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Projektname Beginn Ende Ansprech­partner Auftraggeber
Externe Evaluation des empowering people. Network2/201711/2017Dr. Susanne Johanna VäthSiemens Stiftung

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: Friederike von Cölln

Beschreibung

Im Auftrag der Siemens Stiftung führt das CEval eine externe Evaluation des empowering People. Network durch. Das 2013 von der Siemens Stiftung ins Leben gerufene Netzwerk bring Erfinderinnen und SozialunternehmerInnen zusammen, die mit ihren Lösungen in wesentlichen Grundversorgungsbereichen wie Gesundheit, Ernährung oder Bildung einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen innerhalb der jeweiligen Communities leisten. Durch den empowering people. Award werden Lösungen, die ein wesentliches Problem der Grundversorgung adressieren von der Siemens Stiftung im Hinblick auf die Eignung im Entwicklungskontext und ihr Business-Potential beurteilt. Die derzeit 80 Organisationen, die sich mit best practice Ansätzen durchgesetzt haben, erhalten im Rahmen anschließender Netzwerkaktivitäten langfristige Unterstützung in den Bereichen Organisationsentwicklung, Professionalisierung und Vernetzung mit relevanten Partnern.

Im Jahr 2017 soll das empowering people. Network nun erstmalig evaluiert werden. Die Evaluation deckt die Gesamtlaufzeit des Netzwerkes seit der Gründung im Jahr 2013 ab und dient dabei er Lernerfahrungen zur zukünftigen Netzwerk- und Strategieentwicklung. Die Evaluation des empowering people. Network soll daher überprüfen, welche Wirkungen die jeweiligen Module für die Netzwerkmitglieder erzielt haben und wie diese im Hinblick au die übergeordneten Zielsetzungen zu bewerten sind. Dabei orientiert sie sich an den OECD/DAC-Kriterien und zeichnet sich durch einen partizipativen Multimethoden-Ansatz aus. Im Rahmen eines kontributionsanalytischen Untersuchungsansatzes werden Dokumenten- und Sekundäranalysen kombiniert mit qualitativen (leitfadengestützte Experteninterviews, Fallstudien und Fokusgruppendiskussionen) sowie quantitative Verfahren (teilstandardisierte Online-Erhebungen). Auf Grundlage der Ergebnisse werden 'lessons learnt' und Empfehlungen zur zukünftigen Optimierung der Netzwerkaktivitäten entwickelt.

Durchführung einer Evaluation des Internationalen Klimaschutzstipendien-Programms12/201610/2017Dr. Vera HennefeldAlexander von Humboldt-Stiftung (AvH)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Clemens Fell, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Jahr 2009 hat die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) das Internationale Klimaschutz-Programm (IKS) zur Förderung begabter Nachwuchsführungskräfte aus außereuropäischen Schwellen- und Entwicklungsländern initiiert. Zwischen 2010 und 2015 wurden 100 Stipendiat_innen aus dem wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereich gefördert.

Zielgruppen des IKS sind Nachwuchswissenschaftler_innen und akademisch ausgebildete Nachwuchsführungskräfte aus Industrie und Politik aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Diese Zielgruppen sind nämlich beteiligt an Gestaltung/Umsetzung von (1) Klimaschutzmaßnahmen, (2) Maßnahmen des klimarelevanten Ressourcenschutzes und (3) Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in Entwicklungs- und Schwellenländern. Ziel des IKS ist die langfristige individuelle Begleitung der ausgewählten Stipendiat_innen: (1) Zwölfmonatiges Stipendium zur Durchführung eines selbstgewählten forschungsnahen Projekts bei einem/r selbstausgesuchten/r Gastgeber_in in Deutschland. (2) Alumni-Förderung (u.a. Finanzierung weiterer Deutschlandaufenthalte, Einladung Gastgeber_innen an Heimatinstitutionen, Einbindung in AvH-Netzwerk).

Die Evaluation des IKS soll überprüfen, inwiefern die Wirkungen des Programms einen Beitrag leisten zu (1) Klimaschutz und klimarelevantem Ressourcenschutz und (2) Anpassung an den Klimawandel in Entwicklungs- und Schwellenländern. Im Mittelpunkt stehen die Analyse der Zielerreichung auf Ebene der Programmziele sowie die Analyse bereits überprüfbarer Programmwirkungen.

Die Evaluation des IKS orientiert sich an den DAC-Kriterien. Sie zeichnet sich durch einen partizipativen sowie Multimethoden-Ansatz aus. So werden im Rahmen der Evaluation Dokumenten- und Sekundäranalysen kombiniert mit qualitativen (leitfadengestützte Intensivinterviews, Fallstudien) sowie quantitativen Verfahren (teilstandardisierte Online-Erhebungen).
Evaluation des Projektes "Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)" und des "Förderprogramms für Kommunalen Klimaschutz und Klimaanpassungsprojekte (FKKP)"12/20165/2017Dr. Stefan SilvestriniEngagement Global - Service für Entwicklungsinitiativen gGmbH

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Roemling, M.Sc. Elisabeth Schneider

Beschreibung

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) unter dem Dach von Engagement Global ist das Kompetenzzentrum der kommunalen Entwicklungspolitik in Deutschland. Seit 2001 bietet sie eine Dialogplattform zum kommunalen Erfahrungsaustausch und fördert kommunale Akteure in ihrem entwicklungsbezogenen Engagement durch Qualifizierungs-, Informations- und Beratungsangebote, die Umsetzung von Modellprojekten sowie Hilfestellungen für finanzielle Förderung.

Zum Leistungsspektrum der SKEW zählen unter anderem die Vorhaben "Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)" und das "Förderprogramm für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte (FKKP)". Während durch Nakopa bestehende und neue Partnerschaften zwischen deutschen Kommunen und Kommunen des globalen Südens zur Planung und Unterstützung von gemeinsamen Projekten in ausgewählten entwicklungspolitisch relevanten Themenfeldern gefördert werden, zielt die Förderung durch FKKP ausschließlich auf die Förderung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel.

Nach einem ersten dreijährigen Projektzyklus sollen diese beiden Vorhaben nun sowohl hinsichtlich prozessualer Aspekte der Projektadministration als auch herbeigeführter Wirkungen der geförderten Projekte sowie der Förderangebote Nakopa und FKKP evaluiert werden. Zur Beantwortung der an den OECD-DAC Evaluationskriterien ausgerichteten Leitfragen wird ein auf dokumentarischen und empirischen Daten beruhender kontributionsanalytischer Untersuchungsansatz gewählt. Grundlage der Untersuchen sind entsprechend sowohl Monitoringdaten und Projektdokumentation als auch eigens, mittels leitfadengestützter Intensivinterviews sowie teilstandardisierter Onlinebefragungen der teilnehmenden Kommunen, erhobene Daten.
Externe Evaluation des Netherlands Fellowship Programme (NFP II) und der Netherlands Initiative for Capacity in Higher Education (NICHE II)9/20161/2017Dr. Stefan SilvestriniNiederländisches Außenministerium (MFA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Roemling, Friederike von Cölln

Kooperationspartner: ACE Europe

Beschreibung

Im Auftrag des niederländischen Außenministeriums (MFA) führt das CEval eine externe Evaluation des 'Dutch Fellowship Programme' (NFP II) und der 'Netherlands Initiative for Capacity Development in Higher Education' (NICHE II) durch. Diese Programme, die vom MFA finanziert und von der niederländischen Organisation für internationale Zusammenarbeit in der Hochschulbildung, 'EP-Nuffic' verwaltet werden, fördern die Entwicklung von Kapazitäten im Bereich der Hochschulbildung in Partnerländern der niederländischen Entwicklungszusammenarbeit.

Hauptziel von NFP und NICHE ist es, den quantitativen und qualitativen Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in Entwicklungsländern zu reduzieren und zum Aufbau nachhaltiger Kapazitäten im Rahmen der Armutsreduzierung beizutragen. Unter NFP werden Stipendien an Berufstätige vergeben, damit diese an Schulungen und Aufbaustudiengängen in den Niederlanden teilnehmen können. NICHE zielt auf die Stärkung institutionelle Kapazitäten zur Verbesserung der Qualität, Relevanz und Gender-Sensibilität der postsekundären Ausbildung in den NICHE-Partnerländern.

Die Evaluation deckt den Umsetzungszeitraum der beiden Programme von 2002 bis 2015 ab, wobei der Fokus auf der letzten Projektphase seit 2012 liegt, die sich durch eine besondere Ausrichtung der Programme auf Wirtschaftsdiplomatie und eine stärkere Angleichung an die vier Schwerpunktthemen der niederländischen Entwicklungsstrategie (Wasser, sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit und Nahrungsmittelsicherheit) auszeichnet. Die Evaluation dient dabei insbesondere zur Rechenschaftslegung über die hierfür von den Niederlanden bereitgestellten Finanzmittel sowie zur Generierung von Lernerfahrungen zur zukünftigen Programm- und Strategieentwicklung.

Im Rahmen der Evaluation werden beide Programme gemäß der OECD/DAC-Kriterien hinsichtlich ihrer Relevanz, Effizienz, Effektivität, Wirkung und Nachhaltigkeit bewertet. Auf Grundlage der Ergebnisse werden Empfehlungen zur zukünftigen Optimierung der Programme entwickelt. Die Evaluation wird in Zusammenarbeit mit ACE Europe, einem belgischen Beratungsunternehmen, umgesetzt.
Programmevaluation "Stärkung der regionalen Integration und Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Qualitätsinfrastruktur (AI) in SAARC"9/20162/2017Dr. Stefan SilvestriniPhysikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.Sc. Sophie Wannemacher

Beschreibung

Das Ziel des Regionalvorhabens in SAARC (South Asian Association for Regional Cooperation) der die Länder Indien, Pakistan, Bangladesch, Nepal, Buthan, die Malediven, Afghanistan und Sri Lanka angehören, ist es technische Handelshemmnisse abzubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert die PTB mit ihren Maßnahmen innerhalb dieses Vorhabens gezielt die Zusammenarbeit der SAARC Mitglieder im Bereich Metrologie, Akkreditierung und Standardisierung. Zur Zielgruppe gehören nationale QI Institutionen sowie Ministerien und Wirtschaftsverbände mit denen u.a. technische Trainings- oder bewusstseinsbildende Maßnahmen durchgeführt wurden.

Für die Evaluation wurden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden genutzt (mixed method design). So wurde nebst Dokumentenanalyse und Leitfaden gestützten Interviews mit Vertretern der Zielgruppen aus allen SAARC Ländern während einer zweiwöchigen Feldphase in Bangladesch, Buthan und Indien, auch eine standardisierte Online Befragung ehemaliger Trainingsteilnehmer durchgeführt.

Das Ziel der Evaluation ist es, mit Hilfe statistischer Daten- und qualitativer Inhaltsanalyse empirisch gestützte Aussagen zu Relevanz, Effektivität, Effizienz, Impact und Nachhaltigkeit (DAC-Kriterien)des Projektes zu machen. Die Ergebnisse werden zur weiteren Entwicklung dieses, sowie weiterer Projekte der PTB (in der Region)genutzt. Die Evaluationsergebnisse werden außerdem die Entscheidung über eine weitere Förderphase und eventuelle Änderungen in der Projektplanung beeinflussen.
Evaluierung der §§20a und b PolG (Polizeigesetz) NRW6/20161/2017Dr. Vera HennefeldMinisterium für Inneres und Kommunales des Landes NRW

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Roemling

Beschreibung

Gegenstand dieses Projekts ist die wissenschaftliche Begleitung der Evaluierung der §§ 20a und b des Polizeigesetzes Nordrhein-Westfalens (PolG NRW), welche am 1. Juli 2013 in Kraft traten. Sie wurden eingeführt zur Neuregelung des landesrechtlichen Auskunftsanspruchs der Polizei über Telekommunikations- und Telemediendaten und der Datenerhebung mit eigenen technischen Mitteln. Im Gesetz wurde verankert, dass „die Auswirkungen dieser Vorschrift und die praktische Anwendung […] nach einem Erfahrungszeitraum von drei Jahren durch die Landesregierung unter Mitwirkung einer oder eines unabhängigen wissenschaftlichen Sachverständigen geprüft [werden]“ (§§20a Absatz 7 Satz 1).

Diese gesetzliche Neuregelung betrifft eine in der Politik und Öffentlichkeit immer wieder intensiv diskutierte Frage. So ist es einerseits Aufgabe der Polizei (nicht nur in) NRW, die innere Sicherheit im Land zu gewährleisten und sie ist daher mit allen Befugnissen auszustatten, die sie zur Erfüllung dieser Aufgabe benötigt. Andererseits argumentieren Datenschützer, dass gerade die Telekommunikations- und Telemediendaten einen sehr sensiblen Bereich der individuellen Privatsphäre darstellen, den es so weitreichend wie möglich zu schützen gilt. Aus diesem Grund sollte durch die neuen Normen ein klarer Handlungsrahmen geschaffen werden, der sowohl Polizei als auch Dienstanbietern im Bereich Telekommunikation Rechtssicherheit verschafft. Das CEval übernimmt in der Evaluation dabei insbesondere die Konkretisierung und Operationalisierung der leitenden Fragestellungen, die Identifizierung geeigneter Indikatoren und unterstützt bei der Entwicklung des konkreten Evaluationsdesigns, der Datenerhebungsinstrumente und der Datenerhebung, Außerdem ist es für die Auswertung und Analyse der Daten zuständig und wirkt bei der Berichtsfertigung mit.

Methodisch werden sowohl leitfadengestützte Interviews, Fokusgruppendiskussionen als auch standardisierte Befragungen durchgeführt, um so Aussagen über durch die Einführung des Gesetzes bewirkte Veränderungen in den Prozessabläufen und die Auswirkungen der Neuregelung ermöglichen.
Rahmenvertrag für die Entwicklung und Implementierung wirkungsorientierter Monitoringsysteme von DAAD-Programmen6/20165/2019Dr. Vera HennefeldDeutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: Dr. Clemens Fell

Beschreibung

Projektziel ist es, den DAAD in die Lage zu versetzen, dem steigenden Anspruch an Wirkungsorientierung und kontrolle in seinen Förderbereichen noch besser gerecht zu werden. Damit möchte sich der DAAD noch stärker an konkreten Entwicklungsergebnissen orientieren und eine noch stärkere Anpassung an den Bedarf seiner Partner sichern (managing for results). Als Mittlerorganisation ist der DAAD auf eine wirkungsorientierte Planung, Steuerung und Berichterstattung der Hochschulen als Projektnehmer angewiesen. Die einzuführenden Monitoringsysteme sollen dazu beitragen, die Qualität von Informationen über Programmaktivitäten zu steigern, sowohl im Rahmen der Rechenschaftslegung durch die Fördernehmer als auch im Dialog zwischen den Beteiligten (Förderorganisationen, DAAD, Hochschulen). Dadurch können gemeinsames Lernen und die strategische Weiterentwicklung der Förderprogramme des DAAD befördert werden.

Die Aktivitäten des CEval bei diesem Vorhaben lassen sich folgenden Bereichen zuordnen: Entwicklung programmspezifischer Wirkungsgefüge und Indikatorenkataloge sowohl für bestehende als auch zukünftige Fördervorhaben; Anpassung bestehender Monitoringprozesse, -verfahren und -instrumente zur Projektplanung, Steuerung und Berichterstattung im Rahmen der Förderprogramme und Ausarbeitung programmspezifischer Monitoring- und Umsetzungskonzepte. Zudem schult das CEval Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DAAD sowie der Hochschulen im Bereich der wirkungsorientierten Planung und des Monitorings (capacity building).
Begleitung und Beratung Wirkungsmessung/Baseline Update Länderprogramm Bangladesch5/20163/2017Dr. Stefan SilvestriniHilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth, M.Sc. Sophie Wannemacher

Beschreibung

Das Länderprogramm Bangladesch 2013-1016 von HEKS/EPER hat zum Ziel die soziale Inklusion von marginalisierten und entrechteten Minderheiten im Nordwesten Bangladeschs zu fördern. Die unterschiedlichen Interventionen haben vor allem urbane und rurale Dalit und Flachland-Adibashi Gemeinden zur Zielgruppe, die unter komplexen Formen von Diskriminierung leiden. Der Ausschluss der beiden Minderheiten ist ein entscheidender Grund für Konflikte zwischen Minderheiten und der Mainstream-Gesellschaft. Mit einem Menschenrechtsansatz und einem Value-Chain Ansatz will HEKS die soziale Inklusion der beiden Gruppen fördern.

HEKS will die Wirkungen aus der letzten Projektphase messen und gleichzeitig valide Baselinedaten für die kommende Programmphase erheben. Das CEval steht HEKS dabei unterstützend zur Seite. Die Wirkung des Programms sollen mit Hilfe von Haushaltsbefragungen und der qualitativen Methode der contribution analysis erfasst werden. CEval unterstützt HEKS dabei hauptsächlich bei der Vorbereitung für die quantitative Datenerhebung und bei der quantitativen Datenauswertung. Das CEval bereitet die Sampling Strategie vor, hilft bei der Entwicklung der Erhebungsinstrumente und bei der statistischen Auswertung der Daten. Bei letzterem gilt es insbesondere die zuvor erhobenen Daten mit den neu erhobenen Daten so zu kombinieren um valide Schlüsse aus der statistischen Analyse ziehen zu können.
Evaluation der Fördertätigkeit der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen1/20163/2017Dr. Vera HennefeldStiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Clemens Fell

Beschreibung

Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 fördert die Stiftung Umwelt- und Entwicklung Nordrhein-Westfalen die vornehmlich ehrenamtliche umwelt- und entwicklungspolitische Arbeit zivilgesellschaftlicher Gruppen. Ziel der Stiftungsarbeit ist es, die umwelt- und entwicklungspolitische Arbeit in Nordrhein-Westfalen (NRW) zu unterstützen, um diese Arbeit im Bewusstsein und im praktischen Engagement der Bevölkerung dauerhaft und auf der Höhe der Zeit zu etablieren.

Hierfür wurden in NRW bislang etwa 1.100 Vorhaben gemeinnütziger Träger mit einem Volumen von 47,5 Mio. Euro unterstützt. Hinzu kommen Eigenprojekte der Stiftung, die durch diese operativen Tätigkeiten und ihre Öffentlichkeitsarbeit ebenfalls die Umsetzung der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung von Rio de Janeiro im Jahr 1994 voranbringen möchte.

Im Rahmen der Evaluation sollen die Ergebnisse und Wirkungen der Förderaktivitäten der Stiftung erfasst und bewertet werden. Zudem sollen Erkenntnisse über mögliche hemmende und/oder fördernde Faktoren in der Förderarbeit der Stiftung in Bezug auf die Stiftungsziele generiert werden. Auf Basis dieser Erkenntnisse sollen schließlich Empfehlungen zu Schwerpunktsetzungen der Stiftung hinsichtlich Inhalten, Akteuren, Zielgruppen und die angewandten Methoden und Formate abgeleitet werden. Die Datengewinnung basiert auf einem mixed-methods-Ansatz, d.h. es erfolgt eine vertiefende Analyse bereits vorhandener Dokumente und Daten der Stiftung und von geförderten Projekten. Zudem werden Daten im Rahmen von qualitativen Erhebungen (leitfadengestützte Einzel- und Gruppeninterviews) und einer quantitativen Befragung der laufenden und abgeschlossen Projekte erhoben und ausgewertet.
Untersuchung der Effektivität und des Impact der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI)12/20158/2016Dr. Stefan SilvestriniDeutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), LBN Strategies

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Roemling, Dipl.Reg.Wiss. Christina May

Beschreibung

Die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) ist ein globaler Standard zur Förderung eines offenen und rechenschaftspflichtigen Managements natürlicher Ressourcen. Der Standard soll Regierungs- und Unternehmenssysteme stärken, die öffentliche Debatte informieren und Vertrauen fördern. In jedem implementierenden Land wird die Initiative durch einen Zusammenschluss von Regierungen, Unternehmen und Organisationen der Zivilgesellschaft unterstützt.

Die GIZ hat die Evaluation der Initiative in Auftrag gegeben und dabei die folgenden Ziele definiert:

  • Die Bewertung der Outcomes, der Effektivität und des Impacts (positiv und negativ, intendiert und nicht intendiert) von EITI vor dem Hintergrund des EITI MDTF Results Framework, und die nähere Betrachtung der Verbindungen zwischen Transparenz, Rechenschaftspflicht und – wenn möglich – weitergehenden Entwicklungszielen.
  • Die Bewertung der durch EITI entwickelten Theorie des Wandels und des EITI MDTF Results Framework mit dem Ziel, ein verbessertes generisches EITI Zielsystem zu entwickeln und ausgewählte „Multi Stakeholder Groups“ bei der Entwicklung spezifischer nationaler EITI Zielsysteme und der Ableitung wirkungsorientierter Indikatoren zu assistieren.
Diese Ziele und die Komplexität des EITI Kontextes machen ein maßgeschneidertes Design notwendig. Der methodische Ansatz der Evaluation umfasst deswegen:

  • Makro-quantitative statistische Analysen
  • Tiefgehende Fallstudien
  • Partizipative Ansätze in der Operationalisierung, Datenerhebung und der Analyse der Ergebnisse.
Unter der Koordination von LBN Strategies und in Zusammenarbeit mit weiteren Beratern übernimmt das Centrum für Evaluation die Führung in der Studienkomponente “Ansätze und Methodologie”.
Wirkungsevaluation des WIENCO Ghana Ltd. Vertragsanbau 10/201512/2020Dr. Stefan SilvestriniCommon fund for Commodities

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth, Dr. Cornelia Roemling, Dipl.Reg.Wiss. Christina May

Kooperationspartner: German Institute of Global and Area Studies

Beschreibung

Übergreifendes Ziel der Wirkungsevaluation ist es, die Wirksamkeit zweier vom Africa Agricultural and Trade Investments Fund (AATIF) finanzierten und von WIENCO Ghana gemanagten Vertragsanbauvorhaben in den Bereichen Kakao und Mais zu überprüfen und zu bewerten. Das Hauptinteresse der Evaluation liegt dabei insbesondere in der Bestimmung eines kausalen Zusammenhangs zwischen der Teilnahme an den Vorhaben von WIENCO und den folgenden Merkmalen:

  • Produktivitätsniveau
  • Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Betriebs- und Haushaltseinkommen
  • Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • Risikoaussetzung des Haushaltseinkommen
  • Eingesetzte Risikobewältigungs- und Managementstrategien der Haushalte und Betriebe
  • Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu dienen, einen Nachweis über die Effektivität der Vertragsanbauvorhaben und damit der finanziellen Unterstützung durch den AATIF zu erbringen. Darüber hinaus soll für WIENCO ein einfaches Datenerhebungsinstrument für ein kontinuierliches Monitoring seiner Vorhaben entwickelt werden.

    Die in Zusammenarbeit mit dem German Institute for Global and Area Studies (GIGA) und weiteren ghanaischen Partnern durchgeführte methodisch anspruchsvolle Wirkungsevaluation läuft über fünf Jahre, beginnend mit einer Baseline-Erhebung Anfang 2016. Zur Generierung einer möglichst validen Datenbasis wird dabei im Rahmen eines Multi-Methoden-Ansatzes quantitative Haushaltsbefragungen mit einer tiefgehenden qualitativen Kontextanalyse mittels Fokusgruppen- und Experteninterviews kombiniert.

Evaluierung und Weiterentwicklung der deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel10/20159/2017Dr. Stefan SilvestriniUmweltbundesamt (UBA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Hansjörg Gaus

Kooperationspartner: Adelphi Research gGmbH

Beschreibung

Die Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (DAS) und der dazugehörige Aktionsplan Anpassung sind die Hauptpfeiler der deutschen Anpassungspolitik. Langfristig verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Verwundbarkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gegenüber den Folgen des Klimawandels zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wurde in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl konkreter Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt. Für das Jahr 2019 ist geplant, die DAS sowie die mit ihr verbundenen strategischen Elemente in einem zweiten Fortschrittsbericht zu evaluieren.

Um die Evaluierung des DAS-Prozesses fachlich vorzubereiten, unterstützt die CEval GmbH adelphi (Berlin) bei der Entwicklung und Erprobung einer passenden Methodik. Allerdings gestaltet sich eine solche Evaluierung mitunter als schwierig: zum einen ist die Bestimmung kausaler Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen Anpassungsaktivitäten und verringerter Vulnerabilität nicht unproblematisch. Zum anderen stellt die Entwicklung quantitativer und messbarer Ziele eine herausfordernde Aufgabe dar. Die zu entwickelnde Methodik wird diese und weitere Herausforderungen bei der Evaluation von Anpassungsstrategien berücksichtigen und entsprechende Lösungen erarbeiten.

Zu diesem Zweck werden zunächst bestehende Methoden zur Evaluation nationaler Anpassungs- und Nachhaltigkeitsstrategien analysiert und bewertet. Im Zuge dessen wird außerdem geprüft, inwiefern sich einzelne Aspekte sinnvoll auf die Evaluation des DAS-Prozesses übertragen lassen. Die Ergebnisse der Auswertung und die daraus abgeleiteten Methodenvorschläge werden anschließend im Rahmen mehrerer Workshops mit relevanten politischen Akteuren diskutiert. Zum Abschluss wird die Methodik in einem Pilotverfahren getestet und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in die abschließende Finalisierung der Evaluationsmethode einbezogen.
Begleitende Evaluation des Projektes “Media in Libya – Stability through Structure”9/20144/2017Dr. Vera HennefeldDeutsche Welle-Akademie

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Christine Nolte

Beschreibung

Das Projekt “Media in Libya – Stability through Structure” hat das übergeordnete Ziel, die Einführung einer modernen Mediengesetzgebung in Libyen zu unterstützen und die Medieninstitutionen des Landes zu stärken. Darüber hinaus soll das Projekt zu einer Stärkung von unabhängigem und professionellem Journalismus in den Provinzen Libyens beitragen. Das Projekt hat eine Gesamtlaufzeit von insgesamt 30 Monaten und wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des SPRING Programms gefördert. Gesteuert und umgesetzt wird das Projekt von der Deutsche Welle (DW) Akademie (Abteilung Medienentwicklung, Team Afrika) in Kooperation mit dem Institute for War and Peace Reporting (IWPR). Die Maßnahmen des Projekts sind in insgesamt vier Aktivitätscluster untergliedert, von denen die DW Akademie drei und das IWPR eines bearbeitet. Das CEval evaluiert in diesem Projekt die Cluster 1 bis 3, Cluster 4 wird von Global Partners & Associates evaluiert.

Die Evaluierung des Projekts unterteilt sich in eine Basis-, eine Zwischen- und eine Abschlussevaluation zum Ende der Implementierungsphase. Zur Datengewinnung folgt das CEval einem „mixed-methods“ Ansatz. Dabei wird eine vertiefende Analyse bereits vorhandener Dokumente vorgenommen und es werden eigene Erhebungen (standardisierte Onlinebefragungen der Teilnehmer der Trainings und qualitative Leitfadeninterviews mit externen Experten und Verantwortlichen der Deutschen Welle Akademie) durchgeführt.

Assessing the Impacts of Multinational Corporations on Global Development and Value Creation (Global Value)1/20146/2017Dr. Wolfgang MeyerEuropäische Union (EU)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Mitarbeiter: Dr. Hansjörg Gaus

Beschreibung

Die Bedeutung Multinationaler Unternehmen für die globale wirtschaftliche und soziale Entwicklung wird kontrovers diskutiert. Durch ihre Investitionen sind sie ein wichtiger Treiber wirtschaftlichen Wachstums, stellen Arbeitsplätze zur Verfügung und erzeugen dadurch Einkommen. Außerdem tragen sie durch die Bezahlung von Steuern zur Bereitstellung von öffentlichen Dienstleistungen bei. Gleichzeitig wird ihnen vorgeworfen, ausbeuterische Arbeitsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen zu fördern, Umweltschäden zu verursachen und Korruption zu verbreiten. Vor allem in Entwicklungsländern werde es versäumt, verantwortungsvolle Geschäftspraktiken zu etablieren.

Im Rahmen des GLOBAL VALUE Projekts wird ein innovatives Rahmenkonzept entwickelt, um die Auswirkungen multinationaler Unternehmen hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung, verantwortungsvoller Arbeitsbedingungen, der Achtung von Menschenrechten und Korruptionsbekämpfung zu erfassen. Dazu werden institutionelle Strukturen und Konzepte verantwortungsvoller Geschäftspraktiken untersucht, die Komplementarität zwischen öffentlichem und privatwirtschaftlichem Engagement bewertet sowie Empfehlungen für Entscheidungsträger in Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen erarbeitet.

Das Projekt wird von verschiedenen europäischen Universitäten und zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Partnern der Internationalen Zusammenarbeit durchgeführt. Ein zu erarbeitendes Toolkit zur Wirkungsuntersuchung in den o.g. Bereichen wird an führenden multinationalen Unternehmen (BATA (Bekleidung, Bangladesch), OLAM (Nahrungsmittel, Tansania)) getestet.

Die Hauptaufgabe des CEval besteht darin, einen Beitrag zur Vorbereitung und Entwicklung des Toolkits und des Rahmenkonzepts zu leisten, welches auf den Millennium Development Goals sowie den nachfolgenden Sustainable Development Goals, Menschenrechten, Gender & Diversity sowie Korruptionsbekämpfung und Transparenz basiert und Managementansätze wie Supply Chain Management, Life Cycle Analysis und Base-of-Pyramid sowie verantwortungsvolle Geschäftspraktiken, Wettbewerb und Komplementarität mit öffentlicher Entwicklungshilfe berücksichtigt. Außerdem werden zwei Fallstudien zur Komplementarität von Aktivitäten Multinationaler Unternehmen mit öffentlicher Entwicklungshilfe durchgeführt.
Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung Myanmar5/201312/2016Dr. Stefan SilvestriniDeutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Mitarbeiter: Dr. Stefan Silvestrini

Beschreibung

Gemeinsam mit dem Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) begleitet das CEval drei Vorhaben zur Nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in Myanmar zur Schaffung der Voraussetzungen für deren Wirkungserfassung und Bewertung. Die Beratung trägt zur Verbesserung der Qualität, Relevanz und Vollständigkeit der Projektkonzepte und Programmbildung, einschließlich eines kohärenten Ziel- und Wirkungssystems bei. Damit werden die methodischen Voraussetzungen für einen späteren Wirkungsnachweis sichergestellt. Gegenstand des Beratungsvorhabens sind drei Projekte in den Bereichen Berufliche Bildung, Privatwirtschaftsentwicklung und Finanzsektorreform, aus denen in der Zukunft ein kohärentes Programm im Bereich der Nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung gebildet werden soll.

Aufgabe des CEval ist es dementsprechend, gemeinsam mit dem DEval:

  1. einen Beitrag zur Qualität, Relevanz und Vervollständigung der Projektkonzeptionen und zum Aufbau eines kohärenten Ziel- und Wirkungssystems zu leisten
  2. Voraussetzungen für die Wirkungserfassung und Bewertung der Vorhaben zu schaffen
  3. einen Beitrag zur Programmbildung zu leisten sowie
  4. eine Wirkungsevaluierung umzusetzen.

Hierfür wurde ein mehrstufiges Analyse- und Beratungskonzept ausgearbeitet, das im Kern aus

  1. der Entwicklung eines umfassenden Wirkungsmodells,
  2. der Erarbeitung eines entsprechend vollständigen Indikatorentableaus,
  3. der Umsetzung einer Baseline-Studie sowie
  4. der Ausarbeitung eines wirkungsorientierten Monitoring-Systems besteht.