und Evaluationen für DAAD-Programme5/20205/2026Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.Sc. Fabian Otto, M.A. Sandra Bäthge, Laszlo Szentmarjay

Beschreibung

Der DAAD versteht sich als moderne Wissenschaftsorganisation, die durch kontinuierliches Lernen und die Bereitschaft zur Veränderung ihrer Arbeit bestrebt ist, deren Wirksamkeit kontinuierlich zu verbessern. Dieser Ansatz ist in dem 2019 verabschiedeten Integrierten Monitoring- und Evaluationskonzept des DAAD ausformuliert, in dem institutionelles Lernen, Qualitätssicherung, Wirkungsorientierung, Transparenz in Prozessen und Legitimation als wichtige Dimensionen benannt werden, auf die die verschiedenen Monitoring- und Evaluationsaktivitäten ausgerichtet sind. Aus übergeordneter Perspektive soll so auch die strategische Ausrichtung des DAAD und seiner Programme evidenzbasiert unterstützt werden.

Der Rahmenvertrag mit der CEval GmbH zielt darauf ab, den steigenden Ansprüchen an Wirkungsorientierung und -kontrolle in den verschiedenen Förderbereichen des DAAD noch besser gerecht zu werden, indem die Umsetzung der Wirkungsorientierung und -kontrolle für bestehende und neue Programme in den AA- und BMBF-Förderbereichen unterstützt und die Wirkungsorientierung neu konzipierter BMZ-Programme begleitet werden. Hierfür werden Leistungen in folgenden Aufgabenbereichen erbracht:

  • Entwicklung von Wirkungsgefügen und Indikatorenkatalogen
  • (Weiter-)Entwicklung programmspezifischer Monitoring-Instrumente und Überarbeitung der programmsteuernden Dokumente entsprechend der Anforderungen des Monitoring-Konzepts
  • Datenaufbereitung und -analyse
  • Capacity Development: interne und externe Workshops zur Umsetzung des Wirkungsorientierten Monitorings (WoM)
  • Methodische und/oder vor-Ort-Begleitung im Rahmen von Monitoring-Besuchen bei Projektnehmern
  • Beratung zu weiterführenden Ansätzen und Methoden im Bereich Monitoring und Evaluation
  • Zusätzliche Beratungs- und Schulungsleistungen
  • Abgelaufene Projekte

    ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
    Alumni-Befragung der European School of Materials (EUSMAT)11/20214/2022European School of Materials (EUSMAT)

    Leiter: M.A. Sandra Bäthge

    Ansprech­partner: M.A. Sandra Bäthge

    Mitarbeiter: M.A. Katharina Hary

    Beschreibung

    Die European School of Materials (EUSMAT) der Universität des Saarlandes bietet verschiedene internationale Studiengänge auf Bachelor-, Master- und Doktorandenniveau an. Um mit den Alumni dieser Studienangebote in Kontakt zu bleiben, engagiert sich EUSMAT zunehmend im Bereich der Alumni-Arbeit. Zur Überprüfung der Passgenauigkeit der bisherigen Alumni-Aktivitäten sowie zur Identifikation der Erwartungen und Bedarfe der Alumni in diesem Bereich, hat EUSMAT die CEval GmbH mit der Konzeption und Durchführung einer Alumni-Befragung beauftragt. Ziel ist es, eine Datenbasis für den weiteren Ausbau und die Optimierung der Alumni-Arbeit von EUSMAT zu schaffen. In methodischer Hinsicht werden hierfür eine teilstandardisierte Befragung sowie Fokusgruppendiskussionen unter EUSMAT-Alumni konzipiert und durchgeführt.
    Ex-ante Befragungen im Programm „Azubi Kolleg Lübeck“7/202111/2021Joachim Herz Stiftung

    Leiter: Dr. Vera Hennefeld

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Das Azubi Kolleg Lübeck ist ein Programm der Joachim Herz Stiftung und der Lübecker Possehl-Stiftung, welches 25 Lübecker Auszubildende über zwei Jahre in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und soziale Kompetenzen fördert. Durch Seminare, Workshops und Trainings sollen die Azubis dazu befähigt werden, ihre Stärken und Potenziale zu erkennen und zu entfalten und ihr Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein und gesellschaftliches Engagement zu steigern. In den Blockveranstaltungen werden Fortbildungen zu drei großen Themenblöcken angeboten: a) Kommunikation, b) Gesellschaft/ Politik/ Wirtschaft und c) kulturelle Bildung. Weitere Ziele des Programmes stellen der Austausch zwischen den Azubis, der gemeinsame Lernprozess und der Aufbau eines Netzwerkes dar. Langfristig soll das Programm einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung und beruflichen Etablierung der Azubis sowie zur Erhöhung der Attraktivität der beruflichen Ausbildung leisten. Zudem soll es der Begabtenförderung für Auszubildende zu einer größeren gesellschaftlichen Präsenz verhelfen. Als Pilotprojekt ist das Azubi Kolleg auf fünf Jahre angelegt. Um das Programm kontinuierlich zu verbessern, wurde die CEval GmbH damit beauftragt, die Wirkungsorientierung des Programmes zu stärken, weswegen von der CEval GmbH in einem ersten Schritt ein Wirkungsgefüge und ein Indikatorenkatalog erarbeitet wurden. Auf dieser Basis wurden in nächsten Schritt Ex-Ante-Befragungen in Form von Online-Befragungen unter den Auszubildenden und unter den Personen, die die Azubis im Betrieb (z.B. als Ausbilder:in, Geschäftsführung, Personalabteilung etc.) oder in der Schule (z.B. als Klassenlehrer:in, Abteilungsleiter:in etc.) betreuen, durchgeführt Mithilfe dieser Befragungen zu Beginn des ersten Programmdurchlaufs sollten unter anderem die Erwartungen der verschiedenen Akteure an das Programm und die beruflichen Ziele der Azubis ermittelt werden. Zum anderen sollten die Befragungen auch Auskunft über die Selbst- und Fremdeinschätzung der Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmale, Freizeitaktivitäten oder Interessenfelder der Azubis zu Beginn ihrer Programmteilnahme geben.
    Entwicklung eines Wirkungsgefüges „Resilienz in der Strategischen Kommunikation“5/20218/2021Auswärtiges Amt

    Leiter: Dr. Vera Hennefeld

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Der digitale Wandel hat auch die Anforderungen an die Außenpolitik und ihre Kommunikation stark verändert. War sie früher vor allem Sache des Außenministers und des weltweiten Netzwerks an Auslandsvertretungen, hat Außenpolitik heute viele staatliche und nichtstaatliche Akteure. Zugleich hat der globale Wettbewerb um Aufmerksamkeit durch die Digitalisierung sowie auch durch zahlreiche neue Player und Allianzen eine neue Dimension erreicht. Sie hat sich aber auch durch massive Verlagerung der Kommunikation in die Sozialen Medien verändert. Strategische Kommunikation ist daher heute nicht nur ein anderes Kommunizieren in anderen sozialen Räumen, sondern zugleich eine Auseinandersetzung mit Herausforderungen wie Desinformation, Propaganda oder Hasskriminalität und einem veränderten Begriff von Öffentlichkeit, von freier Meinungsäußerung und ihren Gefährdungen. Ziel des Auftrags war es, eine Entscheidungsgrundlage für die Projektauswahl zur Verfügung zu stellen, welche auf eindeutigen und vorab definierten Kriterien dazu basiert, wie gut sich ein vorgeschlagenes Projekt in die Gesamtlogik der Resilienzförderung einfügt sowie eine Grundlage für die Evaluierung des deutschen Engagements im Resilienzbereich zu schaffen. Dies erfolgte in Form der Erarbeitung eines Wirkungsgefüges mit zugehörigen wirkungsorientierten Indikatoren, die in einem Begleitbericht dokumentiert und kommunikationstheoretisch eingebettet wurden.
    Begleitende Zwischenevaluation der „Palestinian-German Science Bridge“ (PGSB)2/202110/2021Forschungszentrum Jülich GmbH

    Leiter: Dr. Vera Hennefeld

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Das Programm „Palestinian German Science Bridge” ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziertes Pilotprojekt, welches gemeinsam vom Forschungszentrum Jülich und der „Palestinian Academy for Science and Technology“ (PALAST) umgesetzt wird und auf die Etablierung einer langfristen Ausbildungs- und Forschungskooperation zwischen dem Forschungszentrum und den palästinensischen Universitäten abzielt. Das Programm vereint hierfür die Mobilität von Studierenden und (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen, den wissenschaftlichen Austausch von Forscher*innen, die Unterstützung von Forschungskooperationen und die Reintegration palästinensischer Forschender in den palästinensischen Forschungssektor. Das Forschungszentrum Jülich hat die CEval GmbH damit beauftragt, das Forschungszentrum hinsichtlich der Konzeption einer Mid-Term Evaluation des Programms zu beraten sowie bei deren Durchführung zu unterstützen. Die Evaluation sollte die kurz- bis mittelfristigen Ergebnisse des Programms beurteilen sowie die Aussichten der langfristigen Zielerreichung. Ziel der Evaluation war es des Weiteren, Verbesserungspotenziale zur weiteren Optimierung des Programms zu identifizieren. Methodisch basierte die Evaluation auf einem Methodenmix aus qualitativen und quantitativen Datenerhebungs- und -auswertungsmethoden. Die Datenerhebung kombinierte eine Dokumenten- und Sekundärdatenanalyse mit leitfadengestützten Interviews sowie teilstandardisierten Online-Befragungen der Stakeholder des Projekts. Die Datenanalyse vereinte deskriptive Statistik und qualitative Inhaltsanalyse. Aufgrund der COVID-19 Pandemie war die Evaluation als Remote-Evaluation konzipiert.
    Synthese und Meta-Evaluation zu den Projekt- und Programm-evaluationen der Zentren für Deutschland- und Europastudien (ZDES)11/202011/2021Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

    Leiter: Dr. Vera Hennefeld

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Mit dem übergeordneten Ziel, in Deutschland, Europa und weltweit einen Beitrag zu einer Internationalisierung des Wissenschafts- und Innovationssystems zu leisten und den Hochschul- und Forschungsraum in Bezug auf Deutschland- und Europathemen mitzugestalten, fördert der DAAD interdisziplinäre Zentren für Deutschland- und Europastudien (ZDES) an Hochschulen im Ausland. Die Zentren bilden bspw. über gezielte Studienangebote Deutschland- und Europaexperten aus und treten mit Wissenschaft, Politik und interessierter Öffentlichkeit in einen Austausch zu deutschland- und europabezogenen Themen. Um die Wirksamkeit seiner Arbeit fortlaufend zu verbessern, hat der DAAD die CEval GmbH mit der Durchführung einer Meta-Evaluations- und Synthesestudie in Bezug auf die ZDES beauftragt. Gegenstand der Studie waren die in den Jahren 2015-2020 erstellten Projekt- und Programmevalu-ationen zu den Zentren für Deutschland und Europastudien. Der Auftrag beinhaltete die kriteriengeleitete Synthese der Erkenntnisse aus den Evaluationsberichten sowie die Beurteilung der Qualität der Evaluationen selbst (Meta-Evaluation). Ziel der Untersuchung war u.a., aus einer übergeordneten Perspektive die Zielerreichung und Wirksamkeit der Zentrenförderung zu beurteilen, Optimierungspotenziale zu identifizieren und Empfehlungen für die künftige ZDES-Förderung sowie mit Blick auf künftige ZDES-Evaluationen zu entwickeln. Methodisch basierte die Untersuchung auf einer Desk Study. Für die Meta-Evaluation wurde eine Meta-Bewertungsmatrix als primäres Datenerhebungsinstrument entwickelt. Auf dieser Grundlage wurden die Evaluationsberichte anhand des in der Matrix definierten Sets von Qualitätsbewertungskriterien und in Bezug auf sechs Analysedimensionen systematisch analysiert und bewertet. Gleichsam wurde für die Synthese ein Analyseraster und hierauf aufbauend ein Kodierschema entwickelt, mithilfe dessen eine qualitative Inhaltsanalyse der vorliegenden Evaluationsberichte umgesetzt und eine Synthese der Erkenntnisse vorgenommen wurde.
    Evaluation der im Jahr 2019 geförderten Flüchtlingsprojekte der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration4/20193/2020Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

    Leiter: Dr. Vera Hennefeld

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, M.A. Niklas Zierke, M.A. Janis Wicke

    Beschreibung

    Im Jahr 2019 förderte die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration 25 Flüchtlingsprojekte in den Förderbereichen Stärkung des Ehrenamtes, Empowerment und Gewaltprävention sowie politische und gesellschaftliche Teilhabe. Ziel der Förderung war es, zu einer verbesserten gesellschaftlichen Integration und Teilhabe von Geflüchteten in Deutschland beizutragen. Aufgabe der Evaluation war es, die Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der geförderten Projekte zu beurteilen und Empfehlungen für zukünftige Förderungen abzuleiten. Gleichzeitig sollten die geförderten Projekte beim Aufbau und der Umsetzung eines wirkungsorientierten Monitorings ihrer Projekte unterstützt werden. Die Evaluation war als begleitende Evaluation mit formativen und summativen Elementen angelegt und beinhaltete eine Capacity Building Komponente zum wirkungsorientierten Monitoring. In methodischer Hinsicht wurde ein Mix aus qualitativen und quantitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden miteinander kombiniert. Unter anderem wurden eine Dokumentenanalyse, Leitfadeninterviews, Fokusgruppendiskussionen sowie eine Online-Befragung realisiert.
    Evaluation des Programms "DLR-DAAD Research Fellowships"11/20185/2019Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

    Leiter: Dr. Vera Hennefeld

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) setzt seit 2008 gemeinsam mit dem DAAD ein Stipendienprogramm in den Fachbereichen Energie, Luft- und Raumfahrt und Transport um. Es zielt darauf ab, einen Beitrag zur stärkeren Internationalisierung der DLR-Institute zu leisten sowie künftige Forscherpersönlichkeiten zu entwickeln, die Deutschland als Partner und Freunde verbunden sind. Ziel der Evaluation des Programms war einerseits, im Sinne einer Bilanzierung die bisherigen mittel- bis langfristigen Wirkungen des Programms zu bewerten. Andererseits sollte die Evaluation mit Blick auf eine mögliche Fortführung des Programms eventuelle Optimierungspotenziale aufdecken und Vorschläge zu damit verbundenen Veränderungen entwickeln. In methodischer Hinsicht legte die Evaluation einen Mix aus qualitativen und quantitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden zu Grunde. Dabei wurden Leitfadeninterviews, Fokusgruppen, Standortbegehungen sowie eine Online-Befragung durchgeführt.
    Meta-Evaluation von ADA Projekt- und Programmevaluationen 2016-20188/201812/2018Austrian Development Agency (ADA)

    Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

    Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Teresa Böttcher

    Beschreibung

    Gegenstand der Meta-Evaluation waren die ADA-Evaluationen von Programmen und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, welche zwischen 2016 und 2018 durchgeführt wurden. Ziel war es, die Qualität und Nützlichkeit der (internen und externen) Evaluationen zu bewerten und daraus Empfehlungen zur Verbesserung des ADA-Instrumentariums für das Design und die Durchführung zukünftiger Evaluationen abzuleiten.

    Im Zentrum der Meta-Evaluation stand dabei eine Dokumentenanalyse, mittels derer auf Grundlage eines detaillierten Analyseprotokolls die Qualität der Evaluationsberichte bewertet wurde. Durch den Einsatz eines solchen Protokolls, das alle relevanten Analysedimensionen, Indikatoren und Skalendefinitionen beinhaltet, wurde sichergestellt, dass die Bewertungsergebnisse verlässlich und nachvollziehbar sind. Zur Bewertung der Nützlichkeit und Nutzung der Evaluationen, wurden deren Nutzer/innen (z.B. Programmverantwortliche) im Rahmen von leitfadengestützten Einzel- und Gruppeninterviews sowie – zur Gewährleistung einer größtmöglichen Repräsentativität der Untersuchungsergebnisse – einer teilstandardisierten Online-Erhebung befragt.
    Begleitende Evaluation des Studienbegleitprogramms des Masterstudiengangs AMASE7/20189/2018European School of Materials (EUSMAT)

    Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Dr. Cornelia Römling

    Beschreibung

    Die European School of Materials (EUSMAT) der Universität des Saarlandes bietet im Konsortium mit drei weiteren europäischen Universitäten (Luleå Technical University, Schweden, Barcelona Tech, Spanien und Université de Lorraine, Frankreich) den internationalen Masterstudiengang AMASE (Advanced Materials Science and Engineering) an. Die Studierenden haben die Möglichkeit, zu Beginn des Studiums an einer Einführungswoche in Saarbrücken teilzunehmen, die darauf abzielt, eine grundlegende Orientierung bezüglich des Studienverlaufs zu vermitteln sowie mithilfe von Trainings diverse Schlüsselkompetenzen zu stärken. Nach dem ersten Jahr des zweijährigen Masterstudiums wird den Studierenden zudem die Teilnahme an einer Sommerschule in Saarbrücken angeboten, deren Ziel es ist, die Studierenden mit Blick auf Ihren Berufseinstieg zu unterstützen.

    Beide Veranstaltungen wurden als Bestandteil des Studienbegleitprogramms evaluiert. Im Rahmen einer begleitenden Evaluation stand die Ermittlung des Nutzens der beiden Angebote für die Zielgruppe im Mittelpunkt. In methodischer Hinsicht wurden hierfür zwei standardisierte Befragungen sowie Fokusgruppendiskussionen mit den Teilnehmenden der beiden Veranstaltungen durchgeführt.
    Wissenschaftliche Begleitung einer Wirkungsanalyse des Projektes „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“6/20188/2019Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e.V.

    Leiter: Dr. Vera Hennefeld

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, M.A. Janis Wicke

    Beschreibung

    Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) führte im Schuljahr 2018/19 zum zweiten Mal das Projekt „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“ durch. Es zielte darauf ab, zu einer Mobilisierung der Jugend für Nachhaltigkeitsfragen beizutragen. Das Projekt richtete sich an Schülerinnen und Schüler bayerischer beruflicher Schulen. Mit dem Projekt sollte ihre Aufmerksamkeit in dieser wichtigen Lebensphase der beruflichen Orientierung auf Nachhaltigkeitsthemen gelenkt und ihr Bewusstsein für entsprechende Themen gestärkt werden. Hierzu setzten die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich Projektideen für einen nachhaltigeren Schulalltag an ihren Schulen um. Das Projekt wurde einer Wirkungsanalyse unterzogen, welche im Rahmen einer begleitenden Evaluation gemeinsam von LBV und CEval GmbH durchgeführt wurde. Ziel war es zu ermitteln, ob die durch das Projekt angestrebten Wirkungen tatsächlich eintreten, ob sich also die Nachhaltigkeitseinstellungen und das -verhalten der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler verändern und ob es gelingt, das Thema Nachhaltigkeit noch besser an bayrischen beruflichen Schulen zu verankern. In methodischer Hinsicht wurde eine standardisierte Vorher-Nachher-Befragung der am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler (Interventionsgruppe) sowie einer Vergleichsgruppe durchgeführt. Zusätzlich wurden vor und nach dem Projekt leitfadengestützte Interviews mit dem die Projekte betreuenden Lehrpersonal geführt.
    Auswertung der Verbraucher*innenbefragung 2018 des Forum Fairer Handel3/20188/2018Forum Fairer Handel

    Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

    Ansprech­partner: M.A. Sandra Bäthge

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Seit 2007 gibt das Forum Fairer Handel in unregelmäßigen Abständen repräsentative Befragungen der deutschen Bevölkerung zum Fairen Handel in Auftrag. Auch 2018 hat eine solche Befragung stattgefunden. Neben verschiedenen Facetten des Kaufs fair gehandelter Produkte ging es hierbei auch um die Einstellungen der Befragten gegenüber den politischen Anliegen des Fairen Handels. Das Forum Fairer Handel hat die CEval GmbH mit der Auswertung der Ergebnisse der Befragung beauftragt. Die Daten wurden deskriptiv statistisch ausgewertet. Bei einzelnen Fragen wurden zudem Unterschiede im Antwortverhalten verschiedener Befragtengruppen untersucht. Bei Fragen, für die bereits Daten aus den vom Forum Fairer Handel beauftragten Erhebungen der Vorjahre existierten, wurden zudem Entwicklungen und Trends im Zeitverlauf dargestellt.
    Evaluation des Projekts Media in Libya: Stability through reconciliation1/20188/2021Deutsche Welle-Akademie

    Leiter: Dr. Vera Hennefeld

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Evaluationsgegenstand ist das Projekt „Media in Libya: Stability through reconciliation“ (MLSR) der DW Akademie. MLSR ist ein Nachfolgeprojekt von „Media in Libya: Stability through Structure“. Das übergeordnete Ziel von MLSR lautet:“Enabling a process of public discourse and eventually reconciliation across a fragmented Libyan society – prerequisites for development of democratic reform and constitutional process in the country.” by “promoting [the] right to access to information to the people of Libya and [the] freedom of expression in Libya”. Zum Erreichen dieser Zielsetzung setzt die DW Akademie auf vier Aktivitäten-Cluster: (1) Unterstützung (öffentlicher) Institutionen in Libyen im Bereich „media governance“, (2) Entwicklung eines Mediennetzwerks in Libyen, (3) Training freier Journalisten aus allen Regionen Libyens mit einem besonderen Fokus auf ethnische Minderheiten und Geschlechterfragen, (4) Bereitstellung von Fördermöglichkeiten für Libysche Medienprojekte.

    Die Evaluation von MLSR ist als Wirkungsevaluation angelegt. Es ist daher erforderlich, Daten zum Zeitpunkt des Maßnahmenbeginns (Baseline) zu erheben, eine Zwischenevaluation erfolgt in der ersten Jahreshälfte 2019. Durch Vergleich der Befunde aus Baselinestudie und Zwischenevaluation können bereits erste Effekte von MLSR identifiziert und bewertet werden. Darüber hinaus können erste Empfehlungen zur Projektoptimierung (z. B. Identifikation [weniger] erfolgreicher Projektstrategien, alternative Vorgehensweisen) gegeben werden. Die dritte Evaluationsphase (Schlussevaluation) startet zum Projektende. Hauptziel der Schlussevaluation ist die Bewertung der Zielerreichung von MLSR. Durch die drei Erhebungszeitpunkte kann eine längsschnittliche Analyse der Mechanismen, Prozesse und Effekte von MLSR realisiert werden.

    Methodisch wird vor dem Hintergrund der sehr volatilen und schwierigen Rahmenbedingungen in Libyen ein robuster Mixed-Method-Ansatz verfolgt: Sekundäranalyse vorhandener Dokumente/Daten, Inhaltsanalyse kurzer schriftlicher und tiefgehender mündlicher Befragungen sowie statistische Analyse quantitativer Daten aus einer standardisierten Fragebogenerhebung.
    Meta-Evaluation der Evaluierungsberichte von Plan International1/20184/2018Plan International Deutschland e.V.

    Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

    Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

    Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, M.A. Sandra Bäthge, Dr. Susanne Johanna Väth

    Beschreibung

    Plan International arbeitet seit vielen Jahren in Afrika, Asien und Nord- und Südamerika, um Kinderrechte zu fördern und Kindern aus der Armut zu befreien. Das 1989 gegründete Deutsche Nationalbüro von Plan International beteiligt sich an der Finanzierung von Entwicklungsprojekten und -programmen sowie an der Finanzierung und Beauftragung externer Evaluationen. Plan International Deutschland beschloss, eine Meta-Evaluierung der Evaluierungsberichte aus den Jahren 2013 und 2017, die alle geographischen Regionen abdecken, durchzuführen. Die vorrangigen Ziele der Meta-Evaluation waren die Bewertung der Stärken und Schwächen der Evaluationsberichte anhand einer Analyse der Qualität, die Identifizierung der Erfolgs- und Risikofaktoren, die ihre Qualität beeinflussen können, und das Geben von Empfehlungen. Ein besonderer Schwerpunkt in der Meta-Evaluation war auf den Einfluss der Art der Evaluierung (d.h. von wem sie koordiniert und durchgeführt wird) sowie auf die verfügbaren Ressourcen und den Zeitrahmen gelegt. Die Meta-Evaluierung basierte auf einer Analyse der Evaluierungsberichte. Umfangreiche Analyseinstrumente wurden eingesetzt, um die Vollständigkeit der Berichte, die Validität der Befunde und die Nützlichkeit der Auswertungsberichte zu analysieren. Die Dokumentenanalyse gliederte sich in zwei Phasen. Während in der ersten Phase ("Pre-Rating") die Vollständigkeit der Evaluierungsberichte bewertet wurde, wurde in der zweiten Phase ("vertiefte Analyse") ein umfassenderes Set von Qualitätsbewertungskriterien auf eine Stichprobe von Berichten angewandt, um eine detailliertere Beurteilung der Validität der Ergebnisse und der Nützlichkeit für ihre Adressaten zu ermöglichen.
    Evaluierung des Projekts „Kinder in Flüchtlingsunterkünften schützen, fördern und beteiligen (Hamburg)“1/20184/2018Plan International Deutschland e.V.

    Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

    Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Plan International Deutschland e.V. engagiert sich für die Umsetzung der internationalen Mindeststandards zum Schutz von Kindern in humanitären Krisen. Das Projekt "Kinder in Flüchtlingsunterkünften schützen, fördern und beteiligen", das Plan International Deutschland e.V. zwischen Juli 2017 und Juni 2018 in zwei Flüchtlingsunterkünften in Hamburg umsetzt, zielt darauf ab, die Sicherheit der dort lebenden Kinder und Jugendlichen zu stärken, eine kinderfreundliche Umgebung zu schaffen und den Kinderschutz in den Flüchtlingsunterkünften sicherzustellen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Risiken für Kinder und Jugendliche soweit zu verringern, dass ihr Wohl gesichert ist. Dies geschieht, indem ein positives Umfeld für Kinder und Jugendliche geschaffen wird, in dem die Kinderrechte geachtet werden.

    Übergeordnetes Ziel der Evaluation ist es, das Projekt " weitestgehend bilanzierend und damit summativ zu beurteilen. Zugleich werden in der Evaluation, insbesondere angesichts der fortlaufenden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Flüchtlingskontext, auch Optimierungspotentiale herausgearbeitet und Handlungsempfehlungen gegeben. Mit einem Schwerpunkt auf dem OECD/DAC-Evaluationskriterium der Effektivität wird die Evaluation aufzeigen, in welchem Umfang das Projekt die gesetzten Ziele und Ergebnisse erreichen konnte und inwiefern die durchgeführten Aktivitäten zur Erreichung der Projektzielen angemessen waren.

    Aus methodischer Sicht werden ein partizipativer Evaluationsansatz sowie ein Multimethodenansatz verfolgt. Eine Kombination von unterschiedlichen Datenerhebungs- und Auswertungsmethoden wird den besonderen Erfordernissen des Evaluationsgegenstands und der Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen Rechnung tragen. Daher wird das Evaluationsteam leitfadengestützte Experteninterviews, Fokusgruppen und kreative Verfahren zur qualitativen Datenerhebung von Kindern anwenden.

    Datenerhebung zur Vergabe des Qualitätssiegels "Fanprojekt nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit"10/201712/2019Koordinationsstelle Fanprojekte bei der Deutschen Sportjugend (KOS)

    Leiter: Dr. Vera Hennefeld

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    In Deutschland existiert ein dichtes Netzwerk von Einrichtungen der sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans, die nach den Rahmenbedingungen und Vorgaben des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS) arbeiten. Das "Qualitätssiegel nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit" wurde im Jahr 2010 mit dem Ziel eingeführt, diesen sozialpädagogisch arbeitenden Fußballfanprojekten in Deutschland ein Instrument der Qualitätssicherung an die Hand zu geben, um gemeinsame Standards und mehr Handlungssicherheit herbeizuführen und die strukturellen Rahmenbedingungen der sozialpädagogisch arbeitenden Fußballfanprojekte zu verbessern. Das Qualitätssiegel wird vergeben von der AG Qualitätssicherung, welche durch die Koordinationsstelle Fanprojekte bei der Deutschen Sportjugend (KOS) koordiniert wird. In der AG Qualitätssicherung sind Vertreter aus dem Fußball, der obersten Landes- und Familienbehörden, der Wissenschaft und der Fanprojekte selbst vertreten. In einem ersten Teilprojekt (5/2015-06/2016) wurde (a) das Qualitätssiegel von der CEval GmbH überarbeitet, (b) modellhaft mit fünf Fanprojekten getestet und so (c) ein standardisiertes, praxistauglisches Konzept zur Erhebung der für die Siegelvergabe erforderlichen Informationen entwickelt. Das Qualitätssiegel ist damit heute ein valides Zeichen für die hohe Qualität der Arbeit von Fanprojekten. Im zweiten Teilprojekt unterstützte die CEval GmbH die bundesweite Ausrollung des überarbeiteten Qualitätssiegels durch die Erhebung der für die Vergabe notwendigen Informationen in allen Fanprojekten Deutschlands.
    Evaluation der Deutschen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel7/20173/2020Umweltbundesamt (UBA)

    Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

    Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

    Mitarbeiter: Dr. Hansjörg Gaus, Selina Röhrig, M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Die Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (DAS) und der dazugehörige Aktionsplan Anpassung sind die Hauptpfeiler der deutschen Anpassungspolitik. Langfristig verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Verwundbarkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gegenüber den Folgen des Klimawandels zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wurde in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl konkreter Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt. Für die Fortführung einer erfolgreichen Anpassung an den Klimawandel und für die Weiterentwicklung der Strategie ist es wichtig, den bisherigen Prozess kritisch zu reflektieren sowie erzielte Erfolge und mögliche Versäumnisse aufzuzeigen.

    Übergreifendes Ziel der vom Umweltbundesamt (UBA) beauftragten Evaluation war es, herauszufinden, ob die DAS einen erfolgreichen strategischen Ansatz darstellt, um die Anpassungsfähigkeit natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme an die Auswirkungen des Klimawandels zu steigern bzw. deren Vulnerabilität zu senken. Die Evaluation umfasste dabei drei zentrale Teile: In einer Prozessevaluation wurde der DAS-Prozess auf strategischer Ebene betrachtet, eine Umsetzungsevaluation analysierte den Umsetzungsstand der Anpassungsmaßnahmen auf Bundesebene und eine Wirkungsevaluation befasste sich kontributionsanalytisch mit der Wirkung der DAS auf die Vulnerabilität und Anpassungskapazität natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme.

    Gemeinsam mit adelphi führte das Centrum für Evaluation (CEval) die Evaluation im Auftrag des UBA durch. Dabei griff das Konsortium auf die in einem Vorgängervorhaben entwickelte und politisch bereits abgestimmte Methodik zurück. Entlang zentraler Evaluationsfragen und unter Berücksichtigung eines Wirkungsmodells wurden zunächst mit verschiedenen Methoden (Leitfadeninterviews, Dokumentenanalysen etc.) Daten erhoben. Anhand definierter Evaluationskriterien erfolgte anschließend eine umfassende Analyse und Auswertung der Daten. Die daraus resultierenden Ergebnisse und Empfehlungen wurden in einem onlinebasierten Delphi-Verfahren reflektiert und weiter verdichtet.  
    Programmevaluation "Stärkung der regionalen Integration und Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Qualitätsinfrastruktur (AI) in SAARC"9/20162/2017Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

    Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

    Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Das Ziel des Regionalvorhabens in SAARC (South Asian Association for Regional Cooperation) der die Länder Indien, Pakistan, Bangladesch, Nepal, Buthan, die Malediven, Afghanistan und Sri Lanka angehören, ist es technische Handelshemmnisse abzubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert die PTB mit ihren Maßnahmen innerhalb dieses Vorhabens gezielt die Zusammenarbeit der SAARC Mitglieder im Bereich Metrologie, Akkreditierung und Standardisierung. Zur Zielgruppe gehören nationale QI Institutionen sowie Ministerien und Wirtschaftsverbände mit denen u.a. technische Trainings- oder bewusstseinsbildende Maßnahmen durchgeführt wurden.

    Für die Evaluation wurden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden genutzt (mixed method design). So wurde nebst Dokumentenanalyse und Leitfaden gestützten Interviews mit Vertretern der Zielgruppen aus allen SAARC Ländern während einer zweiwöchigen Feldphase in Bangladesch, Buthan und Indien, auch eine standardisierte Online Befragung ehemaliger Trainingsteilnehmer durchgeführt.

    Das Ziel der Evaluation ist es, mit Hilfe statistischer Daten- und qualitativer Inhaltsanalyse empirisch gestützte Aussagen zu Relevanz, Effektivität, Effizienz, Impact und Nachhaltigkeit (DAC-Kriterien)des Projektes zu machen. Die Ergebnisse werden zur weiteren Entwicklung dieses, sowie weiterer Projekte der PTB (in der Region)genutzt. Die Evaluationsergebnisse werden außerdem die Entscheidung über eine weitere Förderphase und eventuelle Änderungen in der Projektplanung beeinflussen.
    Rahmenvertrag für die Entwicklung und Implementierung wirkungsorientierter Monitoringsysteme von DAAD-Programmen6/20165/2019Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

    Leiter: Dr. Vera Hennefeld

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Projektziel ist es, den DAAD in die Lage zu versetzen, dem steigenden Anspruch an Wirkungsorientierung und kontrolle in seinen Förderbereichen noch besser gerecht zu werden. Damit möchte sich der DAAD noch stärker an konkreten Entwicklungsergebnissen orientieren und eine noch stärkere Anpassung an den Bedarf seiner Partner sichern (managing for results). Als Mittlerorganisation ist der DAAD auf eine wirkungsorientierte Planung, Steuerung und Berichterstattung der Hochschulen als Projektnehmer angewiesen. Die einzuführenden Monitoringsysteme sollen dazu beitragen, die Qualität von Informationen über Programmaktivitäten zu steigern, sowohl im Rahmen der Rechenschaftslegung durch die Fördernehmer als auch im Dialog zwischen den Beteiligten (Förderorganisationen, DAAD, Hochschulen). Dadurch können gemeinsames Lernen und die strategische Weiterentwicklung der Förderprogramme des DAAD befördert werden.

    Die Aktivitäten des CEval bei diesem Vorhaben lassen sich folgenden Bereichen zuordnen: Entwicklung programmspezifischer Wirkungsgefüge und Indikatorenkataloge sowohl für bestehende als auch zukünftige Fördervorhaben; Anpassung bestehender Monitoringprozesse, -verfahren und -instrumente zur Projektplanung, Steuerung und Berichterstattung im Rahmen der Förderprogramme und Ausarbeitung programmspezifischer Monitoring- und Umsetzungskonzepte. Zudem schult das CEval Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DAAD sowie der Hochschulen im Bereich der wirkungsorientierten Planung und des Monitorings (capacity building).
    Trend- und Wirkungsstudie zum Fairen Handel in Deutschland8/20156/2016Transfair, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, MISEREOR, Brot für die Welt, Forum Fairer Handel; mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung

    Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

    Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Der Faire Handel blickt in Deutschland auf eine über 40-jährige Geschichte zurück, in deren Verlauf er sukzessive stärker ins öffentliche Bewusstsein vordrang. Die Wirkungen des Fairen Handels in den Produktionsländern fair gehandelter Produkte sind inzwischen in zahlreichen Studien bearbeitet worden. Demgegenüber fehlen bislang Erkenntnisse darüber, welche Auswirkungen der Faire Handel in den Konsumentenländern zeigt. Diese Lücke schließt die vom CEval durchgeführte Studie zum Fairen Handel in Deutschland. Ihr Ziel ist es, durch den fairen Handel hervorgerufene gesellschaftliche Veränderungen sowie den Beitrag der Fairhandelsbewegung auf diese Trends zu identifizieren. Mithilfe eines partizipativen Ansatzes wird dabei sichergestellt, dass die Expertise und Perspektiven wichtiger Akteure angemessen in die Studie einfließen. Dem Untersuchungsgegenstand widmet sich die Studie weiter entlang eines theoriebasierten Ansatzes und wendet einen ausgewogenen Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden an. Zur Datenerhebung werden eine intensive Literaturstudie, qualitative Experteninterviews, Fokusgruppendiskussionen, Online-Erhebungen und eine telefonische Konsumentenbefragung durchgeführt. Die Auswertung der Daten erfolgt unter anderem mittels qualitativer Inhaltsanalysen, Zeitreihenanalysen sowie deskriptiver statistischer Auswertungen. Nach der Datenauswertung werden die Ergebnisse der Studie in einem Bericht aufbereitet und bei einem Abschlussworkshop gemeinsam mit den Auftraggebenden und Unterstützenden der Studie reflektiert.
    Begleitende Evaluation des Karriereförderprogramms „Talente sichern – Zukunft gestalten“6/201512/2016Cusanuswerk - Bischöfliche Studienförderung

    Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

    Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

    Mitarbeiter: Dr. Vera Hennefeld, M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Das Programm „Talente sichern – Zukunft gestalten“ des Cusanuswerks – Bischöfliche Studienförderung zielt auf die Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses. Hierzu setzt das Programm auf Mentoringelemente, also eine tutorielle Betreuung von Stipendiatinnen deutscher Begabtenförderungswerke durch berufserfahrene Akademikerinnen und Akademiker, auf berufsspezifisch ausgerichtete Trainings- und Fördermaßnahmen sowie den Aufbau eines Peer-Networks. Seit Beginn des Karriereförderprogramms im Jahr 2007 führt das Centrum für Evaluation (CEval) zur Qualitätssicherung prozessbegleitende, externe Evaluationen durch. Auch im fünften Programmdurchlauf 2015-2016 fand eine begleitende Evaluation statt. Zentrale Aufgabe dieser Evaluation war es, den durchführungsverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Cusanuswerks zeitnah steuerungsrelevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Von besonderem Interesse waren entsprechend der Zielsetzungen des Programms Fragen zur Zufriedenheit mit den angebotenen Veranstaltungen, zur Qualität der tutoriellen Beziehungen sowie zum beruflichen und persönlichen Nutzen der Beziehung für beide Seiten. Ergänzend dazu wurde eine Verbleibstudie der ersten vier Förderjahrgänge realisiert. Methodisch stützte sich die Evaluation auf standardisierte Online-Befragungen der Mentees und Mentorinnen und Mentoren zu drei Zeitpunkten; zur Datenerhebung im Rahmen der Verbleibstudie wurden die bislang geförderten Mentees ebenfalls online befragt.
    Synthese von drei Instrumentenevaluationen der Technischen Zusammenarbeit der PTB5/20158/2015Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

    Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

    Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Das CEval wurde von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) mit der Ergebnissynthese dreier Instrumentenevaluationen beauftragt. 2014 hatte die PTB die separate Evaluation von drei Instrumenten ihrer technischen Zusammenarbeit in Auftrag gegeben – CALIDENA, QuISP und NMI-Metrology User Relations – von denen die ersten beiden vom CEval durchgeführt wurden. Ihrer Ergebnisse sollen nun aggregiert, verglichen und kontrastiert werden um übergeordnete Erfolgsfaktoren und Lernerfahrungen zu identifizieren und relevante Empfehlungen abzuleiten, unter anderem mit Blick auf den zukünftigen Einsatz der Instrumente in der technischen Zusammenarbeit der PTB. Zu diesem Zweck wird das CEval die Evaluationsberichte einer qualitativen Inhaltsanalyse unterziehen und über qualitative Experteninterviews ergänzende Daten sammeln. Die Ergebnisse werden in einem Bericht aufbereitet und der PTB bei einem Workshop präsentiert.
    Aufbereitung methodischer Ansätze und Erfahrungen zur Wirkungsevaluation von Trainingsmaßnahmen im öffentlichen Sektor3/20158/2015Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), Centro de Investigación y Capacitatión en Administración Pública (CICAP)

    Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

    Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Gemeinsam mit dem in Costa Rica ansässigen Institut CICAP beriet das CEval das GIZ-Vorhaben CADESAN in der Andenregion. Das Regionalvorhaben unterstützt die Entwicklung von Capacity Building Angeboten in den Bereichen Dezentralisierung und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Der Beratungsauftrag zielte darauf ab, der GIZ und ihren Partnerinstitutionen in der Region eine Analyse und Aufbereitung möglicher methodischer Ansätze zur Verfügung zu stellen, um die Wirkungen entsprechender Capacity Building und Trainingsmaßnahmen zu evaluieren. Hierzu wurden verschiedene Ansätze und Evaluationsdesigns, deren Anwendbarkeit auf den genannten Bereich sowie internationale Erfahrungen und Praktiken aufbereitet. Die Ergebnisse wurden bei einem Training mit der GIZ und ihren Partnern diskutiert.
    Evaluation von CALIDENA – Partizipatives Instrument zur Qualitätsinfrastrukturentwicklung8/20143/2015Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

    Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

    Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Das CEval wurde von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) mit der Evaluierung von CALIDENA beauftragt, einem partizipativen Instrument zur Unterstützung der systematischen und nachhaltigen Verbesserung von Qualitätsinfrastrukturen in Entwicklungsländern. Die Evaluierung zielt darauf ab, auf Grundlage bisher gesammelter Erfahrungen mit dem Instrument, relevante Informationen für dessen Weiterentwicklung und Übertragung auf neue Kontexte bereitzustellen.
    Zu diesem Zweck wendet das CEval einen ausgewogenen Methodenmix an. Zur Informationsgewinnung werden qualitative Experteninterviews mit quantitativen Erhebungen, teilnehmenden Beobachtungen und Gruppeninterviews verbunden. Nach deren Auswertung werden die Ergebnisse in einem Bericht aufbereitet und präsentiert und fließen in eine übergeordnete Evaluationssynthese verschiedener Instrumente der PTB im Bereich Qualitätsinfrastrukturentwicklung ein, die ebenfalls vom CEval durchgeführt wird.
    Hochschulkooperation mit der Universität von Costa Rica (UCR) gefördert durch das DAAD-Programm „Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern“1/201212/2015Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

    Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

    Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

    Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Dr. Susanne Johanna Väth

    Beschreibung

    Nach einer erfolgreichen dreijährigen Zusammenarbeit zwischen dem Centrum für Evaluation (CEval) der Universität des Saarlandes und der Universität von Costa Rica (UCR) zur Weiterentwicklung des seit 1995 an der UCR implementierten ‚Masterstudiengangs in Evaluation von Projekten und Programmen zur sozialen Entwicklung‘ (MEPPD), planten die beiden Universitäten ab 2011 die Intensivierung und Vertiefung ihrer Kooperation. Der DAAD, der durch sein Beraterprogramm seit 2008 bereits die vorangegangene Zusammenarbeit der beiden Hochschulen finanziell unterstützt hatte, begrüßte dieses Vorhaben. Aus diesem Grund förderte er von 2012 bis 2015 über sein Programm „Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern“ auch die zweite Phase der Kooperation zwischen UCR und UdS.

    Gemäß der Zielsetzung des DAAD-Programms, durch den akademischen Austausch eine Verbesserung der Lehrsituation zu erreichen und einen Beitrag zum Aufbau von nachhaltigen Strukturen im Bereich der Lehre im Partnerland zu leisten, bildete der Austausch von Studierenden, Promovierenden und Dozierenden einen Schwerpunkt der vierjährigen Kooperation. Weiterhin standen die Öffnung des MEPPD für den zentralamerikanischen Raum (Regionalisierung), die Anpassung der Lehre im Masterstudiengang Evaluation der UCR an die regionale Nachfrage und die daraus abgeleiteten Ausbildungsbedürfnisse (Profilierung) sowie die Einbindung der Hochschulkooperation in bestehende internationale Netzwerke (Internationalisierung) im Mittelpunkt der engeren Zusammenarbeit. Durch die vierjährige Zusammenarbeit konnte die Praxis- und Bedarfsorientierung des MEPPD gestärkt, bestehende regionale und internationale fachliche Netzwerke etabliert bzw. erweitert sowie die Kapazitäten in Lehre und Forschung ausgebaut werden.

    Eine Fortsetzung der Kooperation unter Aufnahme einer weiteren Hochschule aus dem lateinamerikanischen Raum ist für 2017 vorgesehen.
    Beratung des Master of Evaluation Studienprogramms der Universidad de Costa Rica im Rahmen des DAAD-Beraterprogramms7/20086/2012Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

    Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

    Ansprech­partner: M.A. Sandra Bäthge

    Beschreibung

    Zwischen dem Centrum für Evaluation (CEval) und der Universidad de Costa Rica (UCR) besteht seit einigen Jahren eine Kooperation zur Weiterentwicklung des seit 1995 implementierten ‚Masterstudiengangs in Evaluation von Projekten und Programmen zur sozialen Entwicklung’ der UCR. Im Rahmen dieser Vernetzungsbestrebungen soll zukünftig auch ein Dozenten- und Studierendenaustausch zwischen den beiden Masterstudiengängen in Evaluation stattfinden. Dieses Vorhaben stieß bei dem DAAD auf breite Anerkennung und wird durch das Beraterprogramm des DAAD seit 2008 auch finanziell unterstützt.

    Das Beratungskonzept sieht insgesamt acht Arbeitsaufenthalte/-treffen in Costa Rica und Deutschland vor. Im Rahmen der ersten vier Workshops wurden u. a. umfassende Veränderungen am Curriculum des „Master of Evaluation“- Studienprogramms der Universidad de Costa Rica vorgenommen, um diesen gemäß internationalen Anforderungen an Masterstudiengänge weiterzuentwickeln und an die im internationalen Evaluationskontext geltenden Standards für die Aus- und Weiterbildung zu überarbeiten. Darüber hinaus wurden die Marktbedürfnisse für einen akademischen Evaluationsabschluss in Costa Rica mithilfe einer Marktanalyse in sechs zentralamerikanischen Ländern eruiert und den Dozenten des Masterstudiengangs erste Weiterbildungsmaßnahmen zu Indikatorenentwicklung und Standards für Evaluation angeboten. In zukünftigen Arbeitstreffen wird basierend auf den Ergebnissen der durchgeführten Marktstudie eine Marketingstrategie für den Studiengang auf zentralamerikanischer Ebene entwickelt. Darüber hinaus sollen eine Bedarfs- und Praktikabilitätsanalyse des in Kooperation reformierten und in 2011 neu zu implementierenden Curriculums des Master of Evaluation Studienprogramms der Universidad de Costa Rica realisiert, weitere Dozentenfortbildungen für die erfolgreiche Umsetzung des modifizierten Studienprogramms angeboten sowie Anpassungen des überarbeiteten Masterstudiengangs an Gegebenheiten vor Ort vorgenommen werden.

    Daneben werden Möglichkeiten der Verstetigung und Vertiefung der Kooperation zwischen beiden Hochschulen analysiert und weiterer Kooperationspartner für zukünftige Kooperationsstrategien identifiziert.

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