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Tatjana Mauthofer, M.A.

 

Projektmanagerin

(CEval GmbH)

E-Mail: t.mauthofer(at)ceval.de
Telefon: +49 (0)681 - 302 - 35 32
Telefax: +49 (0)6 81 - 3 02 - 38 99
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Anschrift:
CEval GmbH
Im Stadtwald Geb. C 5.3
66123 Saarbrücken
Funktionsbereiche: Auftragsforschung
Akquisition
Schwerpunkte:
Entwicklungszusammenarbeit
Qualitative und quantitative Methoden
M&E Systeme, Nachhaltigkeit, Social Entrepreneurship

 

Beruflicher Werdegang

Seit 09.2017 Projektmanagerin CEval GmbH, Saarbrücken
04.2016 - 08.2017 Beraterin, Impact Evaluation, 4th Wheel Social Impact in Mumbai (Indien)
09.2014 - 01.2016 Projektmanagerin Internationale Beziehungen & Academia, Grameen Creative Lab, Wiesbaden
10.2012 - 03.2013 GIZ-Stipendiatin - Praxiserfahrung weltweit: Trainee bei 4th Wheel Social Impact, Ahmedabad (Indien)
07.2012 - 09.2012 Praktikantin, CARE Deutschland-Luxemburg e.V., Bonn
03.2011 - 07.2011 Praktikantin, Programm Nachhaltige Ländliche Entwicklung, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gGmbH, Lima (Peru)

Ausbildung

10.2012 - 09.2015
Master of Arts (M.A.), International Development Studies, Philipps-Universität Marburg
08.2011 - 01.2012 Auslandsstudiensemester an der Pontificia Universidad Cátolica de Valparaíso, Chile
09.2009 - 07.2012 Bachelor of Arts (B.A.), Außenwirtschaft, ESB Business School, Reutlingen
07.2009
Abitur am Raichberg-Gymnasium Ebersbach

 

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Laufende Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Evaluation eines Capacity Development Projekts zur Verbesserung von Kinderschutzsystemen in Äthiopien und Indien 8/201812/2018Kindernothilfe e.V.

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Weltweit sind Kinder in ihrem täglichen Leben zahlreichen Risikofaktoren ausgesetzt. In Anbetracht der Komplexität der Ursachen dafür, haben sich funktionierende Kinderschutzsysteme als wirksam erwiesen um Risiken entgegenzuwirken und Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch zu verhindern. Kindernothilfe e.V. initiierte 2014 gemeinsam mit der Karl Kübel Stiftung, dem Child Fund und terre des hommes das Projekt "Entwicklung und Umsetzung institutioneller Kinderschutzpolitiken sowie Vernetzung mit lokalen Kinderschutzsystemen durch mindestens 240 Organisationen in neun Ländern Asiens und Afrikas". Da das Projekt im Dezember 2018 endet, beauftragte Kindernothilfe e.V. das Centrum für Evaluation im August 2018 mit der Durchführung einer Evaluation. Ziel dieser ist es die Wirkungen des Projekts zu identifizieren und Erkenntnisse und Empfehlungen für zukünftige Interventionen auszusprechen. Ein wesentlicher Teil dabei ist es, die Theory of Change (ToC) des Projekts rückwirkend zu entwickeln, wobei die Partizipation von Konsortialpartnern, nationalen Trainern sowie der Zielgruppe und Begünstigten heirfür eine große Rolle spielt. Im Oktober 2018 finden Feldbesuche in Äthiopien und Südindien statt um insgesamt sechs Partnerorganisationen zu besuchen und Interviews und Fokusgruppengespräche zu führen. Kinder werden in die Evaluation miteingeschlossen, wofür kindgerechte, partizipative Forschungsmethoden, wie Picture Talk und Smiley-face-Skalen angewandt werden. Am Ende jedes Feldbesuchs findet ein eintägiger Workshop statt zu dem alle am Projekt teilgenommenen Organisationen der jeweiligen Region eingeladen sind. Während des Workshops werden vorläufige Ergebnisse sowie die ToC vorgestellt, diskutiert und validiert. Schließlich werden die verschiedenen Daten analysiert, trianguliert und die Ergebnisse den Konsortialpartnern vorgestellt.
Evaluation von APPEAR Projekten (Programmphasen I und II)3/20188/2018Österreichischer Austauschdienst (OeAD)-GmbH

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development (APPEAR) wird von der Austrian Development Agency (ADA) konzipiert, geleitet und finanziert, um die Strategie „Higher Education and Scientific Cooperation" zur Unterstützung von Hochschulen und Forschung für Entwicklung auf akademischer Ebene umzusetzen. Mit Unterstützung des World University Service (WUS) Österreich werden die geförderten Projekte von der Österreichischen Agentur für internationale Mobilität und Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung (OeAD GmbH) durchgeführt. Das übergeordnete Ziel von APPEAR ist die Stärkung der institutionellen Kapazitäten in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung und Management durch akademische Partnerschaften mit österreichischen Hochschulen und durch Stipendien. Ziel der Partnerschaften ist es, die allgemeinen Standards in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung und Management durch Wissenstransfer und innovative Projekte zu verbessern. Die Erreichung dieser Ziele soll schließlich zu einer wirksamen und nachhaltigen Armutsbekämpfung in den Partnerländern beitragen.

Übergeordnetes Ziel der Evaluation ist es, die laufenden und abgeschlossenen Projekte der APPEAR-Phasen I und II zu bewerten. Dabei wird Einblick gegeben, inwiefern die APPEAR-Richtlinien und Grundprinzipien bei der Projektumsetzung eingehalten wurden und in welchem Umfang, die Projekte ihre Ziele und Ergebnisse erreichen konnten. Darüber hinaus werden die Projekte nach den OECD/DAC-Kriterien Relevanz, Effektivität, Effizienz, Wirkung und Nachhaltigkeit bewertet. Die Evaluierung zielt darauf ab, die Stärken, Schwächen und Herausforderungen der APPEAR-Projekte zu identifizieren und Schlussfolgerungen, Lehren und Empfehlungen für die verbleibenden oder zukünftigen Projekte zu präsentieren.

Bei der Bewertung kommen verschiedene Methoden zum Einsatz (z. B. qualitative Dokumentenanalyse, Kontributions- und qualitative Attributionsanalyse). Primärdaten werden bei Projektbesuchen in Äthiopien und Uganda, Interviews und Gruppendiskussionen mit Projektpartnern in Österreich sowie in online Interviews mit Projektmitarbeiter*innen in Nicaragua erhoben. Die Datenerhebungsinstrumente umfassen auch teilstandardisierte Befragungen, Programm- und Projektdokumentationen sowie frühere Programme.
Meta-Evaluation von 34 Evaluationsberichten von World Vision Deutschland 12/20173/2018World Vision Deutschland e.V. (WVD)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: M.A. Tatjana Mauthofer

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Schon zum dritten Mal beauftrage World Vision Deutschland (WVD) das CEval dazu, eine Meta-Evaluation zu Evaluationsberichten von WVDs unterstützen Entwicklungsprogrammen durchzuführen. Insgesamt werden 34 Evaluationsberichte aus den Finanzjahren 2016 und 2017 analysiert. Als Bewertungsgrundlage dient dabei ein in den vorangegangenen Meta-Evaluationen von CEval und WVD gemeinsam ausgearbeitetes Bewertungsraster, das sich zum Teil auf das international anerkannte BOND-Tool stützt. Das Raster beinhaltet die Kriterien Mitsprache und Inklusion, Transparenz, Methodik, Triangulation, Befriedigung des Informationsbedarfs, Identifizierung des Programmbeitrags, Ergebnisdarstellung sowie das neu ergänzte Kriterium der Nachhaltigkeit. Die Bewertungskriterien werden anhand von verschiedenen Unterkriterien systematisch bewertet und schließlich in einem zweiten Schritt aggregiert und verbildlicht. Abschließend werden Ergebnisse mit vorangegangenen Ergebnissen verglichen und erläutert.
Meta-Evaluation und Synthese von Evaluationsberichten der Christoffel Blindenmission12/20172/2018Christoffel-Blindenmission (CBM)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: M.Sc. Elisabeth Schneider

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Auftrag der Christoffel Blindenmission (CBM) führte CEval eine Meta-Evaluation von 24 Evaluationsberichten der Jahre 2016 und 2017 durch. Mit dem Mandat „in den ärmsten Regionen der Welt für eine Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen zu kämpfen“, liegt der Projektfokus der CBM auf einer eingehenden Kooperation mit sowie auf der Förderung von lokalen Akteuren in Entwicklungsländern und Krisenregionen.

Primäres Ziel der Meta-Evaluation war die Zusammenfassung der unabhängigen Projektevaluationen sowie der Identifikation daraus resultierender Erkenntnisse hinsichtlich der einzelnen CBM-Mandatsbereiche. Dies soll zum einen die eigentliche Wirkung der Projektinitiativen bei CBM-Partnern und deren Klienten untersuchen und zum anderen die Evaluationsberichte auf Nutzung und Nutzwert für CBM-Mitarbeiter in sieben Weltregionen analysieren.

Im Zentrum der Evaluation steht eine eingehende Dokumentenanalyse der eingereichten Evaluationsberichte. Um die Homogenität der Daten zu gewährleisten wurde zunächst die Qualität aller Evaluationsberichte systematisch bewertet. Berichte, die gegebene Mindestqualitätsstandards erfüllen, wurden anhand eines Analyserasters, beruhend auf den Evaluationsfragen, evaluiert. Zusätzliches Instrument zur qualitativen und quantitativen Datenerhebung war eine Onlinebefragung der weltweiten Regionalbüros bezüglich der Nutzung und des Nutzwertes der Evaluationsberichte für deren Endnutzer.
Monitoring & Evaluation of slum rehabilitation project in Brazil11/201711/2020Knorr-Bremse Global Care e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: M.A. Tatjana Mauthofer

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

Knorr-Bremse Global Care e.V. (KBGC) unterstützt zusammen mit einem lokalen Partner ein Trainings- und Rehabilitationsprojekt in Grajaú, einem Slum Gebiet in Sao Paolo. Das Projekt strebt eine Verbesserung von Lebensbedingungen der Slumbevölkerung an, in dem, zum einen, Trainingsmaßnahmen im Bereich des Zivilen Bauens für junge Erwachsene angeboten werden und, zum anderen, die ausgebildeten Jugendlichen zusammen mit der Slumbevölkerung und dem lokalen Partner nachhaltige und adäquate Wohnhäuser errichten.

CEval unterstützt KBGC beim Aufbau eines Monitorings- & Evaluationssystems, das Fortschritte gegenüber der Projektziele und Wirkungen des Projekts über eine Laufzeit von drei Jahren misst. Um kurz-, mittel- und langfristige Wirkungen zu erfassen, wird dabei eine Zeitreihenanalyse eingesetzt, die sich auf mehrere Datensammlungen durch Fragebögen stützt. Alle sechs Monaten werden die Teilnehmer des Trainingprogramms befragt, deren Daten analysiert und aufbereitet, und in Kurzberichten Erkenntnisse des Programfortschritts an KBGC und deren Partner kommuniziert.
Wirkungsstudie: Armutsminderung im ländlichen Raum durch Fairtrade, Fortsetzungsstudie 20174/20172/2018TransFair Germany (TFG)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.Sc. Elisabeth Schneider, Friederike von Cölln, M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das Anliegen von TransFair e.V. ist es, den Fairen Handel zu stärken und es Produzenten und Produzentinnen im Süden zu ermöglichen, von den aus ihrer Produktion erwirtschafteten Einnahmen zu leben. Dies soll unter anderem durch die Schaffung von langfristigen und möglichst direkten Handelsbeziehungen von Produzentenorganisationen aus benachteiligten Regionen des Südens in den Markt des Nordens und durch die Einhaltung von Standards wie dem gesetzlichen Mindestlohn, dem Tragen von Schutzkleidung, bezahltem Urlaub oder sozialer Vorsorge für Angestellte auf Plantagen erreicht werden. Um die Wirkungen von Fairtrade auf das Umfeld der Produzenten und Produzentinnen zu untersuchen, beauftragte TransFair e.V. und die schweizerische Max Havelaar-Stiftung das CEval von 2011-2012 mit der Durchführung einer Wirkungsstudie unter dem Titel "Assessing the Impact of Fairtrade on Poverty Reducation through Rural Development." Damit war die Studie des CEval die erste, die potentielle Beiträge von Fairtrade zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum analysierte. Das Untersuchungsdesign umfasste dabei die Länder Ghana, Indien, Kenia und Peru und die Sektoren der Bananen-, Baumwolle-, Blumen-, Kaffee-, Kakao- und Teeproduktion. Die 2012 veröffentlichte Studie legt für die ausgewählten Fallstudien nahe, dass durch die Präsenz von Fairtrade-zertifizierten Kooperativen oder Plantagen Teile der Bevölkerung stärker in ländliche Entwicklungsaktivitäten einbezogen werden und dass dies zu einer Verbesserung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen im ländlichen Raum beiträgt.

Im Jubiläumsjahr 2017 möchte TransFair e.V. an diese Untersuchungen anknüpfen und beauftragte das CEval damit, erneut eine Wirkungsstudie für Fairtrade durchzuführen, die auf den empirischen Grundlagen der ursprünglichen Studie aufbaut. Mit den 2011 erhobenen qualitativen und quantitativen Daten wurde eine umfangreiche Datengrundlage geschaffen, die es ermöglicht, im Rahmen eines Zielgruppenvergleichs Entwicklungsfortschritte bei den damals untersuchten Zielgruppen (Produzent*innengruppen) zu untersuchen. Anhand eines Abgleichs von Experteninterviews, Fokusgruppendiskussionen, teilnehmenden Beobachtungen und quantitativen Befragungen sollen Entwicklungspfade mit Blick auf die soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung nachvollzogen und bewertet werden.

Abgelaufene Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Meta-Evaluation von Projekt- und Programmevaluationen 2015-20179/20172/2018Finnisches Außenministerium

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, Dr. Susanne Johanna Väth, M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das finnische Außenministerium beauftragte das CEval zusammen mit Particip und Indufor eine Meta-Evaluation ihrer Evaluationen von Programmen und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit durchzuführen. Das finnische Ministerium führt regelmäßig Meta-Evaluationen durch und im Fokus dieser Meta-Evaluation standen die Evaluierungen von 2015-2017.

Zielsetzung dieser Meta-Evaluierung war zum einen die Verbesserung von Evaluierungsberichten, die Praxis des Evaluierungsmanagements und Entwicklung von Evaluierungskapazitäten und die Identifizierung möglicher Lücken in der finnischen Evaluierungspraxis. Darüber hinaus standen auch die Inhalte der Evaluationsberichte im Fokus, z. B. wurden das Erreichen der DAC-Kriterien und weitere finnische Querschnittsthemen wie Gleichberechtigung von Mann und Frau oder nachhaltige Klimapolitik evaluiert.

Methodisch stand dabei eine Dokumentenanalyse der Evaluierungsberichte im Mittelpunkt der Meta-Bewertung, um zunächst die Qualität und anschließend den Inhalt der Evaluierungsberichte zu bewerten. Verschiedene Bewertungsinstrumente wurden entwickelt, um einen einfach durchführbaren und verlässlichen Bewertungsprozess zu ermöglichen. Im Rahmen der Qualitätsprüfung wurden die Evaluierungsberichte auf das Vorhandensein von Informationen überprüft, die für das Verständnis der Evaluierung (Gegenstand, Prozess und Ergebnisse) wesentlich sind. Zusätzlich wurden methodische Anforderungen wie z. B. die Daten- und Methodentriangulation oder der logische Fluss von den Daten über Ergebnisse und Schlussfolgerungen zu den Empfehlungen bewertet. Ein weiteres Tool wurde für die inhaltliche Analyse genutzt, bei der die Ergebnisse im Detail hinsichtlich der verschiedenen Bewertungskriterien sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen semi-standardisiert analysiert wurden.
Mid-Term Evaluation of the “ASEAN Secretariat Post 2015 – Institutional Strengthening and Capacity Development” project (Jakarta, Indonesien)8/201711/2017Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das ASEAN Sekretariat (ASEC) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) implementieren gemeinsam das vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland geförderte Vorhaben „ASEAN Sekretariat Post 2015 – Organisationsentwicklung und Capacity Development“. Die laufende Projektphase begann im Juni 2016 und unterstützt, aufbauend auf vorherige Capacity Development Aktivitäten, die Professionalisierung der strategischen Verwaltungsabteilungen und Stabsstellen des ASEAN-Sekretariats. Zudem arbeitet es mit Fachabteilungen zusammen, die zu einer Stärkung der ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft beitragen. Um den aktuellen Fortschritt der Projektphase zu erfassen, wurde das CEval beauftragt eine Zwischenevaluierung anhand der OECD-DAC Kriterien und erweiterten, projektspezifischen Leitfragen durchzuführen. Unter Berücksichtigung des institutionellen Rahmens des ASEC und der Vielfalt an Akteuren, wurde das Design der Kontributionsanalyse und ein Multi-Methoden-Ansatz gewählt.

Dazu wurden leitfadengestützte Interviews mit Schlüsselfiguren und teilstandardisierte Onlinebefragungen der Workshop Teilnehmer durchgeführt. Projektdokumentationen und Monitoringdaten ergänzen empirische Daten und ermöglichen Triangulation. Ziel der Zwischenevaluation ist es Einblicke in aktuellen Fortschritt des Projekts zu erhalten und Lernen für weitere Projektaktivitäten und zukünftige Phasen zu ermöglichen.
Beratungstätigkeit des ASEAN Sekretariats zur Ausarbeitung eines methodischen und operativen Rahmenkonzepts zum systematischen Wirkungsmonitoring4/20171/2018Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

CEval wurde von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beauftragt im Rahmen des ‘ASEAN Sekretariat Post 2015 – Organisationsentwicklung und Capacity Development‘ Projekts das ASEAN Sekretariat bei der Ausarbeitung eines methodischen und operativen Rahmenkonzepts zum systematischen Wirkungsmonitoring zu beraten.

Dabei galt es vor allem die Evaluierungsprozesse des ASEAN-Sekretariats zu untersuchen und fachliche Unterstützung für die Neudefinierung des Wirkungsmonitorings des ASEAN-Sekretariats, mit Schwerpunkt aurf ASEAN-Kooperationsprojekte, zu leisten.

Im Rahmen der Beratung wurden eine Reihe von Interviews mit den verantwortlichen M&E-Abteilungen sowie ein dreitägiges Methodentraining durchgeführt. Dabei wurden nicht nur die M&E-Kapazitäten von Mitarbeitern gestärkt, sondern auch ein gemeinsames Diskussionsforum für verschiedene Abteilungen geschaffen. Dies war besonders wichtig um Meinungen und Erfahrungen auszutauschen und Akzeptanz gegenüber dem neuen PMEFs zu schaffen. Der Abschlussbericht fasst wichtige Erkenntnisse zusammen, erörtert Best Practices anderer Akteure und beschreibt Konzepte, mögliche Mechanismen und Empfehlungen zur Implementierung eines funktionalen PMEFs.
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