Deutsch Englisch
Navigation

Dr. Susanne Johanna Väth

 

Wome

Senior Projektmanagerin

(CEval GmbH)

E-Mail: s.vaeth(at)ceval.de
Telefon: +49 (0)6 81 - 3 02 - 49 37
Telefax: +49 (0)6 81 - 3 02 - 38 99
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Anschrift:
CEval GmbH
Im Stadtwald Geb. C 5.3
66123 Saarbrücken
Funktionsbereiche:
Auftragsforschung
Akquisition
Projektmanagement
Schwerpunkte:
Wirkungsevaluation
Meta-Evaluation
Quantitative und qualitative Methoden
(Entwicklungs-) Ökonomie
Entwicklungszusammenarbeit
Organisationsentwicklung

Beruflicher Werdegang

Seit 01.2015  Senior Projektmanagerin der CEval GmbH
04.2014 - 12.2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centrum für Evaluation (CEval) an der Universität des Saarlandes
06.2009 - 03.2013

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kooperation in Entwicklungsländern der Philipps-Universität Marburg

Mitarbeit im GIZ-Kooperationsprojekt „Regionale Kompetenznetzwerke Bodenpolitik und Bodenordnung“, Durchführung von Politikberatung, Kommentierung von Initiativen und Stellungnahmen, Wirkungsmonitoring und Operationsplanungen des GIZ Sektorvorhabens „Land Management“, Feldforschung in Ghana und Kenia (9 Monate)

10.2011 - 12.2011
04.2010 - 06.2010
Gutachterin für die GIZ in Ghana
Analysen zu Land Governance und großflächigen Investitionen im Ölpalmsektor
05.2007 - 05.2009 Studentische Hilfskraft am Institut für Kooperation in Entwicklungsländern
07.2008 - 10.2008
02.2008 - 04.2008
Praktikantin im „Market-oriented Agriculture Programme“ der GTZ in Ghana

Ausbildung

06.2009 - 03.2014 Promotion zum Dr. rer. pol. - bei Prof. Dr. Michael Kirk am Lehrstuhl für Entwicklungsökonomie der Philipps-Universität Marburg
Thema: "Processes and Impacts of Investment in Land”
10.2006 - 06.2009 Masterstudium „International Development Studies“ an der Philipps-Universität Marburg
07.2005 - 12.2005 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Stellenbosch/Südafrika
10.2003 - 08.2006 Bachelorstudium „Philosophy & Economics“ an der Universität Bayreuth
06.2003 Abitur am Peter-Wust-Gymnasium in Merzig
[Nach oben]

Aufsätze

JahrTitelAutor
2016Evaluation internationaler Forschungsförderung am Beispiel des Deutsch-Ägyptischen Forschungsfonds (GERF). Zeitschrift für Evaluation - ZfEv, 15. Jahrgang, Heft 2, Oktober 2016Väth, Susanne Johanna; Rohde, Oliver
2015Interplay of land governance and large-scale agricultural investement: evidence from Ghana and Kenya. The Journal of Modern African Studies, Volume 53, Issue 1 March 2015, pp.69-92Nolte, Kerstin; Väth, Susanne Johanna
2015Impact Evaluation Guidebook for Climate Change Adaption Projects. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Global Project Effective Adaption Finance (M&E Adapt), Bonn und EschbornSilvestrini, Stefan; Bellino, Ines; Väth, Susanne Johanna
2014Do property rights and contract farming matter for rural development? Evidence from a large-scale investment in Ghana. MAGKS Joint Discussion Paper Series in Economics, No. 16-2014.Väth, Susanne Johanna; Kirk, Michael
2014Life satisfaction, contract farming and property rights: Evidence from Ghana. MAGKS Joint Discussion Paper Series in Economics, No. 15-2014.Väth, Susanne Johanna; Gobien, Simone; Kirk, Michael
2014Processes and Impacts of Investment in Land. PhD Thesis, MarburgVäth, Susanne Johanna
2013Gaining neighbours or big Losers – What happened when large-scale, land based investment in the Ghanaian oil palm sector met the local population? LDPI Working Paper No. 24.Väth, Susanne Johanna
2010Big push for development or erosion of local livelihood? – Insights from Cambodia, Laos, Madagascar and Mali. Rural 21 – International Journal for Rural Development 44 (2): 19-23.Väth, Susanne Johanna
2009Foreign direct investment (FDI) in land in developing countries. Eschborn: Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), Division 45 – Agriculture, Fisheries and Food, Eschborn.Görgen, Matthias; Rudloff, Bettina; Simons, Johannes; Üllenberg, Alfons; Väth, Susanne Johanna; Wimmer, Lena
[Nach oben]

Laufende Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Ex-post Assessment des Strategic Fairtrade Funding Programms (SFFP), Phase II (2010-2013)9/201810/2018

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: M.Sc. Elisabeth Schneider

Beschreibung

Eines der Hauptziele des Eidgenössischen Departments für Handelsförderung ist es, faire Handelsbedingungen mit Entwicklungsländern zu unterstützen. Private Labels und Standards leisten hier einen wesentlichen Beitrag. Dementsprechend unterstützte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) von 2008 bis 2009 und von 2010 bis 2013 das Strategic Fairtrade Funding Programme (SFFP) als Teil eines Geberkonsortiums. Hauptziel der harmonisierten Finanzierung war es, benachteiligte Produzent/-innen in die Lage zu versetzen, stärkere Handelsverbindungen zu Verbrauchern herzustellen, einen besseren Marktzugang zu erhalten und zur Armutsbekämpfung befähigt zu werden.

Bereits 2014/2015 wurde eine Evaluation durchgeführt, die die Phase II des Förderprogramms untersuchte. Weitere Studien zur Wirkung von Fairtrade umfassen u.a. eine Follow-up-Wirkungsstudie auf Produzentenebene, die sechs Produkt- und Kontextsettings umfasst und vom Centrum für Evaluation (CEval GmbH) 2017/2018 durchgeführt wurde. Vier Jahre nach Auslaufen des SFFP ist es nun für SECO von Interesse, den Grad der Zielerreichung der im SFFP Logic Framework festgelegten strategischen Indikatoren zu beurteilen sowie SECOs Beitrag hierzu zu untersuchen.

Das Ex-post Assessment verfolgt somit drei Ziele: (i) bestehende Informationen zur Wirkung von SECOs Unterstützung für das Fairtrade-System nutzbar machen, (ii) die Ergebnisse früherer Studien durch neue Daten zur Relevanz und Nachhaltigkeit des Programms zu ergänzen und (iii) die wichtigsten Erkenntnisse, Empfehlungen und Lessons Learnt im Hinblick auf künftiges Engagement von SECO im Bereich Fairtrade herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck wird CEval relevante Sekundärdaten untersuchen und zusätzliche Primärdaten bei Stakeholdern der FT-Zentrale, dreier FT-Regionalnetzwerke und FT USA erheben.
Auswertung der Gefahrenabwehr und Schäden nach den Starkregenereignissen im Saarland von Mai/Juni 20188/201810/2018Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: Dr. Hansjörg Gaus, Fabian Otto

Beschreibung

In den Monaten Mai und Juni 2018 wurde das Saarland durch schwere Unwetter getroffen, wobei in einer Reihe von Kommunen hohe Schäden durch Starkregen verursacht wurden. Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes (MUV) möchte im Nachgang dieser Ereignisse die Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und der Abwehr von Schäden überprüfen. Dazu soll eine Stärken- und Schwächenanalyse von Gefahrenabwehr und Katastrophenmanagement bezüglich Vorsorge, Einsatz und Nachsorge durchgeführt werden, anhand derer Verbesserungspotenziale erkannt und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können. Darüber hinaus soll eine Auswertung der entstandenen Schäden vorgenommen werden.

Zur Analyse der Stärken und Schwächen von Gefahrenabwehr und Katastrophenmanagement werden ca. 90 leitfadengestützte Interviews mit Vertretern des Ministeriums für Inneres, Bau und Sport, Wehrführern, Hilfsorganisationen vor Ort sowie Bürgermeistern und Ortsvorstehern der am stärksten betroffenen Kommunen geführt. Die inhaltsanalytische Auswertung dieser Interviews bildet die Grundlage zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen und zum Ableiten konkreter Handlungsempfehlungen. Die Schäden im Bereich von kommunaler Infrastruktur, Landwirtschaft und Privathaushalten werden anhand der vom Auftraggeber bereitgestellten Daten quantitativ ausgewertet.
Evaluation eines Capacity Development Projekts zur Verbesserung von Kinderschutzsystemen in Äthiopien und Indien 8/201812/2018Kindernothilfe e.V.

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Weltweit sind Kinder in ihrem täglichen Leben zahlreichen Risikofaktoren ausgesetzt. In Anbetracht der Komplexität der Ursachen dafür, haben sich funktionierende Kinderschutzsysteme als wirksam erwiesen um Risiken entgegenzuwirken und Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch zu verhindern. Kindernothilfe e.V. initiierte 2014 gemeinsam mit der Karl Kübel Stiftung, dem Child Fund und terre des hommes das Projekt "Entwicklung und Umsetzung institutioneller Kinderschutzpolitiken sowie Vernetzung mit lokalen Kinderschutzsystemen durch mindestens 240 Organisationen in neun Ländern Asiens und Afrikas". Da das Projekt im Dezember 2018 endet, beauftragte Kindernothilfe e.V. das Centrum für Evaluation im August 2018 mit der Durchführung einer Evaluation. Ziel dieser ist es die Wirkungen des Projekts zu identifizieren und Erkenntnisse und Empfehlungen für zukünftige Interventionen auszusprechen. Ein wesentlicher Teil dabei ist es, die Theory of Change (ToC) des Projekts rückwirkend zu entwickeln, wobei die Partizipation von Konsortialpartnern, nationalen Trainern sowie der Zielgruppe und Begünstigten heirfür eine große Rolle spielt. Im Oktober 2018 finden Feldbesuche in Äthiopien und Südindien statt um insgesamt sechs Partnerorganisationen zu besuchen und Interviews und Fokusgruppengespräche zu führen. Kinder werden in die Evaluation miteingeschlossen, wofür kindgerechte, partizipative Forschungsmethoden, wie Picture Talk und Smiley-face-Skalen angewandt werden. Am Ende jedes Feldbesuchs findet ein eintägiger Workshop statt zu dem alle am Projekt teilgenommenen Organisationen der jeweiligen Region eingeladen sind. Während des Workshops werden vorläufige Ergebnisse sowie die ToC vorgestellt, diskutiert und validiert. Schließlich werden die verschiedenen Daten analysiert, trianguliert und die Ergebnisse den Konsortialpartnern vorgestellt.
Evaluierung des Projekts „Kinder in Flüchtlingsunterkünften schützen, fördern und beteiligen (Hamburg)“4/20186/2018Plan International Deutschland e.V.

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Plan International Deutschland e.V. engagiert sich für die Umsetzung der internationalen Mindeststandards zum Schutz von Kindern in humanitären Krisen. Das Projekt "Kinder in Flüchtlingsunterkünften schützen, fördern und beteiligen", das Plan International Deutschland e.V. zwischen Juli 2017 und Juni 2018 in zwei Flüchtlingsunterkünften in Hamburg umsetzt, zielt darauf ab, die Sicherheit der dort lebenden Kinder und Jugendlichen zu stärken, eine kinderfreundliche Umgebung zu schaffen und den Kinderschutz in den Flüchtlingsunterkünften sicherzustellen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Risiken für Kinder und Jugendliche soweit zu verringern, dass ihr Wohl gesichert ist. Dies geschieht, indem ein positives Umfeld für Kinder und Jugendliche geschaffen wird, in dem die Kinderrechte geachtet werden.

Übergeordnetes Ziel der Evaluation ist es, das Projekt " weitestgehend bilanzierend und damit summativ zu beurteilen. Zugleich werden in der Evaluation, insbesondere angesichts der fortlaufenden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Flüchtlingskontext, auch Optimierungspotentiale herausgearbeitet und Handlungsempfehlungen gegeben. Mit einem Schwerpunkt auf dem OECD/DAC-Evaluationskriterium der Effektivität wird die Evaluation aufzeigen, in welchem Umfang das Projekt die gesetzten Ziele und Ergebnisse erreichen konnte und inwiefern die durchgeführten Aktivitäten zur Erreichung der Projektzielen angemessen waren.

Aus methodischer Sicht werden ein partizipativer Evaluationsansatz sowie ein Multimethodenansatz verfolgt. Eine Kombination von unterschiedlichen Datenerhebungs- und Auswertungsmethoden wird den besonderen Erfordernissen des Evaluationsgegenstands und der Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen Rechnung tragen. Daher wird das Evaluationsteam leitfadengestützte Experteninterviews, Fokusgruppen und kreative Verfahren zur qualitativen Datenerhebung von Kindern anwenden.

Meta-Evaluation von 34 Evaluationsberichten von World Vision Deutschland 12/20173/2018World Vision Deutschland e.V. (WVD)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: M.A. Tatjana Mauthofer

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Schon zum dritten Mal beauftrage World Vision Deutschland (WVD) das CEval dazu, eine Meta-Evaluation zu Evaluationsberichten von WVDs unterstützen Entwicklungsprogrammen durchzuführen. Insgesamt werden 34 Evaluationsberichte aus den Finanzjahren 2016 und 2017 analysiert. Als Bewertungsgrundlage dient dabei ein in den vorangegangenen Meta-Evaluationen von CEval und WVD gemeinsam ausgearbeitetes Bewertungsraster, das sich zum Teil auf das international anerkannte BOND-Tool stützt. Das Raster beinhaltet die Kriterien Mitsprache und Inklusion, Transparenz, Methodik, Triangulation, Befriedigung des Informationsbedarfs, Identifizierung des Programmbeitrags, Ergebnisdarstellung sowie das neu ergänzte Kriterium der Nachhaltigkeit. Die Bewertungskriterien werden anhand von verschiedenen Unterkriterien systematisch bewertet und schließlich in einem zweiten Schritt aggregiert und verbildlicht. Abschließend werden Ergebnisse mit vorangegangenen Ergebnissen verglichen und erläutert.
Meta-Evaluation und Synthese von Evaluationsberichten der Christoffel Blindenmission12/20172/2018Christoffel-Blindenmission (CBM)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: M.Sc. Elisabeth Schneider

Mitarbeiter: M.A. Tatjana Mauthofer, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Auftrag der Christoffel Blindenmission (CBM) führte CEval eine Meta-Evaluation von 24 Evaluationsberichten der Jahre 2016 und 2017 durch. Mit dem Mandat „in den ärmsten Regionen der Welt für eine Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen zu kämpfen“, liegt der Projektfokus der CBM auf einer eingehenden Kooperation mit sowie auf der Förderung von lokalen Akteuren in Entwicklungsländern und Krisenregionen.

Primäres Ziel der Meta-Evaluation war die Zusammenfassung der unabhängigen Projektevaluationen sowie der Identifikation daraus resultierender Erkenntnisse hinsichtlich der einzelnen CBM-Mandatsbereiche. Dies soll zum einen die eigentliche Wirkung der Projektinitiativen bei CBM-Partnern und deren Klienten untersuchen und zum anderen die Evaluationsberichte auf Nutzung und Nutzwert für CBM-Mitarbeiter in sieben Weltregionen analysieren.

Im Zentrum der Evaluation steht eine eingehende Dokumentenanalyse der eingereichten Evaluationsberichte. Um die Homogenität der Daten zu gewährleisten wurde zunächst die Qualität aller Evaluationsberichte systematisch bewertet. Berichte, die gegebene Mindestqualitätsstandards erfüllen, wurden anhand eines Analyserasters, beruhend auf den Evaluationsfragen, evaluiert. Zusätzliches Instrument zur qualitativen und quantitativen Datenerhebung war eine Onlinebefragung der weltweiten Regionalbüros bezüglich der Nutzung und des Nutzwertes der Evaluationsberichte für deren Endnutzer.
Begleitung und Beratung Wirkungsmessung/Baseline Update Länderprogramm Bangladesch5/20164/2018Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Das Länderprogramm Bangladesch 2013-1016 von HEKS/EPER hat zum Ziel die soziale Inklusion von marginalisierten und entrechteten Minderheiten im Nordwesten Bangladeschs zu fördern. Die unterschiedlichen Interventionen haben vor allem urbane und rurale Dalit und Flachland-Adibashi Gemeinden zur Zielgruppe, die unter komplexen Formen von Diskriminierung leiden. Der Ausschluss der beiden Minderheiten ist ein entscheidender Grund für Konflikte zwischen Minderheiten und der Mainstream-Gesellschaft. Mit einem Menschenrechtsansatz und einem Value-Chain Ansatz will HEKS die soziale Inklusion der beiden Gruppen fördern.

HEKS will die Wirkungen aus der letzten Projektphase messen und gleichzeitig valide Baselinedaten für die kommende Programmphase erheben. Das CEval steht HEKS dabei unterstützend zur Seite. Die Wirkung des Programms sollen mit Hilfe von Haushaltsbefragungen und der qualitativen Methode der contribution analysis erfasst werden. CEval unterstützt HEKS dabei hauptsächlich bei der Vorbereitung für die quantitative Datenerhebung und bei der quantitativen Datenauswertung. Das CEval bereitet die Sampling Strategie vor, hilft bei der Entwicklung der Erhebungsinstrumente und bei der statistischen Auswertung der Daten. Bei letzterem gilt es insbesondere die zuvor erhobenen Daten mit den neu erhobenen Daten so zu kombinieren um valide Schlüsse aus der statistischen Analyse ziehen zu können.
Wirkungsevaluation des WIENCO Ghana Ltd. Vertragsanbau 10/201512/2020Common fund for Commodities

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth, Dr. Cornelia Römling, Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Kooperationspartner: German Institute of Global and Area Studies

Beschreibung

Übergreifendes Ziel der Wirkungsevaluation ist es, die Wirksamkeit zweier vom Africa Agricultural and Trade Investments Fund (AATIF) finanzierten und von WIENCO Ghana gemanagten Vertragsanbauvorhaben in den Bereichen Kakao und Mais zu überprüfen und zu bewerten. Das Hauptinteresse der Evaluation liegt dabei insbesondere in der Bestimmung eines kausalen Zusammenhangs zwischen der Teilnahme an den Vorhaben von WIENCO und den folgenden Merkmalen:

  • Produktivitätsniveau
  • Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Betriebs- und Haushaltseinkommen
  • Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • Risikoaussetzung des Haushaltseinkommen
  • Eingesetzte Risikobewältigungs- und Managementstrategien der Haushalte und Betriebe
  • Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu dienen, einen Nachweis über die Effektivität der Vertragsanbauvorhaben und damit der finanziellen Unterstützung durch den AATIF zu erbringen. Darüber hinaus soll für WIENCO ein einfaches Datenerhebungsinstrument für ein kontinuierliches Monitoring seiner Vorhaben entwickelt werden.

    Die in Zusammenarbeit mit dem German Institute for Global and Area Studies (GIGA) und weiteren ghanaischen Partnern durchgeführte methodisch anspruchsvolle Wirkungsevaluation läuft über fünf Jahre, beginnend mit einer Baseline-Erhebung Anfang 2016. Zur Generierung einer möglichst validen Datenbasis wird dabei im Rahmen eines Multi-Methoden-Ansatzes quantitative Haushaltsbefragungen mit einer tiefgehenden qualitativen Kontextanalyse mittels Fokusgruppen- und Experteninterviews kombiniert.

Abgelaufene Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Meta-Evaluation der Evaluierungsberichte von Plan International2/20184/2018Plan International Deutschland e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, M.A. Sandra Bäthge, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Plan International arbeitet seit vielen Jahren in Afrika, Asien und Nord- und Südamerika, um Kinderrechte zu fördern und Kindern aus der Armut zu befreien. Das 1989 gegründete Deutsche Nationalbüro von Plan International beteiligt sich an der Finanzierung von Entwicklungsprojekten und -programmen sowie an der Finanzierung und Beauftragung externer Evaluationen. Plan International Deutschland beschloss, eine Meta-Evaluierung der Evaluierungsberichte aus den Jahren 2013 und 2017, die alle geographischen Regionen abdecken, durchzuführen. Die vorrangigen Ziele der Meta-Evaluation waren die Bewertung der Stärken und Schwächen der Evaluationsberichte anhand einer Analyse der Qualität, die Identifizierung der Erfolgs- und Risikofaktoren, die ihre Qualität beeinflussen können, und das Geben von Empfehlungen. Ein besonderer Schwerpunkt in der Meta-Evaluation war auf den Einfluss der Art der Evaluierung (d.h. von wem sie koordiniert und durchgeführt wird) sowie auf die verfügbaren Ressourcen und den Zeitrahmen gelegt. Die Meta-Evaluierung basierte auf einer Analyse der Evaluierungsberichte. Umfangreiche Analyseinstrumente wurden eingesetzt, um die Vollständigkeit der Berichte, die Validität der Befunde und die Nützlichkeit der Auswertungsberichte zu analysieren. Die Dokumentenanalyse gliederte sich in zwei Phasen. Während in der ersten Phase ("Pre-Rating") die Vollständigkeit der Evaluierungsberichte bewertet wurde, wurde in der zweiten Phase ("vertiefte Analyse") ein umfassenderes Set von Qualitätsbewertungskriterien auf eine Stichprobe von Berichten angewandt, um eine detailliertere Beurteilung der Validität der Ergebnisse und der Nützlichkeit für ihre Adressaten zu ermöglichen.
Meta-Evaluation von Projekt- und Programmevaluationen 2015-20179/20172/2018Finnisches Außenministerium

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, Dr. Susanne Johanna Väth, M.A. Tatjana Mauthofer

Beschreibung

Das finnische Außenministerium beauftragte das CEval zusammen mit Particip und Indufor eine Meta-Evaluation ihrer Evaluationen von Programmen und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit durchzuführen. Das finnische Ministerium führt regelmäßig Meta-Evaluationen durch und im Fokus dieser Meta-Evaluation standen die Evaluierungen von 2015-2017.

Zielsetzung dieser Meta-Evaluierung war zum einen die Verbesserung von Evaluierungsberichten, die Praxis des Evaluierungsmanagements und Entwicklung von Evaluierungskapazitäten und die Identifizierung möglicher Lücken in der finnischen Evaluierungspraxis. Darüber hinaus standen auch die Inhalte der Evaluationsberichte im Fokus, z. B. wurden das Erreichen der DAC-Kriterien und weitere finnische Querschnittsthemen wie Gleichberechtigung von Mann und Frau oder nachhaltige Klimapolitik evaluiert.

Methodisch stand dabei eine Dokumentenanalyse der Evaluierungsberichte im Mittelpunkt der Meta-Bewertung, um zunächst die Qualität und anschließend den Inhalt der Evaluierungsberichte zu bewerten. Verschiedene Bewertungsinstrumente wurden entwickelt, um einen einfach durchführbaren und verlässlichen Bewertungsprozess zu ermöglichen. Im Rahmen der Qualitätsprüfung wurden die Evaluierungsberichte auf das Vorhandensein von Informationen überprüft, die für das Verständnis der Evaluierung (Gegenstand, Prozess und Ergebnisse) wesentlich sind. Zusätzlich wurden methodische Anforderungen wie z. B. die Daten- und Methodentriangulation oder der logische Fluss von den Daten über Ergebnisse und Schlussfolgerungen zu den Empfehlungen bewertet. Ein weiteres Tool wurde für die inhaltliche Analyse genutzt, bei der die Ergebnisse im Detail hinsichtlich der verschiedenen Bewertungskriterien sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen semi-standardisiert analysiert wurden.
Formative Evaluation der Out-of-School-Children Initiative (OOSCI)3/20172/2018United Nations International Children’s Fund (UNICEF)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Focus dieser Evaluierung stand die Out-of-School-Children Initiative (OOSCI) von UNICEF und dem UNESCO Institute for Statistics (UIS). Die Initiatve wurde im Jahr 2010 initiiert, um die Anzahl von Kindern, die nicht zur Schule gehen, in den Partnerländern zu reduzieren. Zur Erreichung dieser Zielsetzung wurden einmal umfassende Profile von Kindern, die nicht zur Schule gehen, in jedem Land erstellt, die spezifischen Barrieren in jedem Land identifiziert, die dazu beitragen, dass Kinder nicht zur Schule gehen und Empfehlungen für politische und strategische Änderungen entwickelt, um diese Barrieren zu adressieren.

Die Evaluierung zielte darauf ab, die Validität der Theory of Change und ihrer Annahmen zu testen. Dadurch wurde die Programmlogik gestärkt und der Fortschritt in der Zielerreichung der Reduzierung von Kindern, die nicht die Schule besuchen, bewertet. Außerdem lieferte die Evaluierung detaillierte Informationen über den Nutzen der Initiative für die verschiedenen Stakeholder. Zudem wurden die Ergebnisse der Evaluierung dazu genutzt, den Rechenschaftspflichten gegenüber den Geldgebern nachzukommen.

Im Zentrum der Evaluierung stand eine Dokumentenanalyse zur Bewertung des Fortschritts durch OOSCI für eine Stichprobe von 42 Ländern. Die Inhalte der Dokumente wurden zur Beantwortung der Evaluationsfragen auf einer vierstufigen Skala bewertet. Neben einer deskriptiven Analyse wurden diese Kodierungen auch für eine Qualitative Comparative Analysis (QCA) genutzt. QCA ermöglichte die Analyse, welche Kombinationen von Merkmalen zu einem bestimmten Outcome führt. Zusätzliches Instrument der Datenerhebung war eine Onlinebefragung aller UNICEF Länderbüros. Es wurden weitere qualitative Daten in den USA und in acht Länderbesuchen erhoben. Die Evaluierung wurde zusammen mit Proman und weiteren Consultants durchgeführt. CEval war in der Evaluierung für die Evaluationsmethodik verantwortlich.
Externe Evaluation des empowering people. Network2/20173/2018Siemens Stiftung

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Auftrag der Siemens Stiftung führte die CEval GmbH eine externe Evaluation des empowering People. Network durch. Das 2013 von der Siemens Stiftung ins Leben gerufene Netzwerk bringt Erfinderinnen und SozialunternehmerInnen zusammen, die mit ihren Lösungen in wesentlichen Grundversorgungsbereichen wie Gesundheit, Ernährung oder Bildung einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen innerhalb der jeweiligen Gemeinden leisten. Durch den empowering people. Award werden Lösungen, die ein wesentliches Problem der Grundversorgung adressieren von der Siemens Stiftung im Hinblick auf die Eignung im Entwicklungskontext und ihr Business-Potential beurteilt. Die derzeit 80 Organisationen, die sich mit best practice Ansätzen durchgesetzt haben, erhalten im Rahmen anschließender Netzwerkaktivitäten langfristige Unterstützung in den Bereichen Organisationsentwicklung, Professionalisierung und Vernetzung mit relevanten Partnern.

Im Jahr 2017/18 wurde das empowering people. Network nun erstmalig evaluiert. Die Evaluation deckt die Gesamtlaufzeit des Netzwerkes seit der Gründung im Jahr 2013 ab und dient dabei er Lernerfahrungen zur zukünftigen Netzwerk- und Strategieentwicklung. Die Evaluation des empowering people. Network überprüfte daher, welche Wirkungen die jeweiligen Module für die Netzwerkmitglieder erzielt haben und wie diese im Hinblick auf die übergeordneten Zielsetzungen zu bewerten sind. Dabei orientierte sie sich an den OECD/DAC-Kriterien und zeichnete sich durch einen partizipativen Multimethoden-Ansatz aus. Im Rahmen eines kontributionsanalytischen Untersuchungsansatzes wurden Dokumente- und Sekundäranalysen kombiniert mit qualitativen (leitfadengestützte Experteninterviews, Fallstudien und Fokusgruppendiskussionen) sowie quantitative Verfahren (teilstandardisierte Online-Erhebungen). Auf Grundlage der Ergebnisse wurden 'lessons learnt' und Empfehlungen zur zukünftigen Optimierung der Netzwerkaktivitäten entwickelt.
Durchführung einer Evaluation des Internationalen Klimaschutzstipendien-Programms12/201610/2017Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Jahr 2009 hat die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) das Internationale Klimaschutz-Programm (IKS) zur Förderung begabter Nachwuchsführungskräfte aus außereuropäischen Schwellen- und Entwicklungsländern initiiert. Zwischen 2010 und 2015 wurden 100 Stipendiat_innen aus dem wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereich gefördert.

Zielgruppen des IKS sind Nachwuchswissenschaftler_innen und akademisch ausgebildete Nachwuchsführungskräfte aus Industrie und Politik aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Diese Zielgruppen sind nämlich beteiligt an Gestaltung/Umsetzung von (1) Klimaschutzmaßnahmen, (2) Maßnahmen des klimarelevanten Ressourcenschutzes und (3) Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in Entwicklungs- und Schwellenländern. Ziel des IKS ist die langfristige individuelle Begleitung der ausgewählten Stipendiat_innen: (1) Zwölfmonatiges Stipendium zur Durchführung eines selbstgewählten forschungsnahen Projekts bei einem/r selbstausgesuchten/r Gastgeber_in in Deutschland. (2) Alumni-Förderung (u.a. Finanzierung weiterer Deutschlandaufenthalte, Einladung Gastgeber_innen an Heimatinstitutionen, Einbindung in AvH-Netzwerk).

Die Evaluation des IKS prüfte, inwiefern die Wirkungen des Programms einen Beitrag leisten zu (1) Klimaschutz und klimarelevantem Ressourcenschutz und (2) Anpassung an den Klimawandel in Entwicklungs- und Schwellenländern. Im Mittelpunkt stehen die Analyse der Zielerreichung auf Ebene der Programmziele sowie die Analyse bereits überprüfbarer Programmwirkungen.

Die Evaluation des IKS orientierte sich an den DAC-Kriterien. Sie zeichnete sich durch einen partizipativen sowie Multimethoden-Ansatz aus. So wurden im Rahmen der Evaluation Dokumenten- und Sekundäranalysen kombiniert mit qualitativen (leitfadengestützte Intensivinterviews, Fallstudien) sowie quantitativen Verfahren (teilstandardisierte Online-Erhebungen). Evaluationsbericht
Evaluation der "Richtlinie über die Belohnung erfolgreicher Präventionsarbeit bei den Mitgliedern der Unfallkasse Saarland"9/20163/2017Unfallkasse des Saarlandes (UKS)

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Als Versicherungsträger der gesetzlichen Unfallversicherung für den öffentlichen Dienst setzt sich die Unfallkasse des Saarlandes (UKS) für die Verhütung von Berufskrankheiten, Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz und Arbeitsunfällen ein. Ein wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit besteht dabei in der Vergabe einer Prämie an Mitglieder, die den Arbeits- und Gesundheitsschutz erfolgreich in ihre betriebliche Organisation einbinden konnten und somit auf besonders wenige Aufwendungen durch die UKS angewiesen waren. Mit der zweckgebundenen Prämie werden nicht nur Bemühungen zum Gesundheits- und Arbeitsschutz honoriert, sondern auch Anreize zur Verbesserung der Präventionsarbeit gesetzt.

Im Rahmen der Überprüfung ihres Prämiensystems hat die UKS das CEval mit der Evaluation der Richtlinie über die Belohnung erfolgreicher Präventionsarbeit bei ihren Mitgliedern beauftragt. Ziel des Beratungsprojekts ist die Überarbeitung der kennzahlenbasierten Formel zur Ausschüttung innerhalb der Prämienklasse 1, die die 52 Städte und Kommunen des Saarlandes umfasst.
Meta-Evaluierung der Projektevaluierungen aus den Jahren 2014-20156/201610/2016MISEREOR

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling

Kooperationspartner: .Evaluation.Consulting (Jens Koy)

Beschreibung

Misereor unterstützt eine Vielzahl von Entwicklungsprojekten die durch Partnerorganisationen durchgeführt werden. Die Evaluation dieser Projekte, beauftragt durch die Partnerorganisationen oder durch Misereor leistet einen wichtigen Informations- und Lernbeitrag. Das CEval ist zusammen mit .Evaluation.Consulting nun beauftragt eine Metaevaluation der Evaluationen der Jahre 2014-2015 durchzuführen. Ziel ist es, aussagekräftige Informationen zur Qualität der von Partnern beauftragten Evaluierungen zu erheben und so im Bereich der Qualitätssicherung mögliche Verbesserungen herbeizuführen.

Dabei richtet sich die Meta-Evaluierung im Wesentlichen nach den DAC-Standards und -Prinzipien. Methodisch wird in einer ersten Stufe eine repräsentative Anzahl von Studien einem Basischeck unterzogen, um so Qualitätsaussagen aus der Breite der Studien ziehen zu können. Die Kriterien Vollständigkeit und Angemessenheit der Dokumentation, Unabhängigkeit, Glaubwürdigkeit, Nützlichkeit werden anhand von verschiedenen Unterkriterien bewertet und anschließend aggregiert. In einem zweiten Schritt wird ein Teil der Studien, die eine besondere Lernfunktion erfüllen, einer intensiven Analyse von diesen und weiteren Kriterien unterzogen. Ausgewertet werden hauptsächlich die Evaluierungsberichte aber auch dazugehörige Dokumente wie Terms of Reference und generelle Dokumente von Misereor zum Thema. Darüber hinaus, werden zur Beantwortung bestimmter Untersuchungsfragen auch vereinzelt Interviews durchgeführt. In Zusammenarbeit mit .Evaluation.Consulting übernimmt das CEval die Entwicklung und Konzeption der Analyseraster und ist insbesondere in der Datenanalyse und -auswertung involviert.
Evaluierung und Beratung: Der QUIZ-Kompass auf dem Prüfstand4/20169/2016Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Kooperationspartner: Ute Metje

Beschreibung

Um die eigene Arbeit effizienter zu planen und den wachsenden Qualitätsansprüchen im Rahmen der Wirkungsdebatte in der Entwicklungszusammenarbeit gerecht zu werden, hat die Abteilung Internationale Entwicklungszusammenarbeit der FES den QUIZ-Kompass (Qualitätsmanagement in der Internationalen Zusammenarbeit) im Jahr 2006 entwickelt, in den Folgejahren getestet um im Jahr 2010 verbindlich für alle Landesprojekte eingeführt.

Parallel dazu hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Arbeitsgruppe zur Vereinheitlichung und Verbesserung des Berichts- und Antragswesens für die politischen Stiftungen ins Leben gerufen. Dies führte schließlich im Jahr 2012 zur Einführung neuer Berichts- und Antragsformate, die nunmehr für alle politischen Stiftungen verbindlich sind.

Durch diese Entwicklungen sind zum einen die Anforderungen im Berichts- und Antragswesen gestiegen. Zum anderen hat sich gezeigt, dass der QUIZ-Kompass und die BMZ-Vorgaben gemeinsam betrachtet einige Überlappungen und kleinere Widersprüche aufweisen. Dies hat dazu geführt, dass die FES sich entschieden hat den QUIZ-Kompass zu überarbeiten. Ziel der Evaluierung und Beratung war in einem ersten Schritt seine Aktualität im Hinblick auf den Status quo der Wirkungsdebatte in der Entwicklungszusammenarbeit zu analysieren. In einem zweiten Schritt ging es darum die Praktikabilität des Instrumentes zu evaluieren. In einem dritten Schritt sollten schließlich Empfehlungen für die Verschlankung und Neukonzipierung des Instruments aus den gewonnenen Erkenntnissen abgeleitet werden.
Meta-Evaluation World Vision Deutschland3/20165/2016World Vision Deutschland e.V. (WVD)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Zum zweiten Mal hat World Vision Deutschland (WVD) das CEval beauftragt 29 Evaluationsberichte seiner langfristig angelegten Regional-Entwicklungsprogramme einer Meta-Evaluation zu unterziehen. Ziel dabei war es, die Berichte im Hinblick auf ihre Qualität und Aussagekraft zu den ihnen zugrundeliegenden Fragestellungen zu bewerten und Empfehlungen für das Design und die Umsetzung zukünftiger Evaluationsvorhaben zu entwickeln.

Methodisch konzentrierte sich das CEval dabei auf ein zweistufiges Auswertungsverfahren, das sich an die OECD/DAC Kriterien, Relevanz, Effektivität, Effizienz, Wirkung und Nachhaltigkeit, anlehnt. In einem ersten Schritt wurden die von WVD erarbeitete Kriterien Mitsprache und Inklusion, Transparenz, Angemessenheit der Methoden, Methodik, Triangulation, Befriedigung des Informationsbedarf, Identifizierung des Programmbeitrags sowie Ergebnisdarstellung anhand von verschiedenen Unterkriterien bewertet, die schließlich in einem zweiten Schritt aggregiert wurden.

Der Analyserahmen wurde bei der diesjährigen Meta-Evaluation um Nutzung und Nützlichkeit von Evaluationsergebnissen für die Projektarbeit erweitert. Um dies zu realisieren wurden leitfadengestützte Interviews mit WV Programmkoordinatoren auf internationaler Ebene durchgeführt. Basierend auf den erhaltenen Impulsen wurde ein Online Fragebogen für die Mitarbeiter von WV International entwickelt, sodass die Nützlichkeitsbewertung auf Grundlage einer internationalen, organisationsweiten Online-Befragung erfolgte.

Zusätzlich wurde die Transparenz innerhalb des herausgegebenen Wirkungsberichts bewertet. Die Bewertung erfolgte anhand der Kriterien Nachvollziehbarkeit/Verständlichkeit, Vorliegen der für die Zielgruppen relevante Informationen, methodische Vorgehensweise, Validität der genutzten Daten und Quellen, Objektivität sowie Veröffentlichung/Zugang.
Projektevaluierung und Prüfung einer Folgemaßnahme des GIZ Sektorvorhabens Inklusion von Menschen mit Behinderungen4/201510/2015Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Im Rahmen der Projektevaluierung wurde geprüft inwiefern das Sektorvorhaben Inklusion von Menschen mit Behinderungen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entwicklungspolitische Wirkungen entfalten konnte.

In Anlehnung an die OECD-DAC Kriterien wurden Experteninterviews und Fokusgruppendiskussionen geführt sowie M&E-Daten des Sektorvorhabens und weiterführende Dokumente systematisch ausgewertet. Damit wurde ein Beitrag zur Rechenschaftslegung gegenüber dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geleistet, durch die Veröffentlichung eines Kurzberichts den Anforderungen der International Aid Transparency Initiative (IATI) nachgekommen sowie die Grundlage für die Planung einer Folgemaßnahme gelegt.

Entwicklung eines Handbuchs zur Einführung und Nutzung von wirkungsorientierten M&E-Ansätzen im Bereich Anpassung an den Klimawandel12/20149/2015Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Projekte zur Anpassung an den Klimawandel benötigen ein methodisch ausgereiftes M&E-System, das sich nicht auf das Messen von Effekten auf Outputebene begrenzt, sondern Outcomes und Impacts sowie die Attribution von nachgelagerten Wirkungen zu den Projektaktivitäten berücksichtigt.

Die GIZ ist an das Centrum für Evaluation (CEval) mit Bitte um fachliche Unterstützung bei der Entwicklung eines praxistauglichen Ansatzes zur Impact Evaluation in diesem Bereich herangetreten. Zum einen hat das CEval verschiedene Designs der rigorosen Impact Evaluation zusammengestellt und zum anderen Beispiele zu deren Anwendbarkeit im Kontext von Anpassungsprojekten herausgearbeitet. Ergebnisse wurden in einem Handbuch zur Einführung und Nutzung von wirkungsorientierten M&E-Ansätzen im Bereich Anpassung an den Klimawandel festgehalten. Das Handbuch richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ministerien, der Geberinstitutionen und anderer relevanter Organisationen, die Projekte zur Anpassung an den Klimawandel entwickeln, umsetzen, prüfen und verbessern wollen.
Meta-Evaluierung: Evaluierungen in der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)10/20144/2015Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Um die eigene Arbeit kontinuierlich zu verbessern, um als Organisation aus gesammelten Erfahrungen Lernprozesse zu initiieren und um der Rechenschaftspflicht gegenüber dem Zuwendungsgeber nachzukommen, gibt die Abteilung Internationale Entwicklungszusammenarbeit (IEZ) der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) pro Jahr circa zehn externe Evaluierungen in Auftrag.

Im Rahmen einer Meta-Evaluierung wurde das Centrum für Evaluation (CEval) mit der Analyse von 18 Evaluierungsberichten beauftragt, die zwischen 2012 und 2014 in einer Phase erstellt wurden in der sich das Qualitätsmanagement der IEZ stark weiterentwickelt hat. Ziel der Meta-Evaluierung ist es systematische Stärken und Schwächen der gängigen Evaluierungspraxis zu identifizieren, daraus Erkenntnisse für die Verbesserung der Qualität von künftigen Evaluierungen abzuleiten und so deren Nützlichkeit für Projektleitungen und die zuständigen Referate zu erhöhen.

Während die Qualität der Evaluierungsberichte in einer Deskstudie analysiert wird, finden darüber hinaus vertiefende Experteninterviews und Fokusgruppendiskussionen innerhalb der FES statt um die Nützlichkeit der Evaluierungen zu bewerten.

Weiterentwicklung des Monitoring und Berichtssystems zum Aktionsplan "Inklusion von Menschen mit Behinderungen" in der deutschen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit10/20143/2017Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat im Februar 2013 zur Umsetzung der Verpflichtungen, die sich aus Artikel 32 der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (MmB) der Vereinten Nationen ergeben, den Aktionsplan zur Inklusion von MmB veröffentlicht. Dieser gibt die zentralen Leitlinien und strategischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland für die inklusive Gestaltung ihrer entwicklungspolitischen Zusammenarbeit vor.

Zur Fortschrittsbewertung und zur Steuerung der im Rahmen des Aktionsplans durchgeführten Maßnahmen bedarf es eines adäquaten Monitoringsystems und Berichtswesens für dessen Konzeption methodisches Fachwissen notwendig ist. Dementsprechend wurde das Centrum für Evaluation (CEval) beauftragt das Sektorvorhaben "Inklusion von Menschen mit Behinderungen" der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das Referat 300 des BMZ bei der Erstellung eines Monitoring - und Analyserahmens zu unterstützen.
Evaluation des Blended-Learning Kurses „Qualitätsinfrastruktur für Nachhaltige Entwicklung“6/20149/2014Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Das Centrum für Evaluation (CEval) wurde von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt mit der Evaluation des Blended-Learning-Kurses „Qualitätsinfrastruktur für Nachhaltige Entwicklung“ beauftragt. Ziel des Kurses ist der Aufbau von individuellem Know-how und institutionellen Kapazitäten zur Verbesserung der Qualitätssicherung in Entwicklungsländern. Dabei stehen Standardisierung, Normierung und verwandte Themenfelder im Mittelpunkt.

Durch die Evaluation werden wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung der Kursinhalte, der Umsetzung des Blended-Learning-Kurses, sowie zur Ausweitung des Kursangebots gewonnen.

Evaluation des Deutsch-Ägyptischen Forschungsfonds (GERF)6/201410/2014Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Der Projektträger im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) setzt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Programmaktivitäten des Deutsch-Ägyptischen Forschungsfonds (GERF) um. Die zu evaluierenden Programmaktivitäten umfassen zwei Förderrunden (GERF I: 2009-2011, GERF II: 2011-2013/14), in deren Rahmen deutsch-ägyptische Forschungsvorhaben in den Bereichen Biotechnologie, Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Wasserentsalzung, Gesundheit sowie Management natürlicher Ressourcen finanziell unterstützt wurden.

Das CEval wurde sowohl mit der Ex-post- (bzgl. GERF I) als auch mit der Zwischenevaluation (bzgl. GERF II) beauftragt. Dementsprechend gilt es zum einen die durch GERF I erreichten Ziele und nachgelagerten Wirkungen sowie deren Nachhaltigkeit zu bewerten und zum anderen den Umsetzungsprozess des noch laufenden GERF II Programms hinsichtlich dessen Design und Effizienz zu untersuchen und auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse Empfehlungen für die Fortführung von GERF II sowie die Konzeption zukünftiger Förderzyklen auszuarbeiten.

Externe Evaluation von vier Projekten im Bereich Bewusstseinsbildung und Erstellung eines Syntheseberichts6/20146/2015Christoffel-Blindenmission (CBM)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Als internationale christliche Entwicklungsorganisation hat sich die Christoffel Blindenmission (CBM) die Verbesserung der Menschenrechtssituation und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zum Ziel gesetzt. Dabei kommt der Bewusstseinsbildung als Komponente zahlreicher Entwicklungsprojekte eine wichtige Rolle zu. CBM Deutschland beauftragte das CEval mit der Evaluation von vier Projekten und der Erstellung eines Syntheseberichts, um mehr über die Implementierung von Bewusstseinsbildungsaktivitäten zu lernen, ihren Beitrag zu CBMs übergeordneten Zielen besser zu verstehen und nachzuvollziehen wie projekt-und länderspezifische Faktoren unterschiedliche Wirkungen produzieren.

Mit Kofinanzierung durch die Europäische Union oder das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit implementiert CBM Deutschland zwei Projekte in den Palästinensischen Gebieten (Gaza-Stadt und Gaza-Streifen), die an den Bedürfnisse von Menschen mit Hörbehinderung ansetzen, ein Projekt in Indien um die augenärztliche Versorgung im ländlichen Raum und die Rehabilitierung von Menschen mit Sehbehinderung zu verbessern und ein Projekt in Swasiland, dass sich für die Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung und deren Inklusion einsetzt. Diese sehr unterschiedlichen Projekte erlaubten es die Thematik Bewusstseinsbildung von verschiedenen Perspektiven zu untersuchen und somit zu einem besseren Verständnis der verschiedenen Ansätze, zugrundeliegenden Wirkungsketten und (erwarteten) Wirkungen beizutragen. Während die Projekte in Gaza-Stadt und Indien einer Zwischenevaluation unterzogen wurden, wurde für die Projekte im Gaza-Streifen und in Swasiland eine Abschlussevaluation durchgeführt.

Meta-Evaluation von 34 Evaluationsberichten zu den Regional-Entwicklungsprogrammen von World Vision Deutschland4/20147/2014World Vision Deutschland e.V. (WVD)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

World Vision Deutschland hat das CEval beauftragt 34 Evaluationsberichte seiner langfristig angelegten Regional-Entwicklungsprogramme einer Meta-Evaluation zu unterziehen. Ziel ist es dabei, die Berichte im Hinblick auf ihre Qualität und Aussagekraft zu den ihnen zugrundeliegenden Fragestellungen zu bewerten und Empfehlungen für das Design und die Umsetzung zukünftiger Evaluationsvorhaben zu entwickeln.

Methodisch konzentriert sich das CEval dabei auf ein zweistufiges Auswertungsverfahren, das sich an die Evaluationskriterien Relevanz, Effektivität, Effizienz, Wirkung und Nachhaltigkeit des OECD/DAC anlehnt. In einem ersten Schritt werden die von WVD erarbeitete Kriterien Mitsprache und Inklusion, Transparenz, Angemessenheit der Methoden, Methodik, Triangulation, sowie Identifizierung des Programmbeitrags anhand von verschiedenen Unterkriterien bewertet, die schließlich in einem zweiten Schritt aggregiert werden.

Darüber hinaus unterstützt das CEval WVD bei der Entwicklung seines Wirkungsberichts in Form von kritischer Kommentierung sowie Beratung zu methodischen Aspekten.

Hochschulkooperation mit der Universität von Costa Rica (UCR) gefördert durch das DAAD-Programm „Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern“ 1/201212/2015Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Nach einer erfolgreichen dreijährigen Zusammenarbeit zwischen dem Centrum für Evaluation (CEval) der Universität des Saarlandes und der Universität von Costa Rica (UCR) zur Weiterentwicklung des seit 1995 an der UCR implementierten ‚Masterstudiengangs in Evaluation von Projekten und Programmen zur sozialen Entwicklung‘ (MEPPD), planten die beiden Universitäten ab 2011 die Intensivierung und Vertiefung ihrer Kooperation. Der DAAD, der durch sein Beraterprogramm seit 2008 bereits die vorangegangene Zusammenarbeit der beiden Hochschulen finanziell unterstützt hatte, begrüßte dieses Vorhaben. Aus diesem Grund förderte er von 2012 bis 2015 über sein Programm „Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern“ auch die zweite Phase der Kooperation zwischen UCR und UdS.

Gemäß der Zielsetzung des DAAD-Programms, durch den akademischen Austausch eine Verbesserung der Lehrsituation zu erreichen und einen Beitrag zum Aufbau von nachhaltigen Strukturen im Bereich der Lehre im Partnerland zu leisten, bildete der Austausch von Studierenden, Promovierenden und Dozierenden einen Schwerpunkt der vierjährigen Kooperation. Weiterhin standen die Öffnung des MEPPD für den zentralamerikanischen Raum (Regionalisierung), die Anpassung der Lehre im Masterstudiengang Evaluation der UCR an die regionale Nachfrage und die daraus abgeleiteten Ausbildungsbedürfnisse (Profilierung) sowie die Einbindung der Hochschulkooperation in bestehende internationale Netzwerke (Internationalisierung) im Mittelpunkt der engeren Zusammenarbeit. Durch die vierjährige Zusammenarbeit konnte die Praxis- und Bedarfsorientierung des MEPPD gestärkt, bestehende regionale und internationale fachliche Netzwerke etabliert bzw. erweitert sowie die Kapazitäten in Lehre und Forschung ausgebaut werden.

Eine Fortsetzung der Kooperation unter Aufnahme einer weiteren Hochschule aus dem lateinamerikanischen Raum ist für 2017 vorgesehen.
[Nach oben]