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Projektname Beginn Ende Ansprech­partner Auftraggeber
Ex-post Assessment des Strategic Fairtrade Funding Programms (SFFP), Phase II (2010-2013)9/201810/2018Dr. Susanne Johanna Väth

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: M.Sc. Elisabeth Schneider

Beschreibung

Eines der Hauptziele des Eidgenössischen Departments für Handelsförderung ist es, faire Handelsbedingungen mit Entwicklungsländern zu unterstützen. Private Labels und Standards leisten hier einen wesentlichen Beitrag. Dementsprechend unterstützte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) von 2008 bis 2009 und von 2010 bis 2013 das Strategic Fairtrade Funding Programme (SFFP) als Teil eines Geberkonsortiums. Hauptziel der harmonisierten Finanzierung war es, benachteiligte Produzent/-innen in die Lage zu versetzen, stärkere Handelsverbindungen zu Verbrauchern herzustellen, einen besseren Marktzugang zu erhalten und zur Armutsbekämpfung befähigt zu werden.

Bereits 2014/2015 wurde eine Evaluation durchgeführt, die die Phase II des Förderprogramms untersuchte. Weitere Studien zur Wirkung von Fairtrade umfassen u.a. eine Follow-up-Wirkungsstudie auf Produzentenebene, die sechs Produkt- und Kontextsettings umfasst und vom Centrum für Evaluation (CEval GmbH) 2017/2018 durchgeführt wurde. Vier Jahre nach Auslaufen des SFFP ist es nun für SECO von Interesse, den Grad der Zielerreichung der im SFFP Logic Framework festgelegten strategischen Indikatoren zu beurteilen sowie SECOs Beitrag hierzu zu untersuchen.

Das Ex-post Assessment verfolgt somit drei Ziele: (i) bestehende Informationen zur Wirkung von SECOs Unterstützung für das Fairtrade-System nutzbar machen, (ii) die Ergebnisse früherer Studien durch neue Daten zur Relevanz und Nachhaltigkeit des Programms zu ergänzen und (iii) die wichtigsten Erkenntnisse, Empfehlungen und Lessons Learnt im Hinblick auf künftiges Engagement von SECO im Bereich Fairtrade herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck wird CEval relevante Sekundärdaten untersuchen und zusätzliche Primärdaten bei Stakeholdern der FT-Zentrale, dreier FT-Regionalnetzwerke und FT USA erheben.
Evaluation von APPEAR Projekten (Programmphasen I und II)3/20188/2018Dr. Stefan SilvestriniÖsterreichischer Austauschdienst (OeAD)-GmbH

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development (APPEAR) wird von der Austrian Development Agency (ADA) konzipiert, geleitet und finanziert, um die Strategie „Higher Education and Scientific Cooperation" zur Unterstützung von Hochschulen und Forschung für Entwicklung auf akademischer Ebene umzusetzen. Mit Unterstützung des World University Service (WUS) Österreich werden die geförderten Projekte von der Österreichischen Agentur für internationale Mobilität und Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung (OeAD GmbH) durchgeführt. Das übergeordnete Ziel von APPEAR ist die Stärkung der institutionellen Kapazitäten in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung und Management durch akademische Partnerschaften mit österreichischen Hochschulen und durch Stipendien. Ziel der Partnerschaften ist es, die allgemeinen Standards in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung und Management durch Wissenstransfer und innovative Projekte zu verbessern. Die Erreichung dieser Ziele soll schließlich zu einer wirksamen und nachhaltigen Armutsbekämpfung in den Partnerländern beitragen.

Übergeordnetes Ziel der Evaluation ist es, die laufenden und abgeschlossenen Projekte der APPEAR-Phasen I und II zu bewerten. Dabei wird Einblick gegeben, inwiefern die APPEAR-Richtlinien und Grundprinzipien bei der Projektumsetzung eingehalten wurden und in welchem Umfang, die Projekte ihre Ziele und Ergebnisse erreichen konnten. Darüber hinaus werden die Projekte nach den OECD/DAC-Kriterien Relevanz, Effektivität, Effizienz, Wirkung und Nachhaltigkeit bewertet. Die Evaluierung zielt darauf ab, die Stärken, Schwächen und Herausforderungen der APPEAR-Projekte zu identifizieren und Schlussfolgerungen, Lehren und Empfehlungen für die verbleibenden oder zukünftigen Projekte zu präsentieren.

Bei der Bewertung kommen verschiedene Methoden zum Einsatz (z. B. qualitative Dokumentenanalyse, Kontributions- und qualitative Attributionsanalyse). Primärdaten werden bei Projektbesuchen in Äthiopien und Uganda, Interviews und Gruppendiskussionen mit Projektpartnern in Österreich sowie in online Interviews mit Projektmitarbeiter*innen in Nicaragua erhoben. Die Datenerhebungsinstrumente umfassen auch teilstandardisierte Befragungen, Programm- und Projektdokumentationen sowie frühere Programme.
Meta-Evaluation von ADA Projekt- und Programmevaluationen 2016-20188/201812/2018Dr. Stefan SilvestriniAustrian Development Agency (ADA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Teresa Böttcher

Beschreibung

Gegenstand der Meta-Evaluation sind ADA-Evaluationen von Programmen und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, welche zwischen 2016 und 2018 durchgeführt wurden. Ziel ist es, die Qualität und Nützlichkeit der (internen und externen) Evaluationen zu bewerten und daraus Empfehlungen zur Verbesserung des ADA-Instrumentariums für das Design und die Durchführung zukünftiger Evaluationen abzuleiten.

Im Zentrum der Meta-Evaluation steht dabei eine Dokumentenanalyse, mittels derer auf Grundlage eines detaillierten Analyseprotokolls die Qualität der Evaluationsberichte bewertet wird. Durch den Einsatz eines solchen Protokolls, das alle relevanten Analysedimensionen, Indikatoren und Skalendefinitionen beinhaltet, wird sichergestellt, dass die Bewertungsergebnisse verlässlich und nachvollziehbar sind. Zur Bewertung der Nützlichkeit und Nutzung der Evaluationen, werden deren Nutzer/innen (z.B. Programmverantwortliche) im Rahmen von leitfadengestützten Einzel- und Gruppeninterviews sowie – zur Gewährleistung einer größtmöglichen Repräsentativität der Untersuchungsergebnisse – einer teilstandardisierten Online-Erhebung befragt.
Evaluation des arbeitsweltbezogenen Demografie-Monitorings demowanda: Bedarfsorientiertes Coaching zur Durchführung einer Selbstevaluation9/201712/2018Dr. Vera HennefeldBundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Beschreibung

"Die Bundesanstalt (BAuA) für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erforscht die Bedingungen und die Entwicklungen innerhalb der Erwerbsarbeit, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute und in Zukunft bestmöglich zu schützen und zu fördern" (s. BAuA-Website). Unter anderem leitet die BAuA das Projekt Demografischer Wandel in der Arbeitswelt (demowanda). demowanda ist ein Demografie-Monitoringsystem, dessen Entwicklung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt wurde.

Die BAua möchte eine Selbstevaluation von demowanda - das Kollaborationsprojekt mit BiB, BIBB, DZA, IAB, RKI - durchführen. Gegenstand dieser Selbstevaluation durch die BAuA sind Projektergebnis und Projektverlauf. Die Projektpartner möchten (a) das Monitoringsystem in Form des Internetportals www.demowanda.de und (b) den Projektprozess von Auftragsvergabe bis hin zur Umsetzung evaluieren.

Um diese Selbstevaluation erfolgreich umzusetzen, hat die BAuA die CEval GmbH mit deren Begleitung beauftragt. Im Rahmen der Evaluationsbegleitung werden bedarfsorientierte Coachings/Trainings der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Bedarfsorientiertes Coaching/Training ermöglicht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gezielt etwaige Wissenslücken zu schließen und vorhandene Kenntnisse zu erweitern. Zugleich wird so die konzeptionelle und methodische Qualität der Selbstevaluation gesichert.

Das bedarfsorientierte Coaching beinhaltet (a) telefonische Vor-Ort-Beratung, (b) in house-Schulungen/-Workshops sowie (c) Unterstützung bei der Erstellung evaluationsrelevanter Unterlagen/Dokumente und deren Qualitätssicherung.
Meta-Evaluation und Synthese von Evaluationsberichten der Christoffel Blindenmission12/20172/2018M.Sc. Elisabeth SchneiderChristoffel-Blindenmission (CBM)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Auftrag der Christoffel Blindenmission (CBM) führte CEval eine Meta-Evaluation von 24 Evaluationsberichten der Jahre 2016 und 2017 durch. Mit dem Mandat „in den ärmsten Regionen der Welt für eine Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen zu kämpfen“, liegt der Projektfokus der CBM auf einer eingehenden Kooperation mit sowie auf der Förderung von lokalen Akteuren in Entwicklungsländern und Krisenregionen.

Primäres Ziel der Meta-Evaluation war die Zusammenfassung der unabhängigen Projektevaluationen sowie der Identifikation daraus resultierender Erkenntnisse hinsichtlich der einzelnen CBM-Mandatsbereiche. Dies soll zum einen die eigentliche Wirkung der Projektinitiativen bei CBM-Partnern und deren Klienten untersuchen und zum anderen die Evaluationsberichte auf Nutzung und Nutzwert für CBM-Mitarbeiter in sieben Weltregionen analysieren.

Im Zentrum der Evaluation steht eine eingehende Dokumentenanalyse der eingereichten Evaluationsberichte. Um die Homogenität der Daten zu gewährleisten wurde zunächst die Qualität aller Evaluationsberichte systematisch bewertet. Berichte, die gegebene Mindestqualitätsstandards erfüllen, wurden anhand eines Analyserasters, beruhend auf den Evaluationsfragen, evaluiert. Zusätzliches Instrument zur qualitativen und quantitativen Datenerhebung war eine Onlinebefragung der weltweiten Regionalbüros bezüglich der Nutzung und des Nutzwertes der Evaluationsberichte für deren Endnutzer.
Wirkungsevaluation des WIENCO Ghana Ltd. Vertragsanbau 10/201512/2020Dr. Stefan SilvestriniCommon fund for Commodities

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth, Dr. Cornelia Römling, Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Kooperationspartner: German Institute of Global and Area Studies

Beschreibung

Übergreifendes Ziel der Wirkungsevaluation ist es, die Wirksamkeit zweier vom Africa Agricultural and Trade Investments Fund (AATIF) finanzierten und von WIENCO Ghana gemanagten Vertragsanbauvorhaben in den Bereichen Kakao und Mais zu überprüfen und zu bewerten. Das Hauptinteresse der Evaluation liegt dabei insbesondere in der Bestimmung eines kausalen Zusammenhangs zwischen der Teilnahme an den Vorhaben von WIENCO und den folgenden Merkmalen:

  • Produktivitätsniveau
  • Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Betriebs- und Haushaltseinkommen
  • Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • Risikoaussetzung des Haushaltseinkommen
  • Eingesetzte Risikobewältigungs- und Managementstrategien der Haushalte und Betriebe
  • Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu dienen, einen Nachweis über die Effektivität der Vertragsanbauvorhaben und damit der finanziellen Unterstützung durch den AATIF zu erbringen. Darüber hinaus soll für WIENCO ein einfaches Datenerhebungsinstrument für ein kontinuierliches Monitoring seiner Vorhaben entwickelt werden.

    Die in Zusammenarbeit mit dem German Institute for Global and Area Studies (GIGA) und weiteren ghanaischen Partnern durchgeführte methodisch anspruchsvolle Wirkungsevaluation läuft über fünf Jahre, beginnend mit einer Baseline-Erhebung Anfang 2016. Zur Generierung einer möglichst validen Datenbasis wird dabei im Rahmen eines Multi-Methoden-Ansatzes quantitative Haushaltsbefragungen mit einer tiefgehenden qualitativen Kontextanalyse mittels Fokusgruppen- und Experteninterviews kombiniert.

Begleitende Evaluation des Karriereförderprogramms "Talente sichern - Zukunft gestalten"(2017-2018)6/201712/2018Dr. Vera HennefeldCusanuswerk - Bischöfliche Studienförderung

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Beschreibung

Das Programm "Talente sichern - Zukunft gestalten" des Cusanuswerks - Bischöfliche Studienförderung zielt auf die Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses. Hierzu setzt das Programm auf Mentoringelemente, also eine tutorielle Betreuung von Stipendiatinnen deutscher Begabtenförderungswerke durch berufserfahrene Akademikerinnen und Akademiker, auf berufsspezifisch ausgerichtete Trainings- und Fördermaßnahmen sowie den Aufbau eines Peer-Networks. Seit Beginn des Karriereförderprogramms im Jahr 2007 führt das CEval zur Qualitätssicherung prozessbegleitende, externe Evaluationen durch. Auch im sechsten Programmdurchlauf 2017-2018 findet eine begleitende Evaluation statt. Zentrale Aufgabe dieser Evaluation ist es, den durchführungsverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Cusanuswerks zeitnah steuerungsrelevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Von besonderem Interesse sind entsprechend der Zielsetzungen des Programms Fragen zur Zufriedenheit mit den angebotenen Veranstaltungen, zur Qualität der tutoriellen Beziehungen sowie zum beruflichen und persönlichen Nutzen der Beziehung für beide Seiten. Methodisch stützt sich die Evaluation auf standardisierte Online-Befragungen der Mentees und Mentorinnen und Mentoren zu drei Zeitpunkten.
Rahmenvertrag für die Entwicklung und Implementierung wirkungsorientierter Monitoringsysteme von DAAD-Programmen6/20165/2019Dr. Vera HennefeldDeutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Projektziel ist es, den DAAD in die Lage zu versetzen, dem steigenden Anspruch an Wirkungsorientierung und kontrolle in seinen Förderbereichen noch besser gerecht zu werden. Damit möchte sich der DAAD noch stärker an konkreten Entwicklungsergebnissen orientieren und eine noch stärkere Anpassung an den Bedarf seiner Partner sichern (managing for results). Als Mittlerorganisation ist der DAAD auf eine wirkungsorientierte Planung, Steuerung und Berichterstattung der Hochschulen als Projektnehmer angewiesen. Die einzuführenden Monitoringsysteme sollen dazu beitragen, die Qualität von Informationen über Programmaktivitäten zu steigern, sowohl im Rahmen der Rechenschaftslegung durch die Fördernehmer als auch im Dialog zwischen den Beteiligten (Förderorganisationen, DAAD, Hochschulen). Dadurch können gemeinsames Lernen und die strategische Weiterentwicklung der Förderprogramme des DAAD befördert werden.

Die Aktivitäten des CEval bei diesem Vorhaben lassen sich folgenden Bereichen zuordnen: Entwicklung programmspezifischer Wirkungsgefüge und Indikatorenkataloge sowohl für bestehende als auch zukünftige Fördervorhaben; Anpassung bestehender Monitoringprozesse, -verfahren und -instrumente zur Projektplanung, Steuerung und Berichterstattung im Rahmen der Förderprogramme und Ausarbeitung programmspezifischer Monitoring- und Umsetzungskonzepte. Zudem schult das CEval Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DAAD sowie der Hochschulen im Bereich der wirkungsorientierten Planung und des Monitorings (capacity building).
Hochschulkooperation mit der Universität von Costa Rica (UCR) und der Päpstlichen Katholischen Universität von Ecuador (PUCE) gefördert durch das DAAD-Programm "Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern"7/201712/2020M.Sc. Lena TaubeDeutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Beschreibung

Die Universität des Saarlandes (UdS) und die Universität von Costa Rica (UCR) pflegen seit 2008 eine intensive Zusammenarbeit, welche zwischen 2012 und 2015 durch das DAAD Programm "Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen und Entwicklungsländern" unterstütz wurde. Durch das DAAD-Beraterprogramm war bereits die vorangegangene Zusammenarbeit der beiden Hochschulen finanziell unterstützt worden. Vor dem Hintergrund eines stetig steigenden Bedarfs an Evaluationen und Evaluationskompetenzen sind beide Partner bestrebt die Zusammenarbeit im Rahmen des DAAD-Programms weiterzuführen und durch die Einbindung einer weiteren Partnerschule nachhaltig auszuweiten. Hierfür konnte die Päpstliche Katholische Universität von Ecuador (PUCE) gewonnen werden.

Kernstücke dieser dritten Phase der Kooperation sollen die Einführung eines neuen Blended Learning Masterstudiengangs in Evaluation an der PUCE bzw. eines Blended Learning Weiterbildungsangebotes am Centrum für Forschung und Weiterbildung in Öffentlicher Verwaltung (CICAP) der UCR sowie die Qualitätssicherung der Aus- und Weiterbildung in Evaluation in Costa Rica, Ecuador und Lateinamerika sein (Verbesserung der Aus- und Weiterbildung sowie der Forschung in Evaluation). Zudem stehen der Aufbeau eines lateinamerikanischen Hochschulnetzwerkes im Fachbereich Evaluation (Netzwerkbildung und Internationalisierung), die Stärkung des Praxisbezugs der akademischen Evaluationsausbildung sowie der Beitrag zu evidenzbasiertet Politikgestaltung (Anwendung wissenschaftlicher Evaluationsforschung in der politischen Praxis) und schließlich die Vertiefung und institutionelle Erweiterung der Zusammenareit zwischen den beteiligten Universitäten sowie dem Forschungsinstitut CICAP (Dreiecks- und Süd-Süd-Kooperation) auf dem Programm der auf vier Jahre angelegten Partnerschaft.
Evaluation des Projekts Media in Libya: Stability through reconciliation1/20188/2020Dr. Vera HennefeldDW Akademie

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Evaluationsgegenstand ist das Projekt „Media in Libya: Stability through reconciliation“ (MLSR) der DW Akademie. MLSR ist ein Nachfolgeprojekt von „Media in Libya: Stability through Structure“. Das übergeordnete Ziel von MLSR lautet:“Enabling a process of public discourse and eventually reconciliation across a fragmented Libyan society – prerequisites for development of democratic reform and constitutional process in the country.” by “promoting [the] right to access to information to the people of Libya and [the] freedom of expression in Libya”. Zum Erreichen dieser Zielsetzung setzt die DW Akademie auf vier Aktivitäten-Cluster: (1) Unterstützung (öffentlicher) Institutionen in Libyen im Bereich „media governance“, (2) Entwicklung eines Mediennetzwerks in Libyen, (3) Training freier Journalisten aus allen Regionen Libyens mit einem besonderen Fokus auf ethnische Minderheiten und Geschlechterfragen, (4) Bereitstellung von Fördermöglichkeiten für Libysche Medienprojekte.

Die Evaluation von MLSR ist als Wirkungsevaluation angelegt. Es ist daher erforderlich, Daten zum Zeitpunkt des Maßnahmenbeginns (Baseline) zu erheben, eine Zwischenevaluation erfolgt in der ersten Jahreshälfte 2019. Durch Vergleich der Befunde aus Baselinestudie und Zwischenevaluation können bereits erste Effekte von MLSR identifiziert und bewertet werden. Darüber hinaus können erste Empfehlungen zur Projektoptimierung (z. B. Identifikation [weniger] erfolgreicher Projektstrategien, alternative Vorgehensweisen) gegeben werden. Die dritte Evaluationsphase (Schlussevaluation) startet zum Projektende. Hauptziel der Schlussevaluation ist die Bewertung der Zielerreichung von MLSR. Durch die drei Erhebungszeitpunkte kann eine längsschnittliche Analyse der Mechanismen, Prozesse und Effekte von MLSR realisiert werden.

Methodisch wird vor dem Hintergrund der sehr volatilen und schwierigen Rahmenbedingungen in Libyen ein robuster Mixed-Method-Ansatz verfolgt: Sekundäranalyse vorhandener Dokumente/Daten, Inhaltsanalyse kurzer schriftlicher und tiefgehender mündlicher Befragungen sowie statistische Analyse quantitativer Daten aus einer standardisierten Fragebogenerhebung.
Integration des Programms „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) in das M&E-System von Engagement Global9/201812/2018Dr. Stefan SilvestriniEngagement Global Service für Entwicklungsinitiativen gGmbH

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

Anfang 2012 wurde mit Engagement Global gGmbH auf Bundesebene eine zentrale Einrichtung zur Förderung und Koordination des entwicklungspolitischen Engagements zivilgesellschaftlicher, kommunaler und privatwirtschaftlicher Akteure sowie zur entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit geschaffen. Die SKEW – ein Programm von Engagement Global – fokussiert sich insbesondere auf die Förderung von kommunaler Entwicklungszusammenarbeit. Um sowohl die zweckgemäße Verwendung dieser Mittel, als auch vor allem die Wirksamkeit ihres Einsatzes belegen zu können, hat Engagement Global für alle Fachbereiche und Programme die Grundlagen zur technischen Implementierung eines umfassenden Monitoring- und Evaluations- (M&E) System geschaffen.

Da die SKEW in der damaligen Entwicklung des Monitoringsystems ausgenommen wurde, wurden das CEval und ISPO nun damit beauftragt die Einbindung der SKEW in das organisationsweite Monitoringsystem vorzunehmen. Wie bei der Konzeption des hausweiten M&E-Systems werden zuerst die Wirkungsmodelle und Indikatoren überprüft oder entwickelt. Die Zielsetzungen und Indikatoren werden daraufhin in die strategischen Richtungsaussagen von Engagement Global integriert. Um die Erstellung eines Monitoringsystems für die SKEW zu vervollständigen, wird zudem im nächsten Schritt ein Datenerhebungsplan erstellt und die zugehörigen Datenerhebungsinstrumente werden (weiter-) entwickelt.
Begleitende Evaluation des Studienbegleitprogramms des Masterstudiengangs AMASE8/201811/2018Dr. Vera HennefeldEuropean School of Materials (EUSMAT)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

Die European School of Materials (EUSMAT) der Universität des Saarlandes bietet im Konsortium mit drei weiteren europäischen Universitäten (Luleå Technical University, Schweden, Barcelona Tech, Spanien und Université de Lorraine, Frankreich) den internationalen Masterstudiengang AMASE (Advanced Materials Science and Engineering) an. Die Studierenden haben die Möglichkeit, zu Beginn des Studiums an einer Einführungswoche in Saarbrücken teilzunehmen, die darauf abzielt, eine grundlegende Orientierung bezüglich des Studienverlaufs zu vermitteln sowie mithilfe von Trainings diverse Schlüsselkompetenzen zu stärken. Nach dem ersten Jahr des zweijährigen Masterstudiums wird den Studierenden zudem die Teilnahme an einer Sommerschule in Saarbrücken angeboten, deren Ziel es ist, die Studierenden mit Blick auf Ihren Berufseinstieg zu unterstützen. Beide Veranstaltungen sollen als Bestandteil des Studienbegleitprogramms evaluiert werden. Im Rahmen einer begleitenden Evaluation steht die Ermittlung des Nutzens der beiden Angebote für die Zielgruppe im Mittelpunkt.

In methodischer Hinsicht werden hierfür zwei standardisierte Befragungen sowie Fokusgruppendiskussionen mit den Teilnehmenden der beiden Veranstaltungen durchgeführt.
Begleitung und Beratung Wirkungsmessung/Baseline Update Länderprogramm Bangladesch5/20164/2018Dr. Stefan SilvestriniHilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Das Länderprogramm Bangladesch 2013-1016 von HEKS/EPER hat zum Ziel die soziale Inklusion von marginalisierten und entrechteten Minderheiten im Nordwesten Bangladeschs zu fördern. Die unterschiedlichen Interventionen haben vor allem urbane und rurale Dalit und Flachland-Adibashi Gemeinden zur Zielgruppe, die unter komplexen Formen von Diskriminierung leiden. Der Ausschluss der beiden Minderheiten ist ein entscheidender Grund für Konflikte zwischen Minderheiten und der Mainstream-Gesellschaft. Mit einem Menschenrechtsansatz und einem Value-Chain Ansatz will HEKS die soziale Inklusion der beiden Gruppen fördern.

HEKS will die Wirkungen aus der letzten Projektphase messen und gleichzeitig valide Baselinedaten für die kommende Programmphase erheben. Das CEval steht HEKS dabei unterstützend zur Seite. Die Wirkung des Programms sollen mit Hilfe von Haushaltsbefragungen und der qualitativen Methode der contribution analysis erfasst werden. CEval unterstützt HEKS dabei hauptsächlich bei der Vorbereitung für die quantitative Datenerhebung und bei der quantitativen Datenauswertung. Das CEval bereitet die Sampling Strategie vor, hilft bei der Entwicklung der Erhebungsinstrumente und bei der statistischen Auswertung der Daten. Bei letzterem gilt es insbesondere die zuvor erhobenen Daten mit den neu erhobenen Daten so zu kombinieren um valide Schlüsse aus der statistischen Analyse ziehen zu können.
Evaluation eines Capacity Development Projekts zur Verbesserung von Kinderschutzsystemen in Äthiopien und Indien 8/201812/2018Dr. Susanne Johanna VäthKindernothilfe e.V.

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Weltweit sind Kinder in ihrem täglichen Leben zahlreichen Risikofaktoren ausgesetzt. In Anbetracht der Komplexität der Ursachen dafür, haben sich funktionierende Kinderschutzsysteme als wirksam erwiesen um Risiken entgegenzuwirken und Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch zu verhindern. Kindernothilfe e.V. initiierte 2014 gemeinsam mit der Karl Kübel Stiftung, dem Child Fund und terre des hommes das Projekt "Entwicklung und Umsetzung institutioneller Kinderschutzpolitiken sowie Vernetzung mit lokalen Kinderschutzsystemen durch mindestens 240 Organisationen in neun Ländern Asiens und Afrikas". Da das Projekt im Dezember 2018 endet, beauftragte Kindernothilfe e.V. das Centrum für Evaluation im August 2018 mit der Durchführung einer Evaluation. Ziel dieser ist es die Wirkungen des Projekts zu identifizieren und Erkenntnisse und Empfehlungen für zukünftige Interventionen auszusprechen. Ein wesentlicher Teil dabei ist es, die Theory of Change (ToC) des Projekts rückwirkend zu entwickeln, wobei die Partizipation von Konsortialpartnern, nationalen Trainern sowie der Zielgruppe und Begünstigten heirfür eine große Rolle spielt. Im Oktober 2018 finden Feldbesuche in Äthiopien und Südindien statt um insgesamt sechs Partnerorganisationen zu besuchen und Interviews und Fokusgruppengespräche zu führen. Kinder werden in die Evaluation miteingeschlossen, wofür kindgerechte, partizipative Forschungsmethoden, wie Picture Talk und Smiley-face-Skalen angewandt werden. Am Ende jedes Feldbesuchs findet ein eintägiger Workshop statt zu dem alle am Projekt teilgenommenen Organisationen der jeweiligen Region eingeladen sind. Während des Workshops werden vorläufige Ergebnisse sowie die ToC vorgestellt, diskutiert und validiert. Schließlich werden die verschiedenen Daten analysiert, trianguliert und die Ergebnisse den Konsortialpartnern vorgestellt.
Monitoring & Evaluation of slum rehabilitation project in Brazil11/201711/2020M.A. Tatjana MauthoferKnorr-Bremse Global Care e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

Knorr-Bremse Global Care e.V. (KBGC) unterstützt zusammen mit einem lokalen Partner ein Trainings- und Rehabilitationsprojekt in Grajaú, einem Slum Gebiet in Sao Paolo. Das Projekt strebt eine Verbesserung von Lebensbedingungen der Slumbevölkerung an, in dem, zum einen, Trainingsmaßnahmen im Bereich des Zivilen Bauens für junge Erwachsene angeboten werden und, zum anderen, die ausgebildeten Jugendlichen zusammen mit der Slumbevölkerung und dem lokalen Partner nachhaltige und adäquate Wohnhäuser errichten.

CEval unterstützt KBGC beim Aufbau eines Monitorings- & Evaluationssystems, das Fortschritte gegenüber der Projektziele und Wirkungen des Projekts über eine Laufzeit von drei Jahren misst. Um kurz-, mittel- und langfristige Wirkungen zu erfassen, wird dabei eine Zeitreihenanalyse eingesetzt, die sich auf mehrere Datensammlungen durch Fragebögen stützt. Alle sechs Monaten werden die Teilnehmer des Trainingprogramms befragt, deren Daten analysiert und aufbereitet, und in Kurzberichten Erkenntnisse des Programfortschritts an KBGC und deren Partner kommuniziert.
Datenerhebung zur Vergabe des Qualitätssiegels "Fanprojekt nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit"10/201712/2019Dr. Vera HennefeldKoordinationsstelle Fanprojekte bei der Deutschen Sportjugend (KOS)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

In Deutschland existiert ein dichtes Netzwerk von Einrichtungen der sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans, die nach den Rahmenbedingungen und Vorgaben des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS) arbeiten. Das "Qualitätssiegel nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit" wurde im Jahr 2010 mit dem Ziel eingeführt, diesen sozialpädagogisch arbeitenden Fußballfanprojekten in Deutschland ein Instrument der Qualitätssicherung an die Hand zu geben, um gemeinsame Standards und mehr Handlungssicherheit herbeizuführen und die strukturellen Rahmenbedingungen der sozialpädagogisch arbeitenden Fußballfanprojekte verbessern. Das Qualitätssiegel wird vergeben von der AG Qualitätssicherung, welche durch die Koordinationsstelle Fanprojekte bei der Deutschen Sportjugend (KOS) organisiert wird. In der AG Qualitätssicherung sind Akteure aus dem Fußball, den obersten Landes- und Familienbehörden, der Wissenschaft und der Fanprojekte selbst vertreten.

Im abgeschlossenen ersten Teilprojekt (5/2015-06/2016) wurde (a) das Qualitätssiegel von der CEval GmbH überarbeitet, (b) modellhaft mit fünf Fanprojekten getestet und so (c) ein standardisiertes, praxistauglisches Konzept zur Erhebung der erforderlichen Informationen entwickelt. Das Qualitätssiegel ist damit heute ein valides Zeichen für die hohe Qualität der Arbeit von Fanprojekten. Weitere Informationen finden sich hier.

Im laufenden zweiten Teilprojekt unterstützt die CEval GmbH die bundesweite Ausrollung des überarbeiteten Qualitätssiegels durch die Erhebung der für die Vergabe notwendigen Informationen in allen Fanprojekten Deutschlands.
Entwicklung und Implementation eines M&E-Systems für das Projekt "EinTanzHaus"12/20178/2020Dr. Vera HennefeldKulturamt der Stadt Mannheim

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Beschreibung

Mit dem EinTanzHaus soll in Mannheim ein Zentrum für zeitgenössischen Tanz in einem Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung geschaffen werden.Der Gründer des La_Trottier Dance Collectives Eric Trottier und die Gestalterin und Künstlerin Daria Holme haben gemeinsam durch den beispielhaften Umbau des denkmalgeschützten Sakralbaus die Voraussetzungen geschaffen, in Süddeutschland ein Tanzzentrum zu entwickeln, das durch seine Infrastruktur, seine Bühnengröße, seinen zentralen Standort in der Innenstadt und die künstlerische Erfahrung der Akteure für den Tanz in Deutschland neue Perspektiven eröffnen kann.

Aufgabe der CEval GmbH ist es, ein M&E-Konzept zu entwickeln und umzusetzen, das der Projektsteuerung sowie der regelmäßigen Überprüfung der Zielerreichung und der Wirkungserfassung dient. Hierzu werden in einem ersten Schritt gemeinsam mit den Beteiligten eine Zielhierarchie und wertbestückte Indikatoren für das EinTanzHaus sowie ein Datenerhebungsplan entwickelt. Die CEval GmbH ist in alle Schritte der Datenerhebung, -auswertung und -interpretation eingebunden und unterstützt so die Beteiligten in der strategischen Steuerung des Projektes.
Wissenschaftliche Begleitung einer Wirkungsanalyse des Projektes „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“6/20188/2019Dr. Vera HennefeldLandesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) führt im Schuljahr 2018/19 zum zweiten Mal das Projekt „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“ durch. Es zielt darauf ab, zu einer Mobilisierung der Jugend für Nachhaltigkeitsfragen beizutragen. Genauer richtet sich das Projekt dezidiert an Schülerinnen und Schüler bayerischer beruflicher Schulen. Mit dem Projekt soll ihre Aufmerksamkeit in dieser wichtigen Lebensphase der beruflichen Orientierung auf Nachhaltigkeitsthemen gelenkt und ihr Bewusstsein für entsprechende Themen gestärkt werden. Hierzu setzen die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich Projektideen für einen nachhaltigeren Schulalltag an ihren Schulen um. Das Projekt wird einer Wirkungsanalyse unterzogen, welche im Rahmen einer begleitenden Evaluation gemeinsam von LBV und CEval GmbH durchgeführt wird. Ziel ist es zu ermitteln, ob die durch das Projekt angestrebten Wirkungen tatsächlich eintreten, ob sich also die Nachhaltigkeitseinstellungen und das -verhalten der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler verändern und ob es gelingt, das Thema Nachhaltigkeit noch besser an bayrischen beruflichen Schulen zu verankern. In methodischer Hinsicht wird eine standardisierte Vorher-Nachher-Befragung der am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler (Interventionsgruppe) sowie einer Vergleichsgruppe durchgeführt. Zusätzlich werden vor und nach dem Projekt leitfadengestützte Interviews mit dem die Projekte betreuenden Lehrpersonal geführt.
Auswertung der Gefahrenabwehr und Schäden nach den Starkregenereignissen im Saarland von Mai/Juni 20188/201810/2018Dr. Susanne Johanna VäthMinisterium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Hansjörg Gaus, Fabian Otto

Beschreibung

In den Monaten Mai und Juni 2018 wurde das Saarland durch schwere Unwetter getroffen, wobei in einer Reihe von Kommunen hohe Schäden durch Starkregen verursacht wurden. Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes (MUV) möchte im Nachgang dieser Ereignisse die Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und der Abwehr von Schäden überprüfen. Dazu soll eine Stärken- und Schwächenanalyse von Gefahrenabwehr und Katastrophenmanagement bezüglich Vorsorge, Einsatz und Nachsorge durchgeführt werden, anhand derer Verbesserungspotenziale erkannt und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können. Darüber hinaus soll eine Auswertung der entstandenen Schäden vorgenommen werden.

Zur Analyse der Stärken und Schwächen von Gefahrenabwehr und Katastrophenmanagement werden ca. 90 leitfadengestützte Interviews mit Vertretern des Ministeriums für Inneres, Bau und Sport, Wehrführern, Hilfsorganisationen vor Ort sowie Bürgermeistern und Ortsvorstehern der am stärksten betroffenen Kommunen geführt. Die inhaltsanalytische Auswertung dieser Interviews bildet die Grundlage zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen und zum Ableiten konkreter Handlungsempfehlungen. Die Schäden im Bereich von kommunaler Infrastruktur, Landwirtschaft und Privathaushalten werden anhand der vom Auftraggeber bereitgestellten Daten quantitativ ausgewertet.
Evaluierung des Projekts „Kinder in Flüchtlingsunterkünften schützen, fördern und beteiligen (Hamburg)“4/20186/2018Dr. Susanne Johanna VäthPlan International Deutschland e.V.

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Plan International Deutschland e.V. engagiert sich für die Umsetzung der internationalen Mindeststandards zum Schutz von Kindern in humanitären Krisen. Das Projekt "Kinder in Flüchtlingsunterkünften schützen, fördern und beteiligen", das Plan International Deutschland e.V. zwischen Juli 2017 und Juni 2018 in zwei Flüchtlingsunterkünften in Hamburg umsetzt, zielt darauf ab, die Sicherheit der dort lebenden Kinder und Jugendlichen zu stärken, eine kinderfreundliche Umgebung zu schaffen und den Kinderschutz in den Flüchtlingsunterkünften sicherzustellen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Risiken für Kinder und Jugendliche soweit zu verringern, dass ihr Wohl gesichert ist. Dies geschieht, indem ein positives Umfeld für Kinder und Jugendliche geschaffen wird, in dem die Kinderrechte geachtet werden.

Übergeordnetes Ziel der Evaluation ist es, das Projekt " weitestgehend bilanzierend und damit summativ zu beurteilen. Zugleich werden in der Evaluation, insbesondere angesichts der fortlaufenden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Flüchtlingskontext, auch Optimierungspotentiale herausgearbeitet und Handlungsempfehlungen gegeben. Mit einem Schwerpunkt auf dem OECD/DAC-Evaluationskriterium der Effektivität wird die Evaluation aufzeigen, in welchem Umfang das Projekt die gesetzten Ziele und Ergebnisse erreichen konnte und inwiefern die durchgeführten Aktivitäten zur Erreichung der Projektzielen angemessen waren.

Aus methodischer Sicht werden ein partizipativer Evaluationsansatz sowie ein Multimethodenansatz verfolgt. Eine Kombination von unterschiedlichen Datenerhebungs- und Auswertungsmethoden wird den besonderen Erfordernissen des Evaluationsgegenstands und der Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen Rechnung tragen. Daher wird das Evaluationsteam leitfadengestützte Experteninterviews, Fokusgruppen und kreative Verfahren zur qualitativen Datenerhebung von Kindern anwenden.

Wirkungsstudie: Armutsminderung im ländlichen Raum durch Fairtrade, Fortsetzungsstudie 20174/20172/2018Dr. Stefan SilvestriniTransFair Germany (TFG)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.Sc. Elisabeth Schneider, Friederike von Cölln, M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das Anliegen von TransFair e.V. ist es, den Fairen Handel zu stärken und es Produzenten und Produzentinnen im Süden zu ermöglichen, von den aus ihrer Produktion erwirtschafteten Einnahmen zu leben. Dies soll unter anderem durch die Schaffung von langfristigen und möglichst direkten Handelsbeziehungen von Produzentenorganisationen aus benachteiligten Regionen des Südens in den Markt des Nordens und durch die Einhaltung von Standards wie dem gesetzlichen Mindestlohn, dem Tragen von Schutzkleidung, bezahltem Urlaub oder sozialer Vorsorge für Angestellte auf Plantagen erreicht werden. Um die Wirkungen von Fairtrade auf das Umfeld der Produzenten und Produzentinnen zu untersuchen, beauftragte TransFair e.V. und die schweizerische Max Havelaar-Stiftung das CEval von 2011-2012 mit der Durchführung einer Wirkungsstudie unter dem Titel "Assessing the Impact of Fairtrade on Poverty Reducation through Rural Development." Damit war die Studie des CEval die erste, die potentielle Beiträge von Fairtrade zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum analysierte. Das Untersuchungsdesign umfasste dabei die Länder Ghana, Indien, Kenia und Peru und die Sektoren der Bananen-, Baumwolle-, Blumen-, Kaffee-, Kakao- und Teeproduktion. Die 2012 veröffentlichte Studie legt für die ausgewählten Fallstudien nahe, dass durch die Präsenz von Fairtrade-zertifizierten Kooperativen oder Plantagen Teile der Bevölkerung stärker in ländliche Entwicklungsaktivitäten einbezogen werden und dass dies zu einer Verbesserung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen im ländlichen Raum beiträgt.

Im Jubiläumsjahr 2017 möchte TransFair e.V. an diese Untersuchungen anknüpfen und beauftragte das CEval damit, erneut eine Wirkungsstudie für Fairtrade durchzuführen, die auf den empirischen Grundlagen der ursprünglichen Studie aufbaut. Mit den 2011 erhobenen qualitativen und quantitativen Daten wurde eine umfangreiche Datengrundlage geschaffen, die es ermöglicht, im Rahmen eines Zielgruppenvergleichs Entwicklungsfortschritte bei den damals untersuchten Zielgruppen (Produzent*innengruppen) zu untersuchen. Anhand eines Abgleichs von Experteninterviews, Fokusgruppendiskussionen, teilnehmenden Beobachtungen und quantitativen Befragungen sollen Entwicklungspfade mit Blick auf die soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung nachvollzogen und bewertet werden.
Evaluation der Deutschen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel7/20176/2020Dr. Stefan SilvestriniUmweltbundesamt (UBA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Hansjörg Gaus, Selina Röhrig, M.A. Sandra Bäthge

Kooperationspartner: adelphi

Beschreibung

Die Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (DAS) und der dazugehörige Aktionsplan Anpassung sind die Hauptpfeiler der deutschen Anpassungspolitik. Langfristig verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Verwundbarkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gegenüber den Folgen des Klimawandels zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wurde in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl konkreter Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt. Für die Fortführung einer erfolgreichen Anpassung an den Klimawandel und für die Weiterentwicklung der Strategie ist es wichtig, den bisherigen Prozess kritisch zu reflektieren sowie erzielte Erfolgte und mögliche Versäumnisse aufzuzeigen.

Übergreifendes Ziel der vom Umweltbundesamt (UBA) beauftragten Evaluation ist es, herauszufinden, ob die DAS einen erfolgreichen strategischen Ansatz darstellt, um die Anpassungsfähigkeit natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme an die Auswirkungen des Klimawandels zu steigern bzw. deren Vulnerabilität zu senken. Die Evaluation umfasst dabei drei zentrale Teile: Zunächst wird in einer Prozessevaluation der DAS-Prozess auf strategischer Ebene betrachet, eine Umsetzungsevaluation analysiert den Umsetzungsstand der Anpassungsmaßnahmen auf Bundeseben und eine Wirkungsevaluation befasst sich mit der Wirkung der DAS auf die Vulnerabilität und Anpassungkapazität natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme.

Gemeinsam mit adelphi führt das Centrum für Evaluaion (CEval) die Evaluation im Auftrag der UBA durch. Dabei greift das Konsortium auf die in einem Vorgängervorhaben entwickelte und politisch bereits abgestimmte Methodik zurück. Entlang zentraler Evaluationsfragen und unter Berücksichtigung eines Wirkungsmodells werden zunächst mit verschiedenen Methoden (Interviews, Dokumentenanalysen etc.) Daten erhoben. Anhand definierter Evaluationskriterien erfolgt anschließend eine umfassende Analyse und Auswertung der Daten. Die daraus resultierenden Ergebnisse und Empfehlungen werden in einem Delphi-Verfahren reflektiert und weiter verdichtet.
Evaluation von CAPAQUA –Development of Educational and Research CAPacity in Eastern Africa for the Sustainable Management of AQUAatic Ecosystems4/20187/2018Dr. Stefan SilvestriniUniversität für Bodenkultur Wien (BOKU)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

CAPAQUA (Development of Educational and Research CAPacity in Eastern Africa for the Sustainable Management of AQUAatic Ecosystems) zielt darauf ab, die Kapazitäten ostafrikanischer Institutionen im Bereich Hochschulbildung, Wissenschaft und Technologie (Higher Education, Science and Technology (HEST)) zu stärken. CAPAQUA wird gemeinsam von der Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien, dem IHE Delft Institute for Water Education, der Egerton University (EGU), der Addis Abeba University (AAU), der Bahir Dar University und dem Ethiopian Institute for Agricultural Research, National Fish and Other Aquatic Lives Research Center (EIAR-NFALRC) durchgeführt. Übergeordnetes Ziel von CAPAQUA ist es, eine nachhaltige Bewirtschaftung der aquatischen Ökosysteme und ihrer Ressourcen zu fördern, die Lebensgrundlagen in Ostafrika zu verbessern und zur Erreichung der Sustainable Development Goals beizutragen.

Hauptziel der Evaluierung ist es, Stärken und Schwächen des Projekts zu identifizieren und den Projektpartnern Empfehlungen im Hinblick auf eine höhere Relevanz, Effektivität, Effizienz und Nachhaltigkeit zukünftiger CAPAQUA-Projekte zu geben. Die Evaluierung bewertet auch, inwieweit das Querschnittsthema Gender Mainstreaming berücksichtigt wurde und versucht, die wichtigsten Einflussfaktoren für das Erreichen bzw. Nichterreichen der erwarteten Projektergebnisse und -ziele zu identifizieren. Die Evaluierung ist auf den Projektzeitraum von Oktober 2015 bis September 2018 ausgerichtet.

Durch Tiefeninterviews mit Projektmitarbeiter*innen und verschiedenen Stakeholdern, Fokusgruppendiskussionen mit Programmteilnehmer*innen und Alumni sowie Programm- und Projektdokumentationen werden umfangreiche qualitative und quantitative Daten erhoben. Geografischer Schwerpunkt der Evaluierung liegt in Ostafrika mit Fokus auf Uganda, Kenia und Äthiopien, in denen während eines Feldbesuchs die empirischen Daten erhoben werden. Außerdem werden auch die involvierten Institutionen und weitere Stakeholder in Österreich in die Datenerhebung eingebunden.
Meta-Evaluation von 34 Evaluationsberichten von World Vision Deutschland 12/20173/2018M.A. Tatjana MauthoferWorld Vision Deutschland e.V. (WVD)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Schon zum dritten Mal beauftrage World Vision Deutschland (WVD) das CEval dazu, eine Meta-Evaluation zu Evaluationsberichten von WVDs unterstützen Entwicklungsprogrammen durchzuführen. Insgesamt werden 34 Evaluationsberichte aus den Finanzjahren 2016 und 2017 analysiert. Als Bewertungsgrundlage dient dabei ein in den vorangegangenen Meta-Evaluationen von CEval und WVD gemeinsam ausgearbeitetes Bewertungsraster, das sich zum Teil auf das international anerkannte BOND-Tool stützt. Das Raster beinhaltet die Kriterien Mitsprache und Inklusion, Transparenz, Methodik, Triangulation, Befriedigung des Informationsbedarfs, Identifizierung des Programmbeitrags, Ergebnisdarstellung sowie das neu ergänzte Kriterium der Nachhaltigkeit. Die Bewertungskriterien werden anhand von verschiedenen Unterkriterien systematisch bewertet und schließlich in einem zweiten Schritt aggregiert und verbildlicht. Abschließend werden Ergebnisse mit vorangegangenen Ergebnissen verglichen und erläutert.