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Dr. Cornelia Römling

 

Senior-Projektmanagerin

(CEval GmbH)

E-Mail: c.roemling(at)ceval.de
Telefon: +49 (0)681 - 302 - 23 32
Telefax: +49 (0)6 81 - 3 02 - 38 99
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Anschrift:
CEval GmbH
Im Stadtwald Geb. C 5.3
66123 Saarbrücken
Funktionsbereiche: Auftragsforschung
Akquisition
Schwerpunkte:
Entwicklungszusammenarbeit
Qualitative und quantitative Methoden
Umwelt und Nachhaltigkeit
Wirkungsevaluation
Meta-Evaluation

Beruflicher Werdegang

Seit 05.2016 Senior-Projektmanagerin CEval GmbH
06.2013 - 10.2015 Nachhaltigkeitsmanagerin, Vertriebs- und Produktmanagerin bei América Andina GmbH & Co. KG
10.2012 - 12.2012 Praktikum in der Projektentwicklung von Wirkungsevaluierungen im Gesundheitssektor bei Innovations for Poverty Action in Lima, Peru
05.2009 - 05.2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Agrarökonomie und rurale Entwicklung der Georg-August-Universität Göttingen
10.2008 - 12.2008 Praktikantin am Amsterdam Institute for International Development (AIID) im Bereich Wirkungsevaluation
11.2006 - 02.2007 Praktikum bei der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ GmbH), Abteilung "Wirtschaft und Beschäftigung", Eschborn,

Ausbildung

05.2009 - 05.2012
Promotion bei Prof. Matin Qaim im internationalen Ph.D. Programm für Agrarwissenschaften (IPAG) der Georg-August-Universität Göttingen
Dissertationsthema: "A Socio-Economic Analysis of Obesity and Intra-household Nutritional Inequality in Indonesia"
04.2009 Master International Exonomics (M.A.)
Thema der Masterarbeit: – Wage Differentials in the Northeast Region of Brazil
04.2007 - 04.2009 Masterstudium "International Economics" mit Spezialisierung in Entwicklungsökonomie an der Georg-August-Universität Göttingen
10.2001 - 04.2006
Diplomstudium "International Business Studies", Abschluss als Diplomkauffrau, an der Universität Paderborn
Titel der Diplomarbeit: Auswirkungen des Mercosur auf die internationalen Wirtschaftsbeziehungen in Lateinamerika
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Aufsätze

JahrTitelAutor
2013Dual Burden Households and Nutritional Inequality in Indonesia. Economics and Human Biology, Vol. 11, Nr. 4, pp 405-592Römling, Cornelia; Qaim, Matin
2012Obesity Trends and Determinants in Indonesia. Appetite, Vol. 58, Nr. 3, pp 1005-1013Römling, Cornelia; Qaim, Matin
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Laufende Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Integration des Programms „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) in das M&E-System von Engagement Global9/201812/2018Engagement Global Service für Entwicklungsinitiativen gGmbH

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

Anfang 2012 wurde mit Engagement Global gGmbH auf Bundesebene eine zentrale Einrichtung zur Förderung und Koordination des entwicklungspolitischen Engagements zivilgesellschaftlicher, kommunaler und privatwirtschaftlicher Akteure sowie zur entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit geschaffen. Die SKEW – ein Programm von Engagement Global – fokussiert sich insbesondere auf die Förderung von kommunaler Entwicklungszusammenarbeit. Um sowohl die zweckgemäße Verwendung dieser Mittel, als auch vor allem die Wirksamkeit ihres Einsatzes belegen zu können, hat Engagement Global für alle Fachbereiche und Programme die Grundlagen zur technischen Implementierung eines umfassenden Monitoring- und Evaluations- (M&E) System geschaffen.

Da die SKEW in der damaligen Entwicklung des Monitoringsystems ausgenommen wurde, wurden das CEval und ISPO nun damit beauftragt die Einbindung der SKEW in das organisationsweite Monitoringsystem vorzunehmen. Wie bei der Konzeption des hausweiten M&E-Systems werden zuerst die Wirkungsmodelle und Indikatoren überprüft oder entwickelt. Die Zielsetzungen und Indikatoren werden daraufhin in die strategischen Richtungsaussagen von Engagement Global integriert. Um die Erstellung eines Monitoringsystems für die SKEW zu vervollständigen, wird zudem im nächsten Schritt ein Datenerhebungsplan erstellt und die zugehörigen Datenerhebungsinstrumente werden (weiter-) entwickelt.
Begleitende Evaluation des Studienbegleitprogramms des Masterstudiengangs AMASE8/201811/2018European School of Materials (EUSMAT)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

Die European School of Materials (EUSMAT) der Universität des Saarlandes bietet im Konsortium mit drei weiteren europäischen Universitäten (Luleå Technical University, Schweden, Barcelona Tech, Spanien und Université de Lorraine, Frankreich) den internationalen Masterstudiengang AMASE (Advanced Materials Science and Engineering) an. Die Studierenden haben die Möglichkeit, zu Beginn des Studiums an einer Einführungswoche in Saarbrücken teilzunehmen, die darauf abzielt, eine grundlegende Orientierung bezüglich des Studienverlaufs zu vermitteln sowie mithilfe von Trainings diverse Schlüsselkompetenzen zu stärken. Nach dem ersten Jahr des zweijährigen Masterstudiums wird den Studierenden zudem die Teilnahme an einer Sommerschule in Saarbrücken angeboten, deren Ziel es ist, die Studierenden mit Blick auf Ihren Berufseinstieg zu unterstützen. Beide Veranstaltungen sollen als Bestandteil des Studienbegleitprogramms evaluiert werden. Im Rahmen einer begleitenden Evaluation steht die Ermittlung des Nutzens der beiden Angebote für die Zielgruppe im Mittelpunkt.

In methodischer Hinsicht werden hierfür zwei standardisierte Befragungen sowie Fokusgruppendiskussionen mit den Teilnehmenden der beiden Veranstaltungen durchgeführt.
Evaluation von CAPAQUA –Development of Educational and Research CAPacity in Eastern Africa for the Sustainable Management of AQUAatic Ecosystems4/20187/2018Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

CAPAQUA (Development of Educational and Research CAPacity in Eastern Africa for the Sustainable Management of AQUAatic Ecosystems) zielt darauf ab, die Kapazitäten ostafrikanischer Institutionen im Bereich Hochschulbildung, Wissenschaft und Technologie (Higher Education, Science and Technology (HEST)) zu stärken. CAPAQUA wird gemeinsam von der Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien, dem IHE Delft Institute for Water Education, der Egerton University (EGU), der Addis Abeba University (AAU), der Bahir Dar University und dem Ethiopian Institute for Agricultural Research, National Fish and Other Aquatic Lives Research Center (EIAR-NFALRC) durchgeführt. Übergeordnetes Ziel von CAPAQUA ist es, eine nachhaltige Bewirtschaftung der aquatischen Ökosysteme und ihrer Ressourcen zu fördern, die Lebensgrundlagen in Ostafrika zu verbessern und zur Erreichung der Sustainable Development Goals beizutragen.

Hauptziel der Evaluierung ist es, Stärken und Schwächen des Projekts zu identifizieren und den Projektpartnern Empfehlungen im Hinblick auf eine höhere Relevanz, Effektivität, Effizienz und Nachhaltigkeit zukünftiger CAPAQUA-Projekte zu geben. Die Evaluierung bewertet auch, inwieweit das Querschnittsthema Gender Mainstreaming berücksichtigt wurde und versucht, die wichtigsten Einflussfaktoren für das Erreichen bzw. Nichterreichen der erwarteten Projektergebnisse und -ziele zu identifizieren. Die Evaluierung ist auf den Projektzeitraum von Oktober 2015 bis September 2018 ausgerichtet.

Durch Tiefeninterviews mit Projektmitarbeiter*innen und verschiedenen Stakeholdern, Fokusgruppendiskussionen mit Programmteilnehmer*innen und Alumni sowie Programm- und Projektdokumentationen werden umfangreiche qualitative und quantitative Daten erhoben. Geografischer Schwerpunkt der Evaluierung liegt in Ostafrika mit Fokus auf Uganda, Kenia und Äthiopien, in denen während eines Feldbesuchs die empirischen Daten erhoben werden. Außerdem werden auch die involvierten Institutionen und weitere Stakeholder in Österreich in die Datenerhebung eingebunden.
Evaluation von APPEAR Projekten (Programmphasen I und II)3/20188/2018Österreichischer Austauschdienst (OeAD)-GmbH

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development (APPEAR) wird von der Austrian Development Agency (ADA) konzipiert, geleitet und finanziert, um die Strategie „Higher Education and Scientific Cooperation" zur Unterstützung von Hochschulen und Forschung für Entwicklung auf akademischer Ebene umzusetzen. Mit Unterstützung des World University Service (WUS) Österreich werden die geförderten Projekte von der Österreichischen Agentur für internationale Mobilität und Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung (OeAD GmbH) durchgeführt. Das übergeordnete Ziel von APPEAR ist die Stärkung der institutionellen Kapazitäten in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung und Management durch akademische Partnerschaften mit österreichischen Hochschulen und durch Stipendien. Ziel der Partnerschaften ist es, die allgemeinen Standards in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung und Management durch Wissenstransfer und innovative Projekte zu verbessern. Die Erreichung dieser Ziele soll schließlich zu einer wirksamen und nachhaltigen Armutsbekämpfung in den Partnerländern beitragen.

Übergeordnetes Ziel der Evaluation ist es, die laufenden und abgeschlossenen Projekte der APPEAR-Phasen I und II zu bewerten. Dabei wird Einblick gegeben, inwiefern die APPEAR-Richtlinien und Grundprinzipien bei der Projektumsetzung eingehalten wurden und in welchem Umfang, die Projekte ihre Ziele und Ergebnisse erreichen konnten. Darüber hinaus werden die Projekte nach den OECD/DAC-Kriterien Relevanz, Effektivität, Effizienz, Wirkung und Nachhaltigkeit bewertet. Die Evaluierung zielt darauf ab, die Stärken, Schwächen und Herausforderungen der APPEAR-Projekte zu identifizieren und Schlussfolgerungen, Lehren und Empfehlungen für die verbleibenden oder zukünftigen Projekte zu präsentieren.

Bei der Bewertung kommen verschiedene Methoden zum Einsatz (z. B. qualitative Dokumentenanalyse, Kontributions- und qualitative Attributionsanalyse). Primärdaten werden bei Projektbesuchen in Äthiopien und Uganda, Interviews und Gruppendiskussionen mit Projektpartnern in Österreich sowie in online Interviews mit Projektmitarbeiter*innen in Nicaragua erhoben. Die Datenerhebungsinstrumente umfassen auch teilstandardisierte Befragungen, Programm- und Projektdokumentationen sowie frühere Programme.
Monitoring & Evaluation of slum rehabilitation project in Brazil11/201711/2020Knorr-Bremse Global Care e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: M.A. Tatjana Mauthofer

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

Knorr-Bremse Global Care e.V. (KBGC) unterstützt zusammen mit einem lokalen Partner ein Trainings- und Rehabilitationsprojekt in Grajaú, einem Slum Gebiet in Sao Paolo. Das Projekt strebt eine Verbesserung von Lebensbedingungen der Slumbevölkerung an, in dem, zum einen, Trainingsmaßnahmen im Bereich des Zivilen Bauens für junge Erwachsene angeboten werden und, zum anderen, die ausgebildeten Jugendlichen zusammen mit der Slumbevölkerung und dem lokalen Partner nachhaltige und adäquate Wohnhäuser errichten.

CEval unterstützt KBGC beim Aufbau eines Monitorings- & Evaluationssystems, das Fortschritte gegenüber der Projektziele und Wirkungen des Projekts über eine Laufzeit von drei Jahren misst. Um kurz-, mittel- und langfristige Wirkungen zu erfassen, wird dabei eine Zeitreihenanalyse eingesetzt, die sich auf mehrere Datensammlungen durch Fragebögen stützt. Alle sechs Monaten werden die Teilnehmer des Trainingprogramms befragt, deren Daten analysiert und aufbereitet, und in Kurzberichten Erkenntnisse des Programfortschritts an KBGC und deren Partner kommuniziert.
Wirkungsevaluation des WIENCO Ghana Ltd. Vertragsanbau 10/201512/2020Common fund for Commodities

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth, Dr. Cornelia Römling, Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Kooperationspartner: German Institute of Global and Area Studies

Beschreibung

Übergreifendes Ziel der Wirkungsevaluation ist es, die Wirksamkeit zweier vom Africa Agricultural and Trade Investments Fund (AATIF) finanzierten und von WIENCO Ghana gemanagten Vertragsanbauvorhaben in den Bereichen Kakao und Mais zu überprüfen und zu bewerten. Das Hauptinteresse der Evaluation liegt dabei insbesondere in der Bestimmung eines kausalen Zusammenhangs zwischen der Teilnahme an den Vorhaben von WIENCO und den folgenden Merkmalen:

  • Produktivitätsniveau
  • Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Betriebs- und Haushaltseinkommen
  • Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • Risikoaussetzung des Haushaltseinkommen
  • Eingesetzte Risikobewältigungs- und Managementstrategien der Haushalte und Betriebe
  • Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu dienen, einen Nachweis über die Effektivität der Vertragsanbauvorhaben und damit der finanziellen Unterstützung durch den AATIF zu erbringen. Darüber hinaus soll für WIENCO ein einfaches Datenerhebungsinstrument für ein kontinuierliches Monitoring seiner Vorhaben entwickelt werden.

    Die in Zusammenarbeit mit dem German Institute for Global and Area Studies (GIGA) und weiteren ghanaischen Partnern durchgeführte methodisch anspruchsvolle Wirkungsevaluation läuft über fünf Jahre, beginnend mit einer Baseline-Erhebung Anfang 2016. Zur Generierung einer möglichst validen Datenbasis wird dabei im Rahmen eines Multi-Methoden-Ansatzes quantitative Haushaltsbefragungen mit einer tiefgehenden qualitativen Kontextanalyse mittels Fokusgruppen- und Experteninterviews kombiniert.

Abgelaufene Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Meta-Evaluation der Evaluierungsberichte von Plan International2/20184/2018Plan International Deutschland e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, M.A. Sandra Bäthge, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Plan International arbeitet seit vielen Jahren in Afrika, Asien und Nord- und Südamerika, um Kinderrechte zu fördern und Kindern aus der Armut zu befreien. Das 1989 gegründete Deutsche Nationalbüro von Plan International beteiligt sich an der Finanzierung von Entwicklungsprojekten und -programmen sowie an der Finanzierung und Beauftragung externer Evaluationen. Plan International Deutschland beschloss, eine Meta-Evaluierung der Evaluierungsberichte aus den Jahren 2013 und 2017, die alle geographischen Regionen abdecken, durchzuführen. Die vorrangigen Ziele der Meta-Evaluation waren die Bewertung der Stärken und Schwächen der Evaluationsberichte anhand einer Analyse der Qualität, die Identifizierung der Erfolgs- und Risikofaktoren, die ihre Qualität beeinflussen können, und das Geben von Empfehlungen. Ein besonderer Schwerpunkt in der Meta-Evaluation war auf den Einfluss der Art der Evaluierung (d.h. von wem sie koordiniert und durchgeführt wird) sowie auf die verfügbaren Ressourcen und den Zeitrahmen gelegt. Die Meta-Evaluierung basierte auf einer Analyse der Evaluierungsberichte. Umfangreiche Analyseinstrumente wurden eingesetzt, um die Vollständigkeit der Berichte, die Validität der Befunde und die Nützlichkeit der Auswertungsberichte zu analysieren. Die Dokumentenanalyse gliederte sich in zwei Phasen. Während in der ersten Phase ("Pre-Rating") die Vollständigkeit der Evaluierungsberichte bewertet wurde, wurde in der zweiten Phase ("vertiefte Analyse") ein umfassenderes Set von Qualitätsbewertungskriterien auf eine Stichprobe von Berichten angewandt, um eine detailliertere Beurteilung der Validität der Ergebnisse und der Nützlichkeit für ihre Adressaten zu ermöglichen.
Meta-Evaluation von Projekt- und Programmevaluationen 2015-20179/20172/2018Finnisches Außenministerium

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, Dr. Susanne Johanna Väth, M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das finnische Außenministerium beauftragte das CEval zusammen mit Particip und Indufor eine Meta-Evaluation ihrer Evaluationen von Programmen und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit durchzuführen. Das finnische Ministerium führt regelmäßig Meta-Evaluationen durch und im Fokus dieser Meta-Evaluation standen die Evaluierungen von 2015-2017.

Zielsetzung dieser Meta-Evaluierung war zum einen die Verbesserung von Evaluierungsberichten, die Praxis des Evaluierungsmanagements und Entwicklung von Evaluierungskapazitäten und die Identifizierung möglicher Lücken in der finnischen Evaluierungspraxis. Darüber hinaus standen auch die Inhalte der Evaluationsberichte im Fokus, z. B. wurden das Erreichen der DAC-Kriterien und weitere finnische Querschnittsthemen wie Gleichberechtigung von Mann und Frau oder nachhaltige Klimapolitik evaluiert.

Methodisch stand dabei eine Dokumentenanalyse der Evaluierungsberichte im Mittelpunkt der Meta-Bewertung, um zunächst die Qualität und anschließend den Inhalt der Evaluierungsberichte zu bewerten. Verschiedene Bewertungsinstrumente wurden entwickelt, um einen einfach durchführbaren und verlässlichen Bewertungsprozess zu ermöglichen. Im Rahmen der Qualitätsprüfung wurden die Evaluierungsberichte auf das Vorhandensein von Informationen überprüft, die für das Verständnis der Evaluierung (Gegenstand, Prozess und Ergebnisse) wesentlich sind. Zusätzlich wurden methodische Anforderungen wie z. B. die Daten- und Methodentriangulation oder der logische Fluss von den Daten über Ergebnisse und Schlussfolgerungen zu den Empfehlungen bewertet. Ein weiteres Tool wurde für die inhaltliche Analyse genutzt, bei der die Ergebnisse im Detail hinsichtlich der verschiedenen Bewertungskriterien sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen semi-standardisiert analysiert wurden.
Formative Evaluation der Out-of-School-Children Initiative (OOSCI)3/20172/2018United Nations International Children’s Fund (UNICEF)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Focus dieser Evaluierung stand die Out-of-School-Children Initiative (OOSCI) von UNICEF und dem UNESCO Institute for Statistics (UIS). Die Initiatve wurde im Jahr 2010 initiiert, um die Anzahl von Kindern, die nicht zur Schule gehen, in den Partnerländern zu reduzieren. Zur Erreichung dieser Zielsetzung wurden einmal umfassende Profile von Kindern, die nicht zur Schule gehen, in jedem Land erstellt, die spezifischen Barrieren in jedem Land identifiziert, die dazu beitragen, dass Kinder nicht zur Schule gehen und Empfehlungen für politische und strategische Änderungen entwickelt, um diese Barrieren zu adressieren.

Die Evaluierung zielte darauf ab, die Validität der Theory of Change und ihrer Annahmen zu testen. Dadurch wurde die Programmlogik gestärkt und der Fortschritt in der Zielerreichung der Reduzierung von Kindern, die nicht die Schule besuchen, bewertet. Außerdem lieferte die Evaluierung detaillierte Informationen über den Nutzen der Initiative für die verschiedenen Stakeholder. Zudem wurden die Ergebnisse der Evaluierung dazu genutzt, den Rechenschaftspflichten gegenüber den Geldgebern nachzukommen.

Im Zentrum der Evaluierung stand eine Dokumentenanalyse zur Bewertung des Fortschritts durch OOSCI für eine Stichprobe von 42 Ländern. Die Inhalte der Dokumente wurden zur Beantwortung der Evaluationsfragen auf einer vierstufigen Skala bewertet. Neben einer deskriptiven Analyse wurden diese Kodierungen auch für eine Qualitative Comparative Analysis (QCA) genutzt. QCA ermöglichte die Analyse, welche Kombinationen von Merkmalen zu einem bestimmten Outcome führt. Zusätzliches Instrument der Datenerhebung war eine Onlinebefragung aller UNICEF Länderbüros. Es wurden weitere qualitative Daten in den USA und in acht Länderbesuchen erhoben. Die Evaluierung wurde zusammen mit Proman und weiteren Consultants durchgeführt. CEval war in der Evaluierung für die Evaluationsmethodik verantwortlich.
Evaluation des Projektes "Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)" und des "Förderprogramms für Kommunalen Klimaschutz und Klimaanpassungsprojekte (FKKP)"12/20165/2017Engagement Global - Service für Entwicklungsinitiativen gGmbH

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) unter dem Dach von Engagement Global ist das Kompetenzzentrum der kommunalen Entwicklungspolitik in Deutschland. Seit 2001 bietet sie eine Dialogplattform zum kommunalen Erfahrungsaustausch und fördert kommunale Akteure in ihrem entwicklungsbezogenen Engagement durch Qualifizierungs-, Informations- und Beratungsangebote, die Umsetzung von Modellprojekten sowie Hilfestellungen für finanzielle Förderung.

Zum Leistungsspektrum der SKEW zählen unter anderem die Vorhaben "Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)" und das "Förderprogramm für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte (FKKP)". Während durch Nakopa bestehende und neue Partnerschaften zwischen deutschen Kommunen und Kommunen des globalen Südens zur Planung und Unterstützung von gemeinsamen Projekten in ausgewählten entwicklungspolitisch relevanten Themenfeldern gefördert werden, zielt die Förderung durch FKKP ausschließlich auf die Förderung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel.

Nach einem ersten dreijährigen Projektzyklus sollen diese beiden Vorhaben nun sowohl hinsichtlich prozessualer Aspekte der Projektadministration als auch herbeigeführter Wirkungen der geförderten Projekte sowie der Förderangebote Nakopa und FKKP evaluiert werden. Zur Beantwortung der an den OECD-DAC Evaluationskriterien ausgerichteten Leitfragen wird ein auf dokumentarischen und empirischen Daten beruhender kontributionsanalytischer Untersuchungsansatz gewählt. Grundlage der Untersuchen sind entsprechend sowohl Monitoringdaten und Projektdokumentation als auch eigens, mittels leitfadengestützter Intensivinterviews sowie teilstandardisierter Onlinebefragungen der teilnehmenden Kommunen, erhobene Daten.
Externe Evaluation des Netherlands Fellowship Programme (NFP II) und der Netherlands Initiative for Capacity in Higher Education (NICHE II)9/20161/2017Niederländisches Außenministerium (MFA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling

Kooperationspartner: ACE Europe

Beschreibung

Im Auftrag des niederländischen Außenministeriums (MFA) führte das CEval eine externe Evaluation des 'Dutch Fellowship Programme' (NFP II) und der 'Netherlands Initiative for Capacity Development in Higher Education' (NICHE II) durch. Diese Programme, die vom MFA finanziert und von der niederländischen Organisation für internationale Zusammenarbeit in der Hochschulbildung, 'EP-Nuffic' verwaltet werden, fördern die Entwicklung von Kapazitäten im Bereich der Hochschulbildung in Partnerländern der niederländischen Entwicklungszusammenarbeit. Hauptziel von NFP und NICHE ist es, den quantitativen und qualitativen Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in Entwicklungsländern zu reduzieren und zum Aufbau nachhaltiger Kapazitäten im Rahmen der Armutsreduzierung beizutragen. Unter NFP werden Stipendien an Berufstätige vergeben, damit diese an Schulungen und Aufbaustudiengängen in den Niederlanden teilnehmen können. NICHE zielt auf die Stärkung institutionelle Kapazitäten zur Verbesserung der Qualität, Relevanz und Gender-Sensibilität der postsekundären Ausbildung in den NICHE-Partnerländern. Die Evaluation deckte den Umsetzungszeitraum der beiden Programme von 2002 bis 2015 ab, wobei der Fokus auf der letzten Projektphase seit 2012 lag, die sich durch eine besondere Ausrichtung der Programme auf Wirtschaftsdiplomatie und eine stärkere Angleichung an die vier Schwerpunktthemen der niederländischen Entwicklungsstrategie (Wasser, sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit und Nahrungsmittelsicherheit) auszeichnete. Die Evaluation diente dabei insbesondere zur Rechenschaftslegung über die hierfür von den Niederlanden bereitgestellten Finanzmittel sowie zur Generierung von Lernerfahrungen zur zukünftigen Programm- und Strategieentwicklung. Im Rahmen der Evaluation wurden beide Programme gemäß der OECD/DAC-Kriterien hinsichtlich ihrer Relevanz, Effizienz, Effektivität, Wirkung und Nachhaltigkeit bewertet. Auf Grundlage der Ergebnisse wurden Empfehlungen zur zukünftigen Optimierung der Programme entwickelt. Die Evaluation wurde in Zusammenarbeit mit ACE Europe, einem belgischen Beratungsunternehmen, umgesetzt.
Evaluierung der §§20a und b PolG (Polizeigesetz) NRW6/20165/2017Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

Gegenstand dieses Projekts war die wissenschaftliche Begleitung der Evaluierung der §§ 20a und b des Polizeigesetzes Nordrhein-Westfalen (PolG NRW), welche am 01. Juli 2013 in Kraft traten. Sie wurden eingeführt zur Neuregelung des landesrechtlichen Auskunftsanspruchs der Polizei über Telekommunikations- und Telemediendaten und der Datenerhebung mit eigenen technischen Mitteln. Im Gesetz wurde verankert, dass die Auswirkungen dieser Vorschrift und die praktische Anwendung (...) nach einem Erfahrungszeitraum von drei Jahren durch die Landesregierung unter Mitwirkung einer oder eines unabhängigen wissenschaftlichen Sachverständigen geprüft (werden)(§20a Absatz 7 Satz 1).

Diese gesetzliche Neuregelung betrifft eine in der Politik und Öffentlichkeit immer wieder intensiv diskutierte Frage. So ist es einerseits Aufgabe der Polizei (nicht nur in) NRW, die innere Sicherheit im Land zu gewährleisten und sie ist daher mit allen Befugnissen auszustatten, die sie zur Erfüllung dieser Aufgabe benötigt. Andererseits argumentieren Datenschützer, dass gerade die Telekommunikations- und Telemediendaten einen sehr sensiblen Bereich der individuellen Privatsphäre darstellen, des es so weitreichend wie möglich zu schützen gilt. Aus diesem Grund sollte durch die neuen Normen ein klarer Handlungsrahmen geschaffen werden, der sowohl Polizei als auch Dienstanbietern im Bereich Telekommunikation Rechtssicherheit verschafft. Das CEval war im Rahmen der Evaluation insbesondere für die Konkretisierung und Operationalisierung der leitenden Fragestellungen, die Identifizierung geeigneter Indikatoren und die Entwicklung eines geeigneten Evaluationsdesigns und der Erhebungsinstrumente zuständig und unterstützte bei der Datenerhebung. Auch die Analyse der Daten und die Berichtsfertigung erfolgten unter der Federführung des CEval.

Methodisch wurden sowohl leitfadengestützte Interviews, Fokusgruppendiskussionen als auch standardisierte Befragungen durchgeführt, um so Aussagen über durch die Einführung des Gesetzes bewirkte Veränderungen in den Prozessabläufen und die Auswirkungen der Neuregelung zu generieren und Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Gesetzes abzuleiten.
Meta-Evaluierung der Projektevaluierungen aus den Jahren 2014-20156/201610/2016MISEREOR

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling

Kooperationspartner: .Evaluation.Consulting (Jens Koy)

Beschreibung

Misereor unterstützt eine Vielzahl von Entwicklungsprojekten die durch Partnerorganisationen durchgeführt werden. Die Evaluation dieser Projekte, beauftragt durch die Partnerorganisationen oder durch Misereor leistet einen wichtigen Informations- und Lernbeitrag. Das CEval ist zusammen mit .Evaluation.Consulting nun beauftragt eine Metaevaluation der Evaluationen der Jahre 2014-2015 durchzuführen. Ziel ist es, aussagekräftige Informationen zur Qualität der von Partnern beauftragten Evaluierungen zu erheben und so im Bereich der Qualitätssicherung mögliche Verbesserungen herbeizuführen.

Dabei richtet sich die Meta-Evaluierung im Wesentlichen nach den DAC-Standards und -Prinzipien. Methodisch wird in einer ersten Stufe eine repräsentative Anzahl von Studien einem Basischeck unterzogen, um so Qualitätsaussagen aus der Breite der Studien ziehen zu können. Die Kriterien Vollständigkeit und Angemessenheit der Dokumentation, Unabhängigkeit, Glaubwürdigkeit, Nützlichkeit werden anhand von verschiedenen Unterkriterien bewertet und anschließend aggregiert. In einem zweiten Schritt wird ein Teil der Studien, die eine besondere Lernfunktion erfüllen, einer intensiven Analyse von diesen und weiteren Kriterien unterzogen. Ausgewertet werden hauptsächlich die Evaluierungsberichte aber auch dazugehörige Dokumente wie Terms of Reference und generelle Dokumente von Misereor zum Thema. Darüber hinaus, werden zur Beantwortung bestimmter Untersuchungsfragen auch vereinzelt Interviews durchgeführt. In Zusammenarbeit mit .Evaluation.Consulting übernimmt das CEval die Entwicklung und Konzeption der Analyseraster und ist insbesondere in der Datenanalyse und -auswertung involviert.
Untersuchung der Effektivität und des Impact der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI)12/20158/2016Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), LBN Strategies

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) ist ein globaler Standard zur Förderung eines offenen und rechenschaftspflichtigen Managements natürlicher Ressourcen. Der Standard soll Regierungs- und Unternehmenssysteme stärken, die öffentliche Debatte informieren und Vertrauen fördern. In jedem implementierenden Land wird die Initiative durch einen Zusammenschluss von Regierungen, Unternehmen und Organisationen der Zivilgesellschaft unterstützt.

Die GIZ hatte die Evaluation der Initiative in Auftrag gegeben und dabei die folgenden Ziele definiert:

  • Die Bewertung der Outcomes, der Effektivität und des Impacts (positiv und negativ, intendiert und nicht intendiert) von EITI vor dem Hintergrund des EITI MDTF Results Framework, und die nähere Betrachtung der Verbindungen zwischen Transparenz, Rechenschaftspflicht und wenn möglich weitergehenden Entwicklungszielen.
  • Die Bewertung der durch EITI entwickelten Theorie des Wandels und des EITI MDTF Results Framework mit dem Ziel, ein verbessertes generisches EITI Zielsystem zu entwickeln und ausgewählte Multi Stakeholder Groups bei der Entwicklung spezifischer nationaler EITI Zielsysteme und der Ableitung wirkungsorientierter Indikatoren zu assistieren.

Diese Ziele und die Komplexität des EITI Kontextes machten ein maßgeschneidertes Design notwendig. Der methodische Ansatz der Evaluation umfasste deswegen:

  • Makro-quantitative statistische Analysen
  • Tiefgehende Fallstudien
  • Partizipative Ansätze in der Operationalisierung, Datenerhebung und der Analyse der Ergebnisse.

Unter der Koordination von LBN Strategies und in Zusammenarbeit mit weiteren Beratern übernahm das Centrum für Evaluation die Führung in der Studienkomponente „Ansätze und Methodologie“.
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