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Evaluation GLOBE - ein globales Forschungsprojekt 

Der Evaluation Globe ist ein globales Forschungsprojekt, finanziert und durchgeführt durch das CEval. Ziel ist ein globaler Überblick zur Internationalisierung der Evaluation auf nationaler Ebene Die Resultate werden in einer Buchserie bei Palgrave Macmillan publiziert, welche vier Bücher über Europa, die Amerikas, Afrika und Asien umfasst. Jeder Band enthält Länderkapitel, die von erfahrenen Experten geschrieben werden, sowie vergleichende Teile, bei denen die Autorenschaft in den Händen der Herausgeber liegt. Durch die Nutzung eines gemeinsamen Analyseleitfadens wird die Vergleichbarkeit der einzelnen Kapitel garantiert. Das erste Buch über Europa ist gerade im April 2020 publiziert worden und mittlerweile auf dem Buchmarkt erhältlich. Für den zweiten Band über die Amerikas liegen alle Länderentwürfe vor und die Herausgeber arbeiten an den vergleichenden Teilen. Der dritte Band über Afrika wird im nächsten Jahr vorbereitet. 

Die Session im Rahmen des CEval-Evaluationstags präsentierte einen Überblick zum gesamten Projekt und seinen theoretischen wie methodischen Grundlagen, teilte einige Ergebnisse aus dem Europaband, bot die Möglichkeit zu einem Chat mit den Herausgebern und einigen Autoren, stellte die ersten Ergebnisse zu Lateinamerika vor und eröffnete einen Ausblick auf den nächsten Band über Afrika.

Die Session war in sechs Schritte unterteilt und wurde durch moderierte Chats begleitet. Nach einer kurzen Einführung, welche die Entstehung der Idee, den historischen Hintergrund und die wissenschaftlichen Zielsetzungen des GLOBE-Projekts erläuterte, wurde das theoretische und methodische Konzept vorgestellt. 

Der dritte Teil widmete sich den vergleichenden Ergebnissen zu Europa und stellte die zentralen Befunde zur Institutionalisierung von Evaluation im politischen, zivilgesellschaftlichen und Professionssystem vor. Anschließend trafen sich einige Autoren zu einem Roundtable-Gespräch, in dem sie die Spezifika ihrer Länderbefunde miteinander augetauscht haben.

Darauf folgte ein kurzer Einblick in die Befunde aus Lateinamerika und die Vorbereitungsarbeiten zum Afrikaband, die auch Möglichkeiten zur Beteiligung vorgestellt hat. Wie in allen Sessions des Tages wurden am Ende die während der Veranstaltung aufgetretenen Fragen persönlich durch die Autoren beantwortet.