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Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

 

Wome

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (CEval GmbH)

E-Mail: c.gollan(at)ceval.de
Telefon: +49 (0)681 - 302 - 23 32
Telefax: +49 (0)681 - 302 - 38 99
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Anschrift:
CEval GmbH
Im Stadtwald Geb. C 5.3
66123 Saarbrücken
Funktionsbereiche: Auftragsforschung
Akquise
Schwerpunkte: Evaluationsforschung
Entwicklungszusammenarbeit
Qualitative und quantitative Methoden
Wirkungsevaluation

Beruflicher Werdegang

Seit 06.2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der CEval GmbH
08.2009 - 06.2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Genossenschaftswesen der Universität zu Köln
09.2008 - 11.2008 Studentische Hilfskraft am Seminar für Genossenschaftswesen der Universität zu Köln
03.2005 Praktikantin bei der Welthungerhilfe, Projekt „Förderung der städtischen Landwirtschaft zur Verbesserung der Ernährungssituation städtischer Familien in drei Ostprovinzen Kubas“, Santiago de Cuba, Kuba

Ausbildung

seit 10.2009 Promotionsstudium Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln 
Thema: „Improving access to healthcare in rural India through micro health insurance“
02.2006 – 06.2006 Studium an der Universidad de Colima, Mexiko
10.2002 – 09.2009 Studium der Regionalwissenschaften Lateinamerika an der Universität zu Köln
Empirische Diplomarbeit: „Combating HIV/AIDS-related problems in Botswana: the potential role of micro health insurance“
06.2003 Abitur am Max-Ernst-Gymnasium, Brühl
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Laufende Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Wirkungsevaluation des WIENCO Ghana Ltd. Vertragsanbau 10/201512/2020Common fund for Commodities

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth, Dr. Cornelia Römling, Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Kooperationspartner: German Institute of Global and Area Studies

Beschreibung

Übergreifendes Ziel der Wirkungsevaluation ist es, die Wirksamkeit zweier vom Africa Agricultural and Trade Investments Fund (AATIF) finanzierten und von WIENCO Ghana gemanagten Vertragsanbauvorhaben in den Bereichen Kakao und Mais zu überprüfen und zu bewerten. Das Hauptinteresse der Evaluation liegt dabei insbesondere in der Bestimmung eines kausalen Zusammenhangs zwischen der Teilnahme an den Vorhaben von WIENCO und den folgenden Merkmalen:

  • Produktivitätsniveau
  • Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Betriebs- und Haushaltseinkommen
  • Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • Risikoaussetzung des Haushaltseinkommen
  • Eingesetzte Risikobewältigungs- und Managementstrategien der Haushalte und Betriebe
  • Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu dienen, einen Nachweis über die Effektivität der Vertragsanbauvorhaben und damit der finanziellen Unterstützung durch den AATIF zu erbringen. Darüber hinaus soll für WIENCO ein einfaches Datenerhebungsinstrument für ein kontinuierliches Monitoring seiner Vorhaben entwickelt werden.

    Die in Zusammenarbeit mit dem German Institute for Global and Area Studies (GIGA) und weiteren ghanaischen Partnern durchgeführte methodisch anspruchsvolle Wirkungsevaluation läuft über fünf Jahre, beginnend mit einer Baseline-Erhebung Anfang 2016. Zur Generierung einer möglichst validen Datenbasis wird dabei im Rahmen eines Multi-Methoden-Ansatzes quantitative Haushaltsbefragungen mit einer tiefgehenden qualitativen Kontextanalyse mittels Fokusgruppen- und Experteninterviews kombiniert.

Abgelaufene Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Untersuchung der Effektivität und des Impact der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI)12/20158/2016Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), LBN Strategies

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) ist ein globaler Standard zur Förderung eines offenen und rechenschaftspflichtigen Managements natürlicher Ressourcen. Der Standard soll Regierungs- und Unternehmenssysteme stärken, die öffentliche Debatte informieren und Vertrauen fördern. In jedem implementierenden Land wird die Initiative durch einen Zusammenschluss von Regierungen, Unternehmen und Organisationen der Zivilgesellschaft unterstützt.

Die GIZ hatte die Evaluation der Initiative in Auftrag gegeben und dabei die folgenden Ziele definiert:

  • Die Bewertung der Outcomes, der Effektivität und des Impacts (positiv und negativ, intendiert und nicht intendiert) von EITI vor dem Hintergrund des EITI MDTF Results Framework, und die nähere Betrachtung der Verbindungen zwischen Transparenz, Rechenschaftspflicht und wenn möglich weitergehenden Entwicklungszielen.
  • Die Bewertung der durch EITI entwickelten Theorie des Wandels und des EITI MDTF Results Framework mit dem Ziel, ein verbessertes generisches EITI Zielsystem zu entwickeln und ausgewählte Multi Stakeholder Groups bei der Entwicklung spezifischer nationaler EITI Zielsysteme und der Ableitung wirkungsorientierter Indikatoren zu assistieren.

Diese Ziele und die Komplexität des EITI Kontextes machten ein maßgeschneidertes Design notwendig. Der methodische Ansatz der Evaluation umfasste deswegen:

  • Makro-quantitative statistische Analysen
  • Tiefgehende Fallstudien
  • Partizipative Ansätze in der Operationalisierung, Datenerhebung und der Analyse der Ergebnisse.

Unter der Koordination von LBN Strategies und in Zusammenarbeit mit weiteren Beratern übernahm das Centrum für Evaluation die Führung in der Studienkomponente „Ansätze und Methodologie“.
Evaluation des Vorhabens "Aufbau bedarfsgerechter und regional harmonisierter Qualitätsinfrastruktur in der Andenregion"9/20151/2016Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Das CEval wurde von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) mit der Evaluation des Vorhabens „Aufbau bedarfsgerechter und regional harmonisierter Qualitätsinfrastruktur in der Andenregion“ beauftragt. Das Vorhaben umfasste die Länder Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Peru und strebte eine Verbesserung der durch die lokalen Institutionen der Qualitätsinfrastruktur (QI) angebotenen Dienstleistungen an. Die Evaluation orientierte sich an den DAC-Kriterien (Relevanz, Effektivität, Impact, Effizienz, Nachhaltigkeit) und den Komponenten des Managementmodells „Capacity Works“ (Strategie, Kooperation, Steuerungsstruktur, Prozesse, Lernen und Innovation). Spezifische Evaluationsfragen waren:  Wie erfolgreich war das Konzept der Schaffung regionaler QI-Angebote?  Inwieweit halten die Partner den regionalen Ansatz für sinnvoll?  Welche Erfolgsfaktoren und Lernerfahrungen lassen sich identifizieren?  Wie erfolgreich war der Ansatz, sektorbezogene Angebotsstrategien pro Land ausarbeiten zu lassen?  Welche Erfolgsfaktoren und Lernerfahrungen gibt es dazu? Zunächst stützte sich die Evaluation ausschließlich auf Projektdokumente, um die Möglichkeit der Durchführbarkeit von rein dokumentbasierten Evaluationen zu beleuchten. Nach einer ersten Einschätzung der Ergebnisse wurden diese durch Interviews mit Projektbeteiligten der PTB und Partnerinstitutionen ergänzt und Empfehlungen für zukünftige Projekte und dokumentenbasierte Evaluationen abgleitet.
Wirkungsevaluierung des Nachwuchsförderprogramms „Agentes de Cambio“ in Zentralamerika sowie der Dominikanischen Republik2/20152/2016Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hatte das Centrum für Evaluation mit der Evaluierung des Nachwuchsförderprogramm "Agentes de Cambio" beauftragt, welches ein zentraler Bestandteil der Stiftungsarbeit ist und sich über die Länder Costa Rica, Dominikanische Republik, Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua und Panama erstreckt. Ziel der Evaluierung war es, die Wirkungen des Nachwuchsförderprogramms in der Summe zu verstehen und gleichzeitig mögliche länderspezifische Besonderheiten herauszuarbeiten und damit die Basis für Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Curriculums, zur Anpassung von Projektzielen und -strategien sowie zur Verbesserung von Steuerungsmechanismen zu legen. Darüber hinaus sollte der FES ein praxistaugliches Datenerhebungsinstrument zum Programmmonitoring und zur Evaluierung in den teilnehmenden Ländern an die Hand gegeben werden. Bei der Evaluierung kombiniert das CEval in einem quasi-experimentellen Untersuchungsdesign teilstandardisierte Online-Erhebungen mit Fokusgruppendiskussionen und leitfadengestützte Experteninterviews.
Konzeption, (Erst-)Durchführung und Auswertung eines Expertenpanels in Chile zur Analyse qualitativer Rahmenfaktoren des Erneuerbaren Energien Sektors11/20141/2015Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) das Chilenische Energieministerium bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Diversifizierung der Energieversorgung des Landes. Hierfür setzt die GIZ eine Reihe von Vorhaben um, zu denen auch ein Projekt zur Förderung des Ausbaus der Solarenergienutzung zählt. Zu Beginn des Projekts sollten die quantitativen und qualitativen Rahmenfaktoren erfasst werden, die Einfluss auf die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit und damit die Zielerreichung des Projekts haben. Insbesondere für die Dokumentation der qualitativen Faktoren waren empirische Daten erforderlich, die im Rahmen eines Expertenpanels, also einer strukturierten Befragung von Energieexperten, erhoben werden sollten. Die CEval GmbH erbrachte im Rahmen dieses Auftrags die folgenden Leistungen: • Konzeptentwicklung: Festlegung der zu befragenden Experten in Abstimmung mit GIZ-Mitarbeitern, Erstellung strukturierter und an verschiedene Akteursgruppen angepasster Fragenkataloge, Konzeption der zukünftig periodisch durchzuführenden Panelerhebungen, methodisches Konzept zur längerfristigen Weiterführung des Expertenpanels • Durchführung der Ersterhebung des Expertenpanels • Auswertung, Nachbereitung und Berichterstattung der Ersterhebung des Expertenpanels • Konzeptentwicklung zur Ableitung quantitativer Wirkungen basierend auf der qualitativen Erhebung unter Anwendung des von Stockmann entwickelten „Trichterverfahrens.
Unterstützung der Aufbereitung von möglichen methodischen Ansätzen zur Evaluierung mittel- und langfristiger Wirkungen der (Politik-) Beratung im spezifischen Kontext des CEPAL-Vorhabens11/201411/2015Hertie School of Governance

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist im Juli 2014 mit der Durchführung eines zweijährigen TZ-Beratungsvorhabens „Strukturwandel für eine nachhaltige und inklusive Entwicklung“ mit der CEPAL (Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik) beauftragt worden. Vor diesem Hintergrund arbeitet das Vorhaben aktuell mit einem Monitoring-System, welches eine Nachverfolgung der durchgeführten Aktivitäten/Beratungsdienstleistungen der CEPAL (inputs) und deren Nutzung (outputs) erlaubt. Eine Beobachtung der langfristigen Wirkungen findet bisher nur bedingt statt.

Die Hertie-School of Governance (HSoG) wurde mit der Aufbereitung von möglichen methodischen Ansätzen zur Evaluierung mittel- und langfristiger Wirkungen von (Politik-) Beratung im spezifischen Kontext des CEPAL-Vorhabens beauftragt. Da es für eine erfolgreiche Umsetzung des Beratungsprozesses neben Kenntnissen aus der Politikberatung umfassender Expertise in der Evaluationsforschung und -praxis bedarf, ist die HSoG an das Centrum für Evaluation (CEval) herangetreten um dieses als Konsortialpartner zu gewinnen.

Der Beratungsprozess setzt sich dabei aus den folgenden drei Arbeitspaketen zusammen:

  • Grundlegende Aufbereitung theoretischer Ansätze zur Evaluierung von Politikberatung (unter Bezugnahme auf qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung);

  • Aufarbeitung von praktischen Erfahrungen aus der Politikberatung, wenn möglich in vergleichbaren Kontexten;

  • Darstellung eines methodischen Ansatzes zur Messung von mittel- und langfristigen Wirkungen aufbauend auf den Erkenntnissen der ersten beiden Arbeitspakete für den spezifischen Kontext des Kooperationsprogramms mit der CEPAL.

    Das CEval war schwerpunktmäßig am dritten Arbeitspaket beteiligt und entwickelte einen methodischen Ansatz, welcher eine Kombination von vorhabenübergreifendem Impact- und programmspezifischem Outcome-M&E umfasst. Der Ansatz sieht dabei einen Methodenmix aus Dokumentenanalyse, standardisierten (Online)Befragungen und leitfadengestütztem Expertenpanel vor.

Entwicklung eines Monitoring- und Evaluierungsrahmens für das Plan Projekt „Adolescent Boys: Champions of Change on Gender Equality and Girls’ Rights“6/20148/2015Plan International Deutschland e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Plan International ist eine nicht-religiöse und nicht-politische Nichtregierungsorganisation welche sich für die dauerhafte Verbesserung der Lebensumstände von Kindern in Afrika, Asien und Lateinamerika einsetzt. Um die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern und Jungen und Männer in diese Arbeit zu involvieren, starteten Plan International Deutschland und Plan International Finnland zusammen mit vier Länderbüros aus Lateinamerika das Pilotprojekt „Adolescent Boys: Champions of Change on Gender Equality and Girls Rights“. Das Projekt bildete männliche Jugendliche zu Tutoren für Geschlechtergleichstellung aus und wurde in fünf Ländern umgesetzt: El Salvador, Guatemala, Honduras, Dominikanische Republik und Deutschland. Das Centrum für Evaluation (CEval) evaluierte das Pilotprojekt mit Hilfe quantitativer und qualitativer Methoden, sammelte gemachte Erfahrungen und entwickelte einen Monitoring- und Evaluationsrahmen für die zukünftige Implementierung und Ausweitung des Projekts.
Aufbau eines wirkungsorientierten M&E-Systems in Deutschland für die Kooperationsplattform Lateinamerika Nord (KOPLAN)2/201412/2015Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Dr. Wolfgang Meyer

Mitarbeiter: Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Innovative Umwelt- und Klimatechnologien werden bislang nur in geringem Maße in Zentralamerika und Mexiko genutzt. Eine Ursache hierfür ist die mangelhafte Verbreitung moderner Umwelttechnologien in der Region. Hier setzt KOPLAN („Kooperationsplattform Lateinamerika Nord“) an: Ziel ist die Verbreitung von (deutschen) umwelt- und klimaverträglichen Technologien in Mexiko und Zentralamerika, um so einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die deutsche Umweltwirtschaft hat in den letzten Jahren dabei weltweit eine Vorreiterrolle eingenommen und sich gerade im Bereich anwendungsorientierter Technologien für viele Innovationen verantwortlich gezeichnet. Die Studie verfolgte drei Hauptfragestellungen, nämlich a) die Frage nach dem Exportpotenzial der deutschen Umwelttechnologiebranche, b) ob und inwieweit deutsche Angebote der potenziellen Nachfrage in Mexiko und Zentralamerika entsprechen und c) welche Exporthemmnisse existieren und wie diese überwunden werden können.

Neben einem wirkungsorientierten Monitoring vor Ort in Mexiko war aufgrund der angestrebten Projektwirkungen in Deutschland auch dort ein ergänzendes Monitoring notwendig. Zentrale Aufgabe des Projektes war daher die Entwicklung eines wirkungsorientierten Monitoring- und Evaluationssystems zur Messung der angestrebten Wirkungen von KOPLAN in Deutschland. Hierzu wurden ein umfassendes Indikatorentableau sowie ein Erhebungsplan entwickelt, welche als Grundlage für die Etablierung zweier Panels dienen sollten, um Veränderungen bei den wichtigsten Zielgruppen des Projekts, den deutschen Unternehmen der Umwelttechnologiebranche und zentralen Multiplikatoren der deutschen Umweltwirtschaft, messen zu können. Nach Abschluss der Entwicklung des M&E-Systems wurde das CEval mit der Durchführung der ersten Panelbefragung beauftragt. Dabei wurden quantitative und qualitative Datenerhebungsmethoden angewandt (standardisierte Befragung teilnehmender Unternehmen, einer Vergleichsgruppe und Multiplikatoren, Dokumente- und Sekundärdatenanalyse, leitfadengestützte Experteninterviews).
UNICEF-Mehrländer-Evaluation zu Inklusion aller Kinder in qualifiziertes Lernen in MOEL/GUS Staaten 6/20137/2014United Nations International Children's Fund (UNICEF)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Die Evaluation bewertet (i) inwiefern UNICEF einen Beitrag geleistet hat, damit die Programminterventionen sich mit wichtigen Kinderrechtsverletzungen im Bereich Bildung befasst, Gleichheitsdiskrepanzen verringert und zu Wirkungen zur Verbesserung der Situation von Kinder geführt haben. Fernerhin, werden (ii) Lehren aus den Lernpraktiken, -innovationen und –modelle gezogen, die für zukünftige Steuerungsprozesse innerhalb UNICEF zur Verfügung gestellt werden.
Der Evaluation liegen daher folgende Ziele zugrunde:
  •  nachzuweisen und zu dokumentieren welche Veränderungen im Leben von Kindern in den letzten zehn Jahren stattgefunden haben,
  •  zu bewerten und zu demonstrieren wie diese Wirkungen durch Systemveränderungen zustande gekommen sind, und
  •  den Beitrag UNICEFs zu diesen Systemveränderungen zu dokumentieren.

Zudem beachtet die Evaluation folgende Aspekte bei der Wirkungsbilanzierung:
  •  Kontextangemessenheit (bezüglich der Anpassung von Programmansätzen an qualitative Unterschiede);
  •  Koordination (mit anderen Stakeholder);
  •  (iii) Koheränz (über verschiedene Politiken und anderen unterstützenden Interventionen); und
  •  Schutz (im Sinne von Angemessenheit von jeweiligen Bildungssystemen auf den Schutz von vulnerablen Gruppen).

Letztlich, leistet die Evaluation einen Beitrag dazu, dass zukünftige Programme verbessert werden, indem sie verschiedene Kindergruppen berücksichtigen, die gefährdet sind die Schule abzubrechen bzw. der Schule fernzubleiben.
Development and Implementation of a M&E-System for the Plan Honduras Project "Prevention, Protection and rights Restitution for Girls and Boys survivors of sexual violence" 7/20117/2015Plan International Deutschland e.V.

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Das übergreifende Ziel des Plan Honduras Projekts war es, Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt zu schützen und ihnen Zugang zu kinderfreundlichen und kompetenten Präventions- und Versorgungsmechanismen auf lokaler bis nationaler Ebene zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelte Plan Honduras ein Programm zur Stärkung von Präventions-, Schutz- und Versorgungsmechanismen in Familien, Gemeinden und auf nationaler Ebene für durch sexuelle Gewalt bedrohte und von sexueller Gewalt betroffene Mädchen und Jungen. Die Aufgabe des Centrums für Evaluation (CEval) war die Begleitung und Unterstützung bei der Entwicklung und Implementierung eines wirkungsorientierten und geschlechtersensiblen M&E-systems für den Projektzyklus und darüber hinaus. Das CEval beriet Projektverantwortliche und deren Partner und bildete diese aus, um ihnen folgende Kompetenzen zu vermitteln:

Systematisches Monitoring und Evaluation von projektrelevanten Aktivitäten
Identifikation der wichtigsten Aspekte auf allen Wirkungsebenen
Formulierung wirkungsorientierter qualitativer Indikatoren
Entwurf eines Datenerhebungsplans und Erhebungsinstrumenten
Lösung auftretender Herausforderungen während der Datenerhebung und –analyse.

Dieser Wissenstransfer wurde erreicht durch eine Kombination von kontinuierlicher Beratung, Trainingsmaßnahmen und praktischer Umsetzung des Beratungs- und Trainingsinhalts im Rahmen einer begleiteten Baselinestudie (inklusive einer Geschlechteranalyse) und einer begleitenden Zwischen- und Schlussevaluierung.
Entwicklung und Umsetzung eines gendersensitiven kontinuierlichen M&E-Systems für das Plan Indien Projekt „ENGENDERED! – Minimizing Gender Gap…“ 10/20088/2015Plan International Deutschland e.V.

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Stefan Silvestrini, Dipl.Reg.Wiss. Christina Gollan

Beschreibung

Ziel des von Plan International Indien umgesetzten Projekts ist es, die strukturellen Ursachen für die Benachteiligung von Frauen in der indischen Gesellschaft zu identifizieren und zu beseitigen. Hierfür sollen alle Projektverantwortlichen der Partnerorganisationen zur Umsetzung gender-gerechter Maßnahmen sowie zum Monitoring und zur Evaluation der damit erzeugten Wirkungen befähigt werden. Aufgabe des CEval war es, die Entwicklung überprüfbarer Wirkungshypothesen zu unterstützen, gemeinsam mit den Verantwortlichen ein praktikables M&E-System zu erarbeiten sowie eine Zwischen- und eine Abschlussevaluation umzusetzen. Hierfür wurde zu Beginn des Projekts Ende 2008 ein Workshop durchgeführt, in dem der zuvor von Plan Indien entwickelte LogFrame diskutiert und im Hinblick auf die Messbarkeit der darin enthaltenen Indikatoren überarbeitet wurde. Als weitere Maßnahmen wurden 2009 eine Schulung vor Ort sowie weitere Beratungsleistungen im Projektverlauf durchgeführt. 2015 führte das CEval eine Abschlussevaluation des Projektes durch.
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