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Projektname Beginn Ende Ansprech­partner Auftraggeber
Meta-Evaluation der Evaluierungsberichte von Plan International2/20184/2018Dr. Stefan SilvestriniPlan International Deutschland e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, M.A. Sandra Bäthge, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Plan International arbeitet seit vielen Jahren in Afrika, Asien und Nord- und Südamerika, um Kinderrechte zu fördern und Kindern aus der Armut zu befreien. Das 1989 gegründete Deutsche Nationalbüro von Plan International beteiligt sich an der Finanzierung von Entwicklungsprojekten und -programmen sowie an der Finanzierung und Beauftragung externer Evaluationen. Plan International Deutschland hat beschlossen, eine Meta-Evaluierung der Evaluierungsberichte aus den Jahren 2013 und 2017, die alle geographischen Regionen abdecken, durchzuführen.

Die vorrangigen Ziele der Meta-Evaluation sind die Bewertung der Stärken und Schwächen der Evaluationsberichte anhand einer Analyse der Qualität, die Identifizierung der Erfolgs- und Risikofaktoren, die ihre Qualität beeinflussen können, und das Geben von Empfehlungen. Ein besonderer Schwerpunkt wird in der Meta-Evaluation auf den Einfluss der Art der Evaluierung (d.h. von wem sie koordiniert und durchgeführt wird) sowie auf die verfügbaren Ressourcen und den Zeitrahmen gelegt.

Die Meta-Evaluierung basiert auf einer Analyse der Evaluierungsberichte. Umfangreiche Analyseinstrumente werden eingesetzt, um die Vollständigkeit der Berichte, die Validität der Befunde und die Nützlichkeit der Auswertungsberichte zu analysieren. Die Dokumentenanalyse gliedert sich in zwei Phasen. Während in der ersten Phase ("Pre-Rating") die Vollständigkeit der Evaluierungsberichte bewertet wird, wird in der zweiten Phase ("vertiefte Analyse") ein umfassenderes Set von Qualitätsbewertungskriterien auf eine Stichprobe von Berichten angewandt, um eine detailliertere Beurteilung der Validität der Ergebnisse und der Nützlichkeit für ihre Adressaten zu ermöglichen.
Evaluation des Projekts Media in Libya: Stability through reconciliation1/20188/2020Dr. Vera HennefeldDW Akademie

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Evaluationsgegenstand ist das Projekt „Media in Libya: Stability through reconciliation“ (MLSR) der DW Akademie. MLSR ist ein Nachfolgeprojekt von „Media in Libya: Stability through Structure“. Das übergeordnete Ziel von MLSR lautet:“Enabling a process of public discourse and eventually reconciliation across a fragmented Libyan society – prerequisites for development of democratic reform and constitutional process in the country.” by “promoting [the] right to access to information to the people of Libya and [the] freedom of expression in Libya”. Zum Erreichen dieser Zielsetzung setzt die DW Akademie auf vier Aktivitäten-Cluster: (1) Unterstützung (öffentlicher) Institutionen in Libyen im Bereich „media governance“, (2) Entwicklung eines Mediennetzwerks in Libyen, (3) Training freier Journalisten aus allen Regionen Libyens mit einem besonderen Fokus auf ethnische Minderheiten und Geschlechterfragen, (4) Bereitstellung von Fördermöglichkeiten für Libysche Medienprojekte.

Die Evaluation von MLSR ist als Wirkungsevaluation angelegt. Es ist daher erforderlich, Daten zum Zeitpunkt des Maßnahmenbeginns (Baseline) zu erheben, eine Zwischenevaluation erfolgt in der ersten Jahreshälfte 2019. Durch Vergleich der Befunde aus Baselinestudie und Zwischenevaluation können bereits erste Effekte von MLSR identifiziert und bewertet werden. Darüber hinaus können erste Empfehlungen zur Projektoptimierung (z. B. Identifikation [weniger] erfolgreicher Projektstrategien, alternative Vorgehensweisen) gegeben werden. Die dritte Evaluationsphase (Schlussevaluation) startet zum Projektende. Hauptziel der Schlussevaluation ist die Bewertung der Zielerreichung von MLSR. Durch die drei Erhebungszeitpunkte kann eine längsschnittliche Analyse der Mechanismen, Prozesse und Effekte von MLSR realisiert werden.

Methodisch wird vor dem Hintergrund der sehr volatilen und schwierigen Rahmenbedingungen in Libyen ein robuster Mixed-Method-Ansatz verfolgt: Sekundäranalyse vorhandener Dokumente/Daten, Inhaltsanalyse kurzer schriftlicher und tiefgehender mündlicher Befragungen sowie statistische Analyse quantitativer Daten aus einer standardisierten Fragebogenerhebung.
Meta-Evaluation von 34 Evaluationsberichten von World Vision Deutschland 12/20173/2018M.A. Tatjana MauthoferWorld Vision Deutschland e.V. (WVD)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Schon zum dritten Mal beauftrage World Vision Deutschland (WVD) das CEval dazu, eine Meta-Evaluation zu Evaluationsberichten von WVDs unterstützen Entwicklungsprogrammen durchzuführen. Insgesamt werden 34 Evaluationsberichte aus den Finanzjahren 2016 und 2017 analysiert. Als Bewertungsgrundlage dient dabei ein in den vorangegangenen Meta-Evaluationen von CEval und WVD gemeinsam ausgearbeitetes Bewertungsraster, das sich zum Teil auf das international anerkannte BOND-Tool stützt. Das Raster beinhaltet die Kriterien Mitsprache und Inklusion, Transparenz, Methodik, Triangulation, Befriedigung des Informationsbedarfs, Identifizierung des Programmbeitrags, Ergebnisdarstellung sowie das neu ergänzte Kriterium der Nachhaltigkeit. Die Bewertungskriterien werden anhand von verschiedenen Unterkriterien systematisch bewertet und schließlich in einem zweiten Schritt aggregiert und verbildlicht. Abschließend werden Ergebnisse mit vorangegangenen Ergebnissen verglichen und erläutert.
Entwicklung und Implementation eines M&E-Systems für das Projekt "EinTanzHaus"12/20178/2020Dr. Vera HennefeldKulturamt der Stadt Mannheim

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Beschreibung

Mit dem EinTanzHaus soll in Mannheim ein Zentrum für zeitgenössischen Tanz in einem Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung geschaffen werden.Der Gründer des La_Trottier Dance Collectives Eric Trottier und die Gestalterin und Künstlerin Daria Holme haben gemeinsam durch den beispielhaften Umbau des denkmalgeschützten Sakralbaus die Voraussetzungen geschaffen, in Süddeutschland ein Tanzzentrum zu entwickeln, das durch seine Infrastruktur, seine Bühnengröße, seinen zentralen Standort in der Innenstadt und die künstlerische Erfahrung der Akteure für den Tanz in Deutschland neue Perspektiven eröffnen kann.

Aufgabe der CEval GmbH ist es, ein M&E-Konzept zu entwickeln und umzusetzen, das der Projektsteuerung sowie der regelmäßigen Überprüfung der Zielerreichung und der Wirkungserfassung dient. Hierzu werden in einem ersten Schritt gemeinsam mit den Beteiligten eine Zielhierarchie und wertbestückte Indikatoren für das EinTanzHaus sowie ein Datenerhebungsplan entwickelt. Die CEval GmbH ist in alle Schritte der Datenerhebung, -auswertung und -interpretation eingebunden und unterstützt so die Beteiligten in der strategischen Steuerung des Projektes.
Meta-Evaluation und Synthese von Evaluationsberichten der Christoffel Blindenmission12/20172/2018M.Sc. Elisabeth SchneiderChristoffel-Blindenmission (CBM)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Auftrag der Christoffel Blindenmission (CBM) führte CEval eine Meta-Evaluation von 24 Evaluationsberichten der Jahre 2016 und 2017 durch. Mit dem Mandat „in den ärmsten Regionen der Welt für eine Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen zu kämpfen“, liegt der Projektfokus der CBM auf einer eingehenden Kooperation mit sowie auf der Förderung von lokalen Akteuren in Entwicklungsländern und Krisenregionen.

Primäres Ziel der Meta-Evaluation war die Zusammenfassung der unabhängigen Projektevaluationen sowie der Identifikation daraus resultierender Erkenntnisse hinsichtlich der einzelnen CBM-Mandatsbereiche. Dies soll zum einen die eigentliche Wirkung der Projektinitiativen bei CBM-Partnern und deren Klienten untersuchen und zum anderen die Evaluationsberichte auf Nutzung und Nutzwert für CBM-Mitarbeiter in sieben Weltregionen analysieren.

Im Zentrum der Evaluation steht eine eingehende Dokumentenanalyse der eingereichten Evaluationsberichte. Um die Homogenität der Daten zu gewährleisten wurde zunächst die Qualität aller Evaluationsberichte systematisch bewertet. Berichte, die gegebene Mindestqualitätsstandards erfüllen, wurden anhand eines Analyserasters, beruhend auf den Evaluationsfragen, evaluiert. Zusätzliches Instrument zur qualitativen und quantitativen Datenerhebung war eine Onlinebefragung der weltweiten Regionalbüros bezüglich der Nutzung und des Nutzwertes der Evaluationsberichte für deren Endnutzer.
Monitoring & Evaluation of slum rehabilitation project in Brazil11/201711/2020M.A. Tatjana MauthoferKnorr-Bremse Global Care e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Knorr-Bremse Global Care e.V. (KBGC) unterstützt zusammen mit einem lokalen Partner ein Trainings- und Rehabilitationsprojekt in Grajaú, einem Slum Gebiet in Sao Paolo. Das Projekt strebt eine Verbesserung von Lebensbedingungen der Slumbevölkerung an, in dem, zum einen, Trainingsmaßnahmen im Bereich des Zivilen Bauens für junge Erwachsene angeboten werden und, zum anderen, die ausgebildeten Jugendlichen zusammen mit der Slumbevölkerung und dem lokalen Partner nachhaltige und adäquate Wohnhäuser errichten.

CEval unterstützt KBGC beim Aufbau eines Monitorings- & Evaluationssystems, das Fortschritte gegenüber der Projektziele und Wirkungen des Projekts über eine Laufzeit von drei Jahren misst. Um kurz-, mittel- und langfristige Wirkungen zu erfassen, wird dabei eine Zeitreihenanalyse eingesetzt, die sich auf mehrere Datensammlungen durch Fragebögen stützt. Alle sechs Monaten werden die Teilnehmer des Trainingprogramms befragt, deren Daten analysiert und aufbereitet, und in Kurzberichten Erkenntnisse des Programfortschritts an KBGC und deren Partner kommuniziert.
Datenerhebung zur Vergabe des Qualitätssiegels "Fanprojekt nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit"10/201712/2019Dr. Vera HennefeldKoordinationsstelle Fanprojekte bei der Deutschen Sportjugend (KOS)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

In Deutschland existiert ein dichtes Netzwerk von Einrichtungen der sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans, die nach den Rahmenbedingungen und Vorgaben des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS) arbeiten. Das "Qualitätssiegel nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit" wurde im Jahr 2010 mit dem Ziel eingeführt, diesen sozialpädagogisch arbeitenden Fußballfanprojekten in Deutschland ein Instrument der Qualitätssicherung an die Hand zu geben, um gemeinsame Standards und mehr Handlungssicherheit herbeizuführen und die strukturellen Rahmenbedingungen der sozialpädagogisch arbeitenden Fußballfanprojekte verbessern. Das Qualitätssiegel wird vergeben von der AG Qualitätssicherung, welche durch die Koordinationsstelle Fanprojekte bei der Deutschen Sportjugend (KOS) organisiert wird. In der AG Qualitätssicherung sind Akteure aus dem Fußball, den obersten Landes- und Familienbehörden, der Wissenschaft und der Fanprojekte selbst vertreten.

Im abgeschlossenen ersten Teilprojekt (5/2015-06/2016) wurde (a) das Qualitätssiegel von der CEval GmbH überarbeitet, (b) modellhaft mit fünf Fanprojekten getestet und so (c) ein standardisiertes, praxistauglisches Konzept zur Erhebung der erforderlichen Informationen entwickelt. Das Qualitätssiegel ist damit heute ein valides Zeichen für die hohe Qualität der Arbeit von Fanprojekten. Weitere Informationen finden sich hier.

Im laufenden zweiten Teilprojekt unterstützt die CEval GmbH die bundesweite Ausrollung des überarbeiteten Qualitätssiegels durch die Erhebung der für die Vergabe notwendigen Informationen in allen Fanprojekten Deutschlands.
Evaluation des arbeitsweltbezogenen Demografie-Monitorings demowanda: Bedarfsorientiertes Coaching zur Durchführung einer Selbstevaluation9/201712/2018Dr. Vera HennefeldBundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Beschreibung

"Die Bundesanstalt (BAuA) für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erforscht die Bedingungen und die Entwicklungen innerhalb der Erwerbsarbeit, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute und in Zukunft bestmöglich zu schützen und zu fördern" (s. BAuA-Website). Unter anderem leitet die BAuA das Projekt Demografischer Wandel in der Arbeitswelt (demowanda). demowanda ist ein Demografie-Monitoringsystem, dessen Entwicklung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt wurde.

Die BAua möchte eine Selbstevaluation von demowanda - das Kollaborationsprojekt mit BiB, BIBB, DZA, IAB, RKI - durchführen. Gegenstand dieser Selbstevaluation durch die BAuA sind Projektergebnis und Projektverlauf. Die Projektpartner möchten (a) das Monitoringsystem in Form des Internetportals www.demowanda.de und (b) den Projektprozess von Auftragsvergabe bis hin zur Umsetzung evaluieren.

Um diese Selbstevaluation erfolgreich umzusetzen, hat die BAuA die CEval GmbH mit deren Begleitung beauftragt. Im Rahmen der Evaluationsbegleitung werden bedarfsorientierte Coachings/Trainings der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Bedarfsorientiertes Coaching/Training ermöglicht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gezielt etwaige Wissenslücken zu schließen und vorhandene Kenntnisse zu erweitern. Zugleich wird so die konzeptionelle und methodische Qualität der Selbstevaluation gesichert.

Das bedarfsorientierte Coaching beinhaltet (a) telefonische Vor-Ort-Beratung, (b) in house-Schulungen/-Workshops sowie (c) Unterstützung bei der Erstellung evaluationsrelevanter Unterlagen/Dokumente und deren Qualitätssicherung.
Meta-Evaluation von Projekt- und Programmevaluationen 2015-20179/20172/2018Dr. Stefan SilvestriniFinnisches Außenministerium

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, Dr. Susanne Johanna Väth, M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das finnische Außenministerium beauftragte das CEval zusammen mit Particip und Indufor eine Meta-Evaluation ihrer Evaluationen von Programmen und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit durchzuführen. Das finnische Ministerium führt regelmäßig Meta-Evaluationen durch und im Fokus dieser Meta-Evaluation sind die Evaluierungen von 2015-2017.

Zielsetzung dieser Meta-Evaluierung ist zum einen die Verbesserung von Evaluierungsberichten, Praxis des Evaluierungsmanagements und der Entwicklung von Evaluierungskapazitäten und die Identifizierung möglicher Lücken in der finnischen Evaluierungspraxis. Darüber hinaus stehen auch die Inhalte der Evaluationsberichte im Fokus, z. B. wird das Erreichen der DAC-Kriterien und weiterer finnische Querschnittsthemen wie Gleichberechtigung von Mann und Frau oder nachhaltige Klimapolitik evaluiert.

Methodisch steht dabei eine Dokumentenanalyse der Evaluierungsberichte im Mittelpunkt der Meta-Bewertung, um zunächst die Qualität und anschließend den Inhalt der Evaluierungsberichte zu bewerten. Verschiedene Bewertungsinstrumente werden entwickelt, um einen einfach durchführbaren und verlässlischen Bewertungsprozess zu ermöglichen. Im Rahmen der Qualitätsprüfung werden die Evaluierungsberichte auf das Vorhandensein von Informationen überprüft, die für das Verständnis der Evaluierung (Gegenstand, Prozess und Ergebnisse) wesentlich sind. Zusätzlich werden methodische Anforderungen wie z.B. die Daten- und Methodentriangulation oder der logische Fluss von den Daten über Ergebnisse und Schlussfolgerungen zu den Empfehlungen bewertet. Ein weiteres Tool wird für die inhaltliche Analyse genutzt, bei der die Ergebnisse im Detail hinsichtlich der verschiedenen Bewertungskriterien sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen semi-standardisiert analysiert werden.
Evaluation der Deutschen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel7/20176/2020Dr. Stefan SilvestriniUmweltbundesamt (UBA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Hansjörg Gaus, Selina Röhrig, M.A. Sandra Bäthge

Kooperationspartner: adelphi

Beschreibung

Die Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (DAS) und der dazugehörige Aktionsplan Anpassung sind die Hauptpfeiler der deutschen Anpassungspolitik. Langfristig verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Verwundbarkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gegenüber den Folgen des Klimawandels zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wurde in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl konkreter Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt. Für die Fortführung einer erfolgreichen Anpassung an den Klimawandel und für die Weiterentwicklung der Strategie ist es wichtig, den bisherigen Prozess kritisch zu reflektieren sowie erzielte Erfolgte und mögliche Versäumnisse aufzuzeigen.

Übergreifendes Ziel der vom Umweltbundesamt (UBA) beauftragten Evaluation ist es, herauszufinden, ob die DAS einen erfolgreichen strategischen Ansatz darstellt, um die Anpassungsfähigkeit natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme an die Auswirkungen des Klimawandels zu steigern bzw. deren Vulnerabilität zu senken. Die Evaluation umfasst dabei drei zentrale Teile: Zunächst wird in einer Prozessevaluation der DAS-Prozess auf strategischer Ebene betrachet, eine Umsetzungsevaluation analysiert den Umsetzungsstand der Anpassungsmaßnahmen auf Bundeseben und eine Wirkungsevaluation befasst sich mit der Wirkung der DAS auf die Vulnerabilität und Anpassungkapazität natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme.

Gemeinsam mit adelphi führt das Centrum für Evaluaion (CEval) die Evaluation im Auftrag der UBA durch. Dabei greift das Konsortium auf die in einem Vorgängervorhaben entwickelte und politisch bereits abgestimmte Methodik zurück. Entlang zentraler Evaluationsfragen und unter Berücksichtigung eines Wirkungsmodells werden zunächst mit verschiedenen Methoden (Interviews, Dokumentenanalysen etc.) Daten erhoben. Anhand definierter Evaluationskriterien erfolgt anschließend eine umfassende Analyse und Auswertung der Daten. Die daraus resultierenden Ergebnisse und Empfehlungen werden in einem Delphi-Verfahren reflektiert und weiter verdichtet.
Hochschulkooperation mit der Universität von Costa Rica (UCR) und der Päpstlichen Katholischen Universität von Ecuador (PUCE) gefördert durch das DAAD-Programm "Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern"7/201712/2020M.Sc. Elisabeth SchneiderDeutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Beschreibung

Die Universität des Saarlandes (UdS) und die Universität von Costa Rica (UCR) pflegen seit 2008 eine intensive Zusammenarbeit, welche zwischen 2012 und 2015 durch das DAAD Programm "Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen und Entwicklungsländern" unterstütz wurde. Durch das DAAD-Beraterprogramm war bereits die vorangegangene Zusammenarbeit der beiden Hochschulen finanziell unterstützt worden. Vor dem Hintergrund eines stetig steigenden Bedarfs an Evaluationen und Evaluationskompetenzen sind beide Partner bestrebt die Zusammenarbeit im Rahmen des DAAD-Programms weiterzuführen und durch die Einbindung einer weiteren Partnerschule nachhaltig auszuweiten. Hierfür konnte die Päpstliche Katholische Universität von Ecuador (PUCE) gewonnen werden.

Kernstücke dieser dritten Phase der Kooperation sollen die Einführung eines neuen Blended Learning Masterstudiengangs in Evaluation an der PUCE bzw. eines Blended Learning Weiterbildungsangebotes am Centrum für Forschung und Weiterbildung in Öffentlicher Verwaltung (CICAP) der UCR sowie die Qualitätssicherung der Aus- und Weiterbildung in Evaluation in Costa Rica, Ecuador und Lateinamerika sein (Verbesserung der Aus- und Weiterbildung sowie der Forschung in Evaluation). Zudem stehen der Aufbeau eines lateinamerikanischen Hochschulnetzwerkes im Fachbereich Evaluation (Netzwerkbildung und Internationalisierung), die Stärkung des Praxisbezugs der akademischen Evaluationsausbildung sowie der Beitrag zu evidenzbasiertet Politikgestaltung (Anwendung wissenschaftlicher Evaluationsforschung in der politischen Praxis) und schließlich die Vertiefung und institutionelle Erweiterung der Zusammenareit zwischen den beteiligten Universitäten sowie dem Forschungsinstitut CICAP (Dreiecks- und Süd-Süd-Kooperation) auf dem Programm der auf vier Jahre angelegten Partnerschaft.
Begleitende Evaluation des Karriereförderprogramms "Talente sichern - Zukunft gestalten"(2017-2018)6/201712/2018Dr. Vera HennefeldCusanuswerk - Bischöfliche Studienförderung

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Beschreibung

Das Programm "Talente sichern - Zukunft gestalten" des Cusanuswerks - Bischöfliche Studienförderung zielt auf die Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses. Hierzu setzt das Programm auf Mentoringelemente, also eine tutorielle Betreuung von Stipendiatinnen deutscher Begabtenförderungswerke durch berufserfahrene Akademikerinnen und Akademiker, auf berufsspezifisch ausgerichtete Trainings- und Fördermaßnahmen sowie den Aufbau eines Peer-Networks. Seit Beginn des Karriereförderprogramms im Jahr 2007 führt das CEval zur Qualitätssicherung prozessbegleitende, externe Evaluationen durch. Auch im sechsten Programmdurchlauf 2017-2018 findet eine begleitende Evaluation statt. Zentrale Aufgabe dieser Evaluation ist es, den durchführungsverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Cusanuswerks zeitnah steuerungsrelevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Von besonderem Interesse sind entsprechend der Zielsetzungen des Programms Fragen zur Zufriedenheit mit den angebotenen Veranstaltungen, zur Qualität der tutoriellen Beziehungen sowie zum beruflichen und persönlichen Nutzen der Beziehung für beide Seiten. Methodisch stützt sich die Evaluation auf standardisierte Online-Befragungen der Mentees und Mentorinnen und Mentoren zu drei Zeitpunkten.
Wirkungsstudie: Armutsminderung im ländlichen Raum durch Fairtrade, Fortsetzungsstudie 20174/20172/2018Dr. Susanne Johanna VäthTransFair Germany (TFG)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.Sc. Elisabeth Schneider, Friederike von Cölln, M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das Anliegen von TransFair e.V. ist es, den Fairen Handel zu stärken und es Produzenten und Produzentinnen im Süden zu ermöglichen, von den aus ihrer Produktion erwirtschafteten Einnahmen zu leben. Dies soll unter anderem durch die Schaffung von langfristigen und möglichst direkten Handelsbeziehungen von Produzentenorganisationen aus benachteiligten Regionen des Südens in den Markt des Nordens und durch die Einhaltung von Standards wie dem gesetzlichen Mindestlohn, dem Tragen von Schutzkleidung, bezahltem Urlaub oder sozialer Vorsorge für Angestellte auf Plantagen erreicht werden. Um die Wirkungen von Fairtrade auf das Umfeld der Produzenten und Produzentinnen zu untersuchen, beauftragte TransFair e.V. und die schweizerische Max Havelaar-Stiftung das CEval von 2011-2012 mit der Durchführung einer Wirkungsstudie unter dem Titel "Assessing the Impact of Fairtrade on Poverty Reducation through Rural Development." Damit war die Studie des CEval die erste, die potentielle Beiträge von Fairtrade zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum analysierte. Das Untersuchungsdesign umfasste dabei die Länder Ghana, Indien, Kenia und Peru und die Sektoren der Bananen-, Baumwolle-, Blumen-, Kaffee-, Kakao- und Teeproduktion. Die 2012 veröffentlichte Studie legt für die ausgewählten Fallstudien nahe, dass durch die Präsenz von Fairtrade-zertifizierten Kooperativen oder Plantagen Teile der Bevölkerung stärker in ländliche Entwicklungsaktivitäten einbezogen werden und dass dies zu einer Verbesserung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen im ländlichen Raum beiträgt.

Im Jubiläumsjahr 2017 möchte TransFair e.V. an diese Untersuchungen anknüpfen und beauftragte das CEval damit, erneut eine Wirkungsstudie für Fairtrade durchzuführen, die auf den empirischen Grundlagen der ursprünglichen Studie aufbaut. Mit den 2011 erhobenen qualitativen und quantitativen Daten wurde eine umfangreiche Datengrundlage geschaffen, die es ermöglicht, im Rahmen eines Zielgruppenvergleichs Entwicklungsfortschritte bei den damals untersuchten Zielgruppen (Produzent*innengruppen) zu untersuchen. Anhand eines Abgleichs von Experteninterviews, Fokusgruppendiskussionen, teilnehmenden Beobachtungen und quantitativen Befragungen sollen Entwicklungspfade mit Blick auf die soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung nachvollzogen und bewertet werden.
Formative Evaluation der Out-of-School-Children Initiative (OOSCI)3/20172/2018Dr. Stefan SilvestriniUnited Nations International Children’s Emergency Fund (UNICEF)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Focus dieser Evaluierung steht die Out-of-School-Children Initiative (OOSCI) von UNICEF und dem UNESCO Institute for Statistics (UIS). Die Initiatve wurde im Jahr 2010 initiiert, um die Anzahl von Kindern, die nicht zur Schule gehen, in den Partnerländern zu reduzieren. Zur Erreichung dieser Zielsetzung werden einmal umfassende Profile von Kindern, die nicht zur Schule gehen, in jedem Land erstellt, die spezifischen Barrieren in jedem Land identifiziert, die dazu beitragen, dass Kinder nicht zur Schule gehen und Empfehlungen für politische und strategische Änderungen entwickelt, um diese Barrieren zu adressieren.

Die Evaluierung zielt darauf ab, die Validität der Theory of Change und ihrer Annahmen zu testen. Dadurch soll die Programmlogik gestärkt werden und der Fortschritt in der Zielerreichung der Reduzierung von Kindern, die nicht die Schule besuchen, bewertet werden. Außerdem soll die Evaluierung auch detaillierte Informationen über den Nutzen der Initiative für die verschiedenen Stakeholder liefern. Zudem werden die Ergebnisse der Evaluierung dazu genutzt, den Rechenschaftspflichten gegenüber den Geldgebern nachzukommen.

Im Zentrum der Evaluierung steht eine Dokumentenanalyse zur Bewertung des Fortschritts durch OOSCI für eine Stichprobe von 42 Ländern. Die Inhalte der Dokumente werden zur Beantwortung der Evaluationsfragen auf einer vierstufigen Skala bewertet. Neben einer deskriptiven Analyse werden diese Kodierungen auch für eine Qualitative Comparative Analysis (QCA) genutzt. QCA ermöglicht die Analyse, welche Kombinationen von Merkmalen zu einem bestimmten Outcome führt. Zusätzliches Instrument der Datenerhebung ist eine Onlinebefragung aller UNICEF Länderbüros. Es werden weitere qualitative Daten in den USA und in acht Länderbesuchen erhoben. Die Evaluierung wird zusammen mit Proman und weiteren Consultants durchgeführt. CEval ist in der Evaluierung für die Evaluationsmethodik verantwortlich.
Wirkungsmonitoring im Rahmen der TZ-Maßnahme und Wirkungsevaluation auf systemischer Ebene zum Beitrag der Maßnahme zur Verzahnung von EZ und AWF3/20172/2018Dr. Stefan SilvestriniDeutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Mitarbeiter: M.Sc. Elisabeth Schneider

Kooperationspartner: iSPO Institut - Institut für Sozialforschung, Praxisberatung und Organisationsentwicklung GmbH

Beschreibung

Die Herausforderungen des Klimawandels und des kontinuierlichen Rückgangs fossiler Brennstoffvorräte treffen die verschiedenen Regionen der Erde in unterschiedlicher Weise. Die Staaten haben sich dabei ambitionierte Ziele gesetzt: Mexiko möchte z.B. bis zum Jahr 2024 mehr als ein Drittel seiner Energieproduktion durch erneuerbare Energien erzeugen. Trotz aller Bemühungen ist der Umweltschutz bisher im nördlichen Lateinamerika noch nicht sonderlich erfolgreich gewesen. Eine Ursache hierfür ist die mangelhafte Verbreitung moderner Umwelttechnologien in der Region. Hier setzt das Projekt "Kooperationsplattform Lateinamerika Nord (KOPLAN)" an und nimmt vor allem zentrale Defizite in den Blick, die internationalen Investitionen und Kooperationen entgegenstehen. Diese sind vor allem fehlende Fachkompetenzen in der mittelständigen Wirtschaft im Bereich moderner Umwelttechnologien.

Im Rahmen des gegenwärtigen Auftrags unterstützt das CEval gemeinsam mit dem iSPO-Institut das Vorhaben in den Komponenten Wirkungsmonitoring und Evaluation. Ausgangspunkt eines wirkungsorientierten Monitoring ist in aller Regel das Zielsystem inkl. Zielerreichungsindikatoren und relevanter Annahmen der betreffenden Maßnahme. Veränderungen auf anderen Ebenenen, insbesondere im Rahmen von Kooperationsmechanismen, werden dagegen nicht direkt oder nur am Rande im Rahmen des Monitoring thematisiert. Diese Entwicklung von Kooperationssystemen oder aber die Eignung der diesbezüglichen Förderinstrumente werden darüber hinaus im Rahmen der Komponente Evaluation in den Blick genommen.

Im Ergebnis sollen im Rahmen dieses Auftrags neben dem Monitoring und der Erfassung von Wirkungen der Einzelmaßnahmen Erkenntnisse zum Beitrag KOPLANS zur besseren Verzahnung von EZ und AWZ sowie von öffentlichem und privatem Sektor aus systemischer Ebene generiert werden.
Rahmenvertrag für die Entwicklung und Implementierung wirkungsorientierter Monitoringsysteme von DAAD-Programmen6/20165/2019Dr. Vera HennefeldDeutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Projektziel ist es, den DAAD in die Lage zu versetzen, dem steigenden Anspruch an Wirkungsorientierung und kontrolle in seinen Förderbereichen noch besser gerecht zu werden. Damit möchte sich der DAAD noch stärker an konkreten Entwicklungsergebnissen orientieren und eine noch stärkere Anpassung an den Bedarf seiner Partner sichern (managing for results). Als Mittlerorganisation ist der DAAD auf eine wirkungsorientierte Planung, Steuerung und Berichterstattung der Hochschulen als Projektnehmer angewiesen. Die einzuführenden Monitoringsysteme sollen dazu beitragen, die Qualität von Informationen über Programmaktivitäten zu steigern, sowohl im Rahmen der Rechenschaftslegung durch die Fördernehmer als auch im Dialog zwischen den Beteiligten (Förderorganisationen, DAAD, Hochschulen). Dadurch können gemeinsames Lernen und die strategische Weiterentwicklung der Förderprogramme des DAAD befördert werden.

Die Aktivitäten des CEval bei diesem Vorhaben lassen sich folgenden Bereichen zuordnen: Entwicklung programmspezifischer Wirkungsgefüge und Indikatorenkataloge sowohl für bestehende als auch zukünftige Fördervorhaben; Anpassung bestehender Monitoringprozesse, -verfahren und -instrumente zur Projektplanung, Steuerung und Berichterstattung im Rahmen der Förderprogramme und Ausarbeitung programmspezifischer Monitoring- und Umsetzungskonzepte. Zudem schult das CEval Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DAAD sowie der Hochschulen im Bereich der wirkungsorientierten Planung und des Monitorings (capacity building).
Begleitung und Beratung Wirkungsmessung/Baseline Update Länderprogramm Bangladesch5/20164/2018Dr. Stefan SilvestriniHilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Das Länderprogramm Bangladesch 2013-1016 von HEKS/EPER hat zum Ziel die soziale Inklusion von marginalisierten und entrechteten Minderheiten im Nordwesten Bangladeschs zu fördern. Die unterschiedlichen Interventionen haben vor allem urbane und rurale Dalit und Flachland-Adibashi Gemeinden zur Zielgruppe, die unter komplexen Formen von Diskriminierung leiden. Der Ausschluss der beiden Minderheiten ist ein entscheidender Grund für Konflikte zwischen Minderheiten und der Mainstream-Gesellschaft. Mit einem Menschenrechtsansatz und einem Value-Chain Ansatz will HEKS die soziale Inklusion der beiden Gruppen fördern.

HEKS will die Wirkungen aus der letzten Projektphase messen und gleichzeitig valide Baselinedaten für die kommende Programmphase erheben. Das CEval steht HEKS dabei unterstützend zur Seite. Die Wirkung des Programms sollen mit Hilfe von Haushaltsbefragungen und der qualitativen Methode der contribution analysis erfasst werden. CEval unterstützt HEKS dabei hauptsächlich bei der Vorbereitung für die quantitative Datenerhebung und bei der quantitativen Datenauswertung. Das CEval bereitet die Sampling Strategie vor, hilft bei der Entwicklung der Erhebungsinstrumente und bei der statistischen Auswertung der Daten. Bei letzterem gilt es insbesondere die zuvor erhobenen Daten mit den neu erhobenen Daten so zu kombinieren um valide Schlüsse aus der statistischen Analyse ziehen zu können.
Wirkungsevaluation des WIENCO Ghana Ltd. Vertragsanbau 10/201512/2020Dr. Stefan SilvestriniCommon fund for Commodities

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth, Dr. Cornelia Römling, Dipl.Reg.Wiss. Christina May

Kooperationspartner: German Institute of Global and Area Studies

Beschreibung

Übergreifendes Ziel der Wirkungsevaluation ist es, die Wirksamkeit zweier vom Africa Agricultural and Trade Investments Fund (AATIF) finanzierten und von WIENCO Ghana gemanagten Vertragsanbauvorhaben in den Bereichen Kakao und Mais zu überprüfen und zu bewerten. Das Hauptinteresse der Evaluation liegt dabei insbesondere in der Bestimmung eines kausalen Zusammenhangs zwischen der Teilnahme an den Vorhaben von WIENCO und den folgenden Merkmalen:

  • Produktivitätsniveau
  • Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Betriebs- und Haushaltseinkommen
  • Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • Risikoaussetzung des Haushaltseinkommen
  • Eingesetzte Risikobewältigungs- und Managementstrategien der Haushalte und Betriebe
  • Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu dienen, einen Nachweis über die Effektivität der Vertragsanbauvorhaben und damit der finanziellen Unterstützung durch den AATIF zu erbringen. Darüber hinaus soll für WIENCO ein einfaches Datenerhebungsinstrument für ein kontinuierliches Monitoring seiner Vorhaben entwickelt werden.

    Die in Zusammenarbeit mit dem German Institute for Global and Area Studies (GIGA) und weiteren ghanaischen Partnern durchgeführte methodisch anspruchsvolle Wirkungsevaluation läuft über fünf Jahre, beginnend mit einer Baseline-Erhebung Anfang 2016. Zur Generierung einer möglichst validen Datenbasis wird dabei im Rahmen eines Multi-Methoden-Ansatzes quantitative Haushaltsbefragungen mit einer tiefgehenden qualitativen Kontextanalyse mittels Fokusgruppen- und Experteninterviews kombiniert.

Begleitende Evaluation des Projektes “Media in Libya – Stability through Structure”9/20146/2018Dr. Vera HennefeldDeutsche Welle-Akademie

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Das Projekt “Media in Libya – Stability through Structure” hat das übergeordnete Ziel, die Einführung einer modernen Mediengesetzgebung in Libyen zu unterstützen und die Medieninstitutionen des Landes zu stärken. Darüber hinaus soll das Projekt zu einer Stärkung von unabhängigem und professionellem Journalismus in den Provinzen Libyens beitragen. Das Projekt hat eine Gesamtlaufzeit von insgesamt 30 Monaten und wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des SPRING Programms gefördert. Gesteuert und umgesetzt wird das Projekt von der Deutsche Welle (DW) Akademie (Abteilung Medienentwicklung, Team Afrika) in Kooperation mit dem Institute for War and Peace Reporting (IWPR). Die Maßnahmen des Projekts sind in insgesamt vier Aktivitätscluster untergliedert, von denen die DW Akademie drei und das IWPR eines bearbeitet. Das CEval evaluiert in diesem Projekt die Cluster 1 bis 3, Cluster 4 wird von Global Partners & Associates evaluiert.

Die Evaluierung des Projekts unterteilt sich in eine Basis-, eine Zwischen- und eine Abschlussevaluation zum Ende der Implementierungsphase. Zur Datengewinnung folgt das CEval einem „mixed-methods“ Ansatz. Dabei wird eine vertiefende Analyse bereits vorhandener Dokumente vorgenommen und es werden eigene Erhebungen (standardisierte Onlinebefragungen der Teilnehmer der Trainings und qualitative Leitfadeninterviews mit externen Experten und Verantwortlichen der Deutschen Welle Akademie) durchgeführt.