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Sandra Bäthge, M.A.

 

Wome

Projektmanagerin

(CEval GmbH)

E-Mail: s.baethge(at)ceval.de
Telefon: +49 (0)6 81 - 3 02 - 32 86
Telefax: +49 (0)6 81 - 3 02 - 38 99
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Anschrift:
CEval GmbH
Im Stadtwald Geb. C 5.3
66123 Saarbrücken
Funktionsbereiche: Auftragsforschung
Akquise
Schwerpunkte: Entwicklungszusammenarbeit
Qualitative und quantitative Methoden
Umwelt und Klimawandel, Gender

Beruflicher Werdegang

Seit 10.2015  Projektmanagerin CEval GmbH
08.2014 - 10.2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie, Universität des Saarlandes
08.2011 Projektassistentin der adelphi consult GmbH, Bereich Klimaanpassung, Berlin
06.2011 - 07.2011 Studentische Hilfskraft der Ramboll Management Consulting GmbH, Bereich Bildung, Berlin
10.2010 - 03.2011 Studentische Hilfskraft des Instituts für Europäische Politik, Forschungsabteilung EU Energie- und Klimapolitik, Berlin
03.2010 - 08.2010 Praktikantin der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Vorhaben Anpassung an den Klimawandel und Gender, Cochabamba, Bolivien
09.2009 - 03.2010 Praktikantin der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Programm Gleichberechtigung und Frauenrechte fördern, Eschborn
05.2009 - 07.2009 Praktikantin des Auswärtigen Amtes, Abteilung Vereinte Nationen/Globale Fragen, Berlin
04.2008 - 07.2008 Praktikantin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Kommunikationsabteilung, Berlin

Ausbildung

10.2010 - 12.2013 Masterstudium Internationale Beziehungen an der Universität Potsdam, der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin
02.2012 - 12.2012 Auslandsstudium an der Universidad Nacional de Colombia in Bogotá
10.2005 - 07.2009 Bachelorstudium European Studies an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
09.2008 - 12.2008 Auslandsstudium an der Science PO (IEP) – Université Montesquieu, Bordeaux, Frankreich

 

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Aufsätze

JahrTitelAutor
2011Energiepolitik in Deutschland: Zwischen „ökologischer Industriepolitik“ und klimapolitischem Pragmatismus. Seoul: Friedrich-Ebert-Stiftung (erschienen auf Koreanisch)Fischer, Severin; Bäthge, Sandra
2010Klimawandel und Gender: Wirtschaftliche Stärkung von Frauen durch Klimaschutz und Klimaanpassung. Diskussionspapier. GTZ: Eschborn.Bäthge, Sandra
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Laufende Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Meta-Evaluation von ADA Projekt- und Programmevaluationen 2016-20188/201812/2018Austrian Development Agency (ADA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Teresa Böttcher

Beschreibung

Gegenstand der Meta-Evaluation sind ADA-Evaluationen von Programmen und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, welche zwischen 2016 und 2018 durchgeführt wurden. Ziel ist es, die Qualität und Nützlichkeit der (internen und externen) Evaluationen zu bewerten und daraus Empfehlungen zur Verbesserung des ADA-Instrumentariums für das Design und die Durchführung zukünftiger Evaluationen abzuleiten.

Im Zentrum der Meta-Evaluation steht dabei eine Dokumentenanalyse, mittels derer auf Grundlage eines detaillierten Analyseprotokolls die Qualität der Evaluationsberichte bewertet wird. Durch den Einsatz eines solchen Protokolls, das alle relevanten Analysedimensionen, Indikatoren und Skalendefinitionen beinhaltet, wird sichergestellt, dass die Bewertungsergebnisse verlässlich und nachvollziehbar sind. Zur Bewertung der Nützlichkeit und Nutzung der Evaluationen, werden deren Nutzer/innen (z.B. Programmverantwortliche) im Rahmen von leitfadengestützten Einzel- und Gruppeninterviews sowie – zur Gewährleistung einer größtmöglichen Repräsentativität der Untersuchungsergebnisse – einer teilstandardisierten Online-Erhebung befragt.
Begleitende Evaluation des Studienbegleitprogramms des Masterstudiengangs AMASE8/201811/2018European School of Materials (EUSMAT)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Dr. Cornelia Römling

Beschreibung

Die European School of Materials (EUSMAT) der Universität des Saarlandes bietet im Konsortium mit drei weiteren europäischen Universitäten (Luleå Technical University, Schweden, Barcelona Tech, Spanien und Université de Lorraine, Frankreich) den internationalen Masterstudiengang AMASE (Advanced Materials Science and Engineering) an. Die Studierenden haben die Möglichkeit, zu Beginn des Studiums an einer Einführungswoche in Saarbrücken teilzunehmen, die darauf abzielt, eine grundlegende Orientierung bezüglich des Studienverlaufs zu vermitteln sowie mithilfe von Trainings diverse Schlüsselkompetenzen zu stärken. Nach dem ersten Jahr des zweijährigen Masterstudiums wird den Studierenden zudem die Teilnahme an einer Sommerschule in Saarbrücken angeboten, deren Ziel es ist, die Studierenden mit Blick auf Ihren Berufseinstieg zu unterstützen. Beide Veranstaltungen sollen als Bestandteil des Studienbegleitprogramms evaluiert werden. Im Rahmen einer begleitenden Evaluation steht die Ermittlung des Nutzens der beiden Angebote für die Zielgruppe im Mittelpunkt.

In methodischer Hinsicht werden hierfür zwei standardisierte Befragungen sowie Fokusgruppendiskussionen mit den Teilnehmenden der beiden Veranstaltungen durchgeführt.
Wissenschaftliche Begleitung einer Wirkungsanalyse des Projektes „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“6/20188/2019Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) führt im Schuljahr 2018/19 zum zweiten Mal das Projekt „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“ durch. Es zielt darauf ab, zu einer Mobilisierung der Jugend für Nachhaltigkeitsfragen beizutragen. Genauer richtet sich das Projekt dezidiert an Schülerinnen und Schüler bayerischer beruflicher Schulen. Mit dem Projekt soll ihre Aufmerksamkeit in dieser wichtigen Lebensphase der beruflichen Orientierung auf Nachhaltigkeitsthemen gelenkt und ihr Bewusstsein für entsprechende Themen gestärkt werden. Hierzu setzen die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich Projektideen für einen nachhaltigeren Schulalltag an ihren Schulen um. Das Projekt wird einer Wirkungsanalyse unterzogen, welche im Rahmen einer begleitenden Evaluation gemeinsam von LBV und CEval GmbH durchgeführt wird. Ziel ist es zu ermitteln, ob die durch das Projekt angestrebten Wirkungen tatsächlich eintreten, ob sich also die Nachhaltigkeitseinstellungen und das -verhalten der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler verändern und ob es gelingt, das Thema Nachhaltigkeit noch besser an bayrischen beruflichen Schulen zu verankern. In methodischer Hinsicht wird eine standardisierte Vorher-Nachher-Befragung der am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler (Interventionsgruppe) sowie einer Vergleichsgruppe durchgeführt. Zusätzlich werden vor und nach dem Projekt leitfadengestützte Interviews mit dem die Projekte betreuenden Lehrpersonal geführt.
Evaluierung des Projekts „Kinder in Flüchtlingsunterkünften schützen, fördern und beteiligen (Hamburg)“4/20186/2018Plan International Deutschland e.V.

Leiter: Dr. Susanne Johanna Väth

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Plan International Deutschland e.V. engagiert sich für die Umsetzung der internationalen Mindeststandards zum Schutz von Kindern in humanitären Krisen. Das Projekt "Kinder in Flüchtlingsunterkünften schützen, fördern und beteiligen", das Plan International Deutschland e.V. zwischen Juli 2017 und Juni 2018 in zwei Flüchtlingsunterkünften in Hamburg umsetzt, zielt darauf ab, die Sicherheit der dort lebenden Kinder und Jugendlichen zu stärken, eine kinderfreundliche Umgebung zu schaffen und den Kinderschutz in den Flüchtlingsunterkünften sicherzustellen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Risiken für Kinder und Jugendliche soweit zu verringern, dass ihr Wohl gesichert ist. Dies geschieht, indem ein positives Umfeld für Kinder und Jugendliche geschaffen wird, in dem die Kinderrechte geachtet werden.

Übergeordnetes Ziel der Evaluation ist es, das Projekt " weitestgehend bilanzierend und damit summativ zu beurteilen. Zugleich werden in der Evaluation, insbesondere angesichts der fortlaufenden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Flüchtlingskontext, auch Optimierungspotentiale herausgearbeitet und Handlungsempfehlungen gegeben. Mit einem Schwerpunkt auf dem OECD/DAC-Evaluationskriterium der Effektivität wird die Evaluation aufzeigen, in welchem Umfang das Projekt die gesetzten Ziele und Ergebnisse erreichen konnte und inwiefern die durchgeführten Aktivitäten zur Erreichung der Projektzielen angemessen waren.

Aus methodischer Sicht werden ein partizipativer Evaluationsansatz sowie ein Multimethodenansatz verfolgt. Eine Kombination von unterschiedlichen Datenerhebungs- und Auswertungsmethoden wird den besonderen Erfordernissen des Evaluationsgegenstands und der Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen Rechnung tragen. Daher wird das Evaluationsteam leitfadengestützte Experteninterviews, Fokusgruppen und kreative Verfahren zur qualitativen Datenerhebung von Kindern anwenden.

Evaluation des Projekts Media in Libya: Stability through reconciliation1/20188/2020DW Akademie

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Evaluationsgegenstand ist das Projekt „Media in Libya: Stability through reconciliation“ (MLSR) der DW Akademie. MLSR ist ein Nachfolgeprojekt von „Media in Libya: Stability through Structure“. Das übergeordnete Ziel von MLSR lautet:“Enabling a process of public discourse and eventually reconciliation across a fragmented Libyan society – prerequisites for development of democratic reform and constitutional process in the country.” by “promoting [the] right to access to information to the people of Libya and [the] freedom of expression in Libya”. Zum Erreichen dieser Zielsetzung setzt die DW Akademie auf vier Aktivitäten-Cluster: (1) Unterstützung (öffentlicher) Institutionen in Libyen im Bereich „media governance“, (2) Entwicklung eines Mediennetzwerks in Libyen, (3) Training freier Journalisten aus allen Regionen Libyens mit einem besonderen Fokus auf ethnische Minderheiten und Geschlechterfragen, (4) Bereitstellung von Fördermöglichkeiten für Libysche Medienprojekte.

Die Evaluation von MLSR ist als Wirkungsevaluation angelegt. Es ist daher erforderlich, Daten zum Zeitpunkt des Maßnahmenbeginns (Baseline) zu erheben, eine Zwischenevaluation erfolgt in der ersten Jahreshälfte 2019. Durch Vergleich der Befunde aus Baselinestudie und Zwischenevaluation können bereits erste Effekte von MLSR identifiziert und bewertet werden. Darüber hinaus können erste Empfehlungen zur Projektoptimierung (z. B. Identifikation [weniger] erfolgreicher Projektstrategien, alternative Vorgehensweisen) gegeben werden. Die dritte Evaluationsphase (Schlussevaluation) startet zum Projektende. Hauptziel der Schlussevaluation ist die Bewertung der Zielerreichung von MLSR. Durch die drei Erhebungszeitpunkte kann eine längsschnittliche Analyse der Mechanismen, Prozesse und Effekte von MLSR realisiert werden.

Methodisch wird vor dem Hintergrund der sehr volatilen und schwierigen Rahmenbedingungen in Libyen ein robuster Mixed-Method-Ansatz verfolgt: Sekundäranalyse vorhandener Dokumente/Daten, Inhaltsanalyse kurzer schriftlicher und tiefgehender mündlicher Befragungen sowie statistische Analyse quantitativer Daten aus einer standardisierten Fragebogenerhebung.
Datenerhebung zur Vergabe des Qualitätssiegels "Fanprojekt nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit"10/201712/2019Koordinationsstelle Fanprojekte bei der Deutschen Sportjugend (KOS)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

In Deutschland existiert ein dichtes Netzwerk von Einrichtungen der sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans, die nach den Rahmenbedingungen und Vorgaben des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS) arbeiten. Das "Qualitätssiegel nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit" wurde im Jahr 2010 mit dem Ziel eingeführt, diesen sozialpädagogisch arbeitenden Fußballfanprojekten in Deutschland ein Instrument der Qualitätssicherung an die Hand zu geben, um gemeinsame Standards und mehr Handlungssicherheit herbeizuführen und die strukturellen Rahmenbedingungen der sozialpädagogisch arbeitenden Fußballfanprojekte verbessern. Das Qualitätssiegel wird vergeben von der AG Qualitätssicherung, welche durch die Koordinationsstelle Fanprojekte bei der Deutschen Sportjugend (KOS) organisiert wird. In der AG Qualitätssicherung sind Akteure aus dem Fußball, den obersten Landes- und Familienbehörden, der Wissenschaft und der Fanprojekte selbst vertreten.

Im abgeschlossenen ersten Teilprojekt (5/2015-06/2016) wurde (a) das Qualitätssiegel von der CEval GmbH überarbeitet, (b) modellhaft mit fünf Fanprojekten getestet und so (c) ein standardisiertes, praxistauglisches Konzept zur Erhebung der erforderlichen Informationen entwickelt. Das Qualitätssiegel ist damit heute ein valides Zeichen für die hohe Qualität der Arbeit von Fanprojekten. Weitere Informationen finden sich hier.

Im laufenden zweiten Teilprojekt unterstützt die CEval GmbH die bundesweite Ausrollung des überarbeiteten Qualitätssiegels durch die Erhebung der für die Vergabe notwendigen Informationen in allen Fanprojekten Deutschlands.
Evaluation der Deutschen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel7/20176/2020Umweltbundesamt (UBA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Hansjörg Gaus, Selina Röhrig, M.A. Sandra Bäthge

Kooperationspartner: adelphi

Beschreibung

Die Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (DAS) und der dazugehörige Aktionsplan Anpassung sind die Hauptpfeiler der deutschen Anpassungspolitik. Langfristig verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Verwundbarkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gegenüber den Folgen des Klimawandels zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wurde in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl konkreter Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt. Für die Fortführung einer erfolgreichen Anpassung an den Klimawandel und für die Weiterentwicklung der Strategie ist es wichtig, den bisherigen Prozess kritisch zu reflektieren sowie erzielte Erfolgte und mögliche Versäumnisse aufzuzeigen.

Übergreifendes Ziel der vom Umweltbundesamt (UBA) beauftragten Evaluation ist es, herauszufinden, ob die DAS einen erfolgreichen strategischen Ansatz darstellt, um die Anpassungsfähigkeit natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme an die Auswirkungen des Klimawandels zu steigern bzw. deren Vulnerabilität zu senken. Die Evaluation umfasst dabei drei zentrale Teile: Zunächst wird in einer Prozessevaluation der DAS-Prozess auf strategischer Ebene betrachet, eine Umsetzungsevaluation analysiert den Umsetzungsstand der Anpassungsmaßnahmen auf Bundeseben und eine Wirkungsevaluation befasst sich mit der Wirkung der DAS auf die Vulnerabilität und Anpassungkapazität natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme.

Gemeinsam mit adelphi führt das Centrum für Evaluaion (CEval) die Evaluation im Auftrag der UBA durch. Dabei greift das Konsortium auf die in einem Vorgängervorhaben entwickelte und politisch bereits abgestimmte Methodik zurück. Entlang zentraler Evaluationsfragen und unter Berücksichtigung eines Wirkungsmodells werden zunächst mit verschiedenen Methoden (Interviews, Dokumentenanalysen etc.) Daten erhoben. Anhand definierter Evaluationskriterien erfolgt anschließend eine umfassende Analyse und Auswertung der Daten. Die daraus resultierenden Ergebnisse und Empfehlungen werden in einem Delphi-Verfahren reflektiert und weiter verdichtet.
Rahmenvertrag für die Entwicklung und Implementierung wirkungsorientierter Monitoringsysteme von DAAD-Programmen6/20165/2019Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Dr. Vera Hennefeld

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Projektziel ist es, den DAAD in die Lage zu versetzen, dem steigenden Anspruch an Wirkungsorientierung und kontrolle in seinen Förderbereichen noch besser gerecht zu werden. Damit möchte sich der DAAD noch stärker an konkreten Entwicklungsergebnissen orientieren und eine noch stärkere Anpassung an den Bedarf seiner Partner sichern (managing for results). Als Mittlerorganisation ist der DAAD auf eine wirkungsorientierte Planung, Steuerung und Berichterstattung der Hochschulen als Projektnehmer angewiesen. Die einzuführenden Monitoringsysteme sollen dazu beitragen, die Qualität von Informationen über Programmaktivitäten zu steigern, sowohl im Rahmen der Rechenschaftslegung durch die Fördernehmer als auch im Dialog zwischen den Beteiligten (Förderorganisationen, DAAD, Hochschulen). Dadurch können gemeinsames Lernen und die strategische Weiterentwicklung der Förderprogramme des DAAD befördert werden.

Die Aktivitäten des CEval bei diesem Vorhaben lassen sich folgenden Bereichen zuordnen: Entwicklung programmspezifischer Wirkungsgefüge und Indikatorenkataloge sowohl für bestehende als auch zukünftige Fördervorhaben; Anpassung bestehender Monitoringprozesse, -verfahren und -instrumente zur Projektplanung, Steuerung und Berichterstattung im Rahmen der Förderprogramme und Ausarbeitung programmspezifischer Monitoring- und Umsetzungskonzepte. Zudem schult das CEval Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DAAD sowie der Hochschulen im Bereich der wirkungsorientierten Planung und des Monitorings (capacity building).

Abgelaufene Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Auswertung der Verbraucher*innenbefragung 2018 des Forum Fairer Handel3/20188/2018Forum Fairer Handel

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: M.A. Sandra Bäthge

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Seit 2007 gibt das Forum Fairer Handel in unregelmäßigen Abständen repräsentative Befragungen der deutschen Bevölkerung zum Fairen Handel in Auftrag. Auch 2018 hat eine solche Befragung stattgefunden. Neben verschiedenen Facetten des Kaufs fair gehandelter Produkte ging es hierbei auch um die Einstellungen der Befragten gegenüber den politischen Anliegen des Fairen Handels. Das Forum Fairer Handel hat die CEval GmbH mit der Auswertung der Ergebnisse der Befragung beauftragt. Die Daten wurden deskriptiv statistisch ausgewertet. Bei einzelnen Fragen wurden zudem Unterschiede im Antwortverhalten verschiedener Befragtengruppen untersucht. Bei Fragen, für die bereits Daten aus den vom Forum Fairer Handel beauftragten Erhebungen der Vorjahre existierten, wurden zudem Entwicklungen und Trends im Zeitverlauf dargestellt.
Meta-Evaluation der Evaluierungsberichte von Plan International2/20184/2018Plan International Deutschland e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Cornelia Römling, M.A. Sandra Bäthge, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Plan International arbeitet seit vielen Jahren in Afrika, Asien und Nord- und Südamerika, um Kinderrechte zu fördern und Kindern aus der Armut zu befreien. Das 1989 gegründete Deutsche Nationalbüro von Plan International beteiligt sich an der Finanzierung von Entwicklungsprojekten und -programmen sowie an der Finanzierung und Beauftragung externer Evaluationen. Plan International Deutschland beschloss, eine Meta-Evaluierung der Evaluierungsberichte aus den Jahren 2013 und 2017, die alle geographischen Regionen abdecken, durchzuführen. Die vorrangigen Ziele der Meta-Evaluation waren die Bewertung der Stärken und Schwächen der Evaluationsberichte anhand einer Analyse der Qualität, die Identifizierung der Erfolgs- und Risikofaktoren, die ihre Qualität beeinflussen können, und das Geben von Empfehlungen. Ein besonderer Schwerpunkt in der Meta-Evaluation war auf den Einfluss der Art der Evaluierung (d.h. von wem sie koordiniert und durchgeführt wird) sowie auf die verfügbaren Ressourcen und den Zeitrahmen gelegt. Die Meta-Evaluierung basierte auf einer Analyse der Evaluierungsberichte. Umfangreiche Analyseinstrumente wurden eingesetzt, um die Vollständigkeit der Berichte, die Validität der Befunde und die Nützlichkeit der Auswertungsberichte zu analysieren. Die Dokumentenanalyse gliederte sich in zwei Phasen. Während in der ersten Phase ("Pre-Rating") die Vollständigkeit der Evaluierungsberichte bewertet wurde, wurde in der zweiten Phase ("vertiefte Analyse") ein umfassenderes Set von Qualitätsbewertungskriterien auf eine Stichprobe von Berichten angewandt, um eine detailliertere Beurteilung der Validität der Ergebnisse und der Nützlichkeit für ihre Adressaten zu ermöglichen.
Programmevaluation "Stärkung der regionalen Integration und Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Qualitätsinfrastruktur (AI) in SAARC"9/20162/2017Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Das Ziel des Regionalvorhabens in SAARC (South Asian Association for Regional Cooperation) der die Länder Indien, Pakistan, Bangladesch, Nepal, Buthan, die Malediven, Afghanistan und Sri Lanka angehören, ist es technische Handelshemmnisse abzubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert die PTB mit ihren Maßnahmen innerhalb dieses Vorhabens gezielt die Zusammenarbeit der SAARC Mitglieder im Bereich Metrologie, Akkreditierung und Standardisierung. Zur Zielgruppe gehören nationale QI Institutionen sowie Ministerien und Wirtschaftsverbände mit denen u.a. technische Trainings- oder bewusstseinsbildende Maßnahmen durchgeführt wurden.

Für die Evaluation wurden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden genutzt (mixed method design). So wurde nebst Dokumentenanalyse und Leitfaden gestützten Interviews mit Vertretern der Zielgruppen aus allen SAARC Ländern während einer zweiwöchigen Feldphase in Bangladesch, Buthan und Indien, auch eine standardisierte Online Befragung ehemaliger Trainingsteilnehmer durchgeführt.

Das Ziel der Evaluation ist es, mit Hilfe statistischer Daten- und qualitativer Inhaltsanalyse empirisch gestützte Aussagen zu Relevanz, Effektivität, Effizienz, Impact und Nachhaltigkeit (DAC-Kriterien)des Projektes zu machen. Die Ergebnisse werden zur weiteren Entwicklung dieses, sowie weiterer Projekte der PTB (in der Region)genutzt. Die Evaluationsergebnisse werden außerdem die Entscheidung über eine weitere Förderphase und eventuelle Änderungen in der Projektplanung beeinflussen.
Trend- und Wirkungsstudie zum Fairen Handel in Deutschland8/20158/2016Transfair, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, MISEREOR, Brot für die Welt, Forum Fairer Handel; mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Der Faire Handel blickt in Deutschland auf eine über 40-jährige Geschichte zurück, in deren Verlauf er sukzessive stärker ins öffentliche Bewusstsein vordrang. Die Wirkungen des Fairen Handels in den Produktionsländern fair gehandelter Produkte sind inzwischen in zahlreichen Studien bearbeitet worden. Demgegenüber fehlen bislang Erkenntnisse darüber, welche Auswirkungen der Faire Handel in den Konsumentenländern zeigt. Diese Lücke schließt die vom CEval durchgeführte Studie zum Fairen Handel in Deutschland. Ihr Ziel ist es, durch den fairen Handel hervorgerufene gesellschaftliche Veränderungen sowie den Beitrag der Fairhandelsbewegung auf diese Trends zu identifizieren. Mithilfe eines partizipativen Ansatzes wird dabei sichergestellt, dass die Expertise und Perspektiven wichtiger Akteure angemessen in die Studie einfließen. Dem Untersuchungsgegenstand widmet sich die Studie weiter entlang eines theoriebasierten Ansatzes und wendet einen ausgewogenen Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden an. Zur Datenerhebung werden eine intensive Literaturstudie, qualitative Experteninterviews, Fokusgruppendiskussionen, Online-Erhebungen und eine telefonische Konsumentenbefragung durchgeführt. Die Auswertung der Daten erfolgt unter anderem mittels qualitativer Inhaltsanalysen, Zeitreihenanalysen sowie deskriptiver statistischer Auswertungen. Nach der Datenauswertung werden die Ergebnisse der Studie in einem Bericht aufbereitet und bei einem Abschlussworkshop gemeinsam mit den Auftraggebenden und Unterstützenden der Studie reflektiert.
Begleitende Evaluation des Karriereförderprogramms „Talente sichern – Zukunft gestalten“6/201512/2016Cusanuswerk - Bischöfliche Studienförderung

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Vera Hennefeld

Mitarbeiter: Dr. Vera Hennefeld, M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Das Programm „Talente sichern – Zukunft gestalten“ des Cusanuswerks – Bischöfliche Studienförderung zielt auf die Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses. Hierzu setzt das Programm auf Mentoringelemente, also eine tutorielle Betreuung von Stipendiatinnen deutscher Begabtenförderungswerke durch berufserfahrene Akademikerinnen und Akademiker, auf berufsspezifisch ausgerichtete Trainings- und Fördermaßnahmen sowie den Aufbau eines Peer-Networks. Seit Beginn des Karriereförderprogramms im Jahr 2007 führt das Centrum für Evaluation (CEval) zur Qualitätssicherung prozessbegleitende, externe Evaluationen durch. Auch im fünften Programmdurchlauf 2015-2016 fand eine begleitende Evaluation statt. Zentrale Aufgabe dieser Evaluation war es, den durchführungsverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Cusanuswerks zeitnah steuerungsrelevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Von besonderem Interesse waren entsprechend der Zielsetzungen des Programms Fragen zur Zufriedenheit mit den angebotenen Veranstaltungen, zur Qualität der tutoriellen Beziehungen sowie zum beruflichen und persönlichen Nutzen der Beziehung für beide Seiten. Ergänzend dazu wurde eine Verbleibstudie der ersten vier Förderjahrgänge realisiert. Methodisch stützte sich die Evaluation auf standardisierte Online-Befragungen der Mentees und Mentorinnen und Mentoren zu drei Zeitpunkten; zur Datenerhebung im Rahmen der Verbleibstudie wurden die bislang geförderten Mentees ebenfalls online befragt.
Synthese von drei Instrumentenevaluationen der Technischen Zusammenarbeit der PTB5/20158/2015Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Das CEval wurde von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) mit der Ergebnissynthese dreier Instrumentenevaluationen beauftragt. 2014 hatte die PTB die separate Evaluation von drei Instrumenten ihrer technischen Zusammenarbeit in Auftrag gegeben – CALIDENA, QuISP und NMI-Metrology User Relations – von denen die ersten beiden vom CEval durchgeführt wurden. Ihrer Ergebnisse sollen nun aggregiert, verglichen und kontrastiert werden um übergeordnete Erfolgsfaktoren und Lernerfahrungen zu identifizieren und relevante Empfehlungen abzuleiten, unter anderem mit Blick auf den zukünftigen Einsatz der Instrumente in der technischen Zusammenarbeit der PTB. Zu diesem Zweck wird das CEval die Evaluationsberichte einer qualitativen Inhaltsanalyse unterziehen und über qualitative Experteninterviews ergänzende Daten sammeln. Die Ergebnisse werden in einem Bericht aufbereitet und der PTB bei einem Workshop präsentiert.
Aufbereitung methodischer Ansätze und Erfahrungen zur Wirkungsevaluation von Trainingsmaßnahmen im öffentlichen Sektor3/20158/2015Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), Centro de Investigación y Capacitatión en Administración Pública (CICAP)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Gemeinsam mit dem in Costa Rica ansässigen Institut CICAP beriet das CEval das GIZ-Vorhaben CADESAN in der Andenregion. Das Regionalvorhaben unterstützt die Entwicklung von Capacity Building Angeboten in den Bereichen Dezentralisierung und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Der Beratungsauftrag zielte darauf ab, der GIZ und ihren Partnerinstitutionen in der Region eine Analyse und Aufbereitung möglicher methodischer Ansätze zur Verfügung zu stellen, um die Wirkungen entsprechender Capacity Building und Trainingsmaßnahmen zu evaluieren. Hierzu wurden verschiedene Ansätze und Evaluationsdesigns, deren Anwendbarkeit auf den genannten Bereich sowie internationale Erfahrungen und Praktiken aufbereitet. Die Ergebnisse wurden bei einem Training mit der GIZ und ihren Partnern diskutiert.
Evaluation von CALIDENA – Partizipatives Instrument zur Qualitätsinfrastrukturentwicklung8/20143/2015Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Das CEval wurde von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) mit der Evaluierung von CALIDENA beauftragt, einem partizipativen Instrument zur Unterstützung der systematischen und nachhaltigen Verbesserung von Qualitätsinfrastrukturen in Entwicklungsländern. Die Evaluierung zielt darauf ab, auf Grundlage bisher gesammelter Erfahrungen mit dem Instrument, relevante Informationen für dessen Weiterentwicklung und Übertragung auf neue Kontexte bereitzustellen.
Zu diesem Zweck wendet das CEval einen ausgewogenen Methodenmix an. Zur Informationsgewinnung werden qualitative Experteninterviews mit quantitativen Erhebungen, teilnehmenden Beobachtungen und Gruppeninterviews verbunden. Nach deren Auswertung werden die Ergebnisse in einem Bericht aufbereitet und präsentiert und fließen in eine übergeordnete Evaluationssynthese verschiedener Instrumente der PTB im Bereich Qualitätsinfrastrukturentwicklung ein, die ebenfalls vom CEval durchgeführt wird.
Hochschulkooperation mit der Universität von Costa Rica (UCR) gefördert durch das DAAD-Programm „Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern“ 1/201212/2015Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Dr. Susanne Johanna Väth

Beschreibung

Nach einer erfolgreichen dreijährigen Zusammenarbeit zwischen dem Centrum für Evaluation (CEval) der Universität des Saarlandes und der Universität von Costa Rica (UCR) zur Weiterentwicklung des seit 1995 an der UCR implementierten ‚Masterstudiengangs in Evaluation von Projekten und Programmen zur sozialen Entwicklung‘ (MEPPD), planten die beiden Universitäten ab 2011 die Intensivierung und Vertiefung ihrer Kooperation. Der DAAD, der durch sein Beraterprogramm seit 2008 bereits die vorangegangene Zusammenarbeit der beiden Hochschulen finanziell unterstützt hatte, begrüßte dieses Vorhaben. Aus diesem Grund förderte er von 2012 bis 2015 über sein Programm „Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern“ auch die zweite Phase der Kooperation zwischen UCR und UdS.

Gemäß der Zielsetzung des DAAD-Programms, durch den akademischen Austausch eine Verbesserung der Lehrsituation zu erreichen und einen Beitrag zum Aufbau von nachhaltigen Strukturen im Bereich der Lehre im Partnerland zu leisten, bildete der Austausch von Studierenden, Promovierenden und Dozierenden einen Schwerpunkt der vierjährigen Kooperation. Weiterhin standen die Öffnung des MEPPD für den zentralamerikanischen Raum (Regionalisierung), die Anpassung der Lehre im Masterstudiengang Evaluation der UCR an die regionale Nachfrage und die daraus abgeleiteten Ausbildungsbedürfnisse (Profilierung) sowie die Einbindung der Hochschulkooperation in bestehende internationale Netzwerke (Internationalisierung) im Mittelpunkt der engeren Zusammenarbeit. Durch die vierjährige Zusammenarbeit konnte die Praxis- und Bedarfsorientierung des MEPPD gestärkt, bestehende regionale und internationale fachliche Netzwerke etabliert bzw. erweitert sowie die Kapazitäten in Lehre und Forschung ausgebaut werden.

Eine Fortsetzung der Kooperation unter Aufnahme einer weiteren Hochschule aus dem lateinamerikanischen Raum ist für 2017 vorgesehen.
Beratung des Master of Evaluation Studienprogramms der Universidad de Costa Rica im Rahmen des DAAD-Beraterprogramms7/20086/2012Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: M.A. Sandra Bäthge

Beschreibung

Zwischen dem Centrum für Evaluation (CEval) und der Universidad de Costa Rica (UCR) besteht seit einigen Jahren eine Kooperation zur Weiterentwicklung des seit 1995 implementierten ‚Masterstudiengangs in Evaluation von Projekten und Programmen zur sozialen Entwicklung’ der UCR. Im Rahmen dieser Vernetzungsbestrebungen soll zukünftig auch ein Dozenten- und Studierendenaustausch zwischen den beiden Masterstudiengängen in Evaluation stattfinden. Dieses Vorhaben stieß bei dem DAAD auf breite Anerkennung und wird durch das Beraterprogramm des DAAD seit 2008 auch finanziell unterstützt.

Das Beratungskonzept sieht insgesamt acht Arbeitsaufenthalte/-treffen in Costa Rica und Deutschland vor. Im Rahmen der ersten vier Workshops wurden u. a. umfassende Veränderungen am Curriculum des „Master of Evaluation“- Studienprogramms der Universidad de Costa Rica vorgenommen, um diesen gemäß internationalen Anforderungen an Masterstudiengänge weiterzuentwickeln und an die im internationalen Evaluationskontext geltenden Standards für die Aus- und Weiterbildung zu überarbeiten. Darüber hinaus wurden die Marktbedürfnisse für einen akademischen Evaluationsabschluss in Costa Rica mithilfe einer Marktanalyse in sechs zentralamerikanischen Ländern eruiert und den Dozenten des Masterstudiengangs erste Weiterbildungsmaßnahmen zu Indikatorenentwicklung und Standards für Evaluation angeboten. In zukünftigen Arbeitstreffen wird basierend auf den Ergebnissen der durchgeführten Marktstudie eine Marketingstrategie für den Studiengang auf zentralamerikanischer Ebene entwickelt. Darüber hinaus sollen eine Bedarfs- und Praktikabilitätsanalyse des in Kooperation reformierten und in 2011 neu zu implementierenden Curriculums des Master of Evaluation Studienprogramms der Universidad de Costa Rica realisiert, weitere Dozentenfortbildungen für die erfolgreiche Umsetzung des modifizierten Studienprogramms angeboten sowie Anpassungen des überarbeiteten Masterstudiengangs an Gegebenheiten vor Ort vorgenommen werden.

Daneben werden Möglichkeiten der Verstetigung und Vertiefung der Kooperation zwischen beiden Hochschulen analysiert und weiterer Kooperationspartner für zukünftige Kooperationsstrategien identifiziert.

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